Digital Naiv oder Digital Native. Was ist der "richtige" Weg im und im Umgang mit dem Web 2.0 - und Puzzlesteine zu Essen, Fußball und mehr ...

Freitag, 27. August 2010

Apple Doesn’t Target Markets. It Targets People

Apple has never (to my knowledge) marketed Macs to enterprise customers, and only hired a skeleton sales crew to sell to such customers, ...

It targets people. It focuses on users. And Apple lets them decide how and where they’ll use its products.

This sounds simple, but in my experience very few companies think this way. Most startups write business plans that dredge up IDC data on market size, then define their target market (e.g., “Global 2000 enterprises”). Few seem to realize that there are people employed within these target markets, and these people will be the ones who actually embrace or reject one’s product. ...

This is how great companies are built: they focus on individuals and build exceptional products for them, and let these individuals determine how best to make use of the technology.

A very interesting posting: Apple - and a few others - do build on the Exceptional Indvidual Customer Experience. This is why a lot of users love the products. And they are king in building a Marketing hype and huge pull around the products.

I remember times, when Lotus Notes was brandnew approx. 20 years ago (and Lotus an independant company). Consultants and knowledge workers loved it, because of its groupware and replication features. They drove Notes into the Enterprise. Parallels to the iPhone and iPad?

What can we as Marketing people learn out of it? What can IBM learn out of it?

What is your opinion?

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Donnerstag, 26. August 2010

Datenschutz: Was tun gegen Datenkraken? | Digital | ZEIT ONLINE

Die Politik ist langsam, das Internet ist schnell. Die Entwicklungen überholen den Gesetzgeber im Eiltempo. Doch das Internet ist nicht uneinholbar. Die ausführlichen netzpolitischen Dialoge, die das Innenministerium in diesem Jahr führte, haben uns vor Augen geführt, welche regulatorischen Lücken sich auftun. Wir wissen, wo Politik gefordert ist, zum Schutz der Freiheit der Bürger regelnd einzugreifen.

Freigeister halten es für sinnlos, nationale Regeln zu erlassen für einen Raum, der keine Grenzen kennt? Das Gegenteil ist richtig. Statt uns von der schieren Größe des Netzes überwältigen zu lassen, müssen wir im Kleinen beginnen. Es gibt kluge Vorschläge, die wir hierzulande umsetzen können. Sie könnten Vorbildcharakter für Europa und darüber hinaus gewinnen.

Die Vorschläge setzen an sehr unterschiedlichen Stellen unserer Rechtsordnung an. Einige erfordern es, den Datenschutz neu anzulegen, andere verlangen nach Veränderungen im Telemedien- und im Telekommunikationsgesetz, wieder andere brauchen ein Zusammenwirken von Politik und Wirtschaft, manchmal genügt auch eine Verordnung, die das Verwaltungshandeln modernisiert. Immer so, wie es der Sache dient.

Interessanter Artikel und Liste von Punkten, die im Bereich Datenschutz angegangen werden könnten, von Netzneutralität über Verfallsdatum von Daten bis zur Anzeigepflicht. Manche Vorschläge erscheinen etwas blauäugig, aber wertvolle Denkanstösse. Und ja, wir sollten in Deutschland durchaus beginnen, auch wenn das Netz weltumspannend und international ist.

Eure Meinung zu den einzelnen Vorschlägen?

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New Survey Shows IBM Business Partners Expect Social Media to Drive Sales

Forty-five percent of IBM (NYSE: IBM) Business Partners are experimenting with a social media business strategy to generate new revenue streams; however, three quarters say they still are uncertain how to apply it as an effective sales tool, according to survey results from 1,000 IBM worldwide partners released today.

The proliferation of social media outlets and the potential to capitalize on social networking trends may help boost sales in a challenging economy, the IBM Business Partners report.

In response to the 2010 IBM Business Partner Social Media Survey results, IBM today launched a new skills initiative designed to provide its business partners -- resellers, distributors, ISVs and system integrators -- with education on effective use of social media to support their growth. This initiative will include the availability of new IBM resources for its partners including:

  • training sessions and a social media guide available via the IBM PartnerWorld website;
  • a webcast and podcast series on Web 2.0 social media opportunities and successful strategy implementations;
  • a live session on "Leveraging Social Media for your Business" scheduled for partners at the October 2010 IBM Information On Demand Conference in Las Vegas, NV; and,
  • virtual and in-person workshops at the IBM Virtual Innovation Center and 40 IBM Innovation Centers worldwide on LotusLive, IBM's online collaboration and social networking services in the cloud.

Very interesting worldwide initiative! Fits perfect to our German initiative, where we do want to offer German Lotus Business Partners Training on Social Media on November 15, 2010 one day before DNUG Autumn Conference in Frankfurt. Stay tuned on more details to come very, very soon. For sure we will leverage some of the materials made available by worldwide.

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Weinfest 2.0 – I have a dream « Wachtenblog

Stellen wir uns mal vor, die ganze Welt kann uns bei der gemeinschaftlichen Vorbereitung unseres Weinfestes über die Schulter schauen und sogar mitreden. Dann würden sich wahrscheinlich alle Beteiligten besser benehmen – die Chance für eine völlig neue Collaborations-Kultur. Außerdem würde nach außen ein ganz neues Bild von Wachenheim entstehen. Schließlich wären wir das erste „user-generated Weinfest“ der Welt!

Sehr schöner Artikel! Was Kollege Luis Suarez so alles anzettelt! Web 2.0, Enterprise 2.0, Collaboration & Riesling gemixt, kein alter Wein aus neuen Schläuchen. Hoffe mal, daß die Organisatoren dann auch Luis einladen!

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Mittwoch, 25. August 2010

Studie zu Social Media Governance in Deutschland (via FAZ.NET)

Der experimentelle Charakter der sozialen Medien schlägt auch auf die Organisationen durch. Die Zuständigkeiten sind häufig ungeordnet, vielfach fehlen eine systematische Qualifikation der Mitarbeiter ebenso wie Leitlinien für die Kommunikation im Netz oder Kennzahlen zur Messung des Erfolgs. Dass sich die meisten Unternehmen noch in einem Experimentierstadium befinden, zeigt auch die geringe Verbreitung von Social-Media-Strategien. Rund die Hälfte der Unternehmen hat noch gar keine Strategie entwickelt. Weitere 30 Prozent haben sich bisher erst in einem oder in zwei Unternehmensbereichen strategisch aufgestellt. Meist machen die Abteilungen  PR/Unternehmenskommunikation und Werbung/Marketing den Anfang. Die beiden Abteilungen sind auch am stärksten in das Thema eingebunden, während sich die Unternehmensleitung meist nur in die Budgetierung, den Aufbau der Plattformen und die Festlegung der Regeln für den Umgang mit sozialen Medien einbringt. Eine umfassende Strategie für mindestens drei Bereiche des Unternehmens hat bisher nur jedes fünfte befragte Unternehmen entwickelt.

Bisher haben nur 5 Prozent der Unternehmen eine eigene Social-Media-Abteilung eingerichtet, die in den meisten Organisationen kaum Befugnisse hat.

Fink & Fuchs haben wohl mit der Uni Leipzig und dem Magazin "Pressesprecher" eine Studie zur Social Media Governance erstellt. Netzökonom Holger Schmidt fasst oben einige Ergebnisse zusammen.

Ja, natürlich sind wir mit Social Media erst am Anfang in Deutschland. Viele Unternehmen stolpern noch darin herum, aber konstruktiv gesprochen experimentieren auch einige. Und das ist gut so. Ich denke, daß hier einfach auch noch Erfahrungen gesammelt werden müssen. Das latente Experimentieren ist aus meiner Sicht übrigens auch ein Kennzeichen von Social Media.

Bedenklich finde ich die Aussage, daß nur 5 % eine Social Media-Abteilung haben. Eine Social Media-Abteilung macht nur dann Sinn, wenn sie orchestriert und "coached". Social Media in "eine zuständige Abteilung" zu verbannen, macht dagegen gar keinen Sinn. Das wäre ein verhängnisvoller Trugschluss, denn Social Media betrifft nahezu jede Abteilung im Unternehmen und im Grunde jeden Mitarbeiter.

