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Dienstag, 16. Juni 2009

Von Tüten, den Freuden eines Marketiers und Legierungen für SAP

Da rief mich doch dieser Tage eine geschätzter Kollege an und fragte nach der Marketing-Kampagne, die wir rund um Produkt Alloy kürzlich durchgeführt haben. Alloy – zu deutsch Legierung (was etwas deutlicher macht, warum die Kollegen den Namen Alloy gewählt haben) - ist die Integration zwischen SAP und Lotus Notes, ein gemeinsames Produkt von SAP und IBM. Beide Firmen bieten es also an.

Warum habe ich mich über den Anruf so gefreut? Normalerweise habe ja ich keinen Mangel an Telefonaten, Mails und Instant Messages. Der Kollege kam zu einem Kunden und dieser präsentierte folgendes mit den Worten „Deshalb sind sie hier.“ Er präsentierte die Papiertüte mit den Slogans "mir drin!" und "In IBM Lotus Notes steckt jetzt noch mehr für Sie drin".

BildMich hat natürlich gefreut, wenn man einmal direkt den Erfolg einer Marketingkampagne und eines Mailings mitbekommt. Agentur und Marketing sitzen zusammen, machen sich Gedanken und das direkte Feedback ist für uns enorm wichtig. Und natürlich freut es alle Beteiligten, wenn eine Kampagne gefällt und hoffentlich Projekte und Umsätze generiert. Der geschätzte Kollege musste das dann auch das Erlebnis mit Kunden umgehend „zwitschern“. Warum musste er es „zwitschern“? O-Tweet; „Weil mein Marketing Manager es so wollte.“ Brav und gut gemacht.

Und neben der eigenen „Befriedigung“ über eine scheinbar erfolgreiche Aktion freue ich mich auch über das Interesse am Produkt. Ich halte Alloy für hochinteressant. Durch Alloy können Anwender in der Lotus Notes-Oberfläche direkt SAP-Prozese bearbeiten. Diese User müssen dazu nicht in den SAP GUI gehen, sondern können schnell und unkompliziert in Notes Informationen einsehen und entscheiden.

Warum ist das so interessant? Viele Anwender- besonders Entscheider – sind keine SAP Power User. Sie brauchen aber entweder Informationen aus SAP für ihre Arbeit oder aber sie müssen Prozesse bearbeiten, meist genehmigen, die in SAP abgebildet sind. Sie sind in der Regel gelegentliche SAP Anwender. Mit Alloy können sie nun in ihrer gewohnten Notes-Oberfläche bleiben und die für sie relevanten Informationen sehen oder Prozesse genehmigen.

Wir werden das sogar noch weiter treiben. Sie können dies in nicht allzu großer Ferne mit Mobile Alloy auf ihrem Smart Phone tun. Der Manager sitzt also am Flughafen, sieht einen Prozess in Mobile Alloy und kann ihn genehmigen oder verweigern. Das bedeutet für den Entscheider komfortables Arbeiten in gewohnter Benutzeroberfläche. Das bedeutet für die involvierten Mitarbeiter und Kollegen in der Regel schnellere Entscheidungen. Und das kann für das Unternehmen schnellere Durchlaufzeiten und damit effizientere Prozesse bedeuten.

Vor allem ist Alloy anpassbar und nicht auf die mitgelieferten Beispielprozesse beschränkt. Nein, es geht nicht nur um Genehmigung von Spesen und Reiseanträgen. Jeder SAP Prozess kann über Alloy in Lotus Notes dar- und zur Bearbeitung bereitgestellt. Hier liegt ein Riesenpotential zur Optimierung. Und nebenbei gesagt: Dies ist ein Riesendifferenzierungsmerkmal gegenüber den werten Kollegen aus Redmond. Und dies ein weiterer Grund für den Einsatz von Lotus Notes in der neuesten Version. Alloy ist – wie es das Kampagnenmotto sagt – direkt in Notes mitten drin. Und dadurch ist in Notes mehr drin als ...

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Mein Job macht Spass, wenn die Kampagnen nicht nur kreativ und erfolgreich sind. Er macht besonders Spass, wenn die Produkte, die vermarktet werden, Sinn machen und gut sind.

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