Digital Naiv oder Digital Native. Was ist der "richtige" Weg im und im Umgang mit dem Web 2.0 - und Puzzlesteine zu Essen, Fußball und mehr ...

Dienstag, 29. September 2009

"Was wir alleine nicht ... " > Social Media Workshop am 18. November auf der DNUG Herbstkonferenz in Fulda

Social Media Workshop auf der DNUG Herbstkonferenz für Kunden und Partner: "Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir jetzt zusammen". So heisst es im bekannten Song von Xavier Naidoo. Und so könnte auch das Motto des Social Media Marketing Workshops lauten, den Lars Basche (Text100), Thorsten Zoerner und ich zusammen mit dem bekannten Blogger "frogpond" Martin Koser und Henry Walther von Softwerk auf der DNUG Herbstkonferenz am 18. November ab 8:30 Uhr halten. Hier erläutern wir, was Lotus Deutschland im Bereich Social Media tut und geben Tipps, wie Kunden und vor allem auch Partner sich mit uns vernetzen können, um so noch größere Reichweite und Aufmerksamkeit zu erzielen. Wir starten mit einem Vortrag unter dem Titel "Zwitschern, bloggen, 'YouTuben', Poken - Mit Web 2.0 Marketing in die Presse und zum Kunden" und gehen dann in eine Diskussion mit den Teilnehmern. Weitere Informationen finden Sie hier.
Stefan Pfeiffer

Sonntag, 27. September 2009

Coupland zu Technologie: Aus der Höhle raus und gestalten

I like this quote. Douglas Coupland, Author of Generation X or Microserfs, in an interview on www.silicon.com on technology:

"IIt's inevitable and unstoppable so the better question is how are we going to handle it - hide in a cave and bitch, or go out there and try to use it to make the world a better place? Sitting in a cave and bitching is neither noble nor romantic. It's ignorant and pointless."

Fits perfectly to the Smarter Planet initiative of IBM.

Thank's to Computerwoche, where I found the quote.

______________________________________________

Ich mag dieses Zitat. Douglas Coupland, Autor von Generation C´X oder Microserfs, auf www.silicon.de:

"Technologie ist unausweichlich und nicht aufzuhalten, so dass wir uns besser fragen sollten, wie wir damit umgehen - uns in einer Höhle verstecken und schimpfen oder uns damit auseinandersetzen und versuchen, die Welt damit ein Stückchen besser zu machen? In einer Höhle sitzen und schimpfen ist weder nobel noch romantisch. Es ist ignorant und nutzlos. "


Für IBM passt es ideal zum Smarter Planet-Thema ...


Danke an die Computerwoche, die mich auf das Zitat aufmerksam gemacht hat.


Posted via email from stefan63's posterous

Bin ich ein Nachrichtenjunkie? BILD-ungseffekt und Bildungseffekt

Ben Schwan schreibt in der Wirtschaftswoche:

Kleine Kicks wie frische E-Mails, neue Twitter-Botschaften oder aktualisierte Facebook-Feeds gefallen unserem Gehirn: Es reagiert fast wie unter Drogeneinfluss, sagen Wissenschaftler. Unschön nur, wenn man bei dieser Dauerberieselung dann nicht mehr zum Arbeiten kommt oder ohne Netz eine Art Entzug erleben muss.


Ein sehr interessanter Artikel über die Generation Reload, der zum Nachdenken anregt. Wie oft muss man seinen E-Mail Posteingang prüfen? Wie schnell muss ich immer wieder zu Twitter wechseln, um auch ja nichts zu verpassen? Was passiert gerade auf Facebook? Ja, die Versuchung ist auch bei mir eindeutig da, aber man kann und muss sie kontrollieren. Sie war übrigens immer da, ist nur im Zeitalter Twitter insofern akuter geworden, da die Nachrichten in viel kürzerer Taktung eintreffen. Ich glaube auch, dass es (mindestens) noch einen weiteren Unterschied gibt (und immer gab): Die Geilheit nach News, nach den neuesten Sensationen, dem BILD-ungseffekt. Und der Wunsch, nach neuen Informationen und "Erkenntnis", dem Bildungseffekt. Ich überlege nun, ob ich ein Nachrichten- oder Informationsjunkie bin. Wahrscheinlich bewegt sich jeder zwischen den beiden Polen.


Eins ist für mich jedoch auch unbestrtten: Die Möglichkeit, Informationen heute schneller und weltweit zu beziehen, können persönlich nützlich und gerade auch für den Beruf relevanter sein, wenn man bewusst mit den neuen Kommunikations- und Informationskanälen umgeht. Wie in der E-Mail Etikette sollte man sich auch im Umgang mit News ein bewusstes Verhalten angewöhnen. Hier meine persönlichen Konsequenzen in der Übersicht. Manches mag übertragbar sein, anderes nicht:

  • Schau nicht ständig in die E-Mail Inbox, sondern tu es zu definierten Zeiten und bearbeite dann Deine E-Mails.
  • Stell Dich im Chat auch mal auf "Im Meeting" oder noch besser "Bitte nicht stören" oder lass das Instant Messaging-Programm mal ganz aus.
  • Gönn Dir statt der Zigarettenpause bewusst die Informationspause, wo Du Twitter oder Facebook checkst oder Deine Nachrichten liest.
  • Verzichte weitgehend auf E-Mail Newsletter, sondern bezieh Dein Informationen gezielt über RSS Feeds oder Google Alerts.
  • Erklär Deinem Partner, daß Du statt auf Papier oder im Fernsehen die "Zeitung" am Computer liest, dort Deine Informationen beziehst und die Kiste nix böses ist.
  • Und lass die Kiste im Urlaub einfach aus. Wenn etwas brennt, hat jemand die Telefonnummer, wo man Dich erreichen kann.
  • ....


Posted via email from stefan63's posterous

Das nächste große Ding in der IT ...

Gartners Forschungs-Chef Peter Sondergaard:

"Das nächste große Ding in der IT ist nicht Technik; es ist Kostenreduzierung, Risiko-Management und Compliance."


zitiert nach Computerwoche 38/09.


Posted via email from stefan63's posterous

Samstag, 26. September 2009

Ist E-Mail keine elektronische Post?

Muss ich das verstehen? Financial Times am 26. September zu De-Mail - Ende des Einschreibens:

"E-Mails gehören zum Alltag, elektronische Post noch längst nicht."


Für mich der Kalauer des Tages. Sorry, FTD.


Posted via email from stefan63's posterous

FAZ einen Tag vor der Bundestagswahl: Viel Twitter, AppStore und der neue Brenner-Krimi

In Deutschland und die Welt: "Trends wittern und twittern - Mit neuen Marketingstrategien bringt sich die Mailänder Mode ins Gespräch". Na ja, so viel über die Social Media Strategien steht dann noch nicht drinnen ...

Im Wirtschaftsteil unter Unternehmen ein großer, interessanter Bericht zu Apples App Store als Hoffnungsträger und den Frustrationen vieler Entwickler, die für das iPhone entwicklen, aber dann doch kein Geld verdienen - im Gegensatz zu Apple. Roland Lindner kommentiert dazu über den gigantischen Erfolg des App Stores, so dass viele Entwickler gar nicht für Android oder Blackberry entwickeln. Und es werden auch die verschiedenen Handy-Plattformen unter dem Titel Inflation der Handy-Plattformen vorgestellt. Auch ein Bericht über enttäuschende Zahlen von RIM, leider.


Und natürlich: Twitter erhält weitere 100 Millionen Dollar Risikokapital - und sucht weiter nach dem Geschäftsmodell. Holger Schmidt kommentiert:

"Twitter hat das Netz zu einem "Echtzeitinternet" gemacht, hat Informationen und Kommunikation nachhaltig revolutioniert - was sich am besten an den Web-Giganten Google und Facebook zeigt, die ihre Systeme jetzt in aller Eile fit für das Turbo-Internet machen."