Viel wichtiger sind die anderen genannten Punkte. Das Top-Management muß mit einer dialogorientierten Unternhemenskultur dahinter stehen, seine Mitarbeiter über Social Media Guidelines und Trainings ausbilden und ihnen die Zeit für Social Media-Aktivitäten als anerkannten Teil der Arbeitszeit einräumen. Kurz gesagt: Ein Unternehmen mit Management und Mitarbeitern muß den Dialog - auch die kritische Auseinandersetzung - in Social Media leben.

Genau dieses Konzept versuche ich in meinem kleinen Zuständigkeitsbereich in der IBM umzusetzen. Wir haben Social Media mit einigen wenigen Ressourcen aus Marketing und Kommunikation gestartet, Sukzessive holen wir weitere Personen an Bord, die sich engagieren sollen (aber eben als anerkannter Teil ihrer beruflichen Zielvereinbarungen). Und wir bilden Mitarbeiter und auch Business Partner aus, beim nächsten Mal am Tag vor der DNUG Herbstkonferenz am 15. November in Frankfurt. Social Media is a journey. Möglich gemacht wird das alles durch eine Social Media-fördernde Kultur in der IBM. Seit Jahren haben wir bereits IBM Social Media Guidelines, die oft auch als Vorbild zitiert werden.

Die gesamte Studie kann über Fink & Fuchs heruntergeladen werden. Lesenswert

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Visionär oder "over the top"? Thomas Sattelberger und Prof. Peter Kruse diskutieren über Enterprise 2.0

Thomas Sattelberger, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Deutschen Telekom AG und Prof. Dr. Peter Kruse, Geschäftsführer der nextpractice GmbH haben sich im July zu einem mehrstündigen Gespräch zum Thema “Enterprise 2.0 meets HR” getroffen. Teilweise starker Tobak und aus meiner Sicht visionär - oder wollte ich schreiben "over the top"?

Die Ergebnisse der Gespräche werden nun auf einer OnlinePlattform unter HR´lern diskutiert. Wenn Sie mit diskutieren möchten und in einem Unternehmen im Bereich HR tätig sind, dann senden Sie bitte eine Email an ulrike at ulrikereinhard dot com

Das unten angefügte Video fasst die highlights des Gespräches zusammen.Um gleich mit einer Überraschung zu beginnen: für beide sind die Ideen hinter dem heutigen Konzept des Enterprise 2.0 im Kern eigentlich “alter Wein in neuen Schläuchen” ...

Danke an Ulrike Reinhard für den Tipp!

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The Content Economy by Oscar Berg: The business case for social intranets


If an organization really considers innovation to be important, it should engage everyone and make innovation everybody's business. It should provide a ping-pong table, give every coworker, partner and customer a racket to play with, and invite them to play. 
...
Most people will, if they' don't already, come to understand that a social intranet is not just about adding features such as blogs, wikis, activity feeds, social bookmarking and micro-blogging on top of a traditional intranet; it's about rethinking the purpose of intranets with the intention of bringing the paradigm shift in how we communicate and collaborate that is taking place on the web to the very core of how enterprises are operated and managed. A social intranet needs to be seen as a strategic component when trying to do this.

This is a great blog posting how the corporate intranet is going (and needs) to change to become the social intranet. It will become social - or it will become an intranet grave: And a lot of the do current intranets are already a grave. The intranet - like the corporate web site - needs to live. There needs to be dialog, discussion - and innovation.

Funny: Michael Brito calls it the ideal social organization.

social-organization

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Dienstag, 24. August 2010

Gekommen um zu bleiben? – Was Kunden von Unternehmen online erwarten

Bestehende Kunden lange binden und viele neue lukrative Kunden gewinnen, sind Ziele, die jedes Unternehmen hat. In einer Zeit, wo in vielen gerade Business-2-Consumer Segmenten eCommerce Normalität ist, wo Passagiere ihre Tickets online bestellen, Amazon nahezu zum Synonym für den Bücherkauf geworden ist und sogar vermehrt Lebensmittel über das Internet gekauft werden, heißt es für Unternehmen immer mehr: Wer online den besten Rundum-Service bietet, dem bleiben die Kunden treu. Rundum-Service heißt heute nicht mehr nur eine optisch ansprechende und funktionale Webseite. Dies ist heute Standard, den ein selbstbewusster Kunde erwartet. Unternehmen müssen nun den nächsten Schritt tun und auf verändertes Verhalten der Kunden reagieren. Der Kunde 2010 tauscht sich in sozialen Netzwerken über Produkte und Dienstleistungen aus, sucht Tipps und Erfahrungen und will auch die Möglichkeit haben, schnell in Dialog mit dem Unternehmen zu treten. Und er ist mobil. Er möchte die Webseite mit allen Services auch auf seinem Smartphone oder Tablet nutzen können. Exceptional Web Experience ist das Buzzword, das all dies zusammenfasst: Mach Deinen online Kunden rundum glücklich.

Ein Ergebnis der IBM CEO Studie 2010 lautet: 88% der Unternehmenschefs möchten näher beim Kunden sein. In sehr vielen Branchen bedeutet das heute, dass man vor allem online nahe am Kunden sein muss. Jedoch verstehen Unternehmen und ihre Kunden unter „Nähe“ oft Unterschiedliches. Denn für viele Verbraucher sind bestimmte Dinge schon heute alltäglich, woran Unternehmen noch gar nicht denken.

Die eigene Website stellt für Unternehmen auch in Zeiten von Social Media immer noch die wichtigste Plattform dar, auch wenn bereits diskutiert wird, ob die Unternehmenswebsite in Zeiten von Facebook nicht überflüssig wird. Aber nicht nur wenn es um das Verkaufen von Produkten geht, ist die eigene Seite immens wichtig.

Es geht mittlerweile eben nicht mehr nur darum, den Kunden eine schöne, bunte Website mit Bildchen zu präsentieren. Der Nutzer von heute geht selbstbewusster in die Interaktion mit den Unternehmen und fordert mehr. Für ihn ist es ganz natürlich, daß er sich im Netz kundig macht, Preise vergleicht, Bewertungen liest, bevor er etwas kauft. Und das übrigens nicht nur bei Consumer-Produkten sondern gerade auch im B2B-Umfeld, wie entsprechende Studien nachweisen.

Es gibt sechs Eckpunkte, die Unternehmen beachten müssen, wenn sie ihre Kunden online mehr bieten möchten:

Einheit von Design und Funktionalität

Viele Websites opfern die einfache Benutzbarkeit und Flexibilität einem bunten, wahnsinnig „kreativen“ Design. Ud umgekehrt sind viele Websites optisch eher spartanisch, bieten dafür aber eine gute Übersicht und einfache Bedienbarkeit. Der Mittelweg, also von beidem ein bisschen, ist hier nicht die Lösung. Vielmehr geht es darum, beide Grundsätze zu verbinden und dem Nutzer damit ein optimiertes Gesamtpaket zur Verfügung zu stellen.

Ein gutes Beispiel für eine solche Einheit in Design und Funktionalität ist die Website der Lufthansa, für die das Unternehmen im letzten Jahr auch unter anderem einen Preis im Bereich Web Development erhalten hat.

Kontext

Jeder Kunde ist anders, hat andere Interessen und Vorlieben. Dementsprechend erwartet jeder Kunde etwas anderes von einer Website. Die Herausforderung für Unternehmen ist es, jedem Kunden das Gefühl zu geben, dass die Website für ihn gemacht wurde, dass er also schnell dort ankommt, wo er hin will und möglichst auf einen Blick das für ihn Relevante überblicken kann.

Neben den persönlichen Interessen und Verhaltensweisen können beim Thema Kontext noch weitere Dinge eine Rolle spielen, wie etwa der Aufenthaltsort, das Endgerät oder die bevorzugten sozialen Netzwerke. Kontext herstellen können, bedeutet – und das soll auch nicht verschwiegen werden - Daten über den Kunden, sein Vorlieben, seine Klickwege und Interessen sammeln, analysieren und möglichst automatisch auswerten. Nur so kann der Kontext hergestellt werden.

