Digital Naiv oder Digital Native. Was ist der "richtige" Weg im und im Umgang mit dem Web 2.0 - und Puzzlesteine zu Essen, Fußball und mehr ...

Montag, 28. Dezember 2009

Olivier Blanchard Basics Of Social Media ROI

Olivier Blanchard Basics Of Social Media Roi
Very useful presentation how to proof ROI of Social Media (and perhaps even Marketing in general). Just working on @zoernert on some similar anaysis for the Lotus-brand, but more focussed on awareness. But perhaps having two layers, the revenue layer and the awareness and Social Media layer makes sense - with a certain time gap associated. What do I mean with time gap? Marketing activities in general do not create immediate revenue, at least not in B2B business. The impact on business comes later.

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Samstag, 26. Dezember 2009

Information Overload [image] | Thoughtpick Blog

A Day in the Internet

An average day online is basically information overload

An average day online is basically information overload

Created by Online Education

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Was soll die Aufregung um ROI und Social Media?

Social Media bringen keinen messbaren ROI. Diese Diskussion wurde in den vergangenen Monaten in der Marketing-Szene heftig diskutiert. Nein, es gäbe keinen ROI von Social Media. Und einige haben statt des ROI den "Return on Collaboration" als Messkriterium vorgeschlagen. Aber lehnen wir uns doch einmal zurück? Sind unsere anderen Marketingmaßnahmen wirklich messbar oder lügen wir uns auch dort in die Tasche.  Es gibt sicher Unterschiede zwischen dem B2C- und dem B2B-Segment. Ein Artikel für den Konsumenten ist schnell einmal gekauft. Im B2B-Umfeld - und ganz sicher bei Unternehmenssoftware - ist das sicher nicht der Fall.

Hier ist ein Verkauf ein Prozess mit vielen "Touchpoints", in denen Marketing und Vertrieb den Kunden "berühren". Und es ist auch nicht der Kunde im Sinne einer Person. Im Verkaufsprozess hat man es in der Regel mit mehreren Ansprechpartnern beim Kunden zu tun, die alle überzeugt werden wollen. Und mit diesen Ansprechpartnern tritt man marketingseitig über Mailings, per E-Mail, per Telefon, über das Web, in Webinars und auf Veranstaltungen in Kontakt. Der Kunden hat in der Presse und und in Studien über unsere Produkte gelesen. Und natürlich haben auch unsere Kollegen aus dem Vertrieb und dem technischen Vertrieb intensiven Kontakt. Und vielleicht ist auch noch ein Vertriebspartner in den Verkaufsprozess eingebunden und trägt seinen Teil bei. All das trägt dazu bei, daß ein Verkauf zustande kommt.

Der Vertrieb (und auch wir) freuen uns, wenn dann ein Verkaufsprozess erfolgreich war und wir die Umsätze buchen können. Doch natürlich müssen wir Marketiers nachweisen, durch welche unsere Marketingmaßnahmen der Deal nun eigentlich abgeschlossen wurde. Auf welches der oben genannten Touchpoints codieren wir nun das Geschäft? Auf die Veranstaltung oder das Webinar? Oder haben wir den Kunden durch unser sehr schönes dreidimensionales Mailing kennengelernt. Aber war das Kennenlernen wichtiger wie die intensive Überzeugungsarbeit, die wir auf unserer Veranstaltung durch herausragende Vorträge und noch besseres Essen geleistet haben. Was war nun von all diesen Marketingmaßnahmen erfolgsentscheidend für en Vertriebserfolg? Doch nicht gar der Vertriebskollege oder das Vertriebsteam? Was messen wir? Das erste Kennenlernen des potentiellen Kunden oder den Moment, in dem wir beginnen, ernsthaft über einen Deal zu sprechen? Den letzten Marketingkontakt vor Abschluss des Geschäfts, das sogenannte Closing Even?

In der Regel ordnen wir in unseren CRM-Systemen eine Marketing- oder Vertriebsmaßnahme zu, durch die ein Deal, eine Vertriebschance gekommen ist. Und schon fangen wir an zu schwindeln. Denn wie oben beschrieben: Im B2B-Umfeld (und wahrscheinlich nicht nur dort) handelt es sich um einen Verkaufsprozess mit vielen Maßnahmen, die zum Vertriebserfolg beitragen. Aber unsere Systeme und die vom Management angefragten Analysen, welche Marketingmaßnahmen erfolgreich sind, erfordern in der Regel, daß wir eine künstliche 1:1 Beziehung zwischen Vertriebserfolg und Marketingmaßnahme herstellen. Kaum ein System analysiert den gesamten Marketing- und Vertriebsprozess mit allen Touchpoints. Kaum ein Vertriebler ist in der Lage, alle Kontakte mit dem Kunden zu dokumentieren. Und ich sollte das Wort kaum durch kein ersetzen. Was tun wir also? Wir weisen die Vertriebschancen (Opportunities) und dann auch Abschlüsse der Maßnahme zu, die wir als sinnvoll erachten, und haben so die Statistik und den Erfolgsnachweis, den wir - und unsere Management - benötigen.
 
So what? Was hat das mit Social Media zu tun? Ich behaupte: Wir können den Erfolg von Social Media genauso gut oder genauso schlecht messen wie den Erfolg oder Mißerfolg konventioneller Marketingmaßnahmen. Ja, wir können den Erfolg und ROI von Social Media sogar besser bewerten, weil wir hier ziemlich genau feststellen können, wann wir mit einem Kunden in ernsthaften Dialog treten und inhaltlich diskutieren. Na ja, jetzt übertreibe ich ein wenig, denn das gilt nur manchmal. Was aber absolut korrekt ist, ist die Meßbarkeit oder Nicht-Meßbarkeit von Social Media (und anderen Marketingmaßnahmen).

Realität ist der Vertriebs- und damit einhergehend der Marketingprozess, in dem traditionelles Marketing, Social Media Marketing und Vertrieb Hand in Hand arbeiten. Und da wir nun mal messen müssen, ordnen wir einen Vertriebserfolg nach bestem Wissen und Gewissen der oder den Maßnahmen zu, die am ehesten zum Abschluss beigetragen haben.

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Freitag, 25. Dezember 2009

The FASTForward Blog » Is Cloud Computing Part of Enterprise 2.0?: Enterprise 2.0 Blog: News, Coverage, and Commentary

What is happening, unfortunately, is that Enterprise/Web 2.0 and cloud are becoming two separate initiatives within enterprises, when they should be very closely linked. Because the essential value that Enterprise/Web 2.0 is bringing into organizations is the ability to conduct business, connect all essential parties in transactions, and open up formerly clogged information channels is through technology services that may be once, twice, or three times removed.  In other words, delivered from the cloud.  Facebook and Twitter are clouds, clear and simple.

As companies move to increase social networking and collaboration across their enterprises with internal and external tools and applications, the success of Enterprise 2.0 rests on their simplicity, accessibility and usability. In other words, complexity and technology issues are abstracted away from end-users.  This is also the goal of cloud computing.  Perhaps, on some level, cloud computing is actually “Enterprise 2.0″ for IT managers?

Not sure, if this is totally right. For sure we will see more and more collaboration and communication services into the cloud: File Sharing, project management, activity tracking, e-mail, onine conferencing ... And after a time of reservation and caution because of security and privacy concerns more and more companies will move into the cloud for collaboration within and beyond company boundaries. Call it Enterprise 2.0. In IBM Lotus terms call it LotusLive.

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Social Media in Europe and Germany - via Rainer Helmes

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SmartBlog On Social Media » Home is where the network (Facebook?) is

I think it suggests that Facebook is the more personal of the two networks. Twitter is a broadcasting tool — which is why SmartBrief is all over it — while Facebook is less about sharing information or making new connections and more about living your life online — whatever that means to you.

I do agree on Twitter as broadcasting tool. In terms of Facebook I do believe it is about connections with a lot of human touch. And it seems, it will become more and more important as platform for Social Media Marketing, even in B2B.

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Delicious - Was ist social an Bookmarking? | socialmedia-blog.de

Social Bookmarks helfen dabei, sich im Web zurecht zu finden und sind eine Unterstützung für Marketing und PR.
Social Booksmarks spielen sicher - wie in dem Posting schön dargelegt - eine wichtige Rolle für Social Media Marketing. Delicious ist hier sicher der Marktführer und auch ich nutze es im Marketing für die Lotus-Brand der IBM. Daneben setzen wir intern in unserem Intranet die Bookmarking-Funktion von Lotus Connections ein. So teilen wir in der IBM wichtige Webseiten als Lesezeichen.
Und wir nutzen die Bookmarks von Connections unterdessen auch, um Kontakte und Leads im Web als Lesezeichen zu speichern und mit Tags zu versehen. Über diese Tags steuern wir die Nachbearbeitung und werten auch aus, wieviele Kontakte wir im Web und insbesondere über Social Media generiert haben.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

The Death Of Social Media - Forbes.com

Although I was never a rabid user of Twitter, I did initially use it on a regular basis but now will frequently go days between tweets or without even looking at it.

The reason for this isn't just the novelty of it all wearing off. It's more that it's become less pleasant due to the amount of spam that is permeating the social media space, coupled with the overbearing commercialization that is taking place. 

