Digital Naiv oder Digital Native. Was ist der "richtige" Weg im und im Umgang mit dem Web 2.0 - und Puzzlesteine zu Essen, Fußball und mehr ...

Donnerstag, 30. September 2010

Trotz Rückschlägen: Unsere Lotus-Vision stimmt

[Ich habe mal meine persönliche Stellungnahme zum Thema Lotus versus Microsoft aus der EULUC-Plattform hier in meinen privaten Blog kopiert. Dürfte eventuell ja den ein oder anderen interessieren. Aus dem prallen Leben im IT-Wettbewerb.]

Eine persönliche Stellungnahme

Heute ging die Meldung über den Ticker, daß Daimler künftig für E-Mail Outlook statt Lotus Notes einsetzen wird. Angeblich gäbe es dadurch signifikante Effizienzgewinne - was mich sehr verwundert. Zudem habe ich erstaunlicherweise gehört, daß Lotus Domino basierte Anwendungen weltweit weiter laufen und man sogar derzeit die neueste Notes-Version einspiele. Wir in der IBM halten die Entscheidung für Exchange (natürlich) fachlich für falsch. Und andere Kunden wie gerade aktuell Singapore Airlines entscheiden sich für Lotus Notes. BASF setzt auf Social Software von IBM, wie in dieser Präsentation auf Slideshare zu sehen ist. Es gibt unzählige weitere Beispiele.

Des Öfteren wird im Markt übersehen, wie Microsoft die Kunden in eine schwer umkehrbare Abhängigkeit von ihrem Technologie-Stack zwingt. Wenn Du, lieber Kunde, die neuesten Funktionen von Sharepoint 2010 benutzen willst, mußt Du das neueste Office 2010 benutzen. Und übrigens brauchst Du auch den SQL Server und natürlich den Windows Server. Und Deine Anwendungen solltest Du bei dieser Gelegenheit gleich auf .NET umstellen. Deine Telefonanlage brauchst Du auch nicht mehr. Schmeiß sie gleich raus und ersetze sie durch den Office Communication Server. Einmal in dieser Abhängigkeitsspirale kommt der Kunde dann nicht mehr ohne große Folgekosten weg von Produkten aus Redmond. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Und erstaunlich, wie all die Sicherheistlücken, die ständig in MS-Produkten auftreten, von Vielen geflissentlich ignoriert werden.

Parallel dazu beobachte in den vergangenen Monat eine durch aus bewußt geschürte Tendenz, Lotus Notes als uncool und unmodern darzustellen, oder gar Gerüchte über ein Ende von Lotus zu streuen. Diesem ganzen Unsinn müssen die Kollegen und ich derzeit latent begegnen. Und daß obwohl Lotus Notes/Domino in den vergangenen Jahren unter Schutz der Kundeninvestitionen grundlegend modernisiert wurde und weiter wird. Lotus Notes/Domino wurde auf Eclipse-Basis gestellt, einem modernen Programmiermodell, das Standard an den Universitäten ist. Der Notes-Client wurde überarbeitet, ist ebenso benutzerfreundlich wie Outlook und läuft zudem auf Windows, Linux und Mac. In der neuen Notes-Seitenleiste können vielfältige Anwendungen hinzugeklickt werden, von der Integration mit SAP bis zu Web 2.0 Werkzeugen. Die Xpages-Technologie erlaubt es, Notes-Anwendungen in modernem Look-and-feel im Webbrowser laufen zu lassen.

Alte, vor Jahren programmierte Notes-Anwendungen laufen auch heute noch im Sinne von Investitionsschutz für den Kunden in der modernisierten Umgebung. Ob man so lange Microsoft-Anwendungen und Dateien unverändert benutzen kann? Wahrscheinlich eher nicht. Wer sich die Produktreleases der vergangenen 2 Jahre ansieht, kann nicht übersehen, wie Notes/Domino konsequent und kontinuierlich weiterentwickelt wurde und wird. Nicht umsonst hat Gartner Notes – und nicht Outlook - als den E-Mail der Zukunft bezeichnet.

Lotus Notes war und ist mehr als E-Mail. Es war schon immer auch eine Anwendungsplattform, auf der Tausende von Lösungen laufen. Und mit dem Project Vulcan zeigt die IBM, wo die Entwicklung von Lotus Notes und der anderen Lotus-Produkte hingehen wird. Wir konsolidieren E-Mails, Workflows, RSS-Feeds, Aktivitäten, verschiedenste Arbeitsströme in einer universellen Inbox. Dort können die Benutzer direkt ohne in separate Anwendungen wechseln zu müssen, ihre Aufgaben erledigen. Social Analytics stellt dem Benutzer kontextsensitiv die Information zur Verfügung, die bei der Bearbeitung der Aufgaben hilft. Funktionalitäten des Project Vulcan werden – wie auf der Lotusphere 2010 angekündigt – im 4. Quartal auf LotusLive Labs zur Verfügung gestellt, damit sich Entwickler Feedback und Vorschläge zu den neuen Features geben können. Spätestens Project Vulcan wird das Spiel ändern und Lotus wieder in die Führungsposition bringen.

Ja, wir machen uns das Leben als Lotus-Marke der IBM oft selbst schwer. Microsoft nennt alles einfach Sharepoint. Daß sich dahinter vielfältige Module und ein Unzahl von Servern verbergen, wird elegant verschwiegen. Wir machen es etwas komplizierter. Unsere Produkte heißen Quickr und Connections, das Portal WebSphere Portal. Die Business Intelligence-Lösungen liegen in einer anderen Marke der IBM. Dies ist natürlich wesentlich schwieriger am Markt zu erklären.

