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Samstag, 30. Januar 2010

Mein neuer Reisebegleiter

Seit der Lotusphere 2010 habe ich einen neuen Reisebegleiter. Nein, es ist kein neues Gadget. Und es ist auch nicht der neue Apple iPad (BTW: Welch eine Hysterie derzeit um das Teil. Eine Seite in der FAZ von heute). Ja, ich gebe zu, Es hätte ein iPad sein können, um mein Apple Arsenal von iPod, iPhone, MacBook und TimeCapsule aufzurüsten, aber noch halte ich mich zurück. Nein, es ist ...

ein Buch. ein richtiges, also auf Papier gedruckt.

Es sind die Glossen 1997 - 2008 von Jörg Allmann. Jörg hat in den vergangenen mehr als 10 Jahren regelmässig im Notes-Magazin, dann im Digital Business Magazin Themen vor allem aus der Welt der IT gemischt mit persönlichen Erlebnissen und Fußball-Kommentaren Glossen veröffentlicht. Ich zitiere aus Wikipedia, um was nach der reinen Lehre geht:

Im modernen Journalismus bezeichnet man als Glosse einen kurzen, pointierten Meinungsbeitrag, der sich von Kommentar und Leitartikel durch seinen polemischen, satirischen oder feuilletonistischen Charakter unterscheidet. Journalistische Glossen werden verfasst sowohl zu lustigen als auch zu ernsten Themen, zu „großen“ weltpolitischen ebenso wie zu „kleinen“ lokalen Ereignissen. Häufige Stilmittel sind Ironie und Übertreibung (Hyperbel).

Also, Jörg, jetzt weißt Du auch theoretisch, was Du verbrochen hast. 

Das Buch begleitet mich seitdem auf Reisen, in den heimischen Räumen, neben dem Bett, an sonstigen Örtlichkeiten (natürlich ist nur mein Nachttisch gemeint). Und ich habe es nicht ausgelesen, was aber nicht daran liegt, daß die Glossen langweilig sind. Im Gegenteil. Ich lese zu unmöglichen Zeitpunkten immer 1-2 Glossen, ein Stift ist immer dabei, streiche Sachen an, amüsiere mich in der Regel (manches ist auch ernst). Als jemand, der auch schon einige Jahre in der IT verbracht hat und nun für das Unternehmen arbeitet, dessen Business Partner Jörgs Firma ist, erkenne ich viele Dinge aus meinem Erfahrungsschatz und täglichen Leben wieder. Ich muß über Jörgs kurzen .... Finger ebenso schmunzeln wie über seine Begegnungen mit dem amerikanischen Lotus Management. Aber es gibt auch eine Reihe nachdenkenswerter und nachdenklicher Berichte, von der zweiten Personalakte bis zum Social Software-Stress.

Das Buch wird mich hoffentlich noch eine Weile begleiten. Ich lese es von hinten nach vorne, arbeite mich also auch ein wenig in meine Vergangenheit zurück. Lieber Jörg, Du hälst mir schon den Spiegel (also nicht den Hamburger Speigel) vor und ich frage mich, ob ich für mich sagen würde, daß ich zu all meinen Artikeln immer noch stehen könnte. 

Also herzlichen Dank an den Autor. Das Buch wirst Du noch signieren müssen. Da bin ich altmodisch. Und auf viele weitere interessante Diskussionen und gemeinsame "Verbrechen". 

Posted via email from Digital naiv - Stefan63's Posterous

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