Social Everywhere

Mehr und mehr Kunden kontaktieren das Unternehmen nicht mehr nur direkt über die Hotline oder die E-Mail an den Kundenservice. Die Kunden lassen sich nicht mehr vorschreiben, wo sie ihre Fragen oder auch ihre Kritik gegenüber dem Unternehmen abladen. In den vergangenen Jahren haben wir den Siegeszug dessen gesehen, was man Social Media oder das Social Web nennt. Kunden tauschen sich auf Facebook miteinander aus, sie lassen ihren Frust in Blogs ab oder stellen Fragen auf Twitter, wofür sie früher die Kundenhotline angerufen haben.

Das hat natürlich auch ganz konkrete Auswirkungen auf Kundenservice und Einkaufsverhalten. Der heutige Internetnutzer fordert mehr von Unternehmen als einfach nur präsent zu sein. Unternehmen sollen (und müssen) zuhören, auf neudeutsch gesagt „monitoren“, was gerade in den Social Media über sie geschrieben wird. Sie müssen reagieren, anworten und die Chance zum Dialog bieten, egal ob auf der eigenen Website oder über Kanäle wie Facebook oder Twitter. Social Commerce ist hier das Stichwort, also die Interaktion zwischen Unternehmen und Kunden sowie der Kunden untereinander.

Unternehmen müssen sich dieser Veränderungen bewusst sein und entsprechend reagieren. Sie sollten daher in ihre Website bestimmte Komponenten aus dem Social Web integrieren und gleichzeitig die Menschen dort abholen, wo sie sind: in Facebook, Twitter oder Blogs.

Mobilität

Die Zukunft des Internets ist mobil. Dies zeigt nicht nur der Hype um iPhone und iPad oder die Android-Smartphones. Auch die Zahlen sprechen dafür: Laut dem Marktforschungsinstitut Nielsen nutzen 2010 bereits 27,6 Prozent der Gesamtbevölkerung in den Vereinigten Staaten das Internet über mobile Endgeräte. Im Jahr 2014 sollen dies bereits 44 Prozent sein. In Deutschland sieht dies noch etwas anders aus, aber auch hier geht der Trend ganz klar zum mobilen Endgerät. Laut der aktuellen ARD/ZDF Onlinestudie gehen in diesem Jahr 13 Prozent der deutschsprachigen Onlinenutzer über 14 Jahren auch über ihr Handy oder Smartphone ins Internet. Bei den 14- bis 19-Jährigen sind dies bereits 21 Prozent. Auch der Branchenverband Bitkom weist in einer aktuellen Studie nach, dass die mobile Internetnutzung unter den Deutschen steigt und spricht davon, dass das Internet per Handy den Massenmarkt erobere.

Die Nutzer wollen dabei prinzipiell all das auch mobil machen können, was sie auch von ihrem PC oder Laptop aus machen, ob per Browser oder über eine App. Unternehmen müssen sich darauf einstellen, sonst erreichen sie viele ihrer Kunden nicht mehr, die ins mobile Internet abwandern. Eine moderne Website muss also auch mobil verfügbar sein. Und verfügbar sein heißt dabei auch, auf die Oberfläche und spezielle Benutzerführung der Geräte zugeschnitten sein. Eine Website auf einem Smartphone sieht anders aus wie auf einem Tablet oder einem Notebook. Und die Bedienung per Maus am PC unterscheidet sich vom Touchscreen und der Bedienung mit den Fingern.

Integration

Dies bedeutet für Unternehmen, dass sie sich viel stärker um das Thema Integration kümmern müssen. Sie müssen nicht nur ihre Kundenbeziehung auf die mobilen Endgeräte und in die Social-Media-Welt hinein ausweiten, also CRM und Marketingmaßnahmen entsprechend ausbauen. Sie müssen auch intern enger zusammenarbeiten, das heißt Abteilungen innerhalb des Unternehmens, wie etwa PR, Marketing, Support und Forschung & Entwicklung, müssen ein effektives Team bilden. Und natürlich bedeutet es auch, dass Anwendungen – von CRM bis zum Support-System – in die Website nahtlos integriert werden müssen, um so als ein integraler Bestandteil der Seite im Sinne einer Exceptional Web Experience zu erscheinen.

Die traditionellen Grenzen innerhalb eines Unternehmens lösen sich auf. Themen, die früher vielleicht ausschließlich bei der IT oder beim Marketing angesiedelt waren, erhalten einen übergreifenden und damit strategisch bedeutenderen Charakter. Je schneller sich Unternehmen von ihren althergebrachten Vorstellungen verabschieden, desto besser sind sie gerüstet für die vielfach neuen Herausforderungen.

Messbarkeit und Analyse

All diese Punkte sind dabei nicht nur Spielereien, sondern erfüllen einen ganz bestimmten Zweck. Daher ist es wichtig, den Erfolg der Aktionen zu messen, sowohl auf der eigenen Website, als auch bei Maßnahmen auf Social Media-Plattformen oder mobilen Endgeräten sowie Online Werbekampagnen. Umfassende Analysen des Online-Verhaltens der Nutzer, wie es zum Beispiel das von IBM übernommene Unternehmen Coremetrics ermöglicht, sind nötig. Denn nur durch die Erfassung zuverlässiger und umfassender Daten aus verschiedenen Quellen und die Rückkopplung dieser Daten etwa mit den Marketingzielen kann ein Unternehmen eigene Online-Angebote auf die spezifischen Bedürfnisse und Wünsche der Kunden ausrichten und damit dafür sorgen, dass diese bleiben und wiederkommen.

Unternehmen haben angesichts des zunehmenden Wettbewerbs keine Zeit zu verlieren, ihre Websites zu überarbeiten. Dies ist nicht mehr nur ein Luxusprojekt, das man mal machen kann. Es ist heute geschäftliche Notwendigkeit, denn – so zeigen Studien – Websites, die nach den genannten Prinzipien gestaltet werden, generieren eben deutlich mehr Umsatz und binden Kunden ans Unternehmen.

Eine „Exceptional Web Experience“ ist dabei nicht nur Aufgabe der Marketing-Abteilung. Marketing sitzt sicher im „Driver Seat“, aber natürlich müssen IT und Kundendienst genauso wie der Vertrieb in die Aktitiväten eingebunden werden.

Und vergessen wir nicht: Viele Kunden wünschen sich, dass sie so schnell wie möglich umgesetzt wird, denn sie sind schon viel weiter. Wenn Unternehmen es wirklich ernst meinen mit der Aussage, näher bei ihren Kunden sein zu wollen, dann müssen sie sich beeilen, um sie einzuholen.

 

IBM veranstaltet am 16. September in Frankfurt eine Konferenz zum Thema Exceptional Web Experience. Dort werden wir unsere Vision der Webpräsenz der Zukunft (Codename Project Northstar) vorstellen. Neben Sprechern der IBM referieren u.a. auch die Lufthansa über ihre Portalimplementierung. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

Weitere Links und Materialien zum Thema:

 

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Advertising: How Facebook Became the Biggest CRM Provider - Advertising Age - Digital

For many marketers, their Facebook fan bases have become their largest web presence, outstripping brand sites or e-mail programs either because a brand's traditional web-based "owned media" is atrophying or because more consumers are migrating to social media.

In my opinion wrong question: Facebook OR corporate web site. Companies need a supplemental strategy integrating and combining the Facebook Fan Page and the Corporate web site. And they need to go away from the corporate web site as colorful shop-window and proceed to a web site offering dialog and communication with integration of social media for their customers. Companies need to provide an exceptional web experience and value on their site. This is the way to go.

P.S. And their is obviously a difference between B2C and B2B.

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Montag, 23. August 2010

Educating your salespeople about the new B2B sales cycle - MarCom Professional

We're in a world now where sales and marketing coexist throughout the entire sales process. Buyers are evaluating your offerings throughout the sales process based on what the salesperson does and says AND what they see and do on the site and in social media. ...
Sales_cunnel_c_2010

Savvy marketing and sales professionals understand that sales and marketing must work together to move prospects through the sales cycle. This is especially important in the complex sale with long decision making cycles and multiple buyers that must be influenced. The good news is that Web content can drive people through and even shorten the complex sales cycle.