Und wir tragen die Bürde der Offenheit mit uns herum. Unsere Lösungen laufen immer auf verschiedener Infrastruktur, von den Clients bis zu den Servern. Dies erweckt natürlich auf den ersten Blick den Eindruck, daß die Lösungen kompliziert sind. Wer jedoch Wert auf Offenheit und Leitungsfähigkeit legt, wird feststellen, daß wir in nahezu allen Lösungsbereichen den Microsoft-Lösungen deutlich überlegen sind und deshalb auch missionskritische Anwendungen für unsere Kunden realisieren können. Dafür gibt es genug Kundenbeispiele.

Lotus ist heute sicher mehr als Lotus Notes und bietet in vielen Bereichen die wesentlichere leistungsfähigere Lösung, Lösungen die nicht nur auf Windows-Clients und -Servern laufen. Nur einige Beispiele: Missionskritische Webseiten wie lufthansa.com laufen auf WebSphere Portal und zeigen, wie leistungsfähig die Portal- und Webtechnologie von IBM ist. Mit LotusLive definieren wir den Arbeitsplatz in der Cloud und bauen diesen funktional laufend aus. Lotus Connections ist das Facebook für Unternehmen und integriert alle notwendigen sozialen Dienste auf einer Plattform. Wir haben hier eine riesige Expertise, denn wir leben das Enterprise 2.0 in der IBM und reden nicht nur darüber.

Hier liegt ein wesentlicher Unterschied zum Marktbegleiter. Die Microsoft-Produkte basieren noch auf dem alten Datei-Paradigma der 80er Jahre. Dateien sharen, Dateien bearbeiten. Kein Wunder. Davon lebt ja Microsoft heute noch. IBM ist mit den Lotus-Produkten konsequent den Weg zum Enterprise 2.0 gegangen und zeigt, wie künftig gearbeitet wird. Wir rücken den Menschen und seine Arbeit – nicht die Datei – in den Mittelpunkt und adaptieren heute schon Trends, die sich durchsetzen werden. Funktionalitäten, wie die Benutzer sie aus dem Web 2.0 kennen, sind heute schon Bestandteil unserer Software. Wir unterstützen konsequent verschiedenste mobile Endgeräte (und nicht nur Windows Mobile). IBM Lösungen setzen auf den Menschen, auf Innovation und nicht auf Dateien.

IBM hat eine klare Vision und einen Masterplan, wie der Arbeitsplatz der Zukunft aussehen wird, wie man smarter arbeiten wird. Diese Vision treiben wir mit dem Project Vulcan voran. Wir müssen diese Vision losgelöst von Produktnamen viel besser im Markt verkünden. Das ist die Aufgabe. Und Rückschläge werden wir dabei zu verkraften wissen.

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Dienstag, 28. September 2010

Ein CIO berichtet: Das iPad im Business-Alltag | silicon.de

Mir wird bei der Nutzung des iPad immer klarer, dass ein Nutzungskonzept, so wie ich es vom Laptop gewohnt bin, sich nicht umsetzen lassen wird – zumindest nicht auf dem Apple-Gerät. Auf eine alternative Arbeitsweise umzuschwenken, nur um dem geschlossenen Ökosystem von Apple gerecht zu werden, kann ich mir zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellen.

Bernd Hilgenberg, CIO der Fachmarktkette Fressnapf, hat da iPad ausprobiert und darüber auf silicon.de berichtet. Hier meine Anmerkungen nach einigen wenigen Tagen iPad-Erfahrung:

iPad: Mehr eine Lesegerät denn ein Arbeitsgerät?

Ich erkenne viele meiner Erfahrungen auf dem iPad wieder. Für komplexere Arbeit (Tabellen erstellen, Präsentationen bauen, längere Texte schreiben) greife ich noch immer lieber zu meinem konventionellen Computer (in meinem Fall ein Macbook). Selbst das Schreiben längerer Blogbeiträge fällt mir auf dem iPad noch schwer. Bookmarklets wie Share on Posterous oder Clip to Evernote, die zu meinem Standardwerkzeug zum Bloggen oder als "elektronischcer Zttelkasten" dienen, tun es nur mnachmal auf dem iPad.

Doch ich ziehe einen anderen Vergleich: Ich vergleiche für mich das iPad eher mit dem iPhone. Endlich ein Device mit vernünftig großem Bildschirm und einer Soft Tastatur, die man auch trotz mangelnder Feinmotorik bedienen kann. Auf Reisen, auf Balkon oder Sofa ist das iPad unterdessen mein Standardwerkzeug, um E-Mails zu checken und kurz und knapp zu beantworten, Webseiten zu surfen, meinen RSS Reader zu checken oder auch als PDF-Dokumente zu lesen. Dieser Tage habe ich das iPad zur Moderation auf einer Konferenz benutzt, hatte also meinen Moderationstext vor mir auf dem Tablet.

Dies ist erst der Anfang der iPad-Erfahrung. Ich denke, an viele Dinge werde ich mich erst noch gewöhnen, manche Bedienung sich erst noch erschließen.