...

So, is social media dead? No, it isn't dead and will likely be around for some time, but I do think we will start to see a significant shift in how it is used. My prediction is that while social media technologies such as Twitter and Facebook may continue to grow in terms of numbers, you will also see more churn as people try it for awhile, become disillusioned and stop. I also expect that those who do stay with it will use it less on average than today's users.

Does this mean I was wrong to advocate the use of social media in the corporate world? I don't think so. I stand by this because I also think we'll see changes to counteract the downsides I mentioned. I think this will be in the area of premium service; we'll pay to avoid the spam and to maintain our privacy.

This premium service will extend to the corporate world where companies will be able to easily deploy in-house solutions that they can keep separate and private from the outside world.

Very interesting take of Mike Schaffner on Social Media. I do agree on commercialization. I - as I stated my German language blog entry on Mein Arbeitsplatz von heute - wie er (und meine Web 2.0 Tools) sich gewandelt haben - ich auch? - that I am more and more bored by the spam I do get on Twitter. But will the "normal" user accept Premium Services, they do have to pay for? In times, where the Web 2.0 services were not common (and free), we used to pay for a business network like XING. Now we expect to get it for free. 

Yes, companies (hopefully) will invest into in-house solutions. Just call it Lotus Connections. Sorry, this was my commercialization-part of today.

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Digitale Gesellschaft - Der Krieg um das Internet - Computer - sueddeutsche.de

Das Internet als kulturelle Errungenschaft darzustellen, die es zu schützen lohnt, ist keine publikumswirksame These, mit der man es in die Bestsellerliste schaffen würde.

Hier führen stattdessen Bewahrer das Wort, die sich lieber mit der eigenen Überforderung befassen (oder dieser widersprechen) als die politische Dimension der Digitalisierung zu thematisieren: Wo wird in breiter Öffentlichkeit die Frage diskutiert, wie die digitale Zukunft aussehen soll, in die wir unbestreitbar gehen? Wo sind die bürgerlichen Stimmen, die sich für Grundrechte und Freiheiten auch im digitalen Raum einsetzen - auch gegen die wirtschaftlichen Interessen einiger globaler Akteure? Wer entwirft Modelle für die vom Internet bestimmte Welt von morgen, in der dieses nicht einzig von wenigen Wirtschaftsunternehmen und deren Interessen bestimmt wird?

Diese Fragen verlangen jetzt nach Antworten - und außerhalb Deutschlands hat man dies bereits erkannt.

Ein lesenswerter Artikel aus der Süddeutschen zum Thema Freiheit im Internet und der derzeitigen Diskussion um die Überforderung durch die Informationsflut, angefacht durch Frank Schirrmachers Buch Payback und auch in Ibrahim Evsans Fixierungscode behandelt.

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Kluge zur bürgerlichen Öffentlichkeit, in: Der Angriff der 13. Fee — Der Freitag

Ist das Netz eine positive Erweiterung bürgerlicher Öffentlichkeit?

 Es ist eine revolutionäre Erweiterung. Es ist nicht nur die Durchsetzung der brechtschen und der enzensbergerschen Radiotheorie. Jeder ist hier Sender! Es ist eine Revolution. Man darf es sich nicht wieder wegnehmen lassen! Es muss offen bleiben. Der freie Zugang muss erhalten bleiben. Da soll man nicht sagen, dass es dann aber ein großes Durcheinander gebe. Der Ozean ist auch ein großes Durcheinander.

Ich habe mich in meinem Geschichts- und Journalismus-Studium intensiv mit der Entstehung der bürgerlichen Öffentlichkeit (und insbesondere Habermas Buch dazu) befasst. Darüber sollte auch meine Doktorarbeit gehen (zu der es nie gekommen ist). Im 19. Jahrhundert ging es darum, wie die ersten Zeitungen die bürgerliche Öffentlichkeit initiiert und vorangetrieben haben. Radio und Fernsehen haben dann zu einer noch breiteren Erreichbarkeit der Öffentlichkeit geführt. Heute mit dem Netz sind wir in eine neue Dimension vorgestossen. Es wäre sicher mal spannend, sich aus heutiger Perspektive die verschiedenen Phasen der bürgerlichen Öffentlichkeit, ihrer Reichweite, ihrer Erfolge und Misserfolge anzuschauen.

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AIIM Knowledge Center Blog: Does technology drive change? - The Workplace of the future in the Enterprise 2.0

For some it is hard to see beyond the traditionally structured 9 to 5 brick and mortar world, and embrace the new workplace. Enterprise 2.0 technologies have broken down the barriers of open, yet controlled, collaboration where knowledge workers can gather in a virtual space to share and exchange ideas; An environment where workers need not be physically present to accomplish their tasks at hand. In the land of Enterprise 2.0, we not only leverage collaboration technologies but we can also include some of the BPM capabilities of workplace monitoring to ensure task management and monitoring take place in a way as not to impede progress but still have control over the work force.

In the last weeks it became clear to me, how much Enterprise 2.0-alike we do work at IBM: Home Office, no own office any longer, Mobile Work, Enterprise 2.0 tools, Instant Messaging, Unified Communication and more belong to our daily work. They are routine.

When talking to my tennis partner last week - he is working for a huge German bank - I recognized how far ahead we are in comparison to "the brick and moral world". So I guess I will write down "A day in the life of a Marketing Manager at IBM" and will ask colleagues with other jobs to do the same. Of course it has technical and cultural impact. And work does change, did change, compared to the time I was working for FileNet.

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Mittwoch, 23. Dezember 2009

Mein Arbeitsplatz von heute - wie er (und meine Web 2.0 Tools) sich gewandelt haben - ich auch?

So, nun ist fast ein Jahr rege und intensive Aktivität im Web 2.0  und in der neuen Rolle als Lotus Marketing Manager für Deutschland herum. Das ist für mich Anlaß, einmal meine Arbeitsweise, meine Werkzeuge und meine Arbeitsumgebung zu reflektieren. Angeregt wurde ich dazu auch durch das neue Buch von Ibrahim Evsan Der Fixierungscode. Ibo - ich erlaube mir mal seinen Spitznamen und Twitter-Nick zu benutzen - analysiert dort Informationsverhalten und das Internet. Ein aus meiner Sicht lesenswertes Buch gerade für Leute, die sich über den Wandel orientieren wollen. Ibo beshfreibt dort auch sein Informationsverhalten. Ich ziehe hier einmal ganz persönlich nach und ziehe ein Zwischenresumé, wie ich heute arbeite und welche Werkzeuge ich wie benutze.

Twitter: Es ist kaum zu fassen, aber erst im Herbst 2008 habe ich angefangen, mich mit Twitter anzufreunden (und dies auch beschrieben). Seitdem zwitschere ich fröhlich vor mich hin, unter meinem eigenen Account @Stefan63atIBM und als @Lotus_DE. Der ursprünglich eingerichtete und noch immer existente private Stefan ist unterdessen eingeschlafen, denn ich konnte (oder wollte) die Trennung zwischen Geschäft und privatem Leben dann doch nicht durchhalten. Beeindruckt hat mich, wie viele Follower wir als @Lotus_DE gefunden haben, obwohl dies doch in hohem Maße ein Marketingkanal ist, über den wir Veranstaltungen verschiedenster Art und Neuheiten promoten. Offensichtlich findet dies aber durchaus Interesse und wir versuchen ja auch immer wieder interessante Artikel zu kommunizieren, die der Lotus-Community weiteren Mehrwert bringen. Demgegenüber fällt mein @Stefan63atIBM in den Follower-Zahlen ab. Ein Grund dafür, wie @zoernert herausgefunden hat, war wohl, daß ich zeitweise in der Twitter Search Timeline nicht zu sehen war. Twitter hatte mich wohl zeitweise gesperrt, da mein Account "gecrackt" worden war. 

Das Problem ist wohl jetzt behoben und auch die Follower-Zahlen gehen nach oben, wobei die Anzahl der Follower sicher ein wenig die Eitelkeit reizen (@zoernert und @larsbas liegen weit, weit vorne), aber für mich nicht das wichtigste Meßkriterium sind. Hier hat sich mein Verhalten schon geändert, denn ich habe seit meinen ersten Gehversuchen bei Twitter eine deutliche Kommerzialisierung wahrgenommen. Unterdessen wird man auch dort voll gemüllt mit den Inhalten, die wir schon von E-Mail Spam her kennen. Twitter ist auch nicht die primäre Quelle, wo ich meine relevanten News her bekomme, wenn, dann eher per Zufall. Und Twitter ist für mich auch kein soziales Netz. Da bin ich bei dem Twitter-CoFounder Biz Stone, der Twitter aus meiner Sicht absolut korrekt als Informationskanal (und nicht als soziales Netzwerk) bezeichnet hat. Als Tools nutze ich vor allem auf meinem MacBook Bluto und Seesmic Desktop. Bluto weil ich darüber Twitter und Lotus Connections bezwitschern kann, also interne und externe Statusmeldungen abgeben kann. Seesmic Desktop nutze ich, weil ich gezielt mehrere Accounts inklusive Facebook befüttern kann. Jedoch überlege ich von Seesmic eventuell zu TweetDeck zu gehen, da Seesmic unterdessen wohl Windows als Oberfläche präferiert und dort Features zuerst verfügbar macht. Schade. Für unseren Lotus_DE Account nutzen wir übrigens noch CoTweet, da hier mehrere Autoren aktiv sind und wir gute Analyse-Möglichkeiten haben. Persönlich lasse ich mir noch in Intervallen per Socialoomph meine Retweets per E-Mail schicken.

