Digital Naiv oder Digital Native. Was ist der "richtige" Weg im und im Umgang mit dem Web 2.0 - und Puzzlesteine zu Essen, Fußball und mehr ...

Samstag, 31. Juli 2010

The Enterprise 2.0 and the old boys networks (via MarijnLinssen.Com)

Todays enterprises are employed by Millennials and GenX, and run by BabyBoomers - and the gap will widen even more

An interesting Tweet by Martijn Linssen and a interesting post of him on adoption or adaption of the mechanism's of Enterprise 2.0. He exoplains his tweet more in detail in his blog entry:

There we have all the forces in place:
  1. Enterprises are run by Boomers
  2. Enterprises are populated by GenX and Millennials
  3. Outside the door there is #E20 or #Social media or whatever you want to call it
  4. Millennials live in Social, GenX is quite good at picking it up
  5. Boomers are used to Push, Millennials to Pull, GenX is torn in between
Now the question is: adopt or adapt?

And a bit frustrating his review of the situation:

Picture old-fashioned managers, the Boomers, sitting behind their spreadsheets in their old boys networks - can you see them? Can you hear them? Sending one-way emails to their subordinates, creating Innovation Programmes in perfect isolation, populating those with their next-of-kin, preaching New Ways but practicing Old Ways, adding and adding to the already abundant overhead, suffocating any margin there is. Nepotism like in the old Roman days just before the collapse of the Empire

So where are we going to? I strongly believe that some in particular cultural and technological trends do drive change and can not be stopped or being reversed. And there I do agree with my IBM buddy and Hippie 2.0-forward thinker Luis Suarez:

Quite the opposite. I do believe that millennials, better said, a millenial working style will surely transform and shape how we conduct business at work today, ...

But how far will these change go? A bit deeper than just the surface? Or is social only on the surface? And on the management floor the same old boys network is working in the same way it did since years. Management is going to support the Enterprise 2.0 only, if the mechanism's (and the people) will generate more profit, reduce costs, streamline processes, maintain and extend knowledge ... Or is the Hippie 2.0 and the Millenial changing the enterprise by his new cultural behaviour and working style?

I would love to hear your opinion.

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Who’s in the Blogosphere? / Flowtown (@flowtown)

Have you ever wondered who and what the blogosphere consisted of?

Interesting stats!

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Will Facebook Ever Be Replaced? / Flowtown (@flowtown)

We must instead acknowledge it as a lively social hub through which users stay in touch with people they may otherwise lose contact with, ...

The real power and value of Facebook. Facebook goes beyond Business networks like LinkedIn or XING. It is more personal and social. And this is the value and the reaon, why I am still on Facebbok, despite the unacceptable data privacy behaviour of the company.

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Unternehmen begehen Hausfriedensbruch auf Facebook? Und vom Geben und Nehmen @NETZWELT.de

Und dann ist da noch die Geschichte mit den sozialen Netzwerken. Die meisten Unternehmen wollen unbedingt bei Facebook und Co. präsent sein. Sie wildern damit in einem Bereich, der ursprünglich für Freundschaft und Freizeit gedacht war. Das ist fast so eine Art Hausfriedensbruch. Dadurch werden auch private Facebook-Profile korrumpiert. Zum Beispiel dann, wenn Leute ihr Profil für das Auge von Personalchefs auffrisieren. 

Na ja, so eine Aussage habe ich bisher noch nicht gehört: Unternehmen begehen Hausfriedensbruch auf Facebook ...  Auch manch weitere Bemerkungen in dem Kommentar sind etwas überzogen. Aber ja, die Grenzen von Berufs- und Privatleben verwischen und deshalb:

Maßvolles Privatsurfen im Internet muss erlaubt sein, wie das ohnehin bei vielen Firmen schon der Fall ist. Denn wenn Unternehmen von den privaten Ressourcen der Mitarbeiter profitieren, sei es deren Freizeit, deren Know-how oder deren Handy, dann müssen sie ihren Mitarbeitern in der Arbeitszeit auch etwas davon zurückgeben. ... Erfolgreiche Zusammenarbeit im Beruf lebt von den stillen Grauzonen des Gebens und Nehmens.

 

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To Block or Not to Block Facebook and Social Media in the Workplace

1. Close Gaps in Situational Awareness. "Most enterprises are simply not aware of the totality of their network."

2. Focus First on Solving "Old" Issues--and Doing It Well "Software updating and patching is a good place for many organizations to begin making improvements."

3. Educate Your Workforce on Security--and Include Them in the Process "Target C-level executives and other VIPs for extensive education, as they are prime targets for phishing and social engineering schemes."

4. Understand That One Security Border Is No Longer Enough "Business is becoming 'borderless,' and so, too, is the network, which means there are multiple borders to protect... and they are constantly changing."

5. View Security as a Differentiator for Your Business "How an enterprise approaches security and responds to trends such as social networking and mobility can have a direct impact on its ability to hire and retain talent."

More and more reports are being published covering security issues caused by social networks and social media. Surprisingly enough these reports are coming or being sponsored by providers of security software ...

Nevertheless the challenge is there and the IT departmetn need to respond, Hopefully not by just blocking social software. This can't be the solution. Or did you block E-Mail after the first worms occured? So Cisco's recommendations are on the right path. Security solutions are the one side of the coin, education is the other side, perhaps even more important.

P.S. And it is still not only Social Media: I heard through the grapevine that yesterday a real big German company had problems and could not work on their computers caused by the current Microsoft security hole. Of course such stories will never get officially published. It is a rumor. Or as we say in German: "Wie wir aus gut unterrichteten Quellen erfahren haben ..."

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Kicker-Sonderheft ist da - Ausblick auf meine Borussia M'Gladbach 2010/2011

Es gibt für mich ein immer wiederkehrendes Ereignis, mit dem die kommende Bundesliga-Saison angekündigt wird: Das Kicker-Sonderheft wird veröffentlicht. Heute habe ich es mir dann mitgebracht und bin dabei, es durchzustöbern. Meine ersten Seiten, die ich lese: Natürlich was über meinen Verein Borussia Mönchengladbach drinnen steht. Das wird verschlungen, auch wenn mir die meisten Tatsachen natürlich bekannt sind. Trotzdem ist die Meinung des jeweiligen Kicker-Redakteurs auch interessant.

Der Kicker hebt auf die beiden Offensivzugänge Igor de Camargo und Mohamadou Idrissou ab. Ja, auch ich bin auf die beiden gespannt. Die große Frage und Unbekannte ist natürlich de Camargo. Wenn er wie Dante, der ihn von Standard Lüttich her kennt, den Durchbruch schafft, wäre ich sehr erfreut und überrascht. Idrissou - schaun mer mal. In der vergangenen Saison hatten wir keinen wirklich Goalgetter. Bobadilla hat sich nicht wirklich als Torjäger durchgesetzt, doch dem Jungen sei ein Jahr Eingewöhnungszeit gegönnt. Die Bewährungsprobe für ihn kommt in dieser Saison. Auf Bewährung ist sicher auch Karim Matmour nach einer Saison mit vielen Verletzungen. Die Abgänge von Friend (finde ich trotzdem schade), Colautti und Oli Neuville sollten wir durch die Neuzugänge und das bestehende Personal auf jeden Fall kompensieren können.

Ja, die Stürmer müssen öfters treffen. Keine Frage. Das eigentlich Problem liegt aber für mich in der Defensive. Wir haben in der vergangenen Saison zu viele Gegentore und zu viele Klatschen kassiert. Ich glaube, daß Michael Frontzeck dringend in der Defensivarbeit ansetzen muß. Und diesbezüglich bei unserem Kader etwas skeptisch. Die Innenverteidigung mit Brouwers und Dante sollte eigentlich eine Bank sein. Aber danach habe ich Zweifel: Das Team hat viele Tore durch Weitschüsse - Bailly hatte aus meiner Sicht 2009/2010 im Gegensatz zu 2008/2009 keine starke Saison - und Standards hinnehmen müssen. Das defensive Mittelfeld und die Außenverteidiger erscheinen mir etwas schwachbrüstig: Daems, Levels, Marx, Bradley. Hier sehe ich das Problem. Marx wird hoch gelobt, Bradley nach der WM auch. Daems und Levels sind klasse Jungs, aber erscheinen mir oft zu langsam und unbeweglich. Werden diese 4 es schaffen, das Mittelfeld und die Außen dicht zu machen? Wer und wo sind die Alternativen zu ihnen? Hier hätte ich mir Verstärkungen gewünscht und hier sehe ich Versäumnisse des Managements.