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Die Arbeitswelt der Zukunft: Das Büro ist tot. (t3n) » Von "Coworking Spaces" und e-Places

Coworking ist also ein Stück Wiener Kaffeehaus, ein bisschen „digital lifestyle“, etwas postmaterialistische Individualkultur, Outsourcing von Arbeitskraft, gemischt mit dem Preismodell eines Fitnessstudios – das Ganze als vernetztes, globales grass-roots-Phänomen [2].
via t3n.de

Ein interessantes Posting, das das Konzept der Coworking Spaces detailliert und fachkundig erläutert. Ich muß teilweise an meine Arbeitsumgebung bei IBM (das IBM e-place Arbeitsplatzkonzept) denken, auch wenn das auf den ersten Blick etwas absonderlich erscheint. Wir haben ja keine festen Arbeitsplätze mehr, kommen morgens ins Großraumbüro (oder besser in eines der IBM Büros), suchen uns dort einen Platz und "stöpseln" uns ins Unternehmensnetzwerk ein (wobei stöpseln im W-LAN Zeitalter schon der falsche Begriff ist). Trotz dieser Freiheit des Arbeitsplatzes bilden sich natürlich soziale Netzwerke und Gebilde, wo sich Kolleginnen ind Kollegen zusammenscharren, die oft in einem Bereich oder an einem Projekt arbeiten. So ganz strukturlos ist das also nicht.

Noch nicht in den Sinn gekommen ist mir, diese Organisation eine Wiener Kaffeehaus-Atmosphäre abzugewinnen. Ich muß auch zugeben, daß ich sogar in weiten Teilen das Arbeiten im Home Office bevorzuge und mich nur zu definierten Zeiten in den IBM Büros verabrede, zu Meetings oder auch zusammen Mittag zu essen (oder einen Kaffee zu trinken). Persönlich bringe ich meine Vieltelefonierei - Telefonkonferenzen sind wohl Hauptbeschäftigung gerade amerikanischer Unternehmen - noch nicht mit dem Lärmpegel und Nicht-Stören-Wollen in einem Großraumbüro zusammen. Da ist mir mein Home Office mit drahtlosen Plantronics Headset und Telefonieren auf dem Balkon oder an der Kaffeemaschine lieber und ich organisiere bewußt meine sozialen Treffs im Büro, wohl wissentlich, daß der spontane Plausch in der Kaffeeecke verloren geht bzw. elektronisch per Instant Messaging, Telefon oder AdHoc-Webkonferenz geschieht.

Vermutlich fehlt mir auch ein wenig die Kollaboration und Kreativität im Großraumbüro. Alle arbeiten doch mehr oder weniger verbissen an ihrem wenn auch Temporärschreibtisch herum. Wahrscheinlich geht es oft auch nicht anders, aber manchmal würde ich mir eine alternative, lockerere Arbeitsumgebung wünschen. Generell sind e-Places und Coworking Spaces sicher gerade für projektorientierte und kollaborative Arbeit geeignet, natürlich mit Unterstützung der entsprechenden IT-Werkzeuge, vor allem aber vor dem Hintergrund einer entsprechend akzeptierten Arbeitskultur:

Im Angesicht einer hierarchisch organisierten Unternehmensstruktur bedarf es schon einiges an Mut, gewisse Auflösungserscheinungen in Kauf zu nehmen, die bei der Öffnung und dem Empowering der Mitarbeiter zweifellos auftreten. Die Frage ist also nicht: „Wie kann ich als Firma einen Coworking Space eröffnen?“, sondern sie lautet eher: „Wie wird meine Firma zu einem Coworking Space?
via t3n.de

Themen wie Crowd Sourcing werden Coworking hier eine zusätzlichen Schub erzeugen. Jedoch sollte man bei aller Flexibilisierung von Arbeitsplatz, Arbeitszeit und Arbeitgeber auch die soziale Komponente - von gesichterem Einkommen bis familienfreundlicher Arbeitszeit - nicht aus dem Auge verlieren. Coworking und auch Crowdsourcing bieten Chancen und Risiken. Ein bewußter, sozial verantwortungsvoller und intelligenter Umgang damit ist gefragt.

P.S. Und ich glaube das Betahaus in Berlin wäre ein guter Zwischenstop bei unserer IBM Lotus JamCamp Bustour 2011 zum Thema Smarter Work. Mal mit den Verantwortlichen reden.

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Montag, 27. September 2010

Living the future » Das muß noch viel einfacher werden ....

Bei all den neuen Tools für die Cloud, den Social Media Netzwerken und Werkzeugen verkennen wir Technikvorreiter, Geeks und Freaks eines. Das ganz muss noch viel einfacher werden.

Stimmt. Ibrahim Evsan @ibo hat den erfolg von Apple genau darauf zurückgeführt.

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What CEOs can learn from football managers - CNN.com

The issues that confront modern organizations are precisely the issues which confront football teams.

....

But perhaps the greatest lesson football has for business is the value of coaching. Too often, in business, coaching is mistaken for counseling or mentoring, to the detriment of the organization.

...

Whatever you think about football, an analysis of its management gives us a profound understanding of the corporate managerial task.

Analogien und Vergleiche sind ja immer schön, auch wenn sie natürlich hier und da hinken. Und ich muß auch an die beiden Klatschen meiner Gladbacher gegen Frankfurt und Stuttgart denken.

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Klare Regeln für den Arbeitsplatzwechsel: "Ade - aber Ihr Xing-Account bleibt da!" - computerwoche.de

Dabei kann es aber nicht so sein, dass die Nutzer Sozialer Medien mit dem Ende ihres Arbeitsverhältnisses auch ihre "elektronische Identität" beim Arbeitgeber hinterlassen müssen.

...

Arbeitgeber wie Arbeitnehmer tun allerdings gut daran hinsichtlich der neu auftretenden und unbestreitbaren Probleme saubere, einzelvertragliche oder kollektivvertragliche Regelungen im Arbeitsvertrag oder auch in ergänzenden Social Media Guidelines zu treffen. Dabei sollte der Gefahr widerstanden werden hier nur "warme Worte" mit Apellen und Erläuterungen zur Massenwirkung des Internets niederzulegen, sondern hier sind arbeitsrechtlich klare und relevante Ansagen gefragt.