Und auch korrekt dargestellt: Twitter wird immer mehr Werbe- und Marketingplattform. Schmunzeln muss ich bei dem Satz:


"Mit den 100 Millionen Dollar kann sich Twitter Zeit lassen. Denn jetzt, mitten in der Wachstumsphase, den Schwerpunkt auf Umsatz zu legen wäre einfach töricht."


Feuilleton
: Ach ja, und einer neuer Brenner-Krimi Der Brenner und der liebe Gott von Wolf Haas ist rausgekommen. Ich mag diese schräg-skurillen Krimis mit österreichischem Flair.

Posted via email from stefan63's posterous

Der "gesamthafte" Telekommunikationskunde - Vom Versuch, meine Services und Verträge zu optimieren

Ja, ich bin da vielleicht konservativ, sicherheitsliebend und ich weiss, dass ich auch Geld sparen könnte: Aber meine ganzen Telko-Anschlüsse laufen noch über die Telekom. Für meine Anschlüsse zuhause war dabei der entscheidende Punkt Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit. Als Heimarbeiter muss ich sicher sein, dass ich möglichst immer eine schnelle Leitung in die Firma habe. Und das war auch bis auf 1-2 Ausnahmen der Fall. Von Bekannten, die andere Provider nutzen, habe ich andere Geschichten gehört. Und meine Mobilnummer hab ich schon ewig, ist eigentlich gar nicht mehr meine Nummer. Die hat meine Frau vor Jahren übernommen. Jedoch sind meine Verträge für Home Office wie Mobilität sind optimierungsbedürftig: Ich sollte Kosten sparen und neue Services nutzen können.

Was brauche ich?

  • Ich möchte meine ISDN-Anlage mit 3 Telefonnummern behalten, die private Festnetznummer, eine Faxnummer und meine Home Office-Nummer.
  • Daneben brauche ich einen schnellen und zuverlässigen DSL-Zugang.
  • Und über das Paket mit abgedeckt - aber eigentlich für das Thema Mobilität wichtig: Ich möchte die Hotspots der Telekom kostenfrei nutzen können. Alternative könnte hier ein mobiler Internet-USB-Stick sein.

Die gerade genannten Services decke ich über Call & Surf Comfort Plus (€ 49,95) ab.

Im Bereich Mobilität haben wir - wie oben erwähnt - eine Mobilnummer bei der Telekom und dort noch den Complete M (1. Gen) Tarif (€ 49), in den ich gegangen bin, weil ich damals das iPhone haben wollten. Das iPhone benutze ich unterdessen als Firmenhandy, meine Frau hat ein "normales" Telefon und nutzt auch kaum oder gar nicht Datentransfer oder Internet-Zugang. Dafür - typische Frau - fallen aber lange Telefonate an, die deutlich die 100 Freiminuten überschreiten. Der Mobiltelefon-Vertrag steht auch zur Verlängerung an. Auch überlege ich meine Vodafone Call Ya Nummer aufzugeben und mir eine neue private Mobilnummer anzuschaffen.

Also was brauche ich hier?

  • Mobilanschluss für meine Frau, optimiert auf viele Freiminuten. Datentransfer und Internet-Zugang sind für sie derzeit nicht relevant.
  • Kein Muss, aber optional würde ich eine zweite Mobilnummer für mich nehmen. An diese Nummer bestehen keine besonderen Ansprüche. Sie ist mehr oder weniger für Notfälle gedacht.

Das sind also die eigentlich notwendigen "Wünsche". Daneben ist auch das neue digitale Fernsehangebot T-Home interessant. Momentan haben wir einen analogen Kabelanschluss über Unity Media, noch keinen Flachbild-Fernseher und einen Videorekorder zur Aufnahme von Sendungen, der auch intensiv genutzt wird. HDTV und HD-fähiger Festplattenrekorder wären also durchaus eine überlegenswerte Option. Hmm, kann ich dann Unity Media kündigen? Mal schauen, was ich dazu herausfinde.


So weit also die Bestandsaufnahme. Durch einen gestrigen Anruf von T-Home wurde ich dann doch angeregt, das Thema mal gesamthaft anzugehen. Im Telefonat wurde mir das Entertain Comfort Plus-Paket VDSL 50 (€ 69,95) mit Festplattenrekorder und LG-Fernseher angeboten. Sinnigerweise rief dann 2 Stunden später auch Vodafone an und wies auf sein DSL-Angebot von € 34,95 hin.

Und so hat also seit gestern der Kampf mit den diversen Telekom-Portalen begonnen: Vorweg schon einmal der Anspruch der Telekom als Komplettanbieter: "Einfach kombinieren und profitieren - Mit Ihrem Telekom-Vorteil sparen Sie jeden Monat bares Geld. Sie kombinieren einfach ein T-Home Komplettpaket und einen T-Mobile Tarif Ihrer Wahl und schon gehört der Telekom-Vorteil Ihnen." Bis zu 120 € Kostenersparnis werden versprochen.


Unterdessen bin ich auf zwei Telekom-Portalen unterwegs: Unter www.t-mobile.de versuche ich derzeit vergeblich meinen Complete M-Tarif auf Relax 240 umzustellen (240 Freiminuten für meine Frau!). Auch würde ich hier gegebenenfalls eine Combi Card dazu buchen, meine dann neue private Mobilnummer und hoffentlich auch ein Handy bekommen, da ja Vertragsverlängerung und Combi Card. Also wie geschrieben scheitere ich derzeit: Gestern wurde mir mal zeitweise der Wechsel auf Relax 240 angeboten. Im Moment leider nicht mehr. Ich habe eine entsprechende E-Mail an die Telekom über das Portal verschickt. Und über T-Home prüfe ich einen Umstieg von Call & Surf Comfort auf ein Entertain-Paket inklusive Rekorder und Fernseher. Auch hier habe ich eine Kundenanfrage über das Portal geschickt.


So, und nun bin ich gespannt, was passiert und wie sich der Service der Telekom darstellen wird. Sinnigerweise habe ich heute begonnen, in der September-Ausgabe von brandeins den sehr interessanten Artikel über Rationalisierung bei der Telekom zu lesen. Dort geht es auch um das Thema:

"Magenta soll dem voll vernetzten T-Kunden des 21. Jahrhunderts von Display zu Display folgen, vom Handy zum PC zum Fernseher, und helfen, Ordnung in die digitalen Wirrnisse des Alltags zu bringen."


Die oben definierten Ansprüche gehen ja genau in diese Richtung.

P.S. Übrigens hat soeben - Samstag vor 12 Uhr - ein Mitarbeiter aus dem Call Center von T-Mobile angerufen. Sehr freundlich. ja, Sie können zu Relax 240 wählen und bekommen auch ein neues Handy. Auf meinen Wunsch ruft er morgen zurück (das neue Gerät will ich mir in Ruhe ausschen) und ich werde dann wohl verlängern und bestellen. Zum Thema Telekom-Vorteil könne er micht weiterhelfen, aber meine Anfrage solle ich an info@telekom.de richten. Na, dann werde ich dieses Posting wohl mal (abgeändert) dorthin schicken.

P.P.S. Eine weitere telekommunkative Änderung, auf die ich sehr gespannt bin, gibt es beruflich: Ich bin im Sametime Unfied Telephony-Piloten der IBM. Darüber werde ich dann meine Erreichbarkeit steuern und die Anrufe genau auf die Nummer leiten, auf der ich erreichbar bin, ob Festnetz, mobil oder im Hotel. Leider wird es noch einen Moment dauern, da ich derzeit eine amerikanische Unified Communications-Nummer habe. Aber in Kürze sollte Abhilfe geschaffen sein.

Stefan Pfeiffer


Posted via email from stefan63's posterous

Freitag, 25. September 2009

Interview on Lotus, Lotus Connections and Enterprise 2.0 with Björn Negelmann (prior to E2.0 Summit, Frankfurt, Nov 11-12, 2009)

The English language interview has originally been published on Enterprise2Open and Facebook.