Da kann man nur auf Überraschungen hoffen, wie sie Marco Reus ganz klar in der vergangenen Saison war: Bamba Anderson hat in Düsseldorf eine starke Saison gespiegelt. Er ist aber Innenverteidiger, vielleicht "umbaubar" in eine andere Defensivposition? Patrick Herrmann und Toni Jantschke sind durchaus zwei vielversprechende junge Talente. Ich hoffe mal, daß der ein oder andere junge Spieler den Durchbruch schafft. Und ich hoffe, daß Juan Arango nach einem Jahr Eingewöhnung eine stärkere Saison spielt. Dem erwähnten Marco Reus sollte man Zeit geben und nicht die Erwartungen zu hoch schrauben.

Max Eberl und Michael Frontzeck haben in der vergangenen Saison Ruhe in die Mannschaft und das Umfeld gebracht. Dafür gebührt ihnen uneingeschränktes Lob. Man hatte nie das Gfeühl, daß das Team wirklich in Abstiegsnot kommen würde, Peinlich allerdings war insbesondere die Klatsche in Hannover. So was geht gar nicht. Nicht in dieser Weise. Da fehlten die klaren Worte (wobei die vielleicht intern gefallen sind). Nun gilt es die nächsten kleinen Schritte zu machen und sukzessive ein Team aufzubauen, das im einstelligen Tabellenbereich agieren kann. Ich habe verwegen um ein Essen gewettet, daß die Borussia einstellig wird. Mit viel Glück kann das durchaus klappen.

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Freitag, 30. Juli 2010

Nervtöter bei der Arbeit - Welche Dinge stören und behindern Euch am meisten?

Wer kennt es nicht:  Ich sitze am Schreibtisch, telefoniere am Festnetz und was passiert? Mein Handy klingelt, zwei gleichzeitig eingehende Telefonanrufe. Es passiert häufig und nervt (mich) ungemein. Doch dieses Problem ist technologisch lösbar: Über Unified Telephony kann ich meine Erreichbarkeit steuern. Ich habe nur noch eine Nummer und leite alle Gespräche auf das Telefon, das ich gerade benutze, mein Fetsnetz, mein Mobiltelefon oder das Telefon auf meinem Hotelzimmer. Und ein zweiter Anruf geht automatisch auf die Mailbox.

Oder aber: Ich sitze im Flieger, Holzklasse. Das Anschnallen-Zeichen geht aus, ich hole mein Notebook raus und will anfangen zu arbeiten. Was passiert? Mein Vordermann klappt den Sitz (und damit meinen Notebook-Bildschirm) nach hinten und aus ist die Maus beziehungsweise das Arbeiten. Was ist eine mögliche Lösung? Meine Kollegen Kevin Cavanaugh und Ed Brill nutzen unterdessen das iPad und haben dort ihre komplette Lotus Notes-Umgebung mit E-Mails, Terminen, Aufgaben zur Verfügung. Selbst bei zurückgeklapptem Flugzeugsitz läßt sich so noch arbeiten. 

(Nein, ich habe noch kein iPad und habe deshalb weiterhin das Problem. Aber ich bin sicher, daß nicht nur ich irgendwann mit einem Tablet-Computer statt eines Notebooks unterwegs sein werde, da einfach praktische Gründe für dessen Verwendung auf Reisen sprechen.)

Was sind die Dinge, die Euch am meisten bei der Arbeit nerven und stören? Wie löst Ihr sie? Oder habt Ihr noch keine Lösungen? Wir (= das IBM Lotus Marketing in Deutschland) suchen derzeit genau solche Themen, Probleme und Aufgabenstellungen aus der Alltagsarbeit.

Warum? Wir planen eine Videoserie zu produzieren, in der wir ganz konkret zeigen wollen, wie man smarter arbeiten und Technologie zur wirklichen Vereinfachung der eigenen Arbeit einsetzen kann. Wir wollen zeigen, warum und wann Online Webkonferenzen Sinn machen, warum die Cloud die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen wirklich vereinfachen kann und vieles andere mehr. Dafür möchten wir die brennendsten Probleme adressieren und natürlich die intelligentesten Lösungen zeigen. Und intelligent heißt, dem Endanwender, in der Alltagsarbeit wirklich helfen.

Freue mich über Euren Input hier per Kommentar oder per E-Mail!

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Social Media needs cross-functional teams « Dachis Group Collaboratory

Creating a cross-functional team is a way to scale your strategy and create a strong foundation for a social media program. Each member of the team should bring relevant expertise to the table. Most people turn to the “usual suspects” when putting together a social team: Marketing, PR, and Customer Service. However, there are other job functions to be considered, such as:

  • The Sales team as you incorporate Social CRM
  • HR as you begin to craft corporate policies
  • The IT and Information Security groups as you consider social platforms
  • Consumer Insights as you develop your listening program
  • Product Innovation/Development as you glean insights from listening
  • The Legal/Compliance teams who can help avoid potential legal roadblocks

Very true statements: Social Media should not only be Marketing and PR. It needs to be an effort of the whole organisation, as I have written in one of my previous (German) blog posts. Social Media is everybody!

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Fraunhofer IAO Tagung Erfolg durch Kollaboration am 5. Oktober in Stuttgart - Mein Vortrag: Die Mauern werden fallen oder die Potenziale des Unternehmens 2.0

Am 5. Oktober veranstaltet Fraunhofer IAO im Office Innovation Center in Stuttgart eine Tagung zum Thema Erfolg durch Kollaboration. U.a. werd ich unter dem Titel Die Mauern werden fallen oder die Potenziale des Unternehmens 2.0 – von Innovation Jam bis Daily Business am Beispiel IBM über die Megatrends sprechen, die uns unaufhaltsam zum Unternehmen 2.0 hin bewegen und entwickeln. Der Vortrag baut auf meinen Gedanken vor der DNUG Frühjahrskonferenz im Juni 2010 auf und entwickelt sie weiter. Daß es nicht nur Trends sind, erläutere ich aus konkreten Kollaborationns-Beispielen in meiner Tätigkeit bei IBM, von der Vorbereitung des IBM Lotus JamCamps zusammen mit den beteiligten Partner über die Cloud-Lösung LotusLive bis hin zum Dialog mit Kunden und Partner auf Social Software-Plattformen wie EULUC (powered by Lotus Connections). Der Veranstalter erhebt eine Gebühr von 595 Euro pro Person.


Weitere Infornationen finden Sie hier.

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Donnerstag, 29. Juli 2010

Social Media Leads Content Marketing: New Survey Reveals - via Jeff Bullas

What is rather revealing is the continuing marketing importance of email marketing (e-Newsletters) in the marketing mix with a ranking at number two. This continues to affirm its importance

Blog Post from Jeff Bullas from January 2010. Nevertheless still interesting results, what we as marketiers do produce in terms of content.

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Facebook ist das neue Google: Über Abhängigkeiten und Nebenwirkungen » netzwertig.com

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Facebook genau wie Google auf eine erhebliche Abhängigkeit vieler Netzteilnehmer hinarbeitet. Diese ist zwar theoretisch nicht alternativlos, für viele aus den genannten Gründen praktisch aber doch. Während Nutzer, Unternehmen und Seitenbetreiber, die sich in diese Abhängigkeit begeben, sowohl bei Google als auch bei Facebook eine Reihe von Vorteilen erhalten, wirkt die von Facebook eingeforderte Gegenleistung deutlich größer und einschneidender.

Was bei Google noch wie ein fairer Tausch wirkt, macht im Bezug auf Facebook schon heute in manchen Fällen den Eindruck der Aufgabe der eigenen Autonomie. Und das Tragische ist: Viele Websites sind momentan trotzdem gezwungen, genau über diesen Schritt nachzudenken. So unangenehm und risikobehaftet er auch erscheinen mag.