Mein Nachrichtenkanal ist mein RSS Reader. Ich nutze dabei den in Lotus Notes integrierten Reader, aber auch noch einen vollen Client mit NetNewsWire von NewsGator. Google Reader und andere Tools haben bei mir den RSS Reader oder Aggregatoren noch nicht abgelöst. Das mag aber an Unkenntnis liegen und irgendwann geschehen. Momentan ist mein Reader meine wichtigste Informationsquelle. Hier habe ich die Feeds und Themen abonniert und gruppiert, die mich interessieren. Und ich versuche auch möglichst auf dem laufenden zu sein, sie täglich durchzugehen und auch die Kanäle, die ich lesen will, immer wieder zu prüfen, gegebenenfalls abzubestellen. Bei Gelegenheit möchte ich mir mal Rivva als Tool, anschauen, das die deutsche Blogosphere durchforstet. Kollege @zoernert wollte mir eigentlich einen Account besorgen, aber er hat es mal wieder vergessen. 

Generell haben RSS Feeds für mich weitgehend die E-Mail Newsletter abgelöst. Fast alle Newsletter habe ich abbestellt und bin auch durch eingehende Newsletter meistens nur genervt. Mein E-Mail Postfach wird wirklich unterdessen weitgehend zur Kommunikation mit Personen und Gruppen genutzt. Sinnigerweise verfasse ich aber selbst noch monatlich einen E-Mail Newsletter für die Kollegen in der IBM, die sich für alle Nachrichten rund um Lotus interessieren und versende diesen Newsletter an mehrere Hundert Personen (und in leicht abgeänderter Form auch an unsere Lotus Business Partner). Hier zeigt sich deutlich, daß sich mein persönliches Informationsverhalten geänderthat,  viele - vielleicht noch die Mehrzahl - aber weiterhin E-Mail Newsletter nutzen und bevorzugen, teilweise aus Unkenntnis der neuen Möglichkeiten, teilweise aus Bequemlichkeit. Was lernt man als Marketier daraus. Der Marketing Mix macht es.

Doch zurück zu meinem Informationsverhalten. Neben den RSS Feeds nutze ich noch Google Alerts dazu, mich zu den für mich interessanten Themen zu informieren. Ich habe also für mich einige Alerts eingerichtet, die in festen Intervallen das Netz nach Neuigkeiten durchforsten und mir diese - da sind wir dann wieder bei E-Mail - als Nachricht in mein Postfach liefern. Ich denke aber, das wesentliche in meiner Nutzung von RSS Feeds und Google Alerts ist, daß ich vorfiltere, zu welchen Themen ich Informationen haben möchte. Ich lasse mich nicht von jederlei Nachricht zumüllen. Natürlich versuche ich die Augen links und rechts anch interessanten Trends offen zu halten, aber wie oben erwähnt, es fliegen auch Feeds aus meinem RSS Reader heraus und neue kommen hinzu. Ich habe auch einmal angefangen das neue Tool Relevants von der Computerwoche zu abonnieren, aber die Pflege meiner Interessen scheint mir zu mühsam, denn ich muss das system ja lernen lassen und ihm per Mausklick pro Artikel beibringen, was mich interessiert oder nicht interessiert. Das Trainieren des Systems ist mir derzeit zu aufwendig und nervig, gebe ich gerne zu, so daß ich den zugeschnittenen mit den nur für mich relevanten Informationen wohl doch nicht bekommen werde.

Twitter ein wenig den Rang abgelaufen im Sinne von Kommunikation nach außen hat bei mir Posterous. Ich nutze Posterous unterdessen sehr aktiv, um kreuz und quer zu publizieren. Mein Posterous füttert meinen Stefan63 Blog, Facebook, Delicious, Identi.ca und Twitter. Ich komme über die 140 Zeichen hinaus, kann relevante Zitate aus für mich relevanten Blogeinträgen in meinem Blog zitieren, aber auch per Twitter und Facebook darauf aufmerksam machen. Übrigens bekomme ich mehr und mehr Kommentare und Bewertungen unterdessen per Facebook. Eine interessante Entwicklung. Prof. Michael Koch von der Bundeswehr-Uni in München hat meine Beiträge übrigens dieser Tage anders bewertet. Es war sicher nicht böse gemeint und ich spitze es hier einmal zu: Sie zitieren ja nur noch und schreiben 2-3 Zeilen dazu. Und das stimmt auch für viele meiner Blogeinträge. Die Zahl meiner Blogeinträge hat deutlich zugenommen, aber es sind zu großen Teilen die genannten Zitate, Kommentierungen und Hinweise auf aus meiner Sicht wichtige Artikel. Share on Posterous in meinem Firefox hat hohe Bedeutung für mich gewonnen. Zu den ausführlichen Artikeln - wie diesem hier - komme ich wie auch in den vergangenen Monaten eh nur maximal zwei- bis dreimal die Woche, denn sie brauchen einfach zeit und Gehirnschmalz.

Im Bereich soziale Netze hat sich bei mir in 2009 ein deutlicher Wandel vollzogen. LinkedIn hat weiterhin nur untergeordnete Bedeutung. Hier bleibe ich mit vielen meiner ehemaligen Kollegen aus den USA in Kontakt. In den Gruppen dort bin ich nicht aktiv. Gut finde ich jetzt die Integration von Twitter und LinkedIn und die Offenlegung der API. Und ich hoffe mal stark, daß wir als IBM mit LotusLive die in 2009 angekündige Kooperation und Integration von LotusLive und LinkedIn vorantreiben. Xing hat in meiner persönlichen Benutzung deutlich an Bedeutung verloren. Vor 1-2 Jahren war ich dort täglich, um mich zu vernetzen, in Gruppen mitzuwriken und dort Artikel zu posten. Das hat deutlich nachgelassen. Zwar ist Xing noch immer das primäre Business Netzwerk für mich, jedoch verliert es für mich an Relevanz, weil es geschlossen erscheint und eben noch keine Out-of-the-box-Schnittstellen zu Twitter und ähnlichen Tools hat. Auch scheint man dort noch immer etwas auf dem hohen Roß bezüglich Kooperationen zu sitzen, so mein subjektiver Eindruck. Es wird höchst interessant sein, die Entwicklung von Xing im kommenden Jahr zu beobachten.

Facebook ist - neben Posterous - in meiner persönlichen Nutzung der Gewinner in 2009. Und dafür gibt es maßgeblich 3 Gründe: Wir haben unseren "Per Anhalter durch das Enterprise 2.0" als Wiki auf Facebook gestellt und dort weiter bearbeitet. Ich lenke mich hier und da durch Farmen ab. Und - und das ist der entscheidende Punkt- Facebook ist sozial. Was meine ich damit? Hier findet - zumindest in meinem Fall - soziale Interaktion mit Bekannten und Freunden statt. Ich kommentiere und bewerte deren News. Wir tauschen flapsige Bemerkungen aus, die meiner albernen Art entgegenkommen. Dort macht es mir im Moment einfach Spass. Dort ist im Gegensatz zu Xing und LinkedIn für mich Interaktion und Spiel, aber auch relevanter Inhalt. Wobei eines noch - eventuell nur noch in 2009 - klar ist: Ein richtiges Business Netzwerk ist es noch nicht. Auf Xing oder LinkedIn bewegen sich wesentlich mehr Lotus-interessierte Business-Leute als auf Facebook. Aber es ändert sich, so meine Wahrnehmung, und es wird interessant sein, wie viele Fans beispielsweise unsere Lotus Deutschland Fan Page Ende 2010 haben wird.

Schließlich bin ich - bedingt druch den Job - auch mit unseren Kunden und Partner im Gespräch. Diese füttere ich mit Informationen auf EULUC, wo Stefan Krueger, einige weitere Kollegen und ich ständig Lotus-relevante Themen in zwei Blogs einpflegen. Der Traffici ist auch beachtlich und die EULUC-Plattform, die auf Lotus Connections 2.5 läuft, wird rege gelesen und genutzt. Intern in der IBM nutzen wir Lotus Connections als Social Software natürlich exzessiv und ich informiere und engagiere mich in diversen Communities, von der IBM Mac Community bis hin zum Arbeitskreis Social Media. Viele Projekte steuere ich über das Aktivitäten-Modul von Connections. Und wenn ich Projekte mit nicht IBM'ern habe (wie beispielsweise das Lotus JamCamp, das wir 2010 planen), koordiniere ich die Planung über LotusLive und das dortige Aktivitäten-Modul, in dem dann beliebig viele Externe über einen freien Gast-Account mitarbeiten können. Unsere Lotus Connections-Instanz liegt hinter dem IBM Firewall, also macht hier LotusLive inder Cloud Sinn.