What is Lotus Connections about in 2009
Interview with Stefan Pfeiffer of IBM

1) Stefan - please introduce yourself. Who are you and what are you doing?

Good question. I am very often asking myself, who I am and what I am doing. I am the Market Manager for the Lotus-Brand of IBM in Germany bringing our offerings to the German market. And as a former journalist I am actively blogging on IBM Blue Blog, on EULUC and on my private blog, using Twitter and social networks, not only for business purposes, but for private use, too.

2) What’s behind the so-called “Lotus-Brand of IBM”?

The IBM Software Group is divided in several brands like WebSphere, Tivoli, Rational. Information Management and Lotus. The Lotus brand is the division within IBM focussing on Collaboration, Enterprise 2.0, Unified Communication and Portals. It is successor of the former Lotus Development, which has been acquired years ago.

3) What’s the relevance of Lotus Connections within the German market strategy of IBM?

Lotus Connections as Enterprise 2.0 platform plays an important role for the German market mainly as an integrated platform for secure internal use of Web 2.0 functionality within the Enterprise. It is offering all relevant Web 2.0 functions tightly integrated on one platform, which gives us a lot of advantages in comparison to island solutions. With LotusLive Connections - our new SaaS offering - we are now extending this beyond the Enterprise making Web 2.0 collaboration possible between companies in a secure environment - for an extremely attractive price. Both offerings will drive Enterprise 2.0 acceptance and we at IBM call this Smarter Work or Smarter Collaboration.

4) What’s the difference between the collaboration approach of the Lotus Notes and Lotus Connections offerings?

Our social software is complimentary to the traditional Lotus Notes environment. Lotus Notes is more than E-mail and as Matt Cain from Gartner stated “The Future of E-Mail”. As an Ecplise based collaboration platform it is going beyond the traditional inbox offering unique access to all information you need for your daily work, from E-Mail to SAP processes and Web 2.0 functionality. And with Lotus Connections we are offering exactly this Web 2.0 functionality, seemingless integrated into the Notes Desktop with Social Software-services like Profiles, Tagging, Bookmarking, Wikis and Blogs - within the Notes-environment and beyond. And this is very important: Lotus Connections can be used together with Lotus Notes, but is running in the same way completely independant from Notes, e.g. in Microsoft-environments with Outlook, Office or Sharepoint. Customers are using in SAP Portals. It is running on Linux and Mac. Lotus Connections is a true Enterprise 2.0-platform.

5) So briefly - Lotus Connection is a “social add-on toolset” on top of Notes and other commercial offerings. How standardized is this toolset?

I would not say it is an add-on toolset. It is a platform, which integrates into Desktop applications, into E-Mail and Portals - and so directly into the user interface of the end users. E.g. with a right mouse click they do have access to functions, they do know from their Web 2.0 experience. They do have access to their social network within their Enterprise, to blogs and wikis, to bookmarks, they can share files and they can organize collaborative activities.

Compare it with the Web 2.0: You don’t have separated tools and interfaces like Delicious, Slideshare, Facebook, Twitter, Blogger, Wikipedia etc. You do have one integrated easy to use platform and interface. As far as I can see it is the only Enterprise 2.0-platform which has all these features integrated and cross-linked - and not separated. One self explaining example of the value of the integrated platform: Tagging is used in ever module and through a tag cloud you do find activities, profiles, blog and wiki entries, activities, bookmarks. The Activity module is another function, why Connections is unique in its value proposition and why it is a standard platform, not a collection of separated tools.

6) What is your view on the adoption of Enterprise 2.0 in Germany? Where are we right now?

We are at the beginning of the curve in adopting what we call Enterprise 2.0 in Germany. It is a process and still will take some time. The crucial point is that we do need to explain the value and ROI in particular in these economic hard times. We loose potential interest and customers, if we only talk technology and bits & bytes. This is at least my experience, when presenting outside our own small Web 2.0 scene or blogosphere. For the normal customers we do need references, use cases, practical examples, where companies and government learn how they can benefit. And I believe that this is our major task, not only in Germany.

7) What are the key references of Lotus Connections that give an example for significant gain of value and ROI?

There are a bunch of references. Rheinmetall is one using Lotus Connections for collaborative processes. Our German Lotus User Group is another one using Lotus Connections as platform for their activities on www.euluc.com. They do use nearly all functions from blogs to profiles to communities to organize the User Group. Developer Works is an example, where we at IBM connect our developer network worldwide and allow them to interlock, discuss and exchange ideas. And of course there are a lot more examples.

8) Do you see any industries that have advantages in realizing the gain of value of an Enterprise 2.0 initiative in comparison towards others?

As far as I can see it is not really industry dependant. It depends on the mission of the enterprise or the government. If collaboration, communication and networking is a major task, Enterprise 2.0 concepts provides value. If project teams have to work collaboratively together, e.g. in different time zones, Enterprise 2.0 tools promise better collaboration and processes. If communication, interaction and the ‘wisdom of the crowds’ is important, Enterprise 2.0 is a must. I personally believe Enterprise 2.0 is really independant from industries, but I can see a lot of value for Government in communicating with the citiziens, but it seems that we are still far away in this ‘industry’. And in my personal opinion I do have much broader definition of Enterprise 2.0 going beyond the traditional Web 2.0 functions. E.g. I believe Unified Communication belongs to Enterprise 2.0. The overall goal should be, that employees, partners, customers can interact and work smarter together - with the focus on together.

9) Where do you see the key challenges for realizing these values and returns?

The key challenges are not technological challenges. The challenges are organizational and cultural. The company needs to have the willingness and management support to introduce Enterprise 2.0 functions. You need to have quick wins to convince users - and in particular management. So select good use cases, which can be realized in a short time frame. Get management support. Get professional help for your project, so it is a success. Select departments and users, which are Web 2.0 friendly and who appreciate better collaboration and communication in their job role.

10) Last but not least - what are your expectations and desires for the upcoming Enterprise 2.0 SUMMIT?

Good questions. Re-emphasize the importance of the concept Enterprise 2.0. I do have the feeling that E 2.0 has gone under cover the last months. A small group of E 2.0 enthusiasts is enjoying itself in blogging, tweets and internal discussions. This doesn’t really. We need to raise the awareness of the Enterprise 2.0 concept in particular in these economic difficult times. We need to address decision makers, that E 2.0 is a no-brainer.


Stefan Pfeiffer

Posted via email from stefan63's posterous

Mittwoch, 23. September 2009

Interessante Ergebnisse der ZDNet-Umfrage zu Office-Alternativen

Peter Marwan hat auf ZDNet einen sehr interessanten und fundierten Hintergrundbericht unter dem Titel "Jetzt geht IBM Microsoft ans Leder" publiziert. Beinahe übersehen hätte ich die Umfrage, die er ebenfalls online gestellt hat. Hier der Stand der Ergebnisse am heutigen 23. September:

Sicherlich ist diese Umfrage nicht repräsentativ, aber kann sie als Trend zur mehr Skepsis und Offenheit genommen werden? Ich glaube ja.


Stefan Pfeiffer

Posted via email from stefan63's posterous

Samstag, 19. September 2009

Großstadt-Krimi mit Mensch ärger Dich nicht - Westend Blues von Helmut Barz

Also, ein Frankfurt-Krimi ist es aus meiner Sicht nicht. Dazu fehlt doch a bisserl das Lokalkolorit von Hibbebach und Dribbdebach, aber das muss ja auch nicht immer sein. Es ist ein Großstadt-Krimi mit Bezug zur internationalen Kriminimalität. Spannend geschrieben, gut zu lesen. Genforschung und Computerhacker, getunter Mini und Mensch-Ärger-Dich-Nicht-Runden. Jazz und Pathologie. (Randbemerkung: Müssen Pathologen jetzt immer mitspielen?).