Eine sehr detaillierte und kluge Analyse der Marktmacht von Facebook. Daß ich Google ebenfalls sehr kritisch gegenüber stehe, ist ja in meinem Blog öfters adressiert worden. Das entscheidende Problem bei beiden Anbietern ist, daß Unternehmen und Anwender kaum wirkliche Alternativen haben.

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Only Elitists, Nerds, Geeks and Privacy Parnoids don't join Facebook?

So basically, and in conclusion, Facebook can’t do much to attract any of them, and since everyone else who is able to is already on it, they will have to wait until the younger generation comes of age and starts joining its legions.

Why doesn't it surprise me, that privacy is not taking serious? And elitists and nerds don't like Facebook. Come on. A bit more critical view on Facebook and not naive applause. A typical European, who likes privacy, nerds and geeks. And who still is on Facebook.

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Mittwoch, 28. Juli 2010

What the f**k is Social Media now? - via AllDigtalBlog

bwl zwei null · Twitter ist kein Marketingkanal

In diesem Sinne sollten Unternehmen den Mut finden, ihre Mitarbeiter unter ihrem eigenen Namen twittern zu lassen und deren Gesichter als Profil für Produkte bzw. Marken zulassen. Auf anderen Kanälen mögen andere Regeln gelten (insbesondere auf Facebook mit seinen Seiten, die wie geschaffen sind für die klassische Marke). Für die derzeit zu beobachtende Flut an Marken- und Unternehmens-Twitteraccounts mit ihren stereotypen Inhalten und unpersönlichen Strukturen jedenfalls sehe ich keine große Zukunft: Da wird gerade viel Geld zum Fenster hinaus geworfen…

Bin mir da nicht so sicher: Lieber einen offenen und ehrlichen Firmen- oder Markenkanal - wo man ja die Leute hinter dem Twitter-Account offenlegen kann - oder eine Person, die "verdeckt" Markenpromo macht? Ich weiß, sehr plakativ und schwarz-weiß gemalt. Und auch als Person kann man offen sagen, aus welchem Stall man kommt. Im Endeffekt: Authenzität, Offenheit und Ehrlichkeit zählt, glaube ich.

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Amazon-Facebook-Deal: Schöner Shoppen mit deinen Profildaten | Basic Thinking

Weil Facebooks Umgang mit den Daten seiner Mitglieder immer wieder in die Kritik gerät, ist es kein Wunder, dass Amazon bei der Vorstellung des neuen Features den Datenschutz besonders betont. Der Onlinehändler verspricht ausdrücklich, keine Kundendaten an Facebook weiterzugeben, mit niemandem aus der Freundesliste ungefragt Kontakt aufzunehmen und die getätigten Einkäufe nicht im sozialen Netzwerk anzuzeigen (siehe Screenshot)

Ein Blick in die Gegenwart (nicht Zukunft). Zwar wird der Datenschutz betont, aber mein Mißtrauen bleibt.

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Smartphones: Der Spion, den wir lieben - oder die schöne neue mobile Werbewelt - Handelsblatt.com

Noch ist diese zwischen Big Brother und treffsicherem Marketing angesiedelte Szene eine Vision. Doch schon in ein paar Monaten werden immer mehr Handynutzer von solchen Erlebnissen berichten. Denn was lange ein Traum der Werbewirtschaft und ein Albtraum der Datenschützer war, wird Realität: die höchstpersönliche, auf individuelle Interessen- und Bewegungsprofile sowie den Standort angepasste Werbebotschaft auf dem Handy. Die Weichen dafür werden jetzt gestellt.
...
Parallel dazu bietet die anhaltende Flut neuer Handyprogramme, der sogenannten Apps, ganz neue Wege, Werbebotschaften aufs Telefon zu spielen.
...
Schützen kann sich der Nutzer gegen die Datensammelwut nur durch Totalverweigerung. Wer aber die Vorteile der Smartphones und ihrer - oft kostenlosen - Apps nutzen will, muss bestimmte persönliche Daten freigeben. Dies gilt besonders für Programme.

Eine exzellente Vorschau auf die schöne neue mobile Werbewelt. Lesenswert!

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An Integrated Social CRM Process (via The Social Enterprise)

Great visualization of the impact Social Media has on Customer Relationship Management (CRM). Personally I don't like the term Social CRM, but for sure Social Media has big impact on how we talk with our customers and prospects in the future.

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Dienstag, 27. Juli 2010

Marketers Put More Lead Gen Budgets Online - eMarketer

Based on the quantity and quality of leads generated, companies said email was their best lead generation program, followed by live events, website registrations and webinars. The effectiveness of online channels, coupled with the fact that prospects indicate the web is the first place they look for more information, makes it natural for companies to be increasing their investments in web design, email marketing and search engine optimization.

Change* in Lead Generation Investments, 2010 (% of companies worldwide)

No surprise, but interesting information. I do believe that pure website design and content creation won't be the glue. The web experience has to become exceptional through interactive functions, mobile support and integration of social software-functionality. The website of today can't only be a colorful, shining page.

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Soziale Netzwerke, besser Web 2.0 verändert Arbeit der klassischen Medien | FTD.de

Das Internet hat die Arbeit der klassischen Medien grundlegend verändert. Rasant etablieren sich Onlineportale als ernst zu nehmende Informationsquellen. Youtube liefert oft schneller Bildmaterial als professionelle Agenturen. Twitter und Facebook werden zur Quelle für Augenzeugenberichte in Echtzeit. Und Wikileaks etabliert sich als mächtige Abwurfstelle für brisante Geheimdokumente.
Wenn sich anschließend die klassischen Medien daraus bedienen, beschert das den Portalen die Aufmerksamkeit, die sie dringend brauchen - auch um für Geldgeber interessanter zu werden. Für Werbekunden im Fall von Youtube und Twitter, für Spender bei Wikileaks.
Die Zeitungen und Sender kommen so an Geschichten und Bilder, die sie sonst nicht hätten. Die Onlineangebote nehmen ihnen einen Teil der Recherche ab.
via ftd.de

Seh reißerische Überschrift, ncht wirklich neue Erkenntnis, aber immerhin berichtet die Financial Times drüber. Soziale Netze und das Web 2.0 sind unterdessen auch als berichtenswert - und nicht nur als Quelle - in den klassischen Medien präsent.

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Facebook - Unbeliebt aber unaufhaltsam? The winner takes it all (via Handelsblatt)

Als direkten Netzwerkeffekt bezeichnen Ökonomen den Nutzen, von dem jeder Benutzer durch jeden weiteren Teilnehmer des Netzwerks profitiert, weil er sich mit weiteren Usern verbinden kann.

Daneben wirkt sich auch der indirekte Netzwerkeffekt positiv auf die Attraktivität der Plattform aus: So entwickeln beispielsweise externe Anbieter umso mehr zusätzliche Spiele wie Farmville und andere Apps für Facebook, je mehr Nutzer auf der Plattform angemeldet sind. Deshalb tendieren Märkte wie die von sozialen Online-Netzwerken zu einem „Winner-takes-it-all“-Effekt: Sobald ein Angebot einen deutlichen Vorsprung im Vergleich zu anderen besitzt, steigt die Nutzerzahl rasant an, während die Konkurrenz-Netzwerke massiv an Attraktivität verlieren.

Ein aufschlußreicher Bericht zum Facebook-Phänomen: Unbeliebt, aber weiter wachsend, vielleicht sogar unaufhaltsam gewachsen? Und ich habe ja auch dieser Tage mein Unbehagen ausgedrückt, bleibe aber auf Facebook, weil ich dort am meisten "sozialen Vernetzungsspass" habe. Hinzu kommt das, was Stephan Dörner im Handelsblatt als indirekten Netzwerkeffekt bezeichnet, ein Phänomen, das wir - wie richtig dargestellt - schon im Markt für PC-Betriebssysteme hatten:

Netzwerkeffekte sind auch für viele andere Bereiche der IT-Industrie prägend. So hält sich bei den PC-Betriebssysteme seit Jahrzehnten ein stabiles Quasi-Monopol von Microsoft. Solange Windows das mit Abstand meistgenutzte Betriebssystem ist, lohnt es sich für Software-Anbieter, vor allem für dieses Betriebssystem zu programmieren – was die Plattform wiederum auch für Anwender attraktiver macht. Einen ähnlichen Effekt lässt sich derzeit für den stark wachsenden Markt des Mobile Computing beobachten: Mit harten Bandagen kämpfen unter anderem Apple und Google um die Vorherrschaft bei Smartphones.