Oh mein Gott, sagt man da als Nicht-Jurist und Nicht-Mitarbeiter der Personalabteilung. Aber ein weiteres Indiz dafür, daß privates und berufliches Profil und Leben sich immer mehr überlappen und oft nicht mehr zu trennen sind.

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Die Mauern werden fallen - Unaufhaltsam auf dem Weg zum Unternehmen 2.0 (Präsentation)

Warum ist das Unternehmen 2.0 nicht aufzuhalten? Vier Megatrends verstärken sich gegenseitig und reißen die traditionellen Mauern der Unternehmen (und Verwaltung) nieder. Zu den Trends einige Beispiele aus meinem Arbeitsalltag bei IBM und wie ich die Megatrends nutze. Die Idee für diese Präsentation, die ich u.a. in verkürzter Form auf der Fachmesse DMS Expo in Stuttgart halten werde, ist auf unser Lotus-Anwenderkonferenz, der DNUG, im Juni 2010 entstanden.

 

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Am Arbeitsplatz: Dann sind wir Helden ... | Eine Referenz auf die neue Forrester-Methodik

Our data indicates that almost 51% of information workers now believe they have better technology at home than they have at work. And 37% are using these personal tools get real work done.

Diese Aussage sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Die Hälfte der Befragten glaubt, zuhause bessere Technologie zu haben, um die berufliche Arbeit erledigt zu bekommen. Forrester spricht unterdessen von der Notwendigkeit des "Empowered Employee", dem in die Lage versetzten Angestellten oder Mitarbeiter (neben dem Empowered Customer):

Groundswell technologies — social, mobile, video, and cloud — put tremendous power in the hands of customers. Only empowered employees can respond at the speed of empowered customers — and they're often information workers outside of IT. We call these innovative information workers HEROes — highly empowered and resourceful operatives.

Helden, HEROes - das muß man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Dann sind wir Helden, für (mehr als) einen Tag, schreibe ich mal in Reminiszenz an den David Bowies-Klassiker. Natürlich will Forrester seine Beratung und Studien verkaufen, aber wenn die HERO-Methodik hilft, den Mitarbeitern einfacher die Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, die er braucht ...  Zumindest mal werden viele Technologien und Themen wie Nutzung von Social Media, mobiler Zugriff auf Unternehmensdaten oder Cloud adressiert, die in der Unternehmenspraxis oft blockiert und verboten werden, vor allem aus Kostengründen und wegen Security-Bedenken (siehe auch den Austausch hier). Wer mehr über HEROes wissen will, kann sich diese Webseite anschauen. Ich habe mir auch das Buch Empowered von Josh Bernoff und Ted Schadler gekauft und werde es besprechen, so dort valide Erkenntnisse drin stehen.

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Sonntag, 26. September 2010

Influence is not a Mathematics Game | Social Media Today

Influence is from the relationships that we build within our community. What do the people that know you or are exposed to you on the social media profiles say about you? What stands out about you that makes them even think about you, visit your blog, tweet you on Twitter?

So true. It is not only about counting friends and followers. It is about the quality of your content, and its is about the quality of your communication, listening (not only talking) and responsiveness (two way communication). And it is about being yourself, being authentic (and honest).

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Kampf ums eigene Internet-Ich oder einfach nur gutes Weberlebnis ?

Woraus schließt das Unternehmen, dass die mich interessieren können? Aus meinem früheren Kauf- und Surfverhalten. Meine Zukunft wird eine algorithmische Ableitung der Vergangenheit. Aus diesen Online-Splittern meiner selbst ziehen die Unternehmen Schlüsse, mit denen sie wiederum mich beeinflussen. Mir werden heutzutage via Internet ja nicht nur Bücher vorgeschlagen, sondern auch Reisen, Freunde und sogar Lebenspartner, die rein rechnerisch zu mir passen.

...

Sie alle spähen uns aus. Dabei geht es weder um "Big Brother" noch Weltherrschaftsphantasien, sondern um simples Geschäft. Google, Apple oder Amazon gehören heute zu den profitabelsten Unternehmen der Welt. Sie verkaufen uns Produkte und uns als Produkt wiederum an die Wirtschaft.

Ich denke, an vielen Stellen wird die Diskussion heute zu einfach geführt. Ja, die bekannten Protagonisten sammeln Daten über uns, unser Klickverhalten und vermarkten das. Möchte ich auf Amazon nicht vielleicht sogar auf Grund meiner bisherigen Käufe weitere Empfehlungen, die zu meinen Interessen passen? Ist das Manipulation meiner Kaufinstinkte oder willkommener Service?

Oder ein anderes Beispiel aus dem realen Webleben: Ich bewege mich auf einer Web Site. Klicke mich durch. Und aufgrund meines Klickverhaltens zieht die Web Site (beziehungsweise die eingesetzte Web Analytics- und Marketing Automation-Software) Schlüsse und präsentiert mir Inhalte, die mich interessieren könnten. Predictive Web nennt man das. Oder nennen wir es besser Personalisierung. Das klingt doch viel freundlicher und harmloser. Oder?

Und ich oute mich hier. Als Marketiingverantwortlicher will ich natürlich wissen, für was sich meine Kunden interessieren? Ich möchte wissen, was der einzelne, individuelle Besucher meiner Web Site sucht. Und ich möchte ihn zielgerichtet "targeten" können. Oh nein, das klingt schon wieder negativ und manipulativ. Sollte ich es besser so formulieren: Ich möchte ihm natürlich einen außergewöhnlich angenehmen Aufenthalt auf meiner Web Site bereiten, damit er zufrieden ist, die Informationen findet, die er sucht, und eventuell sogar etwas bei mir kauft. Ooops. jetzt habe ich das Wort kaufen verwendet. Das hat bei uns in Deutschland schon wieder einen schlechten Beigeschmack.