Die Killer Queen gejagt von der internationalen Mafia, verfolgt von karrieregeilen Kollegen und Konkurrenten. Viele bunte Charaktere, von der Unterwelt bis zur Werbszene. Geheimnisvolle Gestalten, die Spass machen. Und die Fortsetzung folgt ganz offensichtlich bei dem Ende. Absolut lesenswert. Einfach gute Unterhaltung.



Bei Amazon hier zu finden. Oder, noch besser, direkt in der Buchhandlung kaufen.

Stefan Pfeiffer


Posted via email from stefan63's posterous

FAZ am Samstag: Über "Massenhumortauglichkeit", Kerkeling, Briatore, Schmidt und ... Commitment

Vergangene Woche war sie "leer" für mich, die Frankfurter Allgemeine. Dafür bietet sie mir heute umso mehr. Sportteil: Artikel über Flavio Briatore, die schillerende Gestalt der Formel 1-Szene, seine Frauen, Affären und Intrigen. Ich kann es nicht verhindern, aber nach der DMS Expo vergangene Woche schießt es mir durch den Kopf. Wer ist denn der Flavio der deutschen DMS Szene? Mir kommen da einige Einfälle. (Nun kann ich das auf jeden Fall nicht mehr im Blue Blog posten oder doch?).

Feuilleton: Ja, ich habe es meiner Frau entrissen. Besprechung von Hape Kerkelings Hörbuch "Amore und so'n Quatsch". Zwei neue Lieblingsworte gefunden: "Massenkompatibilität" und "massenhumortauglich". In der FAZ muss der Autor natürlich etwas auf Kerkeling (und auch Susanne Fröhlich) hinunterschauen, Immerhin wird Hape "deutlich oberhalb der Mario-Barth-Klasse" angesiedelt. Kurz darauf Besprechung der neuen Beatles-Ausgabe und dann Lobhymne auf Harald Schmidt. Mit dessen Humor konnte ich in den vergangenen Jahren oft nicht so viel anfangen. Eindreschen auf alles und jeden durch Schmidt, oftmals für mich unter der Gürtellinie und dann wenig pfiffig und intelligent, aber vielleicht hat es sich geändert. Auf jeden Fall kommt er und seine neue Sendung hervorragend weg, hoffentlich nicht nur, weil ein FAZ Mitarbeiter mitwirkte. Drunter Vorschau auf den neuen Kieler Tatort mit Hugo Egon Balder als mordverdächtiger Popbarde. Dann eine ganze Seite zur Popkomm, die Musikmesse, die jetzt abgesagt wurde. Natürlich auch das Thema Internet und Raubkopierer.


In Bilder und Zeiten ein sehr ausführlicher und interessanter Artikel zur "Blechtrommel" unter dem Titel: "Das Porträt des Deutschen als Zwerg". Ich habe sofort die eindrucksvolle Bilder aus dem Film vor Augen. Dann ein Artikel zu den Metropolen der Welt die Simulation der Zukunft. Als IBM'er kommt mir natürlich Smarter Cities in den Sinn. Werde den Kolleginnen und Kollegen den Artikel ans Herz legen.


Beruf und Chance:
Schönes Denglisch: "Commitment für den Change-Prozess". Sollte man auf jeden Fall lesen und sich Monitoring, Competencies, Socializen und vieles andere mal so richtig erklären lassen. Hmm ... da könnte auch was für das BUCH drinnen sein, Mal sogrfältig studieren.


Im Wirtschafts-Teil: Bericht über Palm und ein Comeback mit dem neuen Mulitmediahandy Pre. Ich habe da so meine Zweifel, ob der Zug nicht schon abgefahren ist. Ach ja, mal wieder exklusiv bei einem Anbieter, O2. Interessant: "Wenn Verpfeifen reich macht". Artikel über Belohnungen, die man in den USA erhält, wenn man Betrügereien in Unternehmen öffentlich macht.


Am Freitag in der FAZ: Bericht über Twitter im Wirtschafts-Teil, Hinweis auf Twitter in Politik (Wie wurde die Nachricht über den Amoklauf in Ansbach zuerst verbreitet ...). Daneben Kommentar und Bericht zu Oracles Quartalszahlen und optimisterische Prognosen für die Computerbranche.

Stefan Pfeiffer

Posted via email from stefan63's posterous

Freitag, 18. September 2009

Leider erst nach Uli Kampffmeyers Stammtisch gesehen: Compliance in der Computerwoche

Am gestrigen Donnerstag, den 17. September 2009, haben wir es noch auf der DMS Expo bei Uli Kampffmeyers Roundtable diskutiert, das Thema Compliance. Heute nun schlage ich die Computerwoche 38/09 auf und sehe, dass sich dort der Schwerpunkt um Compliance dreht. In den beiden Artikeln befinden sich einige interessante Aussagen, die auch auf einer Umfrage der Computerwoche bei 180 IT-Verantwortlichen basiert. Demzufolge haben 43 % das Thema GDPdU auf der Agenda, immer noch oder erst jetzt? Dahinter folgt Basel II.

Interessant die Aussage "Compliance-Projekte verschlingen immer mehr Finanzmittel, die ansonsten für andere IT-Vorhaben zur Verfügung stünden" und die "Zum anderen lässt sich daraus kein Return on Investment und kaum ein 'Mehrwert' für das Business errechnen - zumindest nicht auf den ersten Blick." Dies steht schon konträr zu der auch von mir vertretenen Aussage, Compliance-Projekte immer mit Kostenoptimierungs- und Effizienzsteigerungs-vorhaben zu kombinieren und eben nicht losgelöste Projekte nur zur Erfüllung gesetzlicher Vorgaben zu machen. Sicher ist das nicht immer möglich, aber es ist auf jeden Fall erstrebenswert, um den Nutzenfaktor "Mehrwert für das Business" zu gewährleisten. Und genau darum dreht sich auch der zweite Artikel, der neben den Umfrageergebnissen veröffentlicht wurde. Schade, dass ich die Artikel erst jetzt sehe. Beide Artikel scheinen noch nicht online zu stehen. Ich liefere den Link nach.


Stefan Pfeiffer
pfeiffer63@googlemail.com

Posted via email from stefan63's posterous

Uraufführung "Per Anhalter durch das Enterprise 2.0" hat stattgefunden - aber es geht weiter

Sie hat stattgefunden, die IBM Keynote auf der diesjährigen Fachmesse DMS Expo. Am 17. September haben wir High Noon „Per Anhalter durch das Enterprise 2.0“ auf der KoelnMesse uraufgeführt. Wir hoffen, es hat gefallen. Herzlichen Dank an die Mitstreiter Dörthe Möeller, Thorsten Zoerner und vor allem den unvergleich wandelbaren Ralph Turnheim. Und natürlich an den sklaventreibenden Regisseur und Autor Helmut Barz und unsere "Producerin" Sandra Ellinger.

Und wer es sich nochmals anschauen will: Das Stück wurde gefilmt und wird bald online verfügbar sein (wir hoffen so in 10 Tagen). Die Animationen, die wir verwendet haben, findet Ihr bereits hier und auf YouTube.

Aber es geht weiter. In unserem Wiki "Das Buch" und vielleicht auch live on stage (wenn uns nochmal jemand sehen will). Im Wiki findet Ihr das Stück und vielfältige Erläuterungen zum Stück, mal ernsthafte, mal (hoffentlich) humoristische. Und jede Seite in diesem Wiki kann mitgestaltet werden. So haben sich die Texte der handelnden Personen bereits geändert, wurden (hoffentlich) noch besser. Wer also mitschreiben will, einfach dazu den „Bearbeiten“ klicken - und im guten, „alten“ WikiStyle die Seiten editieren.

„Damit kann man ja hier alles zerstören…“ Wissen wir.. aber wir vertrauen den Besuchern, dem Netz und überhaupt..

