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Samstag, 5. Juni 2010

Herrschaft der Algorithmen: Die Welt bleibt unberechenbar - FAZ.NET

Immer mehr und immer wichtigere Entscheidungen werden von rechnenden Maschinen getroffen. Längst greifen sie auch in unsere Alltagswelt ein. Aber wer von uns weiß schon, was ein Algorithmus ist und wie er funktioniert und vor allem, wo seine Grenzen liegen? Was wir brauchen ist ein Zeitalter der digitalen Aufklärung.

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Es genügt nicht, die Techniker im Bedarfsfall als Berater aus ihren Programmierstuben zu holen. Eine digitale Aufklärung, die ihrem Anspruch auf die Durchdringung der digitalen Welt gerecht werden soll, fordert den Techniker und die Gesellschaft. Der Techniker hat die gesellschaftliche Aufgabe, die Fähigkeiten und Unzulänglichkeiten der algorithmischen Entscheidungsberatung transparent zu machen; die Gesellschaft hat die technische Aufgabe, die Algorithmen nicht nur mit Skepsis zu betrachten, sondern ihre Fähigkeiten und Unzulänglichkeiten zu verstehen - sie also von ihrem Anspruch des berechenbaren Zukunftswissens auf den eigentlichen Zweck der partiellen Hilfestellung zurechtzustutzen. Allein blanke Skepsis aber ist kein Filter, sondern eine Verschwörungstheorie.

Ein hochinteressanter Artikel von Jürgen Kuri - stellvertretender Chefredakteur der ct - in der FAZ vom gestrigen Tag. Sehr lesenswert, wie er die Verführungen und Versprechungen der Algorithmen und des Predictive Web unter die Lupe nimmt. Technologie und Algorithmen sollten Hilfsmittel sein, sehr nützliche, aber auch nicht mehr und nicht weniger.

Posted via web from Digital naiv - Stefan63's Posterous

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