...

The most successful B2B companies are those where salespeople and marketers work together to move people through the sales process.

Great summary and statement, where we are in Sales and Marketing influenced by Social Media today.

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Sonntag, 22. August 2010

HR 2.0 – its time for a change – Den Weg des Unternehmens zum Enterprise 2.0 ebnen | Academy4socialskills

Laut einer Online-Umfrage von defacto.x, Agentur für CRM und Dialog, der Selbst-GmbH und der Deutschen Telekom unter rund 500 Führungskräften zeige sich der HR Bereich bezüglich Socialmedia recht innovationsschwach. Andere Unternehmensbereiche, wie etwa Marketing, Kommunikation oder IT seien da weitaus weniger zurückhaltend. Der bisherige Einsatz in HR beschränkte sich auf neue Medienkanäle, an die Mechanismen intelligenter Netzwerke trauten sich aber die wenigsten heran.

...

Personalexperten können daran arbeiten, Socialmedia gezielt einzusetzen und deren sinnvolle Anwendung durch die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu forcieren. Darin liegen große Chancen, die Unternehmenskultur zu fördern, die Produktivität der Mitarbeitenden zu steigern und die Zusammenarbeit in und zwischen Organisationen zu verbessern. Hier liegt ein immenses Potenzial für das Personalressort – bisher allerdings noch eher begraben.

Nicht nur die externen sozialen Medien sind für Personaler wichtig. Und diese nicht nur als Kontrollmechansimen - einige der "Anwendungsbeispiele" gehen mir mal wieder zu platt auf Bewertung und Kontrolle von Mitarbeitern und Bewerbern). Extern müssen die Mitarbeiter in die Lage versetzt werden, "Botschafter" ihres Unternehmens zu sein und die Chancen begreifen, die Social Media auch für das Geschäft des eigenen Unternehmens bieten kann. Hier muß HR aufklären und ausbilden.

Daneben ist aber der interne Einsatz von Social Software im Unternehmen extrem wichtig. Dabei geht es nicht darum, daß "man mal einen Wiki" implementiert. Vielmehr muß die "Kultur Web 2.0" mit Partizipation und Dialog tool-gestützt eingeführt werden, um Innovation, Wissensaustausch und auch Change im Unternehmen zu fördern. Auch das ist zumindest teilweise Aufgabe der Personalabteilung - und das ist Personal- und Skillentwicklung.

Ich hoffe immer noch, daß einmal Dutzende von Personalern zum Lotus JamCamp kommen, um sich genau mit solchen Themen zu befassen. Die Planung für das JamCamp 2011 laufen Mitte September an und ich werde erneut versuchen, für Personaler relevante Themen zu adressieren.

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Living the future > Das Ende der Vielfalt. Im angebissenen Apfel ist ein grosser Wurm drin.

Auf die Spitze treibt übrigens die Rechtsabteilung von “Apfel” das ganze: Jüngste Idiotie: Abmahnung eines Eierbecherherstellers, der seinen Becher “EiPott” benannt hatte. Mit dem Humor haben es die “Apfel”priester offensichtlich nicht so wirklich.
Im Apfel ist der Wurm drin. Und der wird immer grösser.

Tja, ich bin ja passionierter (und noch nicht pensionierter) Apple-Anwender und mit den Geräten (bis auf den Preis) hoch zufrieden. Aber Uwe hat in vielerlei Beziehung Recht: "Apfel" steht in einer Reihe mit "Gockel" und wohl auch "Phrasenbuch" und dem "Saft-Hersteller" sowieso.

Schon bei dem Mapples-Video zeigte der Konzern zudem keinen Humor. Nun wiederholt sich das wohl beim Pott.

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Social Media: "Vergeltungsmacht der Kunden" - business-wissen.de

Christoph Burmann, Inhaber des Lehrstuhls für innovatives Markenmanagement an der Universität Bremen und Vorsitzender des Aufsichtsrats des Strategieberatungsunternehmens Keylens AG:

„Web 2.0 führt nicht zu Kontrollverlust, sondern zu einer höheren Vergeltungsmacht der Kunden. Es ist geradezu fatal, verschließt sich ein Unternehmen den neuen Medien, während seine Kunden munter twittern, bloggen oder sich auf Facebook in User Groups zusammenschließen.“

Interessante Wortschöpfung: Vergeltungsmacht der Kunden.

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Samstag, 21. August 2010

Facebook is the new Google - msnbc.com - Who cares? This is not the problem!

Like Google, Facebook isn't overly concerned about our privacy concerns. Keeping people's information private is not the point, and it never will be. The promise of connecting you to people, or you to information, comes at the cost of sharing some of your own information. ...

Google is fighting a lot of different wars now. Facebook may be the new Google on the Internet, but as mobile platforms go, Google may be the new Apple, or at least the latest hegemon to beat Apple at its own game. And with dominant positions in both search and video, Google has plenty of weapons to fight a war of the online

I don't care, if Facebook is the new Google and Google the new Apple and Microsoft is the old whatever. Keeping people's information private is not the point, and it never will be. Well, this is the point. And this is, why we have to say STOP at certain points to all these companies. And this is the real reason, why we need to fight initiatives like Streetview. Those companies don't care about privacy. And this (not Streetview itself) is the challenge - and our responsibilty to defend our rights in particular in the Digital Age. Google, Facebook and all others need to communicate properly, in advance and educate people, what they are doing. If you want personal data to co-fund functionality, then tell it your customers. What is the deal? It is about honesty, trust and customer satisfaction. Naive? Yes, http://digitalnaiv.com.

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Social Media am Arbeitsplatz - der persönliche Nutzen, die wertvollsten Tools ...

Eine sehr nützliche und interessante Präsentation, auf die ich über Joachim Niemeiers Tweet und den Beitrag von Tim Krischak aufmerksam geworden bin. Auch die entsprechende Webseite ist sehr lesenswert. Die Autorin legt dar, wie man welche Social Media-Tools im Alltagsleben für die eigene Arbeit sinnvoll nutzen kann - eine sehr sinnvolle Übersicht, auch wenn in der Präsentation ein logischer Bruch ist. Jane beginnt mit Tools fürs allgemeine Web (punkt 1-2), um sich dann der Zusammenarbeit mit Kollegen zuzuwenden (Punkt 3 - 7). In diesen Bereichen zählt sie dann viele generische Webtools auf, die ich nicht im Kollegen- oder Unternehmensumfeld sehe (die ich aber teilweise privat oder in der Außenkommunikation der IBM nutze). Ich glaube, sie wirft hier Social Media, Social Software, den unternehmensinternen, den beruflichen und den privaten Einsatz von Tools etwas durcheinander. Teilweise sind die Tools die gleichen, teilweise müssen sie sich aus Sicherheits- und funktionalten Gründen unterscheiden. Hier wäre eine differenzierte Matrix notwendig, um die Komplexität abzubilden. Aus Spaß und Tollerei - und weil Tim krischak danach gefragt hat - kommt gleich meine "Tool-Sammlung"zum Vergleich.

Auf jeden Fall sind Präsentation und Webseite ein wichtiger Denkanstoß für Lars Basche und mich, die wir doch am 15. November am Tag vor der DNUG Herbstkonferenz ein Training "Social Media Praxis - Wie bewege ich mich konkret in Social Media" halten werden. Im Rahmen des Workshops werden wir sicher auch einige Tipps geben, welche Tools wir wofür nehmen und empfehlen. Wie ich mich informiert halte, hatte ich ja schon hier schon einmal ausgeführt (auch mal die Kommentare von @frogpond oder @zoernert durchlesen).

Hier nun erst einmal die Präsentation:

 

Und hier mein versprochenes Mapping zu den Kategorien, die Jane aufgeführt hat. Ich halte mich dabei einmal bewußt an ihre Kategorien, damit die Tools vergleichbar bleiben:

1 - Finding things out on the web

Google und Forestle (versuche ich mehr und mehr zu nehmen) sind meinen favorisierten Suchmaschinen für das Netz (wobei es natürlich noch andere Wege gibt, an Informationen zu kommen).

