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Freitag, 19. März 2010

Experton Group: Die Digital Divide geht durch ganz Deutschland

Der Begriff „Digital Divide“ war usprünglich für die digital Ausgrenzung von Entwicklungsändern benutzt worden. Die Definition heute ist die Ausgrenzung aller Menschen, die entweder nicht die selben Chancen auf den Zugriff auf ICT haben oder sich nicht das notwendige Wissen aneignen können (oder wollen). Und hier geht jetzt die „Digital Divide“ plötzlich quer durch Deutschland. Auf der einen Seite die Unternehmen und Privatanwender und auf der anderen Seite der Staat. Die deutsche Regierung und Behörden liegen am Ende der führenden Industriestaaten und können sich in manchen Bereichen kaum noch mit Entwicklungsländern messen.

Die Regierung hat klar die Entwicklung und die Bedeutung der Informations- und Kommunikationtechnologie verschlafen. Milliarden an Investitionen gehen in die Straße, Kohleabbau und Landwirtschaft, aber nicht in ICT. Nur zweimal im Jahr wird dieser Dornröschenschlaf unterbrochen und ICT steht ganz oben auf der Agenda – bei der CeBIT Eröffnung und beim IT Gipfeltreffen.  Aber leider reicht das nicht. Der Bericht vom World Economic Forum „The Global Information Technology Report“ spricht eine sehr deutliche Sprache (siehe Abbildung). Während Deutschland bei allen regierungs- und behördenrelevanten Themen weit abgeschlagen landet, steht die Privatwirtschaft ganz vorne und kämpft um internationale Spitzenplätze und auch ein Großeil aller Privathaushalte hat das Internet längst in das tägliches Leben integriert.

Eine aus meiner persönlichen Sicht durchaus valide, korrekte, aber ebenso erschreckende Kommentierung der jetzigen Situation. Und das Verschlafen hat früehr begonnen, nicht erst in dieser Legislaturperiode.

Posted via web from Digital naiv - Stefan63's Posterous

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