„Jetzt soll ich auch noch für DIE arbeiten…“ Die Keynote auf der DMS ist nur der Auslöser für dieses Wiki. Wie sich das Stück, das Wiki, KAJ weiterentwickelt wird sich wohl erst in einiger Zeit zeigen.

DMS Expo 2009: Nicht wirklich zwischen Archiv und Enterprise 2.0

Thorsten Zoernert hat es in seinem Kommentar absolut korrekt bemerkt: In diesem Jahr habe ich noch keine Veranstaltung gesehen, die so wenig in den Social Media behandelt und diskutiert wurde wie die DMS Expo, die zwischen dem 15. und 17. September in Köln stattfand. Und das, obwohl sogar ein Enterprise 2.0 Tag durchgeführt wurde. Auch der DMS eigene Blog hat nicht wirklich abgehoben. Die platten Firmendarstellungen haben auch dort überwogen. Leider keine aktive Diskussion um heisse Themen der Branche oder - das wäre ja noch besser - Wünsche und Interessen der Kunden. Gibt es die nicht? Ich denke schon. Selbst- und Produktdarstellung war leider auch oft im Vordergrund des Enterprise 2.0 Tages. Trotz des heiligen Schwurs aller Beteiligten, keine Produktfeatures herunterzubeten und Werbung zu machen, konnten doch einige Teilnehmer nicht widerstehen.

Schade, eine verpasste Chance. Leider sogar mehrere verpasste Chancen: Die KoelnMesse und alle Beteiligten hätten Social Media wesentlich besser nutzen können, um die DMS Expo zu promoten und auch neue Zielgruppen zu erreichen. Und die Aussteller haben die Chance verpasst, die verstaubte Welt des Archivs mit der modernen Welt des Web 2.0 zusammenzubringen. Ja - und ich höre einen mir gut bekannten Berater schon kommentieren -, oft sind Unternehmen noch meilenweit vom Enterprise 2.0 und der Nutzung der entsprechenden Werkzeuge entfernt. Ja, manch einer hat noch nichts von Twitter, Chatten oder Bloggen gehört oder hält nichts davon. Aber genau hier ist Aufklärung nötig und hier hätte man Richtung geben können.


Diese Richtung gegeben hat Markus Bentele, CIO der Rheinmetall, in seinem Vortrag: Den Anwender interessieren keine Produkte und Produktnamen. Den Anwender (und übrigens auch das Unternehmen) interessieren Funktionen, die ihm helfen besser und komfortabler zu arbeiten. Und das ohne grosse Schulungen und Einarbeitungszeit. Und da sind wir ganz schnell bei Funktionalitäten, die neben komfortabler Bedienung eines DMS typische für Enterprise 2.0 sind: Instant Messaging, Onlinekonferenzen, soziale Netze und Profile, die direkt in die Arbeitsprozesse integriert sind und dort eine wichtige Rolle für Kommunikation und Zusammenarbeit spielen. Und natürlich sind wir da auch bei stabilen ECM- Systemen, die im Hintergrund alle Informationen, Dokumente, Daten und Prozesse zuverlässig und performant verwalten. Das ist dann Smart Work.


Hier hätte eine DMS Expo Richtung weisen können oder sogar müssen. Die Chance wurde verpasst. Provokant und nach dem BUCH ausgedrückt: Der obere Stempeloffizier mit 3 Stempeln war da, Sascha Lobo nicht. Und auf der Reise "per Anhalter durch das Enterprise 2.0" ist man in Köln noch nicht weit gekommen.


P.S, Und sonst war die DMS Expo wie in den vergangenen Jahren: Zufriedenstellend.

Posted via email from stefan63's posterous

Sonntag, 13. September 2009

Quo vadis DMS Expo? Einige persönliche Gedanken vor der Fachmesse am 15. bis 17. September in Köln

Am Dienstag startet sie wieder die DMS Expo, Europas größte Messe und Konferenz für elektronisches Informationsmanagement und Dokumentenmanagement, in Köln. Die DMS Expo hat Tradition - von ihren Anfängen auf der Messe Stuttgart über den Umzug nach Essen und dann der Übernahme durch die KoelnMesse vor wenigen Jahren. Gerhard Klaes hat sie vor Jahren gegründet und maßgeblich gestaltet, sie zu einer Institution gemacht, bevor sie nach Reed Exhibitions bei der KoelnMesse landete.

Die DMS Expo hat den deutschen Markt für Dokumentenmanagement aus meiner Sicht über Jahre hinweg als Leitveranstaltung geprägt. Doch die Zeiten haben sich unterdessen geändert. Der Hype der New Economy mit riesigen Ständen und Versteigerung von Goldbarren auf der Messe sind vorbei. Das am Neuen Markt erworbene Geld wurde verpulvert oder sonstwo deponiert. Zwar gibt es noch immer eine erkleckliche Anzahl gerade auch deutscher Dokumentenmanagement-Hersteller, jedoch sitzen dort die Euros schon lange nicht mehr so locker. Größere internationale Anbieter wie FileNet oder Documentum, die doch lange Jahre eine sehr nennenswerte Präsenz auf der Messe hatten, wurden gekauft und sind nun entweder bei ihren neuen Besitzern oder aufgrund einer unternehmensweiten Policy "keine Messen" gar nicht mehr präsent. All das spiegelt sich natürlich wieder: Die Ausstellungsflächen sind kleiner geworden. Der Tippfehler auf der Home Page der DMS Expo - statt Schweinegrippe steht dort Gerippe - reizt zum Wortspiel mit Gerippe. In Zeiten der Kosteneinsparungen und daraus resultierenden Reiserestriktionen wird es zudem spannend, wieviele reale Besucher die Messe dieses Jahr vermelden werden kann. Es bleibt spannend und es stellt sich wieder die Frage Quo vadis, DMS Expo?


Ich persönlich glaube, dass die DMS Expo vor allem eine Mission erfüllt: Einmal im Jahr wird das Thema Enterprise Content Management und Dokumentenmanagement exklusiv und prominent dargestellt und auch in der Presse und IT-Öffentlichkeit behandelt. Vor allem darin liegt der Wert der Leitmesse DMS Expo. Dies kann keine CeBIT oder andere "Generalmesse" leisten, da dort ECM als eine nebensächliche Facette im Getöse der aktuellen Hypethemen untergeht. Die Fachmesse DMS Expo konstituiert und lenkt den Fokus auf ein Thema, etwas, was kein Hersteller und auch kein Verband in dieser Weise leistet oder auch leisten kann. Vor allem deshalb habe ich in meiner Zeit als Marketingleiter der deutschen FileNet GmbH und auch als ECM Marketingverantwortlicher der IBM (die Rolle hat Mitte des Jahres Dörthe Möller übernommen), für eine signifikante Präsenz auf der Messe inklusive Sponsoring plädiert, wohl wissentlich, dass die Zeiten vorbei zu sein scheinen, wo wir unzählige Leads und Kontakte auf der DMS Expo schreiben konnten.


Braten wir mit der DMS Expo im eigenen Saft und sehen wir in jedem Jahr immer wieder die gleichen Personen? Ja, daran ist etwas Wahres dran. Wobei: Die gleichen Personen sehen, ist ja auch teilweise nichts Negatives. Deshalb haben wir als IBM ja unsere ECM Anwendertagung einen Tag vor die Messe gelegt, so dass sich unsere Kunden sehen und die Messe besuchen können. Aber im eigenen Saft braten ist nicht so positiv, wenn das Fett langsam alt und ranzig wird. Das Konzept der DMS Expo muss weiterentwickelt werden. Hier waren die Erwartungen an die KoelnMesse nach deren Übernahme der DMS Expo sehr hoch. Sie waren zu hoch aus meiner Sicht. Einige Hersteller erwarteten Fernsehwerbung und Anzeigen in den großen Wirtschafts- und Tageszeitungen. Seien wir realistisch: Auch die KoelnMesse ist ein Wirtschaftsunternehmen, das Geld verdienen will. Und Vorleistung und Investition mit unsicherem Ausgang bzw. unsicherer Einnahme kann man kaum ernsthaft erwarten.