Ist also das Sammeln von Daten, Kauf- und Klickverhalten nun Fluch oder Segen - oder etwas dazwischen? Diese Frage wird derzeit zu oft schwarz und weiß diskutiert. Aus meiner Sicht darf ein Unternehmen (bzw. die Analyse-Software auf seiner Web Site) Daten darüber sammeln, wie ich mich auf seiner Web Site bewege, und kann mir darauf basierend auch Informationen und Empfehlungen geben. Eine Grenze ist für mich sicher, wenn so gewonnene Informationen über mich ohne meine Zustimmung an Dritte weitergegeben werden. Das kann und darf nicht sein.

Tja, aber wo fängt als Big Brother an und wo greifen "normale", akzeptable Marketingmechanismen? Die Diskussion gehört versachlicht und Regeln müssen definiert werden. Und die Anwender müssen aufgeklärt werden, was mit ihren Daten im Web passiert, vor allem, wie Daten verwendet werden.

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Kampf ums eigene Internet-Ich oder einfach nur gutes Weberlebnis ?

Woraus schließt das Unternehmen, dass die mich interessieren können? Aus meinem früheren Kauf- und Surfverhalten. Meine Zukunft wird eine algorithmische Ableitung der Vergangenheit. Aus diesen Online-Splittern meiner selbst ziehen die Unternehmen Schlüsse, mit denen sie wiederum mich beeinflussen. Mir werden heutzutage via Internet ja nicht nur Bücher vorgeschlagen, sondern auch Reisen, Freunde und sogar Lebenspartner, die rein rechnerisch zu mir passen.

...

Sie alle spähen uns aus. Dabei geht es weder um "Big Brother" noch Weltherrschaftsphantasien, sondern um simples Geschäft. Google, Apple oder Amazon gehören heute zu den profitabelsten Unternehmen der Welt. Sie verkaufen uns Produkte und uns als Produkt wiederum an die Wirtschaft.

Ich denke, an vielen Stellen wird die Diskussion heute zu einfach geführt. Ja, die bekannten Protagonisten sammeln Daten über uns, unser Klickverhalten und vermarkten das. Möchte ich auf Amazon nicht vielleicht sogar auf Grund meiner bisherigen Käufe weitere Empfehlungen, die zu meinen Interessen passen? Ist das Manipulation meiner Kaufinstinkte oder willkommener Service?

Oder ein anderes Beispiel aus dem realen Webleben: Ich bewege mich auf einer Web Site. Klicke mich durch. Und aufgrund meines Klickverhaltens zieht die Web Site (beziehungsweise die eingesetzte Web Analytics- und Marketing Automation-Software) Schlüsse und präsentiert mir Inhalte, die mich interessieren könnten. Predictive Web nennt man das. Oder nennen wir es besser Personalisierung. Das klingt doch viel freundlicher und harmloser. Oder?

Und ich oute mich hier. Als Marketiingverantwortlicher will ich natürlich wissen, für was sich meine Kunden interessieren? Ich möchte wissen, was der einzelne, individuelle Besucher meiner Web Site sucht. Und ich möchte ihn zielgerichtet "targeten" können. Oh nein, das klingt schon wieder negativ und manipulativ. Sollte ich es besser so formulieren: Ich möchte ihm natürlich einen außergewöhnlich angenehmen Aufenthalt auf meiner Web Site bereiten, damit er zufrieden ist, die Informationen findet, die er sucht, und eventuell sogar etwas bei mir kauft. Ooops. jetzt habe ich das Wort kaufen verwendet. Das hat bei uns in Deutschland schon wieder einen schlechten Beigeschmack.

Ist also das Sammeln von Daten, Kauf- und Klickverhalten nun Fluch oder Segen - oder etwas dazwischen? Diese Frage wird derzeit zu oft schwarz und weiß diskutiert. Aus meiner Sicht darf ein Unternehmen (bzw. die Analyse-Software auf seiner Web Site) Daten darüber sammeln, wie ich mich auf seiner Web Site bewege, und kann mir darauf basierend auch Informationen und Empfehlungen geben. Eine Grenze ist für mich sicher, wenn so gewonnene Informationen über mich ohne meine Zustimmung an Dritte weitergegeben werden. Das kann und darf nicht sein.

Tja, aber wo fängt als Big Brother an und wo greifen "normale", akzeptable Marketingmechanismen? Die Diskussion gehört versachlicht und Regeln müssen definiert werden. Und die Anwender müssen aufgeklärt werden, was mit ihren Daten im Web passiert, vor allem, wie Daten verwendet werden.

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Drum prüfe, wer sich beraten lässt: Meine Zweifel an der Allwissenheit sogenannter IT-Analysten - Eine Telco in der vergangenen Woche

Mein eh schon etwas in Mitleidenschaft gezogener Glaube an die Allmacht und Allwissenheit von Analysten ist diese Woche dramatisch weiter ins Wanken gekommen. Ich hatte zusammen mit dem Kollegen Michael Hoffmann eine Telefonkonferenz mit einem Analysten zum Thema Mobility und Unified Communications. Die Telefonkonferenz verlief chaotisch und es kam dabei heraus, daß gesagter bekannter Mitarbeiter eines der renomiertesten weltweiten Analystenhäuser ganz offensichtlich seine Hausarbeiten nicht gemacht hatte.