Bei Smart Phones und Tablets scheint mir die Entscheidung zumindest noch nicht gefallen. Im Smart Phone-Segment regiert noch die Vielfalt. Bei Tablets hat sich Apple sicherlich mit dem iPad einen großen Vorsprung herausgeholt und es wird ganz entscheidend sein, wie schnell gerade die Linux-Variationen auf den Markt kommen. Die mobile Entwicklung hat zudem einen Nebeneffekt: Durch die Vielfalt mobiler Endgeräte und den Druck von Apple und Google, wird am Monopol von Microsoft geknabbert. Im Falle Facebook-Monopol hilft uns das nicht.

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Sonntag, 25. Juli 2010

talkabout » Von Shitstorms, Miesepetern, Nörglern und Grantlern – Deutsches Business in Zeiten des Web 2.0:

Der Effekt im Social Web ist dabei auch: Die Kritiker befeuern sich gegenseitig, jeder kann auf den anderen verweisen, und je mehr und je öfter dann andere, die sich auch nicht vollständig damit beschäftigt haben, auf den Zug aufspringen, desto mehr verfestigen sich Meinungen. Ob die Meinungen da fundiert waren oder nicht, ist da schon nicht mehr von Belang.

Wie schon erwähnt: Ein sehr interessanter Beitrag von Mirko Lange. Mir stellt sich angesichts dessen, was er als Shitstorms bezeichnet, die Frage, wie sehr solche Shitstorms bewußt entzündbar und anfachbar sind. Die Tage hat sich die Politik beschwert, daß es so schwer sei, "ein Gesamtmeinungsbild" zu prägen. Vielleicht bin ich ein Grantler, aber ich sehe schon die Strategen, wie sie das Netz benutzen wollen.

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Die leidige Frage E-Mail und deren Beweiskraft vor Gericht (jenseits des E-Briefes)

Mirko Lange hat dieser Tage einen lesenswerten Beitrag unter dem Titel Von Miesepetern, Nörglern und Grantlern – Deutsches Business in Zeiten des Web 2.0 veröffentlicht. Sehr schön legt er das Prinzip des Shitstorms im Web 2.0 dar. Bezug nimmt Mirko auf die aktuelle Diskussion umden E-Brief und schreibt:

Tatsächlich besteht hier ganz einfach ein juristisches Problem: E-Mails werden von Gerichten im Streitfall nicht anerkannt.

Ich denke, das kann man so nicht stehen lassen. E-Mails - so nicht qualifiziert elektronisch signiert - sind keine Urkunden, aber sie haben durchaus auch Wert vor Gericht. So habe ich es zumindest verstanden. Die Anwältin Ulrike Hinrichs schreibt:

Allerdings – und hier kommt die kleine Einschränkung - kann das Gericht im Rahmen seiner so genannten „freien Beweiswürdigung“ (§ 286 ZPO) den Inhalt einer E-Mail über den Augenscheinsbeweis berücksichtigen (aber Achtung, die Gerichte sind damit sehr zurückhaltend).

In meiner beruflichen Tätigkeit, beispielsweise bei Der Anhörung, die ich mit dem Anwalt Dr. Jens Bücking und Dr. Ulrich Kampffmeyer mehrmals aufgeführt habe, habe ich einen anderen Eindruck gewonnen:

Die Beweiswerte elektronischer Dokumente sind zwar nicht der Qualität von Urkunden oder solchen mit qualifizierter elektronischer Signatur gleichzusetzen. Oft sind ausgedruckte Mails, die z.B. im Rahmen eines großen Projekts auf der Ebene der einzelnen Teams, die einzige Beweisquelle. Sie anzuzweifeln gelingt in der Regel nur durch plausible Zeugeneinwände gegen den Zugang, die inhaltliche Richtigkeit oder überhaupt gegen die Echtheit der Mail. Elektronisch gespeicherte Dokumente geben daher regelmäßig einen „Wettbewerbsvorteil“, da sie (nicht zuletzt als Gedächtnisauffrischung für Zeugen) wichtige Indizien für Aussteller, Empfänger, Absende- und Zugangsdatum, vereinbarte Vertragsinhalte etc. liefern.

Es bleiben sich widersprechende Aussagen beziehungsweise Interpretationen, typisch in der Juristerei und nicht gerade der Aufklärung dienlich.

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Samstag, 24. Juli 2010

Digitale Gesellschaft - Wie das Netz die Fremdheit verstärkt - Digital - sueddeutsche.de

Utopisten sahen das Internet als großen Gleichmacher - doch was jenseits unseres Kulturkreises passiert, nehmen wir auch online kaum wahr. Das Netz hat unseren Blick auf die Welt nicht geöffnet, sondern verengt.

Provokativ, ich stimme auch den Aussagen in vielen Teilen nicht zu, aber lesenswert. Der Autor ist Gründer des Blognetzwerkes Global Voices und forscht am Berkman Center for Internet and Society in Harvard. Der Text in der Süddeutschen beruht auf einem Vortrag auf der Ted-Konferenz in Oxford.

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So sahen Futurologen 2010 - "Schatz, die Raketenpost ist da" - sueddeutsche.de

1987 warf eine deutsche Forschergruppe des Technologiekonzerns IBM einen Blick in die Zukunft. Neben vielen korrekten Prognosen wie der Digitalisierung des Büroalltags und des Privatlebens lagen die Wissenschaftler allerdings auch daneben: "Auch im Jahre 2010 wird die aufgeklärte und demokratische Gesellschaft ihre spezifischen Ängste haben, aber sie werden wenig mit dem Computer zu tun haben", zitiert die FAZ das Papier, "Themen wie 'Angst vor Überwachung', 'Jobkiller', 'Datenschutz' u. a. werden nicht mehr im Zusammenhang mit dem Computer gesehen. Datenschutz wird als Bürgerrecht akzeptiert und respektiert sein." Datenschützer mögen sich heute wünschen, IBM hätte mit der Prognose recht behalten.

Ein köstlicher toller Bericht der Süddeutschen zu Zukunftsprognosen, die nicht eingetroffen sind: von der Internet-Brille (die ich gerne hätte) bis zur totalen Überwachung. Bin auch auf eine Prognose meines Arbeitgebers IBM gestossen. Schade, daß Datenschutz als Bürgerrecht offensichtlich von verschiedensten Konzernen und Vorratsdatenspeicherern nicht akzeptiert und repsktiert wird.

FAZ-Artikel zur IBM Studie unter dem Titel Computerjahr 2010 - Die Zukunft, die nicht geschehen ist.

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heise online - US-Verbraucher sind wenig zufrieden mit MySpace und Facebook

Obwohl Facebook in den USA von der Popularität her gesehen die Spitzenposition von allen Websites einnimmt, hat das soziale Netz nur den Wert 64 auf der von 0 bis 100 reichenden Skala des American Customer Satisfaction Index (ACSI) erreicht und rangiert damit im alleruntersten Bereich, gleichauf mit den in den USA traditionell ungeliebten Fluggesellschaften und Kabelnetzbetreibern. MySpace erhielt eine noch schlechtere Bewertung.

Es habe sich gezeigt, so Larry Freed, Präsident and CEO der Firma ForeSee Results, die die Untersuchung durchgeführt hat, dass es vor allem mangelnder Datenschutz und die häufigen Änderungen an der Benutzungsoberfläche seien, die die Anwender verärgerten. Darüber hinaus beklagen die US-Konsumenten die überbordende Werbung in Facebook.

Am Erfolg von Facebook scheint dies aber nichts zu ändern. Inkonsequent, wie wir Anwender und Kunden halt leider oft sind ...

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The Next Big Thing for Marketers: Social Magazines

3 Reason Social Magazines Are Important to Marketers

1. Noise Reduction - Many marketers today are working to get social opt-ins on Twitter and Facebook in hopes of getting their content included in the information stream of prospective customers. The problem is that, for many people, their social streams are filled with too much content, and much of it gets lost in the crowd. Because social magazines help to filter and better display social streams, it is likely less content will be lost to noise and companies will have better opportunities to connect.