Das sind also die wichtigsten Werkzeuge, die ich in 2009 nutze und genutzt habe und deren Entwicklung. Und ich lebe noch nicht Outside the Inbox, wie es Kollege Luis Suarez postuliert. Lotus Notes immer in der neuestens Version (derzeit 8.5.1 auf meinem Mac) ist für mich weiter das zentrale Werkzeug und ich habe Notes so konfiguriert, daß viele meiner Web 2.0-Werkzeuge dort integriert und präsent sind. Neben E-Mail - darüber muß man nicht mehr reden - habe ich natürlich Instant Messaging und unterdessen auch Unified Communication dort präsent. Und direkt aus meinem Notes-Client chatte ich auch mit Kunden und Partnern, die über Lotus Greenhouse, LotusLive oder EULUC an Sametime angeschlossen sind. RSS Feeds sind in meiner Notes-Seitenleiste ebenso integriert wie Xing, Facebook oder LinkedIn. Selbstredend habe ich Lotus Connections in meinem Notes integriert, von Aktivitäten bis zu den Profilen, die jeder IBM Mitarbeiter hat. Gartner hat Lotus Notes als die Zukunft von E-Mail bezeichnet, weil es eben mehr als E-Mail ist: eine Eclipse-basierte Plattform mit vielen Funktionen zur Kommunikation und Zusammenarbeit. Diese Message müssen wir deutlich stärker auch nach außen tragen und alle Kunden ermutigen, auf Lotus Notes 8.5.1 zu gehen, denn das eine moderne, zeitgemässe Oberflche für den Arbeitsplatz von heute. So weit der Werbeblock.

Die mobile Welle ist bei mir übrigens nur sehr bescheiden angekommen. Zwar zwitschere ich hier und da mal per iPhone - meist ein Foto, das ich gerade aufgenommen habe. Jedoch nutze ich das Gerät selten, um ausführtlicher zu surfen. RSS Feeds zu lesen oder auch E-Mails zu lesen und zu schreiben. Dazu werfe ich dann doch meistens meinen Mac an. Sicherlich ist das bei mir Gewohnheitssache. Viele Kollegen - muß gerade an @larsbas denken - können gar nicht mehr ohne ihr Smartphone

Das ist jetzt eine Beschreibung meiner Arbeitsumgebung und meiner Arbeitsweise von heute, Dezember 2009.  Vielleicht werde ich ja Ende 2010 wieder reflektieren können, um zu sehen, wie sich die Arbeitsweise und Arbeitsumgebung ändert. Und ich bin natürlich für Tipps & Tricks und Kommentare dankbar, die mir helfen, meine Arbeitsumgebung und Arbeitsweise zu optimieren.

In diesem Sinne an alle ein frohes Fest und ein erfolgreiches, gesundes Jahres 2010.

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Dienstag, 22. Dezember 2009

Social Media Today | Advancing the Discussion of Social Media & ROI

This is NOT ROI:
  • The return of my Twitter usage is 2009 is 1,637 followers.
  • I increased the page views of my website by 300% on an investment of $120.
  • I increased my brand awareness by putting better content on my blog.
The actions above relate to non-financial impact on a business.  ... What seems to happen is that we take what is a financial term (ROI) and mix it around with investments in media measurement or listening tools or other social media tactics that are a part of non-financial metrics like building relationships, brand management or engagement.  While these are all necessary and they do require an investment, the results are almost always non-financial.  ...
So what is ROI?  The accepted definition of return on investment is very straightforward: gain from investment minus cost of investment, then divided by cost of investment.  In other words, recruitment, engagement, interactions, listening are all very important pieces of the ROI equation however until that customer or prospect does something (ie: make a purchase) there is no financial measurement.

A very intelligent posting coming to the point on ROI of social media. The financial measurement - with all difficulties around it - will remain an important issue, when justifying investments in social media. This does not mean, that the "awareness aspect" is not important.

Montag, 21. Dezember 2009

Social Networks as part of Marketing Mix / "Earned Media" - eMarketer

“As more marketers incorporate social networks in their business, they will no longer look at them as siloed destinations. Instead, they will look to increase the impact of their social network presence by linking it to other marketing initiatives, both online and offline,” said Debra Aho Williamson, eMarketer senior analyst and author of the new report, “Social Network Ad Spending: 2010 Outlook.”

...

Earned media will be a key theme of social network marketing.

The report very much refers to Facebook winning over MySpace. In my opinion - and for Germany much more important - is the statement to link social networks in marketing initiatives and let social networks and social media be part of your Marketing Mix. And I like the word "earned media". In my opinion it includes that you do need to provide good, high quality content and discussion to earn your marketing success.

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Sonntag, 20. Dezember 2009

How Marketing and Social Software Aligns | SocialComputingJournal.com

What's exciting about how social media and social software aligns with marketing is that there are new opportunities that far surpass the old methods for marketing, and that's where the magic truly hides. Marketers do have to understand the tools, but more so, here's a quick list of what else needs to be understood:

  • From bullhorn to phone ? Your message is no longer to be shouted, but to be socialized.
  • From theater on the stage to theater in the round ? Marketing is human again. Don't stay "on message." Stay connected to people.
  • From millions, to the right 10,000 ? Mass never worked well. It just did well enough. Find relationships that yield.
  • From campaign to community ? You're in it for the long haul. Build awareness, reputation, and trust by being there.
  • From exclusion to "one of us" ? Your customers (b2b or otherwise) want to be included in the whole experience, not just to buy.

Very well expressed summary, how marketing in social media changes the traditional way of marketing ...

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Social Media Today | Using Posterous To Simplify Twitter

Here is a video for those who wants a clearer picture:

Get started now to make your Twitter experience, a more enjoyable one!

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Natürliche Oberflächen: Die Selbstreinigungskraft des Lotus

NATÜRLICHE OBERFLÄCHEN

Die Selbstreinigungskraft des Lotus

Der alte konfuzianische Philosoph Zhou Dunyi sagte einst: „Ich liebe den Lotus, weil er aus dem Schlamm erwächst, selbst aber makellos bleibt."

Als Marketing Manager der IBM für die Lotus Software-Produkte in Deutschland freuen mich positive Beiträge immer wieder. Besonders auch solche ...

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Samstag, 19. Dezember 2009

Social Media Today | From Outside The Bubble- Why B2B marketers hate social media

But social media is by no means a silver bullet. It is a new and invaluable channel, but it is not effective unless it is integrated with other marketing channels. ITSMA research shows that B2B marketers are most successful when they use social media to drive prospects and customers to more “traditional” marketing channels such as the website and events.

Yet while social media should not become a separate silo within the marketing organization, it does require some new skills and thinking. For example, it requires a change in the culture of the company—which must accede to social media’s demand for more openness and less control over conversations with customers. Social media also comes with new rules of engagement for both marketers and employees, who will need to become spokespeople for the company and its brand.

Developing these new skills and ways of thinking takes time.

Some true statements. Every employee talking and writing about its work, products, projects or research in Social Media becomes a spokesperson for its company and brand.

And: It is not either do "traditional" marketing or social media marketing. It is - as in the past -a marketing mix with the new ingredients of social media.

Marketing "controllers" will hate it. Real Marketeers will take the opportunity to communicate with prospects, customers, partners, bloggers, the press ...

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Zwischenresumé vor dem letzten Spieltag der Hinrunde: Gladbach mehr als im Soll

So, letzter Spieltag der Hinrunde. Gladbach fährt nach Leverkusen. Und ich sehe das Team diesmal sehr entspannt fahren, denn mit 21 Punkten stehen wir endlich mal zur Saisonhälfte auf einem Platz, der doch einige Punkte von den Abstiegsplätzen entfernt ist. Ich denke angesichts der letzten Jahre sollten wir deshalb zufrieden sein. Aber Mannschaft und Trainer können sich sicher noch nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen. Ich erinnere mich, daß Frontzeck auch mit Bielefeld lange gut dabei war, bevor sie dann in der Rückrunde schwächelten und auch abstiegen. Also gegessen ist die Saison noch lange nicht.

Aber ich will es nicht klein reden. Nach der 5 Spieltage-Krise in der Mitte der Vorrunde hat sich das Team doch überraschend gut gefangen und Punkte geholt, mit denen ich nicht gerechnet habe. Wendepunkt war sicher der Sieg in Hamburg, mit dem niemand gerechnet hat. Seitdem läuft es gut. Weh getan hat dann lediglich die Niederlage in München, wo wir nun wirklich mal mindestens einen Punkt, wenn nicht gar mehr, hätten holen müssen. Aber Butt hat die Bayern gerettet und sie hatten wieder ihren typischen Dusel.

Butt und Torwart ist auch das richtige Stichwort. Bailly hat in München nicht den Unterschied gemacht, hat sich aber nach seinem Katastrophen-Comeback gefangen. Trotzdem vermisse ich noch etwas die Leistung der vergangenen Saison, wo er für manchen Punkt gut war. Vielleicht sind da meine Erwartungen zu hoch. Herausragend für mich Dante, der gerade die letzten Spiele bärenstark war. Wenn er so weiterspielt ... Auch Brouwers muß man erwähnen, auch wegen seiner 4 Tore bis dato. Zwei positive Überraschungen sind Arango und Reus. Letzterer hat wirklich teilweise stark aufgespielt und Marin zeitweise vergessen gemacht. Starker Einstand, mit dem so nicht zu rechnen war.
Sicherlich schon erstaunlich präsent ist auch Arango. Denken wir an unseren letzten Südamerika-Import so ist Arango sicherlich ein absoluter Gewinn. Mir scheint er - oft zusammen mit der ganzen Mannschaft - in der 2. Halbzeit etwas einzubrechen. Also bleibt noch Platz zur Steigerung. Im Sturm gibt es für mich noch nichts besonderes zu vermelden. Bobadilla brauch wohl einfach noch Zeit. Friend hat sich nach Verletzung wieder ganz gut reingespielt. Aber der Sturm muss mehr Tore machen. Brouwers als Top-Torschütze und alle Offensivspieler und Stürmer mit maximal 2 Treffern ist zu wenig.