Wir sprachen über Lotus Sametime Unified Telephony (SUT), unsere Lösung zur PC-gestützten Telefonie und Collaboration. Er war der festen Überzeugung, mit dem Produkt könne man nicht nach außen telefonieren. Dies ist eine der wesentliche Funktionen von SUT und natürlich Bestandteil der Produktfunktionalität. Dies war schon schlimm genug und man kann nun sagen, wir bei IBM haben unsere Arbeit nicht gemacht und besagten Herrn nicht gut genug informiert. Das ist vielleicht teilweise richtig. Doch die Ignoranz, daß er diesen Fakt gar nicht zur Kenntnis nehmen wollte und seine Meinung nicht ändern wollte, fand ich noch schockierender. Hinzu kam, daß er noch das Angebot eines Marktbegleiters komplett falsch darstellte. Dieser wolle PBX'en (existiernede Telefonanlagen) integrieren und ergänzen. Genau dieser Marktbegleiter hat desöfteren u.a. durch Senior Management verkündet, man brauche keine Telefonanlage mehr, solle diese rauswerfen und nur noch die Lösung besagten Marktbegleiters betreiben ...

Der Analyst kam gerade von einem Kunden und hat wohl diesen zum Thema beraten ... Ich will hier um Gottes willen keine globale Aburteilung von Analysten vornehmen. Dort gibt es genug kompetente und sachkundige Ansprechpartern, die viel Erfahrung und Wissen bieten. Die Gespräche mit einigen dieser Damen und Herrn schätze ich ungemein, da hier sehr viel von der Kenntnis des Marktes und der Kunden profitieren kann. Ich möchte aber durchaus epxlizit hier dazu auffordern, die Aussagen der Analysten auf Werthaltigkeit und Korrektheit zu prüfen und zu hinterfragen. Wer solch offensichtliches Unwissen hat - und dazu noch die Arroganz hat, Fakten zu ignorieren -, wie der genannte Herr, der hat den Titel Analyst nicht verdient und der ist auch die Dollares nicht wert, die man für die "Beratung" zahlen muß. Drum prüfe, wer sich binden beziehungsweise für eine Lösung entscheiden will ...

Wen das Thema IBM Lotus Sametime Unified Telephony interessiert, der kann sich hier ein detalliertes White Paper herunterladen.

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Samstag, 25. September 2010

Vortrag der Uni St Gallen: "Zu Apps von und für Unternehmen"

Eine sehr interessante und gute Präsentation zum Thema Apps - und vor allem professionelle Einsatzszenarien in Unternehmen - auf dem Tablet. Ein interessanter und anregender Vortrag von Thomas P. Walter vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen.

Enterprise Apps - Studie zu Apps von und in Unternehmen

 

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Donnerstag, 23. September 2010

myDeveloperWorks auf dem iPhone - IBM's Social Software Lotus Connections als App

Letzten Mittwoch ist sie wohl freigegeben worden, myDeveloperWorks auf dem iPhone. Dahinter verbirgt sich eine riesige Entwickler-Community, die sich auf Basis Lotus Connections austauscht. Wer sich also für Softwareentwickelung und Diskussion mit anderen Entwicklern interessiert, kann sich die App installieren (aber natürlich auch ganz normal im Browser an der Community teilnehmen). Und wer Lotus Connections, "Social software for business that is as easy as Facebook" mobil erfahren und zeigen will, sollte sich die App auch installieren. Hier einige Screenshots und Links:

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Cloud Computing legt in Deutschland zu - Collaboration und Kundenverwaltung als Anwendungsfelder - Computer Reseller News

Spitzenreiter ist Collaboration (E-Mail, Content Management, Blogs und ähnliches) mit 29 Prozent.
via crn.de

Cloud ist ein Thema, auch wenn die Welle vermeintlich etwas abgeflacht ist. Und das Thema Arbeitsplatz in der Cloud wird ganz sicher kommen, durch Kostendruck, aber gerade auch durch die jungen Leute und Digital Natives. Dieser Tage habe ich wieder eine solche Diskussion verfolgt, wo ein Student erwartet, daß seine Dateien, E-Mails, Chat in der Cloud liegen - und nicht auf der lokalen Festplatte. Dafür gibt es nicht immer rationale Gründe, aber die Arbeitsweise und das Arbeitsfeeling ändert sich latent und unaufhaltsam. Damit einher bzw. potenzierend gehen Trends wie mobiles Arbeiten und freie Wahl des Arbeitsgeräts (vom Smart Phone über Tablet bis zum Note- und Netbook).

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Mittwoch, 22. September 2010

Borussia Mönchengladbach: Die Hoffnung auf wiederkehrende goldene Zeiten stirbt zuletzt, seit Jahren schon

Tief im Unterbewusstsein der immer noch zahlreichen Gladbacher Sympathisanten aus ganz Deutschland ist weiter die Illusion verankert, es könnte wieder so werden wie im goldenen Zeitalter des fünfmaligen deutschen Meisters. „Sobald Borussia ein oder zwei Kontertore macht, denken viele Leute hier, hurra, wir sind wieder in den Siebzigern“, sagt ein Reporter, der den Klub seit vielen Jahren begleitet. Diese Vision ist erst einmal gegenstandslos. Vielleicht waren die hohen Niederlagen gegen Frankfurt und Stuttgart doch zu etwas gut.

Stimmt. Wir - die wir die goldenen 70er Jahre erlebt haben - träumen alle von einer Renaissance der Borussia. Und wir sahen die Borussia auch auf einem guten Weg. Die deftigen Niederlagen gegen Frankfurt und in Stuttgart waren nach dem Hannover-Debakel der vergangenen Saison 3 extrem deftige Dämpfer, die an der Defensivstärke der Borussia und am Charakter vieler Spieler doch stark zweifeln lassen. Aber bitte nehmt uns nicht die Hoffnung ...