2. A Return to Visuals - Successful traditional print and offline marketing has been dominated by great visuals and tight copy. Today Twitter streams, RSS readers and online news sources are dominated by catchy headlines and bullet points. Social magazine prioritize the value of powerful images in online storytelling. Blog posts with powerful images that help illustrate the message of the post will translate well to this new method of media consumption. Pictures now have a greater impact on who reads your content.

3. Social Segmentation - Many large companies still publish magazines and distribute them to their B2B customers as a method of nurturing and educating potential buyers. Social magazines allow potential buyers to create their own magazine that is most relevant to them. This relevancy means that potential customers are more likely to read the magazines they create instead of the magazines that marketers print and mail to them. Marketers will need to shift focus and make it easy for content to be included in social magazines by providing RSS feeds and aggregating content through social media.

We now live in a world in which every tablet owner has become the editor of their own personal digital magazine. Our challenge as marketers is to create interesting content for our perspective customers and provide simple methods for them to include it in their own social magazines.    

I am still a RSS Feedreader users, but a lot of my friends prefer the nice look and feel of social magazines. Tools like Feedly in the browser or Flipboard on the iPad and others seem to guide the way to a new reading experience: Users compile their own social magazines based on their RSS feeds, tags and interests. And we as marketeers need to provide valuable content to get read!

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The Next Big Thing for Marketers: Social Magazines

3 Reason Social Magazines Are Important to Marketers

1. Noise Reduction - Many marketers today are working to get social opt-ins on Twitter and Facebook in hopes of getting their content included in the information stream of prospective customers. The problem is that, for many people, their social streams are filled with too much content, and much of it gets lost in the crowd. Because social magazines help to filter and better display social streams, it is likely less content will be lost to noise and companies will have better opportunities to connect.

2. A Return to Visuals - Successful traditional print and offline marketing has been dominated by great visuals and tight copy. Today Twitter streams, RSS readers and online news sources are dominated by catchy headlines and bullet points. Social magazine prioritize the value of powerful images in online storytelling. Blog posts with powerful images that help illustrate the message of the post will translate well to this new method of media consumption. Pictures now have a greater impact on who reads your content.

3. Social Segmentation - Many large companies still publish magazines and distribute them to their B2B customers as a method of nurturing and educating potential buyers. Social magazines allow potential buyers to create their own magazine that is most relevant to them. This relevancy means that potential customers are more likely to read the magazines they create instead of the magazines that marketers print and mail to them. Marketers will need to shift focus and make it easy for content to be included in social magazines by providing RSS feeds and aggregating content through social media.

We now live in a world in which every tablet owner has become the editor of their own personal digital magazine. Our challenge as marketers is to create interesting content for our perspective customers and provide simple methods for them to include it in their own social magazines.    

I am still a RSS Feedreader users, but a lot of my friends prefer the nice look and feel of social magazines. Tools like Feedly in the browser or Flipboard on the iPad and others seem to guide the way to a new reading experience: Users compile their own social magazines based on their RSS feeds, tags and interests. And we as marketeers need to provide valuable content to get read!

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Social Media in Your Business means Change and Risk Management - MarCom Professional

Integrating social media into traditional channels of engagement requires risk and change management, but that’s exactly what innovation is all about – taking calculated risks, implement unconventional approach to create a trusted and transparent business environment to drive exceptional customer experience. The goal is to streamline business processes to give the customer a voice, bounce ideas within the organization, leverage crowdsourcing to cultivate an authentic community.

Great statement: Incorporating Social Media into your Marketing and Communication Mix means Change management.

Organizations looking to transition into the social business model will need to think outside the box, get out of the comfort zone and adjust current models to find the right balance of people, process, and technology to fully realize the benefits of this emerging medium.

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Freitag, 23. Juli 2010

KickOff zur IBM Lotus JamCamp Planung 2011 am 14. September in Frankfurt

Aufgrund der überaus positiven Resonanz des IBM Lotus JamCamps 2010 denken wir über eine Neuauflage des Lotus JamCamps in 2011 nach. Deshalb wollen wir uns mit denen, die wieder mitmachen wollen,  

 

am 14. September um 11 Uhr
in der Frankfurter IBM Niederlassung, Wilhelm Fay-Str. 30-34 treffen,

um Ideen und Konzepte für 2011 zu diskutieren. U.a. sind bereits bis dato besprochen worden, das Jamcamp komplett in die Arbeitswoche zu legen und statt eines Online Jams die bestehende Lotus JamCamp Community zur Diskussion zu nutzen. Am 14. September sollen Themen, potentielle Stationen und Struktur des JamCamps diskutiert werden. Wer nicht kann: Online kann natürlich auch Input in der weiter bestehenden Lotus jamCamp Community gegeben werden.

Wer Lust und Zeit hat an dem Termin und bei der Gestaltung des IBM Lotus JamCamps 2011 teilzunehmen, soll sich bitte bei mir melden.

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How Are Email, Facebook and Twitter Audiences Different? - eMarketer

Marketing Email Subscribers, Facebook Fans and Twitter Followers, Apr 2010 (% of US internet users)

“Consumers don’t silo their engagement with brands to a single channel, instead they tend to ‘layer’ marketing channels on top of one another to meet their different objectives,” said Morgan Stewart, principal, ExactTarget’s research and education group, in a statement.

Overall, 94% of daily email users subscribed to marketing messages. Two-thirds of daily Facebook users were brand fans, and about four in 10 daily Twitter users followed a company or brand, showing that email is still the preferred channel for brand engagement even among heavy users of social media sites.

Interessante Statistik, wenn auch über amerikanische Internet-Anwender. E-Mail dominiert demzufolge weiter als Marketingkanal, wobei sich E-Mail und andere Kanäle nicht ausschließen. Laut Studie sind die Anwender von Facebook in der Regel jünger und wollen eine Mischung von Unterhaltung und Information. Sicherlich mag das noch im reinen B2B-Umfeld variieren.

Und wieder eine Bestätigung: Der Marketing-Mix macht es.

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Digitale Gesellschaft - Wie das Netz die Fremdheit verstärkt - Digital - sueddeutsche.de

Utopisten sahen das Internet als großen Gleichmacher - doch was jenseits unseres Kulturkreises passiert, nehmen wir auch online kaum wahr. Das Netz hat unseren Blick auf die Welt nicht geöffnet, sondern verengt.
Provokativ, ich stimme auch den Aussagen in vielen Teilen nicht zu, aber lesenswert. Der Autor ist Gründer des Blognetzwerkes Global Voices und forscht am Berkman Center for Internet and Society in Harvard. Der Text in der Süddeutschen beruht auf einem Vortrag auf der Ted-Konferenz in Oxford.

Social-Media-Blase: Die Überhitzung eines Trends » netzwertig.com

Social-Web-Services für den Dialog mit Verbrauchern einzusetzen, ist definitiv empfehlenswert. Doch heißt das nicht, dass dadurch bisherige Kommunikationskanäle wegfallen müssen. Zumal ein E-Mail-Newsletter auch dann noch funktioniert, wenn ein auf den eigenen Profit bedachter Webdienst – aus welchen Gründen auch immer – plötzlich nicht mehr die optimale Kommunikationsplattform darstellt.

Firmen, die ihre gesamten Kommunikationsprozesse ausschließlich auf Social Media setzen, begeben sich in eine extreme Abhängigkeit. Dabei gehört zu smartem Unternehmertum doch eigentlich dazu, Risiken und Abhängigkeiten zu minimieren. Oder?

Werde ich zitieren. Bin in meiner Firma als Social Medianator verschrieen, dabei kann ich Martin Weigert nur zustimmen. Social Media ist - wie ich auch in Beiträgen und Vorträgen schreibe und sage - ein Bestandteil eines gesundern Marketing Mix.

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Donnerstag, 22. Juli 2010

Bitkom zu De-Mail: netzpolitik.org

Von Bitkom-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer erfahren wir heute, dass die ganze Aufregung um De-Mail fehl am Platz sei. Überhaupt und vielmehr bringe De-Mail “einen Quantensprung in puncto Sicherheit.“: ...

Natürlich. Die – selbsverständlich unberechtigten – Bedenken verbittet sich der Präsident des “Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.” der Einfachheit halber, schließlich geht es um die Geschäfte seiner Verbandsmitglieder Arbeitsplätze!