So, dann schauen wir mal, was heute gegen Don Jupp passiert. Ich denke, das Team kann entspannt und selbstbewußt in das Spiel gehen und nur gewinnen. Und letzteres wäre besonders schön.

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On our way to Influence Marketing - How to become the Chief Influence Officer ...

A place at the board table for the Chief Influence Officer

The Chief Influence Officer is a different beast to the CMO. The most adaptable CMOs will morph into Chief Influence Officers, and let's face it the title may not actually change but the role most certainly will.

The advent of the Chief Influence Officer marks the death of John Wanamaker's adage "I know that half of my advertising doesn't work... the problem is, I don't know which half". The encumbent knows precisely the state of all six influence flows at any point in time. She is sensitised to her organisation's environment in a way that makes most CMOs today look like they work in little bubbles where they had no choice but to "make stuff up".

A very tough promise, that we can really measure "influence". The authors do propose an Influence Scorecard.

And here a visualization, where you can place people based on their influence and engagement.


KD Paine Influence Engagement matrix

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Finger weg - Social Media ist teuer

In den vergangenen Wochen hatte ich doch einige Erlebnisse, die mich dazu bewegen, von Social Media abzuraten. Denn:

SOCIAL MEDIA IST TEUER!

Ja, ich kann mal schnell 'nen Twitter-Account einrichten und über Studenten Nachrichten rausblasen lassen. Und meinen Blog, da stelle ich halt mal die Produktbroschüren, White Papers und Pressemitteilungen ein. Sischer dat. Dat funzt. Follower und Fanzahlen schießen wie ein Raketchen nach oben. Und dabei sparen wir Geld. Kostet ja kaum was.

Hmmmm. Lasst es besser sein. Ich weiß, das Appell wird verhallen und wir werden gerade im kommenden Jahr erleben, wie Marketingabteilungen sich wie oben beschrieben auf Social Media, auf Twitter, YouTube, in Blogs, auf Facebook und in andere soziale Netze stürzen werden. Einige werden gewohnt platte Werbung und Einwegkommunikation betreiben. Ja, es wird auch einige witzige und gute Kampagnen geben, aber in der Mehrzahl werden wir berieselt werden.

Wirkliches Engagement in Social Media dagegen ist teuer. Und ich rede hier nicht von Kosten für Banner oder durch Agenturen erstellte YouTube-Clips und Kampagnen. Da fällt manches sicher nicht unter die Kategorie Social Media. Ich rede davon, daß ich als Unternehmen bzw. meine Experten und "Leuchttürme" in den Dialog mit meinen Interessenten, Kunden und Kritikern gehen müssen. Ich rede davon, daß ich qualitativ hochwertige oder auch witzige Inhalte erstellen muß, die meinen Kommunikationspartnern einen Mehrwert bieten. Ich rede davon, daß meine Experten, die eh kaum Zeit haben, Zeit bekommen, um zu bloggen, in Communities aktiv zu sein und schnell auf Anfragen und Ereignisse im Social Web reagieren. Ich rede von Dialog und nicht von Berieselung. Ich rede von Meinunung bilden und Meinungsführerschaft aufbauen. Ich rede von vernetzen und Netzwerk aufbauen. Social Media-Aktivitäten im Sinne von Dialog und Austausch brauchen vor allem Arbeitszeit. Und genau dort liegen die wahren Kosten. Es sind die Stunden, die die Experten und Opinion Leader in Social Media verbringen oder dafür Inhalte erstellen.
Also. Finger weg. Die Mädels und Jungs haben wichtigeres zu tun. Die können Geld verdienen, statt zu chatten oder zu bloggen. Von wegen ROI und so.

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Freitag, 18. Dezember 2009

Defining Earned, Owned And Paid Media (Forrester)

Earned owned paid charat

What kind of Media do we have in the future? I like the term "earned media" and the concept behind it.

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2010: The Year Marketing Dies... (Forrester)

The search engine changes mean that 2010 will be the year when brands can run but they cannot hide.  Gone are the days when marketers could carefully craft messaging and then broadcast that message in a few channels to huge portions of their audiences.  Oh, you can still spend money that way if you want to but in our transparent world, no marketing budget can possibly overcome the actual experience consumers have (and share with friends, followers and Google) with the product, service, or organization.  It no longer matters what you say;  in 2010, your brand will be more defined by what you do and who you are! 

Of course, if marketing burns to the ground in 2010, a new and more powerful marketing will rise from the ashes.  The role of the new marketer:

  • Won't be simply to focus on outbound messaging but to consult with sales, customer service, and human resources on how the brand must be communicated in every consumer interaction, every tweet, and every touchpoint,
  • Won't be merely to imagine creative messages but to fashion programs that are seamless with the actual product and service experience,
  • Won't be to plan bursts of communication on a yearlong calendar but to respond to and be part of the ever-changing dialog with consumers, 
  • Won't be to count friends, page visits, eyeballs, readers, or viewers but to measure changes in consumer attitude and intent,
  • Won't be merely to talk at consumers but to listen and engage one to one,
  • Won't be to build campaigns but relationships,
  • Won't be to create impressions but experiences, and
  • Won't be buy media but to earn it.

To some of you, these changes sound easy, but they represent painful transitions for marketing organizations.  In 2010 and the years that follow, everything will change:  job expectations, skills, metrics, structure, budgets, agency demands and compensation, and the role of the marketing function within the organization.  While the changes will be difficult, they will also be extraordinarily exciting.  In the end, the marketing organization will be integral partners in everything the enterprise does, living up to Peter Drucker's famous quote:

"Business has only two basic functions -- marketing and innovation."
Marketing is dead.  Long live marketing!

A great posting summarizing the change we have to run through in Marketing. BUT: It won't happen in 2010 (and not everything mind change and tactic change has to happen in 2010). Marketing departments will very slowly change their attitudes, but my perception is, that change is going to start the latest next year.

With real-time search, with more and more legal restrictions in Germany to address prospects and customers by e-mail and now telephone, with studies proffing that even B2B decision influencers and makers are on the web, Marketing will start to accept a change. Hopefully .. Do they recognize the impact of this change? NO. Future Marketing will not be any longer one-way communication. It will be real communication and discussion, much faster than today, which means that Marketing and Sales have to be much more responsive and flexible. Interesting times coming up.

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Donnerstag, 17. Dezember 2009

Blick in die Zukunft: Die zehn IT-Trends 2010: Social Computing- manager-magazin.de -

6. Social Computing: Die Mitarbeiter haben es laut Gartner satt, in zwei getrennten Welten zu arbeiten: einer für ihre Arbeit im engeren Sinne und einer für den Zugang zu „externen“ Informationen. Deshalb sollten sich Unternehmen auf den Einsatz von Social Software am Arbeitsplatz ebenso einstellen wie auf die Rolle von Communities im Unternehmen und darüber hinaus.

Gartner hat wieder seine 10 wichtigsten IT Trends publiziert. Neben Cloud Computing, Virtualisierung der Clients und mobilen Lösungen nennt Gartner auch Social Computing als einen Trend für 2010. Schaun mer mal ...

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Lesenswert: Innovationen: Unternehmen nutzen Kunden als Ideengeber - WirtschaftsWoche

Umfassend wie nie zuvor öffnen sich die Unternehmen für Ideen von außen. Als Open Innovation bezeichnen Experten diesen Ansatz, externes Wissen in die Unternehmen zu bringen, Enterprise 2.0 nennen es andere.

Es ist eine Massenbewegung. Rund 54 Prozent der europäischen Unternehmen nutzen laut dem britischen Analysehaus Economist Intelligence Unit bereits die Ideen ihrer Kunden für Innovationen.

In der Theorie diskutieren Managementexperten das Konzept zwar schon seit Jahren. Doch erst mit dem Aufstieg des Web 2.0 erlebt der freie Wissenstransfer zwischen Unternehmen und dem Rest der Welt seinen Durchbruch. Soziale Internet-Netzwerke sind in der Lage, Menschen mit ähnlichen Interessen oder schlicht Probleme und Problemlöser auf der ganzen Welt zusammenzubringen. Das Social Web wird zum Erfinder-Web.

Sicher ist der Dialog mit Kunden mit dem Ziel, Input für künftige Produktentwicklung zu bekommen, ein wichtiger Aspekt des Enterprise 2.0. Konzepte wie Innovations Jams, die wir ja in der IBM (und auch für Kunden) regelmäßig durchführen, sind eine Form, in einem definierten Zeitraum Ideen zu sammeln und zu diskutieren. Dies ist eine bewusste und organisierte Form, Innovation anzustoßen.