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Borussia Mönchengladbach: Die Hoffnung auf wiederkehrende goldene Zeiten stirbt zuletzt, seit Jahren schon

Tief im Unterbewusstsein der immer noch zahlreichen Gladbacher Sympathisanten aus ganz Deutschland ist weiter die Illusion verankert, es könnte wieder so werden wie im goldenen Zeitalter des fünfmaligen deutschen Meisters. „Sobald Borussia ein oder zwei Kontertore macht, denken viele Leute hier, hurra, wir sind wieder in den Siebzigern“, sagt ein Reporter, der den Klub seit vielen Jahren begleitet. Diese Vision ist erst einmal gegenstandslos. Vielleicht waren die hohen Niederlagen gegen Frankfurt und Stuttgart doch zu etwas gut.

Stimmt. Wir - die wir die goldenen 70er Jahre erlebt haben - träumen alle von einer Renaissance der Borussia. Und wir sahen die Borussia auch auf einem guten Weg. Die deftigen Niederlagen gegen Frankfurt und in Stuttgart waren nach dem Hannover-Debakel der vergangenen Saison 3 extrem deftige Dämpfer, die an der Defensivstärke der Borussia und am Charakter vieler Spieler doch stark zweifeln lassen. Aber bitte nehmt uns nicht die Hoffnung ...

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Dienstag, 21. September 2010

Gartner-Prognose: Smart Phones und Konsorten: Beschäftigte lassen sich Zugang nicht mehr einfach vorschreiben - CIO.de

Consumerisation: Verbraucher an die Macht - das gilt jedenfalls für die IT in Unternehmen. Der Begriff Consumerisation umschreibt, wie privat genutzte Smartphones und Laptops in die Arbeitswelt einziehen. Beschäftigte wollen in Sachen IT am Arbeitsplatz mitreden und lassen sich Zugang und Nutzung nicht mehr einfach vorschreiben.
via cio.de

Nach einem gerade zu Ende gegangenem Analysten-Call zweifele ich zwar an Weisheit manches Analysten ... Aber daß Gartner Consumerisation unter die Top 10 Outsourcing-Trends aufgenommen hat, finde ich schon bemerkenswert. Und ich schaue dabei auf mein privates Macbook, das ich unterdessen als Arbeitsplatz-Rechner in der IBM und im IBM Netzwerk verwende, ich schau auf iPad und iPhone, die zum Einsatz kommen. Smart Phones und Tablets ändern die IT im Unternehmen, ob sie es will oder nicht. Sie wird darauf reagieren müssen, meine ich. Und reagieren kann nicht platt verbieten bedeuten. Cloud und mobile Geräte und eine explosive Mischung beider brechen bisherige Mauern nieder ...

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Why IBM Could Be Bigger Than Facebook in Social Media | Fast Company

Though Facebook is the reigning social network, it is simply a ripple in the ocean of IBM's vision for the new social organization. Businesses of all sizes need to think social across their intranets, extranets, the internet itself and the emerging mobile marketplace. Whether it's about sharing information internally, with clients in a walled garden, or with prospects on their cellphones, "social is an important dimension and critical to what we're doing," explained Schick.

Great article on our vision on social everywhere and the social organization. Alhough I am a bit careful with the headline (typical German) and do prefer the paragraph header "Social software for business that is as easy as Facebook". I strongly believe that this is the message, we do need to bring this message much louder into the market. Our (IBM's) social software is top of the edge miles ahead of what Microsoft currently calls social in their offering. And we within IBM are our best reference.

Should we use the word social in a business environment? There are discussions on that saying that business leaders will never accept the term social. As long as you call it social, they are not going to buy it. There is some truth in it, but I d believe it is to late. It is Social Software and Social Media and it is on us to translate it to the business.

P.S. A German version of this posting has been published on IBM Blue Blog. The posting reflects my personal opinion and not the one of my employer.

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Fränglisch mit Loddar

Versüßt mir das Auto fahren ...

 

Und hier kann man die Podcasts abonnieren.

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Montag, 20. September 2010

Don't agree with: Social Media Working Better for Retention Than Acquisition - eMarketer

I do not agree with the conclusion: It is the mixture of new customer acquisition, customer service and collaboration with customers (and I do use collaboration by intention) and brand awareness which makes Social Media extremely important - and not with traditional Marketing initiatives.

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FTD: "Hundertausende erheben Widerspruch gegen Streetview" - Am Thema vorbei oder valider Protest? - Diskussion auf Facebook

Dieser Tage habe ich den Bericht "Datenschutz: Hunderttausende erheben Widerspruch gegen Street View" der Financial Times gezwitschert und auf Facebook gepostet. Daraufhin hat sich eine Diskussion entwickelt, die ich mit Einverständnis der 3 Beteiligten zwecks Dokumentation hier mal rüberkopiere. Es passt auch zur Diskussion, die wir auf dem IBM Web Take-off angefacht durch den Vortrag von Ibrahim Evsan geführt haben:

Volker Weber hat dann am Ende noch dieses YouTube-Video hinzugefügt:

 

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IBM Lotus JamCamp 2011: Es geht weiter ...

2010 hat es erstmals zwischen dem 14. und 24. April stattgefunden, das IBM Lotus Jam Camp. Wir haben den Jam auf der re:publica 2010 gestartet, sind dann mit dem JamCampBus durch Deutschland gereist, um uns schließlich zum Camp auf dem IBM Campus in Ehningen zu treffen. Thema des JamCamps war die Arbeitswelt (und der Arbeitsplatz) der Zukunft und das, was wir in der IBM unter Smarter Work diskutieren. Nach dem Erfolg und der super Coverage in 2010 hoffen wir, auch 2011 wieder auf Tour gehen zu können. Das Thema bleibt und das Ziel, die Thematik wieder inhaltlich getrieben zu diskutieren. Wie in 2010 soll es keine Produktwerbetour werden.