... Nein, es ist wirklich 2010! Im Sommerloch sind Murmeltiere einfach besonders aktiv.

Sehr schön zusammengefasst.

Mich hat vor allem die teilweise fehlgeleitete Diskussion um die Rechtssicherheit von E-Mail gestört. E-Mails müssen schon lange aufbewahrt werden, so sie steuerrechtlich oder handelsrechtlich relevant sind. Auch vom Bäckermeister. De-Mail bringt - so wie ich es verstehe - "nur" in der Kommunikation mit Behörden eine neue Perspektive.

Lesenswert:

 

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500 Millionen: Nach dem Google-Jahrzehnt kommt jetzt das Facebook-Jahrzehnt (via neunetz.com)

Facebook, und besonders seine Plattform, stellt die nächste Stufe im Web dar. Dass diese mittelfristig sehr stark von einem einzelnen Unternehmen kontrolliert werden wird, ist äußerst bedauerlich aber  wohl unvermeidbar.

Vernetzung auf Hyperlink-Basis – etwas, das letztlich auch Googles Basis ist – wird immer der wichtigste Grundpfeiler des Internets bleiben. Komplexere Vernetzungsmöglichkeiten wie sie Facebook erst möglich macht, sind aber die Zukunft des Webs. Facebook ist nicht ‘nur’ das nächste Google. Es ist ein Google, das seine eigene Hyperlink-Struktur gleich mitbringt. Facebook zeigt die Zukunft des Webs auf. Vielleicht wird Facebook in zehn Jahren von etwas anderem abgelöst oder zumindest in seine Schranken verwiesen so wie heute Google, aber bis es so weit ist, ist es relativ sicher, dass Facebook das Internet maßgeblich prägen wird.

Den größten Fehler, den man aktuell machen kann ist, Facebook zu unterschätzen.

Eine exzellente Analyse nicht nur der Marktmacht von Facebook von Marcel Weiss. So wünschenswert es wäre, scheint derzeit keine wirkliche Alternative aufzutauchen. Und wie ich selbst zugeben mußte, ist Facebook auch für mich das sozialste Netz im Sinne sozialer Kontakte und Spass haben. Und das obwohl ...

500,000,000 Dummköpfe - wer auf Facebook aktiv vertreten ist, dem darf man keine verantwortungsvolle Aufgabe übertragen. Diese Menschen haben Leichtsinn mit der Muttermilch gefuttert. Unfassbar.
via wiwo.de

Gegenüber Google, lieber Frogpond, bin ich einfach mißtrauisch. Das Unternehmen hat schon zu viel Macht und zu große Werbeabhängigkeit. Vielleicht werden sich Alternativen zu Facebook (und Google) entwickeln. Schaun wir mal. Das Netz ist ja für Überraschungen gut.

Besonders beängstigend finde ich die Datensammelwut maßgeblicher Player im Netz. Wie hat das Handelsblatt geschrieben ... und der Name Facebook kann durch die anderen Player ersetzt werden:

Nicht maximaler Schutz ist das Prinzip von Facebook, sondern maximale Nacktheit. ... Facebook ist interessiert an möglichst vielen, möglichst genauen und möglichst privaten Daten seiner Nutzer. Die nämlich lassen sich gut vermarkten. Je mehr, desto besser.
via handelsblatt.com

Facebook ist nur ein Beispiel. Google zählt dazu. Und Apple hat jetzt auch seinen Datensammelskandal. Diese Unternehmen kennen keine Gnade beim Sammeln (und letztlich werbetechnischem Verwerten) von Informationen. Sie sind amerikanisch geprägt und können (oder wollen) unsere deutschen Datenschutzbedenken oft nicht verstehen. Und das Beispiel Facebook zeigt ja aktuell, daß trotz Skandalen die Benutzerzahlen explosionsartig nach oben gehen.

Meine persönliche Haltung ist also ambivalent. Auf den sozialen Faktor von Facebook will ich nicht verzichten, aber die Datensammelwut macht mir Sorgen. Nun bin ich eh durch meinen Job eine halböffentliche Persönlichkeit, was mich das Thema Data Privacy etwas anders behandeln und betrachten lässt.

P.S. Gerade per Twitter eingetroffen: Ein aktueller Kommentar von @ibo Ibrahim Evsan zu Facebook:

Das Leben wird ein “Live”-Feed. Alles, was in meinem Leben passiert, kann ich binnen weniger Sekunden mit meinen Freunden teilen, ...

Man könnte sogar behaupten, dass Facebook der digitale Organisator meines Lebens geworden ist. ...

Aber nicht nur Personen werden vernetzt, mittlerweile geht Facebook dazu über, Websites zu vernetzen. ...

... Wenn schon alles über Facebook abgewickelt wird, dann könnte man vielleicht sogar spekulieren, dass Facebook sein eigenes Währungssystem aufbaut – weltweit ohne jede Währungsrechnerei, vergleichbar und von seinen Freunden empfohlen, einkaufen. Facebook würde dann an jeder Transaktion und an jeder Umrechnung bei Einzahlungen auf das Facebook-Konto verdienen.

 

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Die überzogene Angst vor der Fragmentierung der Öffentlichkeit- Meinung wird nicht mehr nur geBILDet

Wer sich online informiert, ist aus verschiedenen Gründen oft besser informiert: Er kann mehr Informationsquellen nutzen, die Informationen werden effizienter verbreitet. Früher hatt man z.B. die FAZ abonniert und bezog seine Informationen vornehmlich aus ihr. Online kann man neben der FAZ noch weitere Publikationen zumindest in Teilen weitaus problemloser konsumieren und bekommt über den eigenen Social Graph noch Informationen aus den unterschiedlichsten Quellen zugespielt.

...

Ich glaube, das Unbehagen von Politikern wie der Kanzlerin kommt in erster Linie davon, dass “BamS und Glotze” immer weniger funktioniert, um die Massen zu lenken.

Gut, wenn Meinung nicht nur ge-BILD-et oder ge-ZDF-t wird. Da wundert die Beschwerde der Kanzlerin nicht.

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Dienstag, 20. Juli 2010

Das Internet vergisst nicht - Oder die große Transparenzmaschine (via netzwertig.com)

Die Parole “Das Internet vergisst nicht” wird gerne zur Beschreibung eines Makels verwendet, da das Netz im Gegensatz zum menschlichen Gehirn Ereignisse aus der Vergangenheit nicht nach und nach verblassen lässt, sondern auch Jahrzehnte später detailgenau zu erkären weiß.

Was von Privatpersonen, deren Jugendsünden in Form von User Generated Content für immer dokumentiert und über Suchmaschinen aufgefunden werden können, vielleicht als Problem aufgefasst wird, erweist sich in anderen Bereichen des Alltags als wichtige Stärke. Denn der Mensch vergisst eben auch die Dinge, die er eigentlich bei der korrekten Bewertung von zukünftigen Ereignissen benötigt – Hintergründe über öffentliche Personen in Entscheiderrollen oder über einflussreiche Firmen, die schon einmal deutlich gezeigt haben, dass auf sie kein Verlass ist, und die trotzdem erneut auf dem Vordersitz der Gesellschaft/Wirtschaft Platz nehmen.

Ein sehr kluges, ausgewogenes Posting zu "Das Internet vergisst nicht" oder das Internet, die große Transparenzmaschine, wie es einmal bei einer Tagung der Hochschule St. Gallen formuliert wurde. Kritisch sehe ich vor allem eine Tendez, zu Online-Kampagnen und Diffamierung, die ich vermehrt warzunehmen glaube. Auch das vergisst das Internet nicht. Da kann man nur hoffen, daß die Selbstreinigungskräfte des Netzes, sprich die kritischen Internet-Nutzer entsprechend gegenhalten, was bei manchem Diffamierungswellen zu Großereignissen ungeheuer schwer erscheint, aber nichtsdestotrotz notwendig ist.

Zum Abschluss noch ein für mich ganz wichtiger Satz aus dem Posting von Martin Weigert:

Fehler macht jeder. Wirklich unpopulär werden sie erst, wenn der Eindruck entsteht, dass sie vertuscht oder in ihren Ausmaßen geringer dargestellt werden sollen, als sie tatsächlich sind.