Sicher sind die Versuche, neue Besucher, Themen und Interessengruppen auf die DMS Expo zu ziehen, bisher nicht sonderlich erfolgreich und vielleicht auch etwas halbherzig. Aber daran ist wieder nicht nur die KoelnMesse alleine schuld. Weder Storage noch BPM als weitere Themenschwerpunkte haben weitere Tausende Besucher gezogen. Auch der Thementag Enterprise 2.0 wird dies nicht tun. Dazu ist es zu wenig gelungen, die Web 2.0 Szene zu gewinnen und modernes Web 2.0 Marketing zu machen. Trotzdem ist es wertvoll, solche Themen zu versuchen und auch eventuell mal längeren Atem zu haben und sie nicht gleich wieder aufzugeben


Vor der DMS Expo ist nach der DMS Expo. Die Diskussion, wie sich die Messe entwickeln soll, wird weitergehen. Soll es viel stärker eine Kongressmesse werden, wo die Ausstellung mehr oder minder begleitend ist? Muss sie eventuell ins Kongresszentrum verlagert werden mit wirklich nur noch kleinen Ständen? Würde sie dann noch die Aufmerksamkeit generieren, wie sie es wohl derzeit noch immer tut? Ist Records Management ein Thema, um das sich die Branche in den kommenden Jahren formieren kann? Ich habe leider keine Glaskugel, in die ich schauen kann, warne aber davor, diese Leitveranstaltung und den Leuchtturm für das Thema DMS und ECM zu schnell aufzugeben. Alternativen dazu sehe ich persönlich nicht, weder durch modernen Marketing 2.0 für das Thema ECM noch durch anbieterorganisierte Roadshows durch ganz Deutschland. Die DMS Expo hat nämlich einen wichtigen Vorteil: Sie wird eben von einem Wirtschaftsunternehmen organisiert und ist deshalb nicht so stark dem Fegefeuer der persönlichen Eitelkeiten von Anbietern, Verbänden und Beratern unterworfen.

Stefan Pfeiffer

Posted via email from stefan63's posterous

Samstag, 12. September 2009

Das Interview aus dem Digital Business Magazin: Enterprise 2.0 – mehr Effizienz ist smart

Hier das Interview mit dem Digital Business Magazin als PDF:

Stefan Pfeiffer
pfeiffer63@googlemail.com

Posted via email from stefan63's posterous

Einige Anmerkungen als Lotus-Marketingverantwortlicher zu: "IBM wirft MS Office raus"

Dieser Handelsblatt-Artikel vom 10. September mit dem prägnanten Titel IBM wirft MS Office raus hat in deutschen Medien schon einiges an Resonanz erhalten. Spiegel Online hat das Thema unter der Überschrift Schlag gegen Microsoft – IBM verbannt Office von 360.000 Firmenrechnern aufgegriffen. FAZ, Zeit, ZDNet und viele andere haben nachgezogen. Die Diskussion kann auch per Google News verfolgt werden. Selbstverständlich - wie kann es heute anders sein - wird auch per Twitter kräftig kommentiert und diskutiert.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch nochmals auf mein Blog-Posting vom Februar 2009 aufmerksam machen, in dem ich Lotus Symphony kommentiert habe. Die dort aufgeführten Punkte sind noch immer valide. Unterdessen wurde auch das Thema Migration von Dateien, Templates und Makros etc. an mich herangetragen. Das ist ganz sicher ein wichtiges Thema. Hierzu gibt es von IBM und Partnern eine Reihe Services und Tools. Wir werden versuchen, diese in allernächster Zeit ausführlich vorzustellen.


Natürlich kommentiert auch Microsoft, so steht es zumindest in der FAZ. Und das mit einem Vergleich zwischen verschiedenen Golf-Modellen. Man sei in der technischen Entwicklung 10 Jahre voraus. Ich zitere nach FAZ: "Das ist etwa so, als würde man von einem Golf VI auf Golf II wechseln und verkünden, man fahre jetzt ein neues Auto." Also, ich persönlich bevorzuge eh Jahreswagen. Sie sind günstiger in der Anschaffung, gleichwertig im Betrieb und meist technisch stabiler und ausgereifter als die neuesten Modelle, die doch häufig Kinderkrankheiten haben. Aber übertreiben wir die bildhaften Vergleiche mal nicht.


Natürlich ist auch die Frage berechtigt, welcher Anwender wirklich welche Highend-Funktionen eines Office-Paketes braucht. Dazu gibt es ja zur Genüge Untersuchungen, dass nur ein Bruchteil der Funktionalität von Otto Normalanwender genutzt wird. Und es stellt sich die Frage, wieviele Anwender und Unternehmen sich weiter in die Abhängigkeitsspirale zwingen lassen. Wenn Du dieses Feature haben willst, musst Du jenes Betriebssystem nutzen. Und alle Sharepoint Services gehen nur mit dieser SQL Server Version oder jenem Office. Ach ja, und für Telefonie brauchst Du unbedingt jene Versionen.

Mir scheint, dass Kosteneinsparungen und der Wunch nach mehr Offenheit und Unabhängigkeit durchaus valide Argumente sind, die verstärkt im Markt resonieren.


Stefan Pfeiffer

Posted via email from stefan63's posterous

Donnerstag, 10. September 2009

Im Glashaus ... schon etwas peinlich

Schon etwas peinlich, wenn man selbst im Blog über Geschäftsführer lästert, die sich auf dem Billardtisch räkelnd auf dem Titelblatt eines Magazins präsentieren. Und dann landet man selbst auf dem Titel vom digital business magazin - Gott sei dank nicht räkelnd und ich bin auch nicht durch Bezahlung zum Coverboy geworden. Fa wäre ich schnell pleite. Und ja - da einige Freunde schon lästern -, das Bild ist 5-6 jahre alt :-). Ich bin weis(s)er und älter geworden. 46 Jahre und kein bisschen weise, oder wie heisst es.


Stefan Pfeiffer

Posted via email from stefan63's posterous

Dienstag, 8. September 2009

Die Umfrage um Mitternacht: Wer ist der Billy Eitel der deutschen Blogosphere?

Auch die Blogosphere hat ihre Helden. Darüber habe ich gerade mit @zoernert gechattet. Wer ist es? Euer Input is more than welcome. Oder ist das eine rein rethorische Frage?

P.S. Hätte ich das jetzt per Doodle machen müssen *grübel*

Stefan Pfeiffer

Posted via email from stefan63's posterous

Montag, 7. September 2009

Paid Content, freier Journalismus, das Internet-Manifest und wovon leben

Als jemand, der Journalismus studiert hat, zweitweise von Zeilengeld lebte und sich im Studium mit der Entstehung und dem Strukturwandel der modernen Öffentlichkeit befasste, beobachte ich die derzeitige Diskussion um Paid Content, dem Internet-Manifest und der Alles-ist-im-Internet-frei-Diskussion sehr zwiegespalten. Ich bin einerseits überzeugt, dass die originäre Philiosophie und das Designkriterium des Internets die freie Verfügbarkeit von Information und - spätestens seit Twitter - die schrankenlose Möglichkeit zur Kommunikation ist. Das Internet oder besser das WWW bietet neue, nicht gekannte Möglichkeiten, sich zu informieren und zu kommunizieren. Ja, es gibt auch einfachere Möglichkeiten zur Agitation und Meinungsmache wie auch zur Perversion, siehe Kinderpornos. Ich hoffe und glaube, dass die Community Manipulationsversuche und Exzesse stoppen kann und hoffentlich stoppen wird. Eine Randbemerkung: Zu meinen Studienzeiten hatten wir BILD-ende Diskussionen, ob die Presse angesichts des Boulevards verkommt - Wallraff, ich hör Dir trappsen.