2 - Keeping up to date with new Web content

Dazu passt ja mein Posting hier darüber, wie ich mich informiert halte: RSS Reader - derzeit Gruml, eine Google Reader-kompatible Anwendung für den Mac -, Google Alerts und Relevants sind meine Eckpfeiler. Hierüber beziehe ich den größten Teil meiner Informationen. Daneben habe ich auf Twitter eine Gruppe definiert, in der sich die Zwitscherer befinden, die in der Regel für mich relevante Dinge vor sich hin pfeifen.

3 - Building a trusted network of colleagues

Wenn Jane das wirklich beruflich (und in der Folge gehe ich davon aus) meint, dann habe ich diverse Tools im Einsatz: IBM-intern nutze ich Lotus Connections, um mich mit meinen Kollegen zu vernetzen. Das ist die integrierte Social Software-Plattform der IBM mit Netzwerk-, Blog-, Microblogging-, Wiki-, Tagging-, Aktivitäten-, Lesezeichen-, File Sharing- und Community-Funktionen. Auf Connections basiert auch die Lotus Kunden-Community EULUC, über die ich geschäftlich mit Kunden und Partnern der IBM kommuniziere.Jane hat in ihrer Liste LinkedIn, Facebook und Twitter aufgeführt. Diese Plattformen sind ebenso wie XING für mich durchaus in der geschäftlichen (und teilweise auch privaten) Kommunikation wichtig. Auch dort bin ich natürlich mit Kollegen vernetzt. Die eigentliche Business-Kommunikation mit Kollegen läuft bei mir jedoch nahezu komplett wie oben beschrieben über Lotus Connections. Damit sind wir auch beim Punkt 4:

4 - Communicating with your colleagues

Geschäftliche Kommunikation geht natürlich gar nicht über Google Mail oder andere vergleichbare auf die private Nutzung fokussierte Mail-Dienste. Auch Tools wie Google Docs oder (ehemals) Wave sind für mich aus Sicherheitsgründen nicht akzeptabel. Ich nutze eine Mischung aus E-Mail - im Falle IBM Lotus Notes -, Instant Messaging - Lotus Sametime -, ab 4. Quartal auch integrierter Telefonie - Sametime Unified Telephony -, Web Conferencing - Sametime und LotusLive - sowie Social Software - wie oben beschrieben Lotus Connections - zur Kommunikation (nicht nur) mit Kollegen. Die Funktionen der verschiedenen Module sind tief miteinander integriert. In Notes habe ich beispielsweise die Social Software zur Verfügung. Aus der Social Software kann ich direkt chatten und so weiter. Bei mir laufen die Komponenten auf einem Macbook. Andere Kollegen nutzen Linux oder Windows. Die Funktionalität ist überall gleich und Datenaustausch sowie Zusammenarbeit kein Problem.

Die Kommunikationsfunktionen sind natürlich nicht nur "kollegen-orientiert". Ich chatte auch mit Kunden und Partner, die über EULUC, Greenhouse oder LotusLive angebunden sind. Neben dem Sametime-Client habe ich noch Adium auf meinem Mac laufen. Dadurch kann ich über Sametime, ICQ, Googletalk, MSN und viele andere Chatplattformen hinweg chatten.

5 - Sharing resources, ideas and experiences with your colleagues

Auch hier sind wir wieder bei Lotus Connections: Ob ich dort nun wichtige Webseiten nach dem "Delicious"-Prinzip teile, ob ich blogge, Wiki-Einträge editiere oder an Communities teilnehme, ob ich Personen und Beiträge tagge, ob ich Dateien share, Lotus Connections ist unterdessen die Fundgrube für Ideen. Natürlich gibt es noch andere Quellen, aber mein Austausch mit Kollegen in der IBM ist sehr stark auf Connections fokussiert. Wenn ich mir die Liste von Jane mit all den verschiedenen, nicht miteinander integrierten Tools anschaue, wird mir mal wieder deutlich, welche Power eigentlich in Lotus Connections steckt - und daß diese Power noch bei weitem nicht bekannt genug ist. Connections ist richtige Social Software mit allen wichtigen Funktionen und nicht nur mal schnell angeflantschte Social Software-Funktionen wie bei dem Redmonder Produkt.

6 - Collaborating with your colleagues

Wollt Ihr mal rate, was ich benutze? Ja, natürlich Lotus Connections und auch Lotus Quickr (wenn es um eher dateiorientiertes Arbeiten geht). Gemeinsames Live Editing mache ich noch nicht in der Firma, aber das wird in Kürze auch in der IBm kommen. Project Concord bringt genau solche Funktionen.

7 - Improving your personal productivity

Wenn  es ganz persönlich wird, kommen hier einige der Werkzeuge zum Vorschein, die auch Jane beschreibt. Evernote und Dropbox gehören zu meinen persönlichen Werkzeugen, die ich nicht mehr missen möchte, und mit denen ich primär Informationen zwischen meinen verschiedenen devices komfortabel synchronisiere und share - vom Macbook über den Thinkpad bis zum iPhone und bald iPad, Firefox mit diversen AddOns ist mein Standardbrowser. Google Desktop brauche ich auf dem Mac nicht. Da habe ich meine Volltextsuche integriert.

Ein Tool, auf das ich zur Zusammenarbeit nicht mehr verzichten kann, möchte ich noch erwähnen: Für Projekte und gemeinsame Arbeit an Projekten mit Partnern nutze ich intensiv LotusLive Engage. Das ist für mich die Plattform um außerhalb der IBM und jenseits des Firewalls mit Partner zusammenzuarbeiten. Das Lotus JamCamp habe ich über LotusLive mit NewThinking und anderen Beteiligten organisiert. Die Zusammenarbeit mit Lars Basche und Txt100 läuft über LotusLive. In einer auf Geschäftsanwendung fokussierten Cloud kann ich in einer sicheren Umgebung mich mit Geschäftspartnern vernetzen, Informationen und Dateien sharen, Aktitvitäten steuern und Webkonferenzen durchführen. LotusLive ist in der unternehmensübergreifenden Kommunikation und Collaboration für mich unterdessen unverzichtbar und statt große Dateianhänge zu verschicken, teile ich mehr und mehr Dateien und Informationen mit Geschäftspartnern in der LotusLive-Cloud.

So, nun aber genug meiner Worte. Wie arbeitet Ihr? Was sind Eure Tools?

Weitere Links zu Social Media an meinem Arbeitsplatz: Mein Arbeitsplatz von heute - wie er (und meine Web 2.0 Tools) sich gewandelt haben - ich auch? Und an der Stelle sei auch auf die aktuellen Beiträge von Uwe Hauck, u.a. Infofilterung: Wie ich Social Media nutze, ohne in Infos abzusaufen verwiesen.

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Freitag, 20. August 2010

Lesepflicht für alle Social Media-Engagierten in Unternehmen: Dr. Carsten Ulbricht zu Social Media & Recht

Meine Faszination für das Thema ist ungebrochen. Auch die Entwicklung des modernen Internet zeigt, dass das Social Web für eine Vielzahl neuer Möglichkeiten sorgt, die aus meiner Sicht noch ein immenses Potential bieten. Trotz der zahlreichen rechtlichen Fragen, die bei der Beratung von Communities und anderen Plattformen, sowie Projekten und Aktionen im Internet zu berücksichtigen sind, habe ich den Anspruch an mich, die Ideen meiner Mandanten unter Abschätzung der rechtlichen Risiken möglich zu machen.

Hier eine Musslektüre für alle, die sich in Unternehmen (und darüber hinaus) mit dem Thema Social Media befassen. Dr. Carsten Ulbricht, den ich desöfterenen bereits gehört und auch als Sprecher verpflichtet habe, ist ein engagierter Jurist, der sich mit dem Thema auseinandersetzt. Und sein Engagement und Herzblut merkt man auch. Hinter dem Link verbergen sich viele nützliche Artikel.

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Donnerstag, 19. August 2010

How does Social Media relate to Your Organization | Social Media Today

Social Media Company Business Organization Human Resources HR Legal Business Development Sales Public Relations PR Information Technology IT Marketing

Just a simple graphic. But it visualizes in a great way, that Social Media is an overall effort of an enterprise and not an initiative of the Marketing and PR department. Relates very much to The Difference Between Doing Social Vs. Being Social | Social Media Today.