 

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Kein Vertrauen unter Kollegen: E-Mails verschlechtern Teamarbeit : Einsatz von E-Mails und Videokonferenzen überdenken - CIO.de

Das größte Teamvertrauen spürten die Teilnehmer bei persönlichen Besprechungen. An zweiter Stelle lagen die Videokonferenzen, an dritter die Mails.
via cio.de

Ein bisserl kurz gesprungen, die Studie. Interessant wäre gewesen, wie sich Vertrauen mit Hilfe von Social Software und intenren sozialen Netzen aufbaut. Mein persönlicher Eindruck ist, daß diese vertrauensbildend sind. Unwidersprochen ist sicher, daß persönliche Treffen wichtig sind.

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Digitaler Zettelkasten: Tote Unterhosen, Informationsfluten, Büchernarren und Netznavigatoren (via Ich sag mal)

Einfach ein durchweg lesenswerter Beitrag von Gunnar Sohn! Die sogenannte feuilletonistische Kulturkritik am Netz, die derzeit geäußert wird, erinnert mich in hohem Maße an die Kritik an jedem neuen Massenmedium: an der Zeitung, am Radio, am Fernsehen.

Wann wird man endlich akzeptieren, daß nicht die Medien an sich das Problem sind, sondern vielmehr der Umgang mit ihnen? Die Flut der Informationen ist über die vergangenen Jahrhunderte gestiegen, jetzt durch das Netz nochmals dramatisch. Es geht nicht darum, das Netz zu verteufeln. Stattdessen sollte der Umgang mit Information, die Selektion und Validierng der Information gelernt und vor allem auch gelehrt werden.

Digitaler Zettelkasten: Tote Unterhosen, Informationsfluten,  Büchernarren und Netznavigatoren Sommerloch: Das Wehklagen über die Informationsüberflutung und die Sehnsucht nach Zeiten im Offline-Modus haben mich am Wochenende demütig werden lassen. Ich kramte völlig unsystematisch in meiner Bibliothek und las ausschließlich analoge Medien. Wirtschaftswoche und Spiegel fordern uns auf, mal abzuschalten und über die Kunst des digitalen Müßiggangs zu sinnieren. Das werde ich in meiner neuen Kolumne „Digitaler Zettelkasten“ nun redlich tun. Au … Read More

via Ich sag mal

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Montag, 19. Juli 2010

The ROI of Social Media Marketing: More than Dollars and Cents | Forrester Blogs

An affective Social Media Marketing Balanced Scorecard considers metrics from four different perspectives:

  1. Financial: Has revenue or profit increased or costs decreased?
  2. Brand: Have consumer attitudes about the brand improved?
  3. Risk Management: Is the organization better prepared to note and respond to attacks or problems that affect reputation?
  4. Digital: Has the company enhanced its owned and earned digital assets?

Social Media Marketing Balanced Scorecard

Marketers who only seek to measure results in one of these perspectives get an incomplete picture and as a result are unable to make effective decisions about social media marketing investments.  It is only by recognizing all of the benefits delivered by social media marketing that the complete value of these efforts can be understood.

Very true statement on the ROI of Social Media Marketing. And as written last year in a (German language) blog entry, I doubt anyway the measurement of ROI in Marketing. We can or can not measure the financial (lead and deal generation) aspect of Social Media Marketing like we can or can not for other marketing instruments. All Marketing ROI measurement I have seen, always associate ROI to one marketing touchpoint. Completely wrong: A Sales process is a multitouch process, where Sales and Marketing do (hopefully) touch and convince prospects several times to buy. A deal is neither being exclusively generated and closed, because somebody visited the booth at a trade show nor because she or he has read a blog entry. No marketing measurment system I have seen really reflects the multtouch aspect of a sales process.

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Internet: Haltbarkeitsdaten wie bei Lebensmitteln? Das Radiergummi fürs Netz? - WirtschaftsWoche

Jeder, der Daten speichere, müsse gezwungen werden, über Haltbarkeitsdaten für Texte und Fotos nachzudenken. Als Daten-GAU-Airbag sozusagen. Ob das tatsächlich realistisch ist, hängt vor allem davon ab, wie leicht sich die neuen Dienste bedienen lassen.

Ich kann mir ein gewisses Schmunzeln nicht verkneifen, wenn ich das lese. Eher deshalb, weil ich doch einige Jahre mit dem Thema Archivierung, Aufbewahrungsdauer, manuelle Kategorisierung von Inhalten, automatische oder automatisierte Löschung, Rentention Policies beruflich zu tun hatte. Und wenn ich lese, jeder müsse gezwungen werden ... träumt weiter.

Nicht das Vergeben von Haltbarkeitsdaten und Software-Lösungen wird der Problematik gerecht: Nur Aufklärung und die rechtlich abgesichtere Möglichkeit, persönliche Inhalte unverzüglich zu löschen bzw. löschen zu lassen, sind realistische Optionen.

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Sonntag, 18. Juli 2010

Das digitale Fließband – mit der zweiten Industriellen Revolution zur Clickworker-Gesellschaft — CARTA

Die industrielle Produktion von digitalen Inhalten ist sozusagen der Nachzügler der industriellen Revolution und bedient sich ausgerechnet des Internets als wichtigstem Produktionmittel, von dem eigentlich behauptet wird, es führe zur Emanzipation der Massen von ihren Fürsten, zu mehr Individualität und zu dezentralen Strukturen.

via carta.info

Ein hochinteressanter Beitrag von Julius Endert auf CARTA. Stellt sich die Frage, welches Ausmaß die Produktion digitaler Inhalte hat. Wieviele Personen sind potenziell von solchen Szenarien betroffen? Wieviel kann durch Clickworker erledigt werden und wann wird die Arbeit so anspruchsvoll, koordinierungsintensiv und qualitativ hochwertig, daß sie nicht nach dem Modell einer quasi industriellen Fertigung erzeugt werden können? Unbestritten ist auf jeden Fall, daß sich einige Arbeitsszenarien ändern werden, mehr als wir vielleicht denken.

Wer bei einer international tätigen Firma arbeitet, weiß sehr genau, wie schnell das Call Center nach Osteuropa, die Buchhaltung nach Asien und die Reisekostenabrechnung auf die Phlippinen wandert. Und wer sich die heute verfügbaren Technologien anschaut, ob in der Cloud oder on premise, weiß, daß es keine Frage der Verfügbarkeit von entsprechenden Werkzeugen mehr ist. Auch denken sicherlich viele jüngere Leute - ich erinnere mich an das Lotus JamCamp und die Gespräche mit den ehemaligen palomar5-Mitstreitern Simon Wind, Dominik Wind und Jonathan Imme oder den CoWorking-Auguren Tobias Jeske und Peter Schreck - anders über das Thema Festanstellung und Arbeit für einen Arbeitgeber. Sie können sich die Arbeit als Freelancer im Rahmen von Projekten sehr gut vorstellen.

Wo liegt also dann die Grenze zwischen selbstbestimmter freier kreativer Arbeit und der Crowd, der Namenlose Masse, wie in den Fabriken des 19. Jahrhunderts, in der jeder ersetzbar ist?

 

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Intranets will become social

A very interesting posting by Oscar Berg on Why traditional intranets fail today's knowledge workers. A lot of very true observations:

It’s not a coincidence that many knowledge workers find it much easier to find information on the web than in their internal systems and that the intranet plays a marginal role in their daily work.

Indeed intranets are very often static, managed by a few people with extensive approval processes. I strongly believe that this is going to change, because in particular knowledge workers need the right information fast at their fingertips. This is why the internal blogs and wikis within IBM have become a, if not the essential knowledge platform. Intranets will leverage more and more social software components, from wikis, blogs, microblogging, social networking to social bookmarking. And these tools will play to the biggest advantage of the knowledge workers, if the services are integrated, people and knowledge (not file) centric. And on top we will see more and more features like recommendations based on social analytics included as feature. The system will recommend people and knowledge and therefore go beyond the tradtional intranet experience:

The social intranet is not just about adding a layer of social collaboration tools; it is a platform that combines the powers of push with the powers of pull to supply anyone who participates and contributes within an extended enterprise with the information, knowledge and connections they need to make the right decisions and act to fulfill their objectives. It equips everyone with the tools that allows them to participate, contribute, attract, discover, find and connect with each other to exchange information and knowledge and/or collaborate.