Daneben gibt es einen weiteren ganz wichtigen Aspekt: Zuhören, ins Web 2.0 lauschen, was zu bestimmten Themen oder Produkten gesagt wird. Social Media Monitoring und Auswertungen sind hier das Stichwort. Beide Aspekte - organisierte Diskussion und ins Web lauschen - sind wichtig für Innovation.

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Mittwoch, 16. Dezember 2009

10 Trends for 2010: #6 Knowledge Sharing, Business Intelligence and Social Networking

6 Knowledge Sharing, Business Intelligence and Social Networking

Not long ago, knowledge management was a business strategy in search of a viable approach. Organizations struggled with how to capture, store, and put information and knowledge to use. Web 2.0—including blogs, wikis and social networking—has transformed the landscape and made knowledge sharing a reality.

Not sure, if we are already there. At least Web 2.0 tools drive change ... slowly.

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Why workers can't get beyond e-mail -- latimes.com

Social networks, blogs and wikis have already changed the way millions of people communicate and share information online in their personal lives. But when it comes to work, these technologies generally are unused. E-mail still has a virtual monopoly.

In a way true ... but things are changing. Perhaps (or better sure) we at IBM are ahead, but we now have a mix of Web 2.0 / Enterprise 2.0 tools and E-Mail in daily use.

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IBM Lotus Sametime 8.5 is "Click to conference" | The View from Forrester Research | ZDNet.com

For those firms that understand the power of real-time collaboration tools — the ability to get an immediate answer, hold a virtual ad hoc meeting, or ping someone without bothering them with a phone call — this product is an important upgrade.
Why? Because it’s got the core elements of click-to-conference — not just instant messaging and presence — baked into it. And for ad hoc collaboration, clilck-to-conference is a much richer and easier thing to do that loading up separate applications for instant messaging, video conferencing, and Web conferencing.
I think of click-to-conference is “the ability to have an ad hoc meeting supported with rich media whenever you are online.” It includes these elements:
  • One click to send out an invitation via instant messaging.
  • One click to join a meeting.
  • A permanent meeting room for projects or teams.
  • Communication via text, audio, and video conferencing.
  • Access from any online computer or smartphone.
Für uns in der IBM gehört Chatten zum Arbeitsalltag und wir würden noch sehr ungerne ohne leben (auch wenn es manchmal nervt, das aufpoppende Chatfenster, aber das tun E-Mails ja auch). Mit Sametime 8.5, das ich einige Zeit schon auf meinem Mac nutze, ist es noch einfacher geworden, besonders die Möglichkeit adhoc Online Webkonferenzen zu starten.
Ausprobieren kann man Sametime 8.5 übrigens problemlos auf Lotus Greenhouse. Einfach anmelden und rumspielen. Mit Sametime, Connections und vielen anderen Lotus Tools.
Wer Lust hat, kann mich und viele andere "Lotus" dann auch per Instant Messaging über Greenhouse anchatten.

Immer noch kultig: Müllers Büro

Amazon hat mich gerade angemailt und erinnert. Müllers Büro, immer noch kultig und sehenswert:

VideoMarkt

Der unterbeschäftigte Wiener Privatdetektiv Max Müller erhält von der schönen geheimnisvollen Blondine Ingrid Bergman den Auftrag, ihren verschwundenen Verlobten zu suchen. Mit Assistent Larry recherchiert er in der Halbwelt, stößt auf eine attraktive Bandenchefin und entdeckt, dass der Vater seiner Klientin in den Fall verwickelt ist. Wichtige Persönlichkeiten, kompromittierende Fotos, Morde und Müllers Sekretärin Fräulein Schick, die in ihn verliebt ist, pflastern Müllers Weg. Er löst den Fall, obwohl bald die ganze Unterwelt hinter ihm her ist. 

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CRN wählt LotusLive als beste Cloud-Anwendung 2009 - The Best Products Of 2009



Computer Reseller News hat LotusLive als “Best Cloud Application for 2009” im jährlichen Rückbick auf die besten Produkte von 2009 ausgewählt:
 Einige Zitate aus der Begründung:
 "If you had written off IBM's Lotus group for dead, you'd have been very, very wrong."
 "While rivals including Microsoft have made no bones about the fact that they will be players in the cloud space with its messaging, e-mail and collaboration, Lotus is there in a business-ready way right now."
 "As enterprises begin what could be a long, measured transition from on-premise IT, to a hybrid model, to cloud computing, the full suite of LotusLive products gives the channel a way to get started right this minute."
 Hier sehen Sie den kompletten Artikel.
LotusLive ist noch immer ein viel zu wenig bekannter Juwel. Da muss das Lotus-Marketing noch einiges tun, damit sich das ändert und die Möglichkeiten trotz und neben aller "Wellenhysterie" bekannter werden.
Jeder IBM'er sollte seine Kunden, Interessenten und Partner zu LotusLive einladen. Gästekonten sind umsonst (ode rheißt es kostenlos?). Und LotusLive ist auch eine Möglichkeit, Dateien elegant zu sharen statt als E-Mail Anhang rumzuschicken.
Natürlich gefallen mir auch die Aussagen zu Lotus generell ...

Social Media, Web 2.0 und die Kristallkugel 2010 (You Tube Video)

Lars Basche von unserer PR-Agentur Text 100 und ich diskutieren, inwieweit Web 2.0-Tools immer stärker im Marketing verwendet werden, wodurch Unternehmen am meisten profitieren, wenn sie dem Social Media-Trend folgen und wie man den Ängsten der Unternehmen vor Kontrollverlust und negativen Reaktionen begegnen kann. Außerdem schauen wir in die Kristallkugel!

Sonntag, 13. Dezember 2009

"Online affairs: Don't you read my blog?"! | Thoughtpick Blog

Blog Cheating

"Social media has the power to allow for more opportunities to share private e-mails for longer, more intimate online affairs!"

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Social Media Today | Is Behavioral Targeting coming to the Social Enterprise?

HR Performance

Enter Social Analytics. You now have the opportunity to fold in important behavioral data such as degree of sharing, helping, engaging, contribution and involvement, giving HR a broader set of data points about the employees allegiance to the firm and dare I say, employee lifetime (with the company at least) value. These important data points complement tradition performance metrics giving you a sense of how critical each employee might be to a business unit, a product line, a geographic territory and ultimately to the company as a whole.

Typisch amerikanisch. Der deutsche Betriebsrat freut sich ...

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Social Media Today | Ghost blogging: Just don’t do it

There’s nothing inherently wrong with ghost blogging when you disclose the fact that your blog posts are ghost-written by someone other than you, the named writer (or whoever in your company is the supposed blogger). ...

Bottom line – if you can’t write your own posts for whatever reason and want to have someone else do it on your behalf, then don’t do it at all: find another means to express your voice where you are the person who does that, not a proxy.

Very true. Ghost blogging can only be a creative "joke" and you need to disclose it, as Oliver Nickels did with the German Bremer Blog 1-2 years ago. Ghostwriting for Twitter or - even more difficult - for blogs really doesn't work: Authentity rules. People do find out.

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Neues White Paper zu Governance, Risk Management und Compliance (von Uli Kampffmeyer)

Weltweit gibt es über 20.000 unterschiedliche Gesetze und Regularien, die die Dokumentation der Geschäftstätigkeit erforderlich machen. Je nach Standort und Tätigkeit wird jedoch jedes Unternehmen nur von einem Teil dieser Anforderungen direkt oder auch indirekt betroffen sein. Rechtliche Anforderungen ändern sich und ständig kommen neue hinzu. Die Welt des Rechts und der Rechtsprechung muss sich dabei immer mehr an den Gegebenheiten der elektronischen Kommunikation und Informationsverarbeitung orientieren, denn elektronische Informationen werden zur führenden Information. Ausdrucke auf Papier sind häufig nur noch eine Kopie eines elektronischen Origi- nals. 

Mit diesen Veränderungen muss die Organisation der Unternehmen und die Aufbereitung von Informationen Schritt halten. Angesichts des exponentiellen Wachstums von elektronischen Informationen kommt der Verwaltung und Erschließung von Daten, Dokumenten, Content, Transaktionen, Prozessen und anderen Formen von Informationsobjekten eine existenzentscheidende Bedeutung zu. Auch wenn der wirtschaftliche Einsatz und die Steigerung der Effizienz im Unternehmen beim Einsatz neuer Lösungen im Vordergrund steht, müssen diese Lösungen auch auf die Erfüllung der gesetzlichen wie unternehmensinternen Vorgaben ausgelegt sein. GRC,Governance, Risk Management und Compliance, muss heute von solcher Lösungen unterstützt werden. 

So haben Thorsten Zoerner und ich das neue IBM White Paper zum Thema GRC eingeleitet, das Dr. Ulrich Kampffmeyer, renomierter Experte (nicht nur) zum Thema ECM und Records Management, verfasst hat. Es gibt wichtige Denkanstösse und kann hier heruntergeladen werden. 