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Mittwoch, 18. August 2010

10 social media and technology mega-trends to watch: Knowledge worker productivity (via ragan.com)

Knowledge workers typically are high-paid employees, so increasing their productivity is crucial.  Collaboration technologies are emerging to do just that.

  • Video and Web conferencing are expected to grow at a rate of 20 percent annually.
  • At one high-tech enterprise, the sales force became a crucible for testing collaboration tools. The savings on travel were four times the company’s technology investment. Customer contacts per salesperson rose by 45 percent and 80 percent of the sales staff reported higher productivity and a better lifestyle.
  • The U.S. intelligence community made wikis, documents and blogs available to analysts across agencies (with appropriate security controls, of course).
  • Bechtel established a centralized, open-collaboration database of design and engineering information to support global projects. Engineers starting new ones found that the database, which contained up to 25 percent of the material they needed, lowered launch costs and sped up times to completion.

The next leap forward in the productivity of knowledge workers will come from interactive technologies combined with complementary investments in process innovations and training.

The comeback of the knowledge worker? For the last few years the term seemed to disappear. Business Process Management was dominating the discussion with the focus on cost reduction nearly neglecting the need of dynamic discussion, communication, collaboration and knowledge work. Now driven by the success of social software, web- and cloud based collaboration and real-time communication services we see a renaissance of the knowledge workers - with much easier possibilities to support them and spread the appropriate tools across and beyond the enterprise.

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Harold Jarche » Conversations and collaboration

With up to 90% of our work requiring tacit knowledge, the role of enterprise content management is just a minor contribution in how we get work done. Investment needs to done in processes that support conversations and collaborative work as well as tools that support them. ...

If 90% of the knowledge needed to get work done is not supported by enterprise software or organizational learning departments, then there is a significant imbalance in most organizations today. Any time you wonder why things aren’t working in your organization, it’s because you’re in a system optimized for only one tenth of what you need to get done.

Great statement on the value of social software and collaboration tools. ECM (Enterprise Content Management) is - like the name says - a management tool for content, needed to manage the rising amount of content and secure it for compliance reasons. It needs to be supplemented by tools supporting networking, collaboration and (real-time) communication.

Thank you, Joachim Niemeyer, for twittering this valuable link.

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Dienstag, 17. August 2010

The Difference Between Doing Social Vs. Being Social | Social Media Today

Doing social is the imperative part of the equation. This means making plans, defining objectives complete with outcomes, tracking and measuring success and making adjustments to the plan along the way. Most companies start doing social within their marketing and sales departments to drive traffic to their site and raise awareness about their products or services. This usually looks like marketing managers using social tools to broadcast their message to the world.

However, being social means building competencies across the organization that encourage, support and institutionalize the use of social tools by a broad cross-section of employees and other stakeholders. For an organization to be social, the people who are part of the organization should be able to use the tools available on the open web, and also have a clear voice and a comfort level about interacting with customers online.

An excellent posting: it is a big difference if "Social" is a Marketing effort only (driven by the Marketing people) or if "Social" is part of your business model and dedication to your audiences and customers (driven by the whole organization)! Just working to implement a broader approach in my department.

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Montag, 16. August 2010

The Content Economy by Oscar Berg: Be good

In tomorrow’s business environment, transparency will be the new black. Traits such as honesty, directness, authenticity, openness, and respect will not just look good in the age of transparency – they will be necessary for staying in business.

I do hope, that Oscar is right.

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Is Facebook Killing the Web Site? | Social Media Today

Today, however, the emergence of social media is prompting more companies to re-examine their Web sites, which have become tired, outdated and uninspiring.

It’s not that Web sites are going to disappear; it’s more that Web sites are going to need more than a fresh coat of paint to stay viable. Companies will think to re-think what they want their Web sites to do, and how they are going to be aligned with their social media efforts.

So, long live the Web (Site) 2.0!

Heute mal ein kleiner Werbeblock zu unserem IBM Web Take-off Event am 16. September in Frankfurt. Dort geht es auch um die Zukunft von Web Sites: was erwarten Besucher heute von einer modernen Web Site? Was bringt sie dazu, zurückzukommen und die Web Site als gut zu empfinden? Mehr dazu in einem künftigen Blogbeitrag,

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Google, Apple, Facebook - Der Kampf der Internetgiganten - von Christop Kappes

Die Bügeleisen fliegen wieder ,,,, Raumschiff Orion renaimiert als Kinofilm

Download now or watch on posterous
orion_qtgross.mov (4397 KB)
PRESSENOTIZ
Eine alte Kultserie als neuer Kinofilm, was soll das?
Schnell zusammen geschnitten als Viewer's Digest, noch dazu in Schwarzweiß? Nein, ein Akt liebevoller Reanimation. Die Kinofassung von "Raumpatrouille Orion" bietet mehr als nur das verkürzte Wiedersehen mit einem Kronjuwel aus dem TV-Archiv. Nämlich ein spannendes, in sich geschlossenes Weltraumabenteuer mit legendären Bildwelten, Sounds und Charakteren, die immer schon den Bildschirm sprengten. Was die Autoren Rolf Honold und W.G. Larsen fürs Fernsehen schrieben und die Regisseure Theo Mezger und Michael Braun mit Genie inszenierten, entfaltet nach beinahe 40 Jahren auch auf der Kino-Leinwand seine faszinierende Wirkung.

Super! Von wegen StarTrek und StarWars ...

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Sonntag, 15. August 2010

Contra zu "Pro Google Street View | Sprachlog"

Nein, ich liebe Google. Viele der Politiker, die immer, wenn ihnen sonst gerade nichts einfällt, gegen Google hetzen, kennen das Prä-Google-Internet vermutlich gar nicht. Ich kenne es, und es hat mir keine Freude bereitet. Google hat immer wieder entscheidende Entwicklungen angestoßen, die das Internet überhaupt erst benutzbar gemacht haben.

Nur weil ein Unternehmen mal innovativ war, heißt es nicht, daß man alle neuen Aktivitäten gut heißen muß. Auch Microsoft war mal innovativ und die Entwicklungen waren begrüßenswert. Dann gewann man Macht, Einfluß, ja monopolartige Stellung. Und siehe da, plötzlich war Machterhaltung und -erweiterung im Fokus. Und Innovation adé. Genau da steht auch Google. Und es geht dabei nicht nur um Streetview.

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The New Marketing Trifecta / Flowtown (@flowtown)

Interessante Grafik, zwar basierend auf US-Zahlen, aber trotzdem ein Anhaltspunkt: das neue magische Marketing-Dreieck von Mobilgeräten, E-Mail und Social Media.

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Samstag, 14. August 2010

Online-Bezahldienst "Flattr": Werden Nutzer freiwillig im Netz zahlen? - Digital | STERN.DE

Es gibt aber auch grundlegende Bedenken gegen Flattr. Zu den Kritikern gehört der Berliner Großmeister des Web 2.0, Sascha Lobo. In dessen Blog finden sich keine Buttons von Flattr. Denn Lobo befürchtet einen "Flattr-Populismus", und zwar dergestalt, dass Autoren schon beim Schreiben darauf zielen, möglichst oft "geflattrt" zu werden und so möglichst viel Geld zu verdienen.

Lobo stößt sich auch am Geben-und-Nehmen-Prinzip von Flattr - nur wer selbst spendet, kann Geld bekommen. Nach Lobos Einschätzung schieben sich die Flattr-Nutzer dadurch gegenseitig Geld hin und her. Besser sei es, Geld außerhalb der Blogosphäre zu akquirieren. Und das gelinge etwa mit Werbung

Klar schieben sich "private" Blogger ab und an Geld hin und her, wenn man gegenseitig die Beiträge gut findet. Ich denke aber, Modelle wie Flattr gehen deutlich darüber hinaus. Hier werden auch "Qualitätsdienste" (bzw. die, die ich als solche empfinde) honoriert und ich mag es, jemanden für einen Beitrag so einfach Danke zu sagen. Früher habe ich Zeitschrifren abonniert. Heute zahle ich per Flattr für gute Beiträge, egal ob diese von Journalisten oder kompetetenten Bloggern kommen.