I am really looking forward to the next generation of our IBM social software platform Lotus Connections.

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Samstag, 17. Juli 2010

Ja, sie werden benötigt: Internet-Knigge & Social Media Guidelines

Es wird in der Szene kräftig abgelästert:

Die Springer-Zeitung die Welt arbeitet gerade an besseren Umgangsformen im Netz. Das ist ja der neue Renner unter konservativen Spitzenpolitiker_innen.

Ich halte das für zu kurz gegriffen. Egal, wer es fordert, ob konservativ, liberal oder sozial, ich glaube, daß wir ausbilden und aufklären müssen. Ausbilden und aufklären, wie man sich im Netz bewegt, was beim Chatten und E-Mail zu beachten ist oder was man in sozialen Netzen tut oder besser nicht tut. Jede seriöse Aufklärung ist hier zu 100 % begrüßenswert, egal ob sie von der Telekom oder vom Chaos Computer Club kommt. Und da ist es mir einerlei, ob Ilse Aigner aus Profilierungssucht oder Überzeugung argumentiert:

Wir bräuchten einen Ehrenkodex, eine Art Knigge für das Internet, zehn goldene Regeln – kurz, knapp und klar.
via welt.de

Ich finde die Diskussion um Knigge und um Datenschutz sogar im Grunde begrüßenswert, denn es entsteht eine öffentliche Diskussion, die für die Themen sensibilisiert, denn wie Uwe Hauck korrekterweise schreibt, sehen wir derzeit demagogische und teilweise einfach dumme Propaganda-Tiraden im Netz:

Mit dem Durchdringen des Web durch alle Schichten und Charaktere des täglichen Lebens tauchen nun aber im Netz auch die gleichen Probleme wie im Alltag auf. Laute Proleten dominieren Chats, unwissende Gegner polemisieren gegen Technik und User.

Und so finde ich es durchaus begrüßenswert, wenn von der Telekom über Welt Online 101 Benimmregeln publiziert werden. Ich bin der festen Überzeugung, daß wir eine N-etiquette, ein Knigge für das Internet frei nach Aigner brauchen, die dann auch gelehrt und gelebt wird. Das ist dann aber (hoffentlich) kein feststehendes Werk, sondern ein Knigge, an dem laufend im Wiki-Stil gemeinsam gearbeitet wird. Und wir brauchen so etwas auch für den Umgang mit und Einsatz von Social Media in Unternehmen.

Verbote aussprechen, wird nicht funktionieren, auch wenn gerade im Moment Anbieter von Security-Lösungen uneigennützig vor den Gefahren des Netzes warnen und den Einsatz Firewalls der nächsten Generation fordern. Ja, ich lästere gerade, denn in den entsprechenden Artikeln - meist sogenannte Studien, die von genannten Herstellern gesponsort oder gar publiziert werden - werden auch durchaus sinnvolle Tipps gegeben.

Klar sollte gerade auch Unternehmen sein, daß die Welle nicht mehr aufzuhalten ist: Social Media ist überall. Wer das Netz und soziale Medien auf Unternehmensrechnern sperrt, wird dadurch nicht das Problem lösen. Dann zwitschern, netzwerken und bloggen die Mitarbeiter halt über ihr Smart Phone oder ihr Tablet, die direkt neben dem Unternehmens-PC liegen. Dank Flatrates und UMTS alles kein Thema mehr. Oder spätestens zuhause vom privaten Rechner.

Lieber konstruktiv mit dem Thema umgehen. Jeder ist in gewisser Weise Botschafter seines Unternehmens ist: Social Media ist JEDER im Unternehmen - Und Controlettis: Ihr habt schon längst verloren - Social Media Guidelines sind gefragt. Egal, ob wir es Guidelines oder Knigge betiteln, Hilfe und Ausbildung sind notwendig und sinnvoll. Je mehr wir darüber darüber diskutieren, möglichst sachlich, um so besser. Früher hat man das mal Medienkompetenz oder Ausbildung in neuen Medien genannt. Es ist eine kontinuierliche, konstante Aufgabe von Eltern. Schulen, Volkshochschulen, Medien oder Blogosphere.

 


 

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Multiple Identitäten im Netz - eine Visualisierung von Gigya ((Tag: SocialNetworks)

Das Thema habe ich ja schon öfters angesprochen: in Wie viele Profile denn noch? Vom Wahnsinn sozialer Netze, in Das Zerfledder-Phänomen im Social Web oder in Soziale Netze und Dienste müssen miteinander reden - im Web, aber auch an der Schnittstelle Unternehmen.  Multiple Identitäten sind eine Herausforderung. Die Gigya Infographic: Multiple Identities visualisiert das - wenn auch stark amerikanisch geprägt - sehr schön. 

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Endlich: XING stellt Empfehlungs-Button zur Verfügung - Aber das kann nur der Anfang sein

Bin über Brandkraft und netzwertig auf den neuen XING-Button aufmerksam geworden. Darüber können Blog-Leser, einen Artikel mit ihrem Netzwerk auf XING sharen. Über den Button wird auf XING eine entsprechende Statusmeldung abgesetzt. Endlich, kann ich nur sagen. XING ist für mich auf der einen Seite das größte deutsche Geschäftsnetzwerk. Persönlich habe ich dort beispielsweise die meisten Geschäftskontakte. Auf der anderen Seite ist es aber auch für mich das in sich geschlossenste Netzwerk. Was meine ich damit?

Ich war lange Zeit in den XING-Foren aktiv und bin es in eingeschränktem Maße noch. Jedoch hat sich meine Tätigkeit deutlich in meinen Posterous-Blog verlagert wo ich unterdessen primär meine Artikel publiziere. Toll wäre es für mich, wenn analog zu LinkedIn und anderen Tools auch eine Publishing-Funktion nach XING verfügbar wäre. Daneben schwirrt mir immer noch der Gedanke durch den Kopf, wie man gezielt in gewisse Foren publizieren kann. Wie könnte es funktionieren, ein Posting zu Enterprise 2.0 auch im entsprechenden XING-Forum zu publizieren? Aber das ist wohl zu sophisticiated.

Statusmeldungen können bis dato nicht aus Anwendungen wie Hootsuite oder Tweetdeck nach XING abgesetzt werden. Für LinkedIn, den wohl schärfsten Wettbewerber, gibt es diese Funktionalität unterdessen in vielen Anwendungen. Einerseits spielt XING für die Hersteller der entsprechenden Tools wohl keine Rolle, da XING primär nur im deutschsprachigen Raum genutzt wird. Andererseits habe oder hatte ich den Eindruck, daß auch XING selbst nicht unbedingt an solchen Integrationen Interesse hat. Statusmeldungen mußte man demzufolge manuell auf XING eingeben, statt sie aus meine Microblogging-Tool anzuliefern. Schade. Und das führte aus meiner Sicht auch dazu, daß in XING jenseits nerviger Gruppennewsletter und Eventeinladungen nicht sehr rege kommuniziert wird.

Dies wird auch durch eine Studie von Fittkau & Maaß zitiert, wonach nur 29,2 % der Nutzer auch aktiv kommunizeren. Das ist im Vergleich zu anderen Netzen deutlich niedriger.

via netzwertig.com

Der Empfehlungs-Button kann aber auch nur ein erster Schritt sein. Wie oben beschriebenen ist daneben eine Cross Publishing-Funktion aus Blogging-Plattformen und Microblogging-Clients sinnvoll und wünschenswert. Und am Pinnwand-Konzept von Facebook mit LikeIt-Button und Kommentarfunktion kann sich XING darüber hinaus noch mehrere Scheiben abschneiden. Aber man scheint sich ja jetzt nicht nur Gedanken zu machen, sich gegenüber anderen Tools, Microblogging-Diensten und Netzwerken zu öffnen.

Hier findet man den Code für den XING-Button. Dort wird auch angekündigt, daß entsprechende Widgets in Vorbereitung sind.

Und hier der Versuch, den HTML-Code in das Posting einzubauen:

Ihren XING-Kontakten zeigen Diesen Beitrag auf XING empfehlen - Einfach auf das Symbol klicken!

P.S. Auch die Kommentare auf XING selbst und netzwertig sind lesenswert!

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