Sorgen macht mir aber die Flatrate-Kultur unter folgenden Aspekten. Ich sehe, wie die Redaktionen Personal abbauen. Ich sehe, dass viele geschätzte Kollegen plötzlich frei arbeiten - und dabei finanziell überleben müssen. Ich sehe in vielen Publikationen - gerade auch in meinem Fokusgebiet IT - einen Qualitätsverlust in der Berichterstattung und den Trend zu Advertorials, gekauften Artikeln. Ich sehe aber auch gerade durch die Blogosphere neue, qualitativ, hochwertige Seiten, über die man sich informieren kann. Durch das Web ist dies sehr, sehr einfach möglich. Ich bin und bleibe zwiegespalten. Journalisten müssen (gut) leben können. Der Beruf und das, was Journalisten leisten können, kann und sollte nicht verkommen, weil man nicht mehr davon leben kann.

Stefan Pfeiffer

Posted via email from stefan63's posterous

Sonntag, 6. September 2009

Per Anhalter zum Enterprise 2.0, das Wiki und jeder kann mitmachen

Es war einmal, im Juni 2009, da rief Jörg Schmale von der KoelnMesse an und fragte, wie denn unsere IBM Keynote auf der diesjährigen Fachmesse DMS laute. Jedes Jahr diese Frage. Und jedes Jahr der Versuch, nicht die traditionelle Powerpoint-Präsentation zu halten. Im vergangenen Jahr war es die Compliance-Gerichtsverhandlung mit den Doktoren Jens Bücking und Ulrich Kampffmeyer, das Jahr zuvor das Rollenspiel mit Daniel Holz. Was nun, fragte Schmale und machte (Termin)Druck. Schweißausbrüche, aber ich habe ja mein Handtuch. Also: Don't panic.

Ein knackiger Titel, ein gutes Thema war gefragt. Da Enterprise 2.0 nach Diskussionen mit der KoelnMesse Thema eines Schwerpunkttages auf der DMS werden sollte, kam es dann zum Thema „Per Anhalter durch das Enterprise 2.0“. Eine Hommage an Douglas Adams, dessen englisch-humoriger schräger Humor gemixt mit den Wahrheiten des Lebens Buch und Film prägen. Also nochmals das Buch lesen – laut Uli K. geht das nur auf Englisch – und den Film schauen.


Tja, und nun haben wir in den vergangenen Wochen das Skript mit Leben zu füllen versucht. Zusammen mit Sandra Ellinger und unserem Autor Helmut Barz haben Dörthe Möller, Thorsten Zoerner und ich an einem Skript gearbeitet, das wir als Rollenspiel am 17. September um 12 Uhr auf der Messe aufführen werden.


Und dieses Skript findet Ihr (als Digital-Naiver und Alt-68-er duze ich einfach mal) nun hier als Version 0.9 in diesem Wiki auf Facebook. Es ist ist natürlich ECM-lastig, da wir es auf der DMS aufführen. Es verträgt noch mehr Enterprise 2.0. Es verträgt weitere Gags (hoffentlich nicht zu platt). Es verträgt weitere Ideen und Input, wie Ihr Euch „smarteres“ Arbeiten, den idealen Arbeitsplatz der Zukunft und das Enterprise 2.0 vorstellt.


Also frei nach Mitmach-Web im Wiki den „Anhalter durch das Enterprise 2.0“ weiterentwickeln. Ich zähle auf den Douglas Adams-Fan Ulrich Kampffmeyer, der schon seit Jahren „42“ als Lösung aller Probleme deklamiert. Ich zähle auf Frogpond Martin Koser und seine Punkte, warum Enterprise 2.0-Projekte scheitern. Und ich zähle auf Euch/Sie, dass Ihr das Skript zusammen mit uns weiterentwickelt.


Und wer weiss? Vielleicht schreiben wir zusammen einige neue Kapitel. Die nächste DMS und die nächste Keynote rufen. Das Thema Einführung von Web 2.0 Technologien im Unternehmen ist ein heisses und interessantes Thema, bei dem Fingerspitzengefühl gefordert ist und es nur zu oft menschelt. Die Auseinandersetzung zwischen Web 2.0-Befürwortern und Skeptikern, die Piratenpartei und das Thema Datensicherheit und Privacy werden Themen bleiben. Genug „Fleisch“ für Band 2 der Saga? Wie wird sich der Digitale Naive Mercedes Aaklass schlagen? Was macht die Office-Loserin Antonia? Und natürlich unser Sympathie-Träger Wolfgang, wie werden sie sich alle schlagen?


Und vielleicht werden wir den Anhalter wieder aufführen. Auf dem Enterprise 2.0 Summit zwischen dem 10. und 12. November in Bad Homburg? Nein, das ist ja (d)englisch und die Übersetzung dürfte zu aufwändig sein. Auf der Tagung der deutschen Lotus-Anwender, der DNUG Herbstkonferenz am 17. und 18. November in Fulda? Auf der CeBIT in der Webciety? Auf der re:publica kommendes Jahr? Schaun wir mal.

Posted via email from stefan63's posterous

"Free" - das Paradigma des Netzes jenseits von Geiz ist Geil - Zum Buch von Chris Anderson

Netzökonom Holger Schmidt bespricht Chris Anderson's Buch "Free". Ein weiterhin explosives Thema gerade auch rund um das Thema "Paid Content":

"Einmal digitalisiert sinken die Preise für Nachrichten, Musikstücke, Software oder Bücher, die vergleichbare Konkurrenzprodukte haben, früher oder später unweigerlich auf Null."

Ich befürchte, dass es genau in diese Richtung gehen wird, trotz aller Bemühungen rund um Paid Content. Für gewisse Premium-Inhalte werden vielleicht Gebühren genommen werden können. Hoffentlich. Die Kollegen, die gute Bücher schreiben, Musik produzieren und Software schreiben, gehören vernünftig bezahlt. Vielleicht über andere Modelle, wie es Anderson ja auch erläutert.

Der größte Teil der Information, der Nachrichten wird jedoch frei verfügbar sein. Dies ist das Paradigma des Netzes, jenseits der Geiz ist Geil-Mentalität. Auf jeden Fall ein nachdenkenswertes Buch, das zur Diskussion reizt.

Stefan Pfeiffer

Posted via email from stefan63's posterous

Samstag, 5. September 2009

FAZ am 3. September: Der private Rechner im Unternehmen, UDOBIA, das galaktische Ich und der Masterplan für Offenbach

Zum Thema Feinschmecker in der FAZ vom 3. September 2009: "Der hätte eine tote Ratte gefressen, wenn es ihm weitergeholfen hätte." Uwe Riglewski zu Boris Becker und dessen sportlichen Leistungswillen in der FAZ.


Speziell für meine geschätzte Kollegin Nadja Trogisch im Rhein-Main & Hessen-Teil: "Masterplan für ein schöneres Offenbach" ... Wird doch, Nadja.


Aus der Sparte Beruf und Chance: Artikel über die Nutzung eigener Geräte im Büro. Ein interessantes Thema, auch in der IBM. Wir dürfen eigene Geräte benutzen. Ich tue es mit meinem Macbook, der mittlerweile mein Hauptarbeitsrechner geworden ist (und den ich im Vergleich zum langsam startenden Windows PC nicht mehr missen möchte). Aber natürlich ist das Thema nicht ganz so einfach. Gut ist, man kann sich das Gerät und Betriebssystem wählen, das man will. Einige Unternehmen (auch IBM in den USA) unterstützen sogar den finanziell den Kauf des privaten Gerätes, wenn dieses beruflich genutzt wird oder Hauptrechner für den Job ist. Die Frage ist natürlich, mit welcher Summe unterstützt wird und ob nicht einfach Kosten auf den Arbeitnehmer verlagert werden. Wie der Musiker im Orchester seine Arbeitskleidung haben muss, muss vielleicht der Mitarbeiter künftig seinen Computer haben? Kosteneinsparungsprojekte sind ja durchaus en vogue. Finanzer, ich hör Dir trapsen.