Diese Woche haben wir nun in Frankfurt zusammen gesessen, um die Planung für 2011 zu beginnen. "Wir" waren Mitfahrer im Bus, Teilnehmer am Camp, befreundete Blogger wie Martin Koser, Vor- und Querdenker wie Jonathan Imme, Partner wie Clemens Lerche von New Thinking, IBM'er, die Uni Koblenz und neue Partner des IBM Lotus JamCamps wie MTP e.V. Es war ein sehr interessantes und konstruktives Treffen und wir alle hoffen, daß wir die Budgets für 2011 bekommen, um wieder on tour gehen zu können.

Hier nun einige Stichpunkte aus dem "Besprechungsprotokoll":

  • Das Fazit des JamCamps 2010 ist positiv. Deshalb denken wir über eine Wiederholung in 2011 nach und streben an, mehr Vertretern aus Wirtschaft und Verwaltung zum Camp zu bringen.

  • Das IBM Lotus JamCamp wird sich diesmal nicht an die re:publica (13. bis 15. April in Berlin) anlehnen können. Vor der #rp11 sind Semesterferien, nach der #rp11 ist Ostern (und Osterferien). Wir werden also wahrscheinlich in den Mai 2011 gehen müssen. Angesichts der jetzigen Situation würde die Bustour an einem Montag starten und auf dem Camp enden. Einen Anlaß bzw. ein Event für den Start des JamCamps (wie 2010 die #rp10) haben wir derzeit nicht. Entsprechende Vorschläge sind aber ebenso willkommen wie Anregungen (und Einladungen) zu Busstopps. Momentan gehen wir von 5 Tagen JamCamp gesamt aus:

    • Treffen der Teilnehmer an einem Sonntag
    • 3 Tage Bustour
    • 2 Tage Camp (unter der Woche, damit Teilnehmer aus Unternehmen ohne "Wochenendarbeitsgenehmigung" partizipieren können)
  • Die Mehrheit der beim KickOff vom 14.9 Anwesenden war dafür, das Event nicht mehr auf dem IBM Campus in Ehningen stattfinden zu lassen und stattdessen nach Frankfurt zu gehen und dort eine coole Location zu suchen. Es sollte nach Möglichkeit nicht das "normale Tagungshotel" sein, eher eine Lokation à la Kalkscheune. Vorschläge sind herzlich willkommen.
  • Für 2011 wird ein Bus angestrebt, der mehr Sitzplätze bietet. Da im Bus nicht übernachtet wird, muß es kein Nightliner sein. Ideal wäre, wenn im Bus bereits Work Spaces zur Verfügung stünden. Ein offener Punkt ist dabei auch, wie man den Bus zu vernünftigen Konditionen „online“ bekäme. Die UMTS-Sticks (danke nochmals an die Telekom) haben sich nicht als wirklich gangbarer Weg gezeigt.
  • Im Nachgang des JamCamps sollen Informationen besser konsolidiert und zur Verfügung gestellt werden (alle Präsentationen etc.). Das war eine Schwäche in 2010 Dies soll unterstützt werden:
    • evtl. durch eine zu vergebende Seminararbeit der Uni Koblenz, in der ein Student die JamCamp Woche dokumentiert
    • durch einen Social Media Aggregator, wie wir ihn jetzt beim Launch der IBM Customer Experience Suite eingesetzt haben
    • durch stärkere redaktionelle Unterstützung durch die beteiligten Unis
  • Und zur re:publica 2011 überlegen wir, was wir gemeinsam machen können, von einer Keynote von Luis Suarez über einen europäischen Enterprise 2.0 Meetup bis zur Visualisierung der Interessen, existierenden und zu empfehlenden Verbindungen der Teilnehmer des Bloggerfestivals. So was haben wir ja für das IBM Tool Lotus Connections schon einmal mit Atlas gemacht.

Unser Ziel bleibt: Wir wollen Blogger und die Generation X/Y mit Unternehmensvertretern – von Personalabteilung über Organisation bis IT – und Mitarbeitern aus Forschung, Lehre und Universitäten zusammenbringen, um miteinander relevante Themen der modernen Arbeitswelt diskutieren.

Und hier nochmals zusammengefasst die Calls to Action:

  • Wir brauchen natürlich wieder Kooperationspartner und auch Sponsoren. Das können Verlage und Medienhäuser sein, die das JamCamp promoten bis zu Sponsoren, die die Durchführung der Tour finanziell unterstützen (und dafür auf Webseite, in Community, auf Event und in Social Media "promotet" und "bedankt" werden).
  • Wir freuen uns über vielfältige inhaltliche Anregungen, von Vorschlägen und Einladungen zum Busstopp und Busstart, zur Eventlocation bis zu Vorschlägen für "Keynotler" auf dem Camp.
  • Und super sind natürlich auch inhaltlich Beiträge in der JamCamp Community auf ibm.com.

Um in der Community schreiben und kommentieren zu können, braucht man eine ID auf ibm.com. Und schon kann es losgehen. Keine Angst vor IBM-Werbung. Wer das nicht explizit anklickt, hat seine Ruhe. Die IBM ist dort sehr strikt.

Natürlich könnt Ihr/Sie mich auch konventionell per E-Mail und Telefon kontaktieren.

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Sonntag, 19. September 2010

IBM Lotus JamCamp 2010: Coverage in Social Media und traditionellen Medien

Es ist eine Weile her, aber hier nochmals ein