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Urlaubslektüre - Das gemeine Buch - Tipps erwünscht

Weihnachten und Urlaub sind in Sicht. Endlich einmal Zeit, als Informationsjunkie nicht nur RSS-Feeds, Tweets oder Blogeinträge zu lesen. Ob ich es noch lesen kann? Das "gemeine" Buch. Statt 140 Zeichen oder maximal einige Bildschirmseiten 200 Seiten gedrucktes Papier. Und braucht man Bücher überhaupt noch? Im Sommer bei einem Treffen im Seehaus in München hat es einer der Teilnehmer in Frage gestellt. Gut, er hat es auf Bücher zum Thema Social Media und Internet bezogen. Die seien doch eigentlich nur Selbstbewerbung und -profilierung notwendig.

Nun will ich sie mir also zusammenstellen, meine Bücher, die ich mitnehme. Spätestens im Urlaub wird es keine WiFi auf dem Hotel-Zimmer und am Strand geben. Nur in der Lobby. Also sind Bücher gefragt, eine Mischung aus Unterhaltsamen und Fachlichem.Bereit liegen die beiden folgenden Werke: Ibrahim Evans Fixierungscode ist vor 3-4 Tagen eingetroffen.

Und Gunter Duecks Direktkarriere liegt auch bereit.

Beide Bücher sind "angefressen". 30 -40 Seiten gelesen, aber der derzeitige berufliche Stress hat mich zu nicht mehr Lektüre kommen lassen.

Eigentlich sollte das an Fachlichem genug sein (einige engischsprachige Bücher warten auch noch darauf, gelesen zu werden), außer es wäre wirklich ein inhaltlicher Hammer. Lieber noch ein bisserl Unterhaltung. Ein guter Krimi, aber Helmut Barz wird den zweiten Teil seines Katharina Klein-Serie sicher noch nicht fertig haben. Leider. Und eine gute neue Fanatasy-Saga ist mir auch noch nicht ins Auge gesprungen.

Irgendwelche Lesetipps Eurerseits?

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Samstag, 12. Dezember 2009

Social CRM –Zuhören, aufeinander eingehen und einander ernst nehmen – was Menschen voneinander verlangen, verlangen sie auch von Unternehmen.

Zuhören, aufeinander eingehen und einander ernst nehmen – was Menschen voneinander verlangen, verlangen sie auch von Unternehmen. Bestehende Systeme und gelernte Kommunikationsmuster von Unternehmen sind darauf nicht vorbereitet. Die Systemanbieter sind gerade erst am Anfang, Gespräche und Prozesse aus dem und für das soziale Web systemisch abzubilden. Das wird allerdings nicht reichen. Zentrale Kundendaten und Einwegkommunikation verlieren in Zeiten von „Followern“, „Freunden“ und „Abonnenten“ an Wert und Schlagkraft. Marketing, das zuerst mit gelernten Regeln und Strukturen bricht und dann versucht, Teil der sozialen Umfelder Einzelner zu werden, wird die Zukunft gehören.

Sehr viele richtige und wahre Aussagen in diesem Artikel. Zuhören und gezielt reagieren und kommunizieren ist gefragt. Das stellt neue Herausforderungen an Kundendienst, Marketing, Vertrieb ... Ein langer Weg, den wir dort gehen müssen heraus aus eingefahrenen Strukturen und Prozessen hin zu wirklichem "Kundendienst".

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FAZ heute: Echtzeitsuche als Revolution (@carstenknop und @HolgerSchmidt)

Heute auf Seite 13 der FAZ und online:

Das Internet kann jetzt in Echtzeit durchsucht werden. Wer twittert, auf der Zugspitze sei das Wetter schön, teilt das in der nächsten Sekunde der ganzen Welt mit. Auch Facebook wird zum offenen Buch. Das ist eine Revolution.

Auf jeden Fall lesenswerter Artikel. Böse die Bemerkung zu Microsoft:

Nur: Wen interessiert heute noch so recht, was Microsoft im Internet macht?

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Freitag, 11. Dezember 2009

E-Mail Marketing & Social Media Top Prioritäten für das Marketing (eMarketer)

E-mail and social media top the list of marketing tactics respondents will increase spending on in 2010. Search came in third.

Marketing Tactics on Which Business Executives Worldwide Plan to Increase Spending, November 2009 (% of respondents)

Combining social media and e-mail marketing is a growing trend. More than four in 10 business executives said integrating the two tactics was one of their most important e-mail marketing initiatives for 2010, just after improving performance and targeting and growing opt-in lists. 

E-Mail Marketing bleibt demnach an der Spitze der Marketing-Massnahmen. Oder hat der Name des Unternehmens, das die Studie erstellt hat etwas spezielles zu sagen? Danach kommen schon Social Media. Und die beiden Taktiken werden - so StrongMail - immer mehr integriert. Böse kommentiert würde ich sagen, daß ich das gerade auch auf XING merke, wo doch unterdessen immer mehr Werbemails in meinem XING-Postfach landen. Und es sieht so aus, als ob das noch weiter zunehmen wird. Einnahmen werden gebraucht. Die Gefahr dabei ist jedoch generell, daß Social Media durch zuviel Werbung und E-Mails ad absurdum geführt wird und bei den Mitgliedern der sozialen Netze ein Frustrationseffekt eintritt.

Vielleicht müssen wir Marketiers sehr ernsthaft darüber nachdenken, uns immer stärker vom Push-Prinzip zu verabschieden. Vielleicht müssen wir unseren potentiellen Kunden mehr werthaltige Information anbieten statt sie mit Werbe-E-Mails zu bombardieren. Vielleicht müssen wir mehr in Dialog treten statt Ein-Weg-Kommunikation zu betreiben. Vielleicht müssen wir mehr zuhören.

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Donnerstag, 10. Dezember 2009

The Forrester Blog For Information & Knowledge Management Professionals

Social networks are becoming much more pervasive than today’s mass-market communities—such as Facebook, Twitter, and LinkedIn—would lead you to believe. Before long, many will be embedded in the full range of business and personal applications. In ten years’ time, today’s social networks will have evolved into a powerful, seamless worldwide infrastructure for collaboration, sharing, interaction, and transactions. Many will be integral features of the mobile, broadband, and streaming media services that shape business and consumer life. Many will be secure, robust environments that span across federated public and private clouds.

Interesting blog entry on the importance of social networks and how analytics will be used in the future from Enterprises and Marketing to track, what is going on and to identify opportunities.

My take: Beside "Private" or Enterprise-internal social networks we will see more and more the convergence of your private and your business identiy in social networks. In Germany Xing was (and still is) the Business network, Facebook or StudiVZ were the private networks, I do see a change that private and business network are going to merge, with all the risks and chances related to it.

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Dienstag, 8. Dezember 2009

t3n-Linktipps: Liebes-Flowchart: Wann man sein iPhone nicht herausholen sollte (für @larsbas)

Erlebt hat es wohl jeder schon einmal: Da will man sich gerade mit jemanden unterhalten und der Adressat hat nichts Besseres zu tun als eine SMS zu tippen, zu twittern oder irgendein sinnfreies Spiel auf seinem Smartphone zu daddeln. Was im Normalfall mindestens unhöflich ist, kann beim Lebenspartner schon mal zur Trennungsabsicht führen. Damit es soweit gar nicht erst kommt, hat Gizmodo dieses sehr hilfreiche Flowchart erstellt.
via t3n.de

Super. Speziell für @larsbas

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SmartBrief on Social Media: Ethics and honesty wins in Web 2.0 & Social Media

Ethics and honesty won out. Ethical, honest marketers got a big endorsement ... While the legal language tends to trip people up, the overall rules are pretty simple: If you're out to trick and scam people, you're going to get busted. If you're doing honest work and you're properly training your team, you've got nothing to worry about.
I do 100% agree.

Montag, 7. Dezember 2009

Wenn wir Windows einführen ...

http://connections.euluc.com/blogs/lotusgermany/resource/BLOGS_UPLOADED_IMAGES/Windows7_Kundenmeinung.JPG?lang=de

Tja, da ist wohl was wahres dran ...