Daneben spielt das Thema technische Kenntnisse der Angestellten und Support auch eine Rolle. Wer hilft, wenn auf diesem Rechner etwas nicht funktioniert? Jede IT Abteilung wird sich wehren, x-verschiedene Betriebssysteme, Anti-Viren-Programme und so weiter zu unterstützen. Werden alle Anwendungen auf dem privaten Rechner mit dem anderen Betriebssystem laufen? Und natürlich kommt auch für Unternehmen das Thema Datensicherheit unter verschiedensten Aspekten ins Spiel. Also UDOBIA? Man wird sehen. Ich persönlich bin eine Freund einer solchen Lösung, wenn sie fair ist und nicht dazu dient, nur Kosten vom Unternehmen auf den Mitarbeiter abzuwälzen.


Titel der Seite danach in Beruf und Chance: "Zum Schweigen verurteilt". "Schwatzhafte Angestelllte können viel Schaden anrichten." - Im Artikel geht es nicht um das Web 2.0 und Social Media, aber ich musste dran denken.


Und sehr erwähnenswert der Artikel von Katrin Hummel auf Seite 3 "Das galaktische Ich" über einen Spielsüchtigen und dessen virtuelle Persönlichkeit. Ein ernstes Thema, wie aus dem Artikel deutlich an einem Beispiel zu entnehmen ist. Und weil es neben Blog, Facebook und Twitter auch noch das "reale" Leben gibt, werde ich gleich zu einem Freund brunchen fahren (ohne Computer am Mann, ob privatesoder berufliches Gerät).


P.S. Mehr über UDOBIA und Mercedes AAklass in Kürze ... Stay tuned.

Stefan Pfeiffer


Posted via email from stefan63's posterous

Mittwoch, 2. September 2009

Smarter Work-Initiative der IBM startet mit Videocast und Jam und am 16. September

Lotus Knows ist unsere Initiative, wie wir die Lotus-Brand wieder stärker in das Bewusstsein der Anwender, Kunden, Partner und „Opinion Leader“ rücken wollen. Vor 10 Tagen hat hierzu eine Ideen Jam stattgefunden, der gerade ausgewertet wird und über dessen Ergebnisse und den daraus resultierenden Aktionen wir bald berichten werden.


Smart Work ist im Rahmen der Smarter Planet-Initiative der IBM der Arbeitsstrang, der sich damit beschäftigt, wie wir künftig besser und intelligenter auf einem smarteren Planeten arbeiten wollen und sollen. Losgehen wird die Smarter Work-Initiativeam Mittwoch, den 16. September mit einem Videocast, in dem James Surowiecki, Autor von „ The Wisdom of Crowds“, und Jon Iwata, Chief Marketing Officer der IBM, über neue Formen der Arbeit und Zusammenarbeit sprechen werden.


Bild



Weiter geht es dann zwischen dem 16. und 18. September mit einem dreitägigen Ideen Jam. Folgende Themen sollen diskutiert werden:
  • Government – Wie können moderne Technologien in der Verwaltung helfen, um mehr Bürgerbeteiligung zu ermutigen und wirtschaftliches Wachstum zu ermöglichen? Ich füge hinzu unter Berücksichtigung der ökologischen Bedingungen.
  • Gesundheitswesen – Welche Möglichkeiten haben wir durch die zunehmende Vernetzung, das Gesundheitswesen günstiger, verfügbarer und persönlicher zu machen? Mein Kommentar: Unter Berücksichtigung des Datenschutzes und der Privatsphäre.
  • Wie können Collaborations-Technologien in Geschäftsprozessen eingesetzt werden, um diese zu optimieren? Also das Thema strukturierte Prozesse verbinden und dabei Web 2.0-Mechanismen und -Technologien nutzen.
  • Wie nutzen wir das Talent der Digital Natives, der @Generation, während wir gleichzeitig die vorhandene Erfahrung und das Wissen allen Generationen zur Verfügung stellen wollen?
  • Wie wird Teamarbeit künftig aussehen in einer Zeit, wo Teams immer globaler, virtueller und dynamischer werden? Und wo Technologien bisher nicht gekannte komfortable Möglichkeiten der virtuellen Zusammenarbeit bieten.
  • Wie wird Arbeit in 2020 aussehen? Wie soll sie aussehen? Welche neuen, überraschenden Ideen können wir einbringen?
  • Welche neuen Möglichkeiten entstehen angesichts der neuen Mobilität? Wie kann der Input und Output von Mitarbeitern jenseits der traditionellen Organisation und des gewohnten Unternehmens genutzt und eingebunden werden?
Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie am Jam mitwirken würden. Hier der Anmelde-Link. Die Ergebnisse werden wir wieder danach vorstellen und auch konkrete Massnahmen und Initiativen ableiten.

(übernommen aus dem IBM Blue Blog)



Posted via email from stefan63's posterous

FAZ Netzökonom zu: Unternehmen tasten sich langsam an das Web 2.0 heran

Lars Basche von unserer Presseagentur und ich haben mal unsere Bemerkungen dazugegeben, beim Artikel von FAZ Netzökonom Holger Schmidt zu "Unternehmen tasten sich langsam an das Web 2.0 heran"

"Ich setze einmal kurz zwei Brillen auf:

Einerseits ist mein Arbeitgeber - die IBM -, mein Bereich in der IBM - Lotus-Software - und mein Job - Marketing Manager für Lotus - prädestiniert für das Thema Web 2.0. Logischerweise nutzen wir deshalb auch Social Media, wie ja auch in der Studie dargelegt wird. In der IBM wird dies gottseidank generell gefördert und das Unternehmen fördert generell das Engagement der Mitarbeiter im Web 2.0.

Jedoch stelle ich fest, dass wir oft weit voraus sind. Die Realität in vielen Unternehmen, die sich nicht mit HighTech und Web 2.0 befassen, ist ganz anders. Das Web wird oft noch ignoriert. In vielen Unternehmen ist der Zugriff auf das Internet noch immer beschränkt. Es ist noch ein weiter Weg zu gehen.

Doch unbestreitbar ist für mich: Die Entwicklung ist unaufhaltsam. Davon bin ich fest überzeugt. Eine Mauertaktik bezüglich Web 2.0 wird kein Unternehmen mittelfristig durchhalten können. Man wird sich mit dem Web 2.0 und der Nutzung der neuen Technologien für das Enterprise 2.0 auseinandersetzen müssen, früher oder später. Desöfteren halt später ...

Siehe auch: Web 2.0 im Unternehmen: Mehr als nur den Ausschaltknopf kennen unter www-951.ibm.com/.../web_2_0_im_unternehmen_mehr_als_nur_den_ausschaltknopf_kennen" - oder auch im Posterous und Stefan63 Blogger Blog.

Posted via email from stefan63's posterous

Dienstag, 1. September 2009

Wo stehen wir Deutschen im Web 2.0 und Internet: Regierung treibt es nicht genug?

Der Artikel des Netzökonoms auf der FAZ Community. Deutsche Regierung treibt die Entwicklung nicht genug voran? Grund für den Erfolg der Piraten? Nein. Das passt nicht dazu.


Posted via email from stefan63's posterous

bluto verbindet Microblogging von Twitter & Lotus Connections

Habe gerade bluto, ein von Jason Feinstein entwickelte Adobe Air Anwendung installiert, die die Microblogging-Funktionen von Lotus Connections 2.5 und Twitter kombiniert. Ich kann dadurch jetzt auf beiden Plattformen zwitschern oder auch entscheiden, dass gewisse Statusmeldungen nur im Intranet auf Lotus Connections veröffentlicht werden. Sehr cool. Was mir noch fehlt, ist ein URL Verkürzer (oder ich habe ihn noch nicht gefunden). Die Anwendung läuft bei mir auf dem Mac, ist aber auch für Linux und Windows verfügbar.

Posted via email from stefan63's posterous