Und Werbung als Alternative ... na ja.

Und daß ein Populist, der zu allem und jeden was sagen muß, anderen vorhält, anderen unterstellt, populistisch und geldgierig zu sein ...

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Google Street View - Ein veraltetes Begriffsinstrumentarium - Digital - sueddeutsche.de

Der traditionelle Datenschutz wirkt deshalb so hilflos, weil er bisher mit einem zusehends veraltenden Begriffsinstrumentarium operiert, nämlich fast ausschließlich mit der Unterscheidung von Öffentlichkeit und Privatsphäre.

...

Der Privatstraßeneinspruch gegen Googles Streetview ist halb unbegründet, halb hilflos. Das Google-Problem besteht nicht in der Verletzung der Privatsphäre, sondern in der Monopolisierung des öffentlichen Raums. Die bloße Adresse wird zum Sesam-öffne-dich für eine Unmasse an Informationen.

Ich stehe ja ungerne als Laubenpieper oder Spießbürger da, gebe aber zu, daß ich durchas reflexartig gegen Streetview bin. Dieser Reflex leitet sich zu guten Teilen davon ab, daß ich das Vorgehen von Google als unverfroren, ja unverschämt, respeklos empfinde. Wer sich lange Jahre selbst als "Gut-Unternehmen" postuliert hat, muß auch an diesem Anspruch gemessen werden. Und ein "Gut-Unternehmen" holt dann auch die Bürger in solchen Fragen wie Streetview an Bord.

Unbenommen ist, daß durch Google Facebook etc. immer mehr persönliche Daten Gruppen jenseits der Nachbarschaft öffentlich werden, teilweise durch die Datensammel- und vermarktungswut der Konzerne, teilweise auch durch eigene Unbedachtheit. Die Frage, welche Daten öffentlich werden dürfen, gehört generell überdacht. Ich habe dieser Tage ja schon einmal meine Meinung zu einem expliziten OptIn geäußert, d.h. man muß in Fällen wie Streetview (aber auch anderen Fällen) explizit gefragt werden, ob die persönlichen Daten genutzt (oder fotografiert) werden dürfen. Natürlich jaulen dann die auf, die Daten sammeln und verwerten wollen.

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Freitag, 13. August 2010

Meine persönliche Mobiltelefon-Geschichte: Vom S4-Knochen zum Smart Phone

Gestern bin ich beim Wühlen in meinem TechTools-Schrank über diverse alte Mobiltelefone gestoßen. Nehme dies - und die kommende IBM Lotus Mobility Konferenz , hier der Link zur Mobility Facebook-FanPage - mal zum Anlaß, meine Mobiltelefongeschichte nach bestem Wissen und Gewissen niederzuschreiben: Begonnen hat es wohl richtig mit einem Siemens Mobiltelefon. Ich glaube, es war das S4. Aus heutiger Sicht ein richtiger Knochen, aber man konnte endlich lange telefonieren. Und das war es dann auch. Weitere Funktionehabe ich nicht genutzt, Danach kam die Nokia-Zeit: Zuerst habe ich ein Nokia 6210 benutzt. Noch heute erinnere ich mich daran, daß man endlich eine Woche unterwegs sein konnte und das Ding hatte immer noch Saft.
Und dann habe ich es geschafft -  da ich öfters zu meiner FileNet-Zeit in die USA durfte - ein 6310i Triband zu bekommen. Endlich konnte ich also auch problemlos in den USA telefonieren. Und man konnte natürlich schon seine Telefonnummern mit seinem E-Mail-Programm synchronisieren. Termine gingen - wenn ich mich recht erinnere - auch, aber das Displ ist nicht wirklich für Terminverwaltung geeignet. Zumindest konnte man sich per Klingelton an einen termin erinnern lassen. Das Triband liegt noch heute in meinem Schrank, mit einer tunesischen Sandstaubschicht unter dem Display, die einem Urlaub geschuldet war und die ich nie wieder wegbekommen habe. In dieser Zeit muß ich dann auch in den USA bei einem internationalen FileNet Marketing-Meeting einen Palm Pilot gewonnen haben. Also fortan war ich mit Mobiltelefon und Palm unterwegs, Telefon und Organizer. Tja, und was Palm dann verschlafen hat, wissen wir ja alle.
Wie es immer so ist, genügt einem das dann nicht. Zwei Geräte nervten und beulten Jacket-Innentasche und Gürtelhalterung zu sehr aus. Obwohl, man sah ja fast wie ein Cop aus mit dem Equipment. Ich habe mir dann ein SonyEricsson S900 angeschafft, denn ich wollte Telefon und Organizer auf einem Gerät haben. Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich versucht habe, das Gerät auf eBay zu ersteigern. Zweimal wurde ich beschissen und die liebe Staatsanwalt hat sich trotz Anzeige und nachweislicher Nicht-Lieferung der Geräte nicht weiter drum gekümmert. Nette Erfahrung, die mein weiteres eBay-Dasein so gut wie beendet hat. Abgelöst wurde das SonyEricsson vor rund 3-4 Jahren durch ein Vodafone 1605 VPA compact III gebrandetes HTC-Gerät mit Windows Mobile. Für mich der schlagende Grund (außer, daß liebe FileNet-Kollegen es auch hatten): Ich konnte ein Navigationssystem (TomTom) drauf laufen lassen. Das Gerät war bis vor kurzem auch noch in meinem Audi im Einsatz, da der kein fest eingebautes Navi hatte.
Parallel dazu betrieb und betreibe ich noch ein iPhone, mein derzeitiges Pirmärtelefon. Und hiermit kam die nächste Iteration der Mobiltelefon-Nutzung. Nun bin ich richtig im Zeitalter des Smart Phones angekommen, mit Browser-Nutzung und Apps wie Evernote oder Dropbox, natürlich E-Mail und weiter Organizer-Funktionen. Unterdessen haben sich auf dem iPhone eine Vielzahl von Apps angesammelt, wobei ich nur 4-5 wirklich intensiv nutze. Noch immer steht das Telefonieren bei mir absolut im Vordergrund. Für Internet-Zugriff oder -Mail klappe ich dann doch im Zweifelsfall mein Macbook auf, geniesse aber die Möglichkeit zu haben, auf die Informationen per iPhone zugreifen zu können.
Tja, was wird jetzt die nächste Ausbaustufe in meinem mobilen Leben sein? Mit allergrößter Wahrscheinlichkeit ein Talet. Ich denke, daß sich dadurch mein Nutzungsverhalten nochmals ändern wird und ich dieses Gerät dann auch für Internet und E-mail nutzen werde. Aber dann wird wohl auch wieder die Zeit anbrechen, in der ich 2 Geräte, vielleicht 3 dabei habe: Smart Phone, Tablet und eventuell Notebook (wobei die Erfahrung einiger Kollegen zeigt, daß sie on the road mit Smart Phone und Tablet auskommen).
Hier mal der Versuch einer Darstellung, wie sich meine mobile Nutzung entwickelt hat (also keine Funktionsbeschreibung der Geräte sondern eine Funktionsbeschreibung von mir).

Donnerstag, 12. August 2010

Widerspruch: Google müßte ein explitites OptIn für Streetview bei den Betroffenen einholen!

Beeindruckend auch der hoheitliche Duktus, mit dem Google den Deutschen das „Recht“ zugesteht, „Widerspruch“ gegen die Abbildung ihrer Häuser auf seinen Internet-Seiten einzulegen.

Wohl wahr. Ich bin ja beruflich im Marketing tätig. Dort ist es unterdessen so, daß unsere Adressaten explizit zustimmen müssen, daß und wie sie angesprochen werden. Deshalb fragen Kollegen (hoffentlich) auf Messen und Veranstaltungen, ob Ihr Post bekommen wollt, per Brief oder E-Mail, und ob man Euch anrufen darf. Deshalb steht in E-Mail Newslettern (hoffentlich) immer die Option, diesen abzubestellen. Deshalb kann man sich auf Webseiten für E-Mail Newsletter explizit eintragen. Und so weiter.