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Kristallkugel 2010: Marketing "benutzt" das Web 2.0

Tja, da hat mich Kollege und Freund Cyber-Junkie Thorsten Zoerner gebeten, daß auch ich mal in die Kristallkugel schaue, was denn so ein Trend 2010 sein wird. Da ich nicht so weitsichtig bin, prognostiziere ich einmal das für mich Offensichtliche: Marketing wird spätestens in 2010 Social Media entdecken und mit voller Wucht vor allem in sozialen Netzen und auf Twitter aufschlagen und das Mitmach-Web zu "benutzen" versuchen. Einerseits wird durch die entsprechenden Publikationen (online und offline) derzeit ein wahrer Hype losgetreten. Wenn ich meine eigenen Blogbeiträge der letzten Monate sehe, trage ich ja auch meinen kleinen Teil dazu bei.
Andererseits - rein sachlich - müssen wir in den Marketingabteilungen nach neuen Wegen suchen, wie wir unsere Interessenten erreichen. Die Wege, wie man Kunden ansprechen kann, werden nämlich immer weiter limitiert. E-Mail Newsletter sind in Deutschland nur mit ausdrücklicher, vorhergehender Genehmigung des Adressaten erlaubt (explizites Opt-In). Im Bereich Telefonmarketing wurde in diesem Jahr nachgezogen. Call Center dürfen nicht mehr einfach Interessenten anrufen. Auch hier ist unterdessen nach deutschen Regularien die vorhergehende Einwilligung des Kunden nötig.
Also suchen wir Marketiers andere Wege, um Kunden zu erreichen. Im Internet werden Unternehmenswebseiten und Bannerwerbung schon lange benutzt, jedoch ist uns das aufgrund mangelnder Click Rates und daraus resultierendem Geschäfts nicht mehr genug. Nun entdecken wir das Web 2.0 und nutzen je nach Business (B2C oder B2B), in dem dem wir uns bewegen, die entsprechenden Mechanismen und Werkzeuge. Twitter ist in, also zwitschern wir mal unsere Marketingbotschaften und Angebote. Das kann ja durchaus erfolgreich sein, wie das Beispiel Dell, die gebrauchte Rechner per Twitter in den USA verscherbeln, zeigt. Immer mehr Nutzer sind auf Facebook. Also spriesen  jetzt die Fan Pages aus dem Boden. YouTube Videos sind ebenfalls en vogue, wie gerade das neue IKEA-Video zeigt. Agenturen und (oft nur sogenannte) Social Media-Experten beraten Unternehmen und Marketingabteilungen, was sie wo im Web 2.0 machen sollten. Und es kommt ja durchaus auch mal Gutes dabei raus ...
Jedoch werden wir in 2010 des öfteren erleben,  daß viele Marketiers und Werbeagenturen das wahre Konzept  des Web 2.0 nicht verstehen. Ich habe es in eigenen Diskussionen erlebt. Ja, da mache ich mal einen Twitter-Account auf und puste dort meine Pressemitteilungen und Produktinformationen möglichst plakativ raus. In 2010 werden wir - so glaube ich - viele BILD-ende, marktschreierische Aktionen und Kampagnen im Web erleben, die das eigentliche Prinzip des Mitmach-Webs ad absurdum führen werden. 2010 wird das Jahr, in dem wir Marketiers versuchen, das Web zu "benutzen" (oder sollte ich vergewaltigen schreiben?). Hoffentlich bald danach werden die besonderen Selbstreinigungskräfte des Web 2.0 greifen, uns regulieren und in unsere Schranken verweisen - frei nach dem Cluetrain Manifest.
Aber vielleicht kann man ja auch als Marketier vorbauen und muß nicht alles falsch machen. Aus meiner Sicht sollten wir Marketiers die folgenden Regeln im Mitmach-Web beachten, um es nicht zu pervertieren - und um wirklich erfolgreich zu sein (wobei noch zu definieren wäre, was "erfolgreich" neben neuen Leads und neues Geschäft generieren bedeutet). Mir fallen dabei folgende Aspekte ein, die wir beachten solten:
  • Aktualität - Das Web 2.0 mit Twitter und Blogs bietet neue Chancen, zeitnah, oft real-time zu informieren. Das sollten wir nutzen.
  • Relevanz und Qualität - Ja, Informationen und Angebote, die wir verbreiten, sollten für unsere Follower, Fans, Leser und Zuschauer relevant und wichtig sein.
  • Witzigkeit - kennt bekannterweise keine Grenzen, aber Humor und Witz sind durchaus schwierig. Trotzdem ...
  • Authenzität und Persönlichkeit - Ja, ich kann Informationen, Clips und Tweets als Unternehmen verbreiten. Manchmal sollte ich das im Sinne der Offenheit auch explizit als Unternehmen tun. Im Grunde genommen ist das Mitmach-Web jedoch dadurch gekennzeichnet, daß Personen, Profile und durchaus Ecken und Kanten zu erkennen sind und man so wirklich authentisch ist.
  • Freiwilligkeit - Auch im Web 2.0 sollte das Opt-In-Prinzip gelten. Informationen werden freiwillig konsumiert und nicht aufoktroyiert.
  • Zuhören - Zuhören schadet nicht. Oder frei nach Dieter Nuhr: Auch mal Fresse halten, Ohren aufsperren und Hirn einschalten - auch im Web 2.0
  • Diskurs, Diskussion, Interaktion - Vielleicht das wichtigste Kriterium. Es geht nicht darum, die Konsumenten nur in Einwegkommunikation zu berieseln. Es geht um Diskussion, Meinungs- und Informationsaustausch. Das ist das wesentliche Prinzip des Web 2.0
  • Kritikfähigkeit - Ja, man wird auch kritisiert werden. Und man sollte dieser Kritik (so sie angemessen geäußert wird) sachlich begegnen und den Diskurs eben nicht scheuen.
Das sind die Kriterien, die mir gerade einfallen. In dieses Posting sind viele Gedanken eingeflossen, die ich mit Jörg AllmannHenry WaltherThorsten ZoernerMartin Koser und Lars Basche in den vergangenen Wochen ausgetauscht habe. Hier nochmals herzlichen Dank an Jörg, der diese Gedanken und die fortlaufende Diskussion über Social Media auf unseren Workshop auf der DNUG angestoßen hat.

Samstag, 5. Dezember 2009

Wieder eine neue 3 Buchstaben-Abkürzung? Eine etwas andere Perspektive zu ECM und EIM

Ich bin Marketier. Ich muss immer wieder neuen Buzz generieren. Ich muss neue Schlagworte erfinden. Ich muss die Sau durch das Dorf treiben. Nun haben wir einige Jahre den Begriff Enterprise Content Management (ECM) verwendet. Wir, das war und ist fast die ganze Branche, die sich mit dem Software, Hardware und Beratung rund um Dokumente und "Content" beschäftigt.
Das ist einzigartig, denn noch Jahre zuvor wurde ein Begriffswirrwarr verwendet: Dokument Relaxed Technologies (DRT), Dokumenten Management Systeme (DMS) , Dokumentenverwaltung, Archivierung, Imaging und vieles andere mehr, was ich bereits verdrängt habe. So weit, so sehr gut.
Aber seien wir ehrlich: Wieviele unsere Kunden haben den Begriff Enterprise Content Management (ECM) wirklich verstanden? Sicher einige Mitarbeiter von IT Abteilungen. Aber die Geschäftsführung oder der gemeine Mitarbeiter? Sicher nicht. Da sollten wir uns nicht in die Tasche lügen.
Nun scheint der Begriff abgenutzt. Abgenutzt als Marketingbegriff. Abgenutzt vielleicht auch unter inhaltlichen Aspekten. So wird unterdessen diskutiert, ob man nicht von Enterprise Information Management (EIM) sprechen sollte. Hmm. Content war schon für Deutsche kaum verständlich. Information ist vielleicht einfacher zu verstehen.  Aber Information ist alles, zu allgemein. Und gehören Business Intelligence (BI) und Content/Dokumenten Management wirklich inhaltlich zusammen?
Manche reden ja schon davon, dass die "Welle" ECM ablöst. Ich sehe das anders. Ich glaube, wir werden es noch sehr lange Zeit mit Dokumenten zu tun haben. Mit Texten, Tabellen, Präsentationen, mit E-Mails, mit Chats, mit Wiki- und Blogeinträgen und vielem mehr.
  • Diese Inhalte und Dokumente werden in strukturierten Geschäftsprozessen verwendet. 
  • Diese Inhalte und Dokumente werden in "unstrukturierter" Zusammenarbeit von Knowledge Workern verwendet. 
  • Diese Inhalte und Dokumente müssen oft unter regulativen, gesetzlichen Gesichtspunkten in ihrem Lebenszyklus aufbewahrt werden. Stichwort Compliance.
  • Diese Inhalte und Dokumente werden immer multimedialer (Audio,Video etc.), auf immer mehr Endgeräten verfügbar und damit mobiler (Stichwort Smart Phones, Netbooks, Nicht-Mehr-Nur-Windows-Clients) und immer mehr real-time produziert, be- und verarbeitet.
  • Diese Inhalte und Dokumente müssen einfach auffindbar und recherchierter.
  • Diese Inhalte und Dokumente werden immer "sozialer", tauchen vermehrt jenseits der Unternehmensgrenzen in sozialen Netzen und im Web 2.0 auf.
Das sind für mich die relevanten Anforderungen, die rund um Enterprise Content Management gestellt werden. Ich denke, es gibt noch immer eklatante Unterschiede in der Be- und Verarbeitung von strukturierten und unstrukturierten Informationen und Daten. Ja, die Grenzen werden fließender, aber Dokumente, Inhalte, Content haben noch immer etwas Originäres.
Da mir kein besserer Begriff einfällt, würde ich derzeit bei Enterprise Content Management bleiben. Obwohl ein treffenderer, besser verständlicherer, vielleicht gar deutscher Begriff endlich und dringend notwendig wäre, um der "Allgemeinheit" das Thema und die Herausforderungen besser nahe zu bringen. Auch finde ich, das in ECM der Aspekt Verarbeitung von Inhalten und Dokumenten, der Aspekt Zusammenarbeit, Kollaboration, Sachbearbeitung etc. bei weitem nicht nicht gut genug heraus kommt.

Das Posting repräsentiert meine persönliche Meinung und nicht die meines Arbeitgebers IBM. Es schließt an die Diskussion rund um die Begriffe ECM und EIM an, die von Ulrich Kampffmeyer u,a. Beobachtern der Szene auf Xing und anderen Plattformen geführt wird.