Im Marketingjargon nennen wir dies explizites OptIn. Jemand entscheidet sich bewußt dafür, auf eine gewisse Weise kontaktiert zu werden - und daß seine Daten in gewisser Weise genutzt werden. Die deutschen Regularien sind hier streng, aber mehr und mehr Länder ziehen nach und sogar die Amerikaner fangen an, das Thema explizites OptIn zu verstehen.

Nun kommt also Google daher und will deutsche Städte ablichten ... Großzügig erlaubt der Konzern Widerspruch, derzeit in einem sehr engen Zeitrahmen. Paradox. Meiner Ansicht nach wäre auch hier der umgekehrte Weg der Richtige. Google müßte sich explizit die Erlaubnis (ein OptIn) der Betroffenen Häuslebesitzer einholen, Häuser und Gebäude jenseits öffentlicher Einrichtungen abzulichten - selbst wenn das mühsam wäre. Abgebildete Personen und Kennzeichen sind natürlich zu pixeln.

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Welchen Kanälen und "Medien" trauen die Leser? - eMarketer

Sources of Information Users Trust on Social Media, June 2010 (% of US frequent social media users)

...

Features Important to Inspiring Trust in Social Media Sites, June 2010 (% of US frequent social media users)

Es sind amerikanische Daten, aber es sind gute Anhaltspunkte. Was sind die Kanäle, denen die "Leser" trauen. Und was sind die Attribute und Vertrauensweisen, die Vertrauen einflössen. Unbedingt mal anschauen ... und Schlüsse ziehen.

Meine Meinung: Nicht versuchen, die Leser zu verscheissern, Meinung äußern und authentisch bleiben. Mit den eigenen "Interessen" offen umgehen. "Tarnen und täuschen" kommt eh raus. Und dann ist das Vertrauen weg.

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The 2010 Social Business Landscape « Dachis Group Collaboratory

What has happened is that social media has become one of the biggest mass changes in global behavior in a generation (since the advent of the Internet itself.) Over the last few years, the meme around social has filtered down into countless activities and processes across the business world, giving rise to now significant trends like Enterprise 2.0, Social CRM, customer communities, and so on. ...

To help with keeping up with the fast moving pace of Social Business, we’ve created a useful new model aimed at helping you stay up-to-date with the major moving parts of Social Business today. We define Social Business here as the distinct process of applying social media to meet business objectives.

Click to Enlarge

The Social Business Power Map, presented above, is an attempt to identify the major social media trends, how they can be mapped generally along consumer/enterprise axes, and where they are in terms of their overall maturity level today.

Interesting model Dion and the Dachis Group have developed. I do not agree with Dion's judgements (and "friendships") in a lot of cases, but I believe this is an excellent overview of trends and technologies.

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Working in the Cloud is a very down-to-earth-strategy

I just like this message!

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Mittwoch, 11. August 2010

Web Experience Management: Wie die eigene Website und Facebook sich ergänzen » t3n News

web experience universe 595x501 Web Experience Management: Wie die eigene Website und Facebook sich ergänzen

Die Social-Media-Elemente sind nur beispielhaft gemeint, dort könnten auch andere stehen.

...

„Web Experience Management“ ist eine Summe aus einer überschaubaren, aber nicht minder wirkungsvollen Sammlung von Regeln:

  • Im Zentrum der Vernetzung steht der einzige Platz in dem du maximale Gestaltungsfreiheit hast: die eigene Website.
  • Kenne deine Zielgruppe, und verknüpfe deine Website mit den Diensten die sie benutzt.
  • (Oder/und) kenne deine „Digital Assets“ und nutze die Plattformen und Funktionen, die deren Qualitäten am besten zur Geltung kommen lassen.
  • Integriere diese Kanäle in deine Geschäftsprozesse inklusive des Feedbacks!
  • Betrachte neue Kommunikationsformen als Chance Erfahrungen zu sammeln, nicht als Gefahr einen schlechten Ruf zu riskieren.
via t3n.de

Interessanter Ansatz mit Visualisierung, wie Corporate Web Site und Social Media-Dienste verknüpft werden (sollten), um maximalen Nutzen aus"dem" Webauftritt zu ziehen. Was ist der Weg zur "Exceptional Web Experience" für Kunden? Und was bringt Unternehmen wo den maximalen Nutzen in Vertrieb, Kundenservice, Produktentwicklung ...?

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Netzneutralität: Google und Verizon bauen am Mittelalter-Internet | Digital | ZEIT ONLINE

Netzneutralität

Google und Verizon bauen am Mittelalter-Internet

Willkür, Kleinstaaterei und Zollschranken, so wünschen sich Konzerne das Internet und wollen dazu die Netzneutralität abschaffen. Denn es wäre ein Billiardengeschäft.

Das Finale von Googles jährlichem Programmier-Wettbewerb im kalifornischen Mountain View, dem Hauptsitz des Unternehmens

Das Finale von Googles jährlichem Programmier-Wettbewerb im kalifornischen Mountain View, dem Hauptsitz des Unternehmens

Der Journalistikprofessor und Blogger Jeff Jarvis hat es ein Münchner Abkommen genannt, was Google und Verizon da nun geschlossen haben.

Deshalb auch an der Initiative http://pro-netzneutralitaet.de/ mitmachen. Hoffentlich wird endlich auch einmal in der Netz-Community die Scheinheiligkeit des "Gut-Konzerns" Google abgestraft. Vielleicht wollte man mal "no evil" sein. Nur ist die Zeit wohl vorbei. Und dann sollte man sich überlegen, wieviel Buzz und wieviele andere Google-Services man wirklich nutzen muß. Ich werde das auf jeden Fall mal tun - von E-Mail bis Search.

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Dienstag, 10. August 2010

Identify the Right People to Manage Your Social Media Initiatives | Social Media Strategery

To find the right person to handle social media for your organization, look for people who:

  • LOVE your organization and really understand its mission – first and foremost, find the people who love their jobs and believe in your mission. This isn’t a job for the person interested in just the paycheck.
  • Believe in the transformative power of social media – it’s not about applying the same old processes to new tools. It’s about fundamentally transforming the way your organization interacts with the public, your customers and with each other.
  • You enjoy being around - If a person is a real butthead in real-life, he’s going to be that way online too, and you can’t afford to have someone like that representing you or your organization
  • Have little fear of failure – Early in my career, a client pulled me aside after they shot down 3 straight ideas I had and told me, “I want to make sure that you understand we WANT you to continue bringing those off-the-wall ideas because it forces us to think of things we never thought of and even if we don’t take your suggestions now, they all become building blocks for future ideas.”
  • Enjoy working in teams – Social media is “social” – you have to enjoy working with a diverse group of people
  • Are responsive – There is no 24 hour news cycle any more. It’s real-time baby. You need people who you KNOW will reply to emails, tweets, texts, etc. quickly and thoroughly. Interestingly, these are also often the people who are the most ambitious and passionate about your organization too.  (*note – these are also the people who may take longer lunches or come in a little late because they don’t just “shut off” at 5:00 PM)
  • Can speak like a human being – Corporate marketing speak, statistics, facts, and figures are good, but when was the last time you got inspired by a pie chart? Find people who can connect with their colleagues/customers/clients on a personal level
  • Are very aware of their strengths and weaknesses and are open about them - One of the first things I tell new employees is to find out what you’re good at and find out what you’re not good at, and then find people who are good at those things and make friends with them. In social media, you’re going to come across issues regarding privacy, IT, legal, communications, and HR, not to mention specific functional areas of your organization. You can’t know it all – know what you don’t know, and know who to contact for help.
  • Are humble -People mess up in social media. A lot.  It’s ok.  Admit you’re wrong, fix what you messed up and move on. Not everyone can do this, and very few can do it well.

Great posting ... I would only add: Give him/her/them the time to engage and award it. Billable hours and reporting is not everything. Social Media is going to chance and is already changing the game - in B2C and in B2B. Although some people are sleeping and are still thinking advertising, print, TV ...

Allow and promote evangelist of your company, brand and products. Train and educate them. (And call them evangelists. Think multi-cultural). Ambassadors might be the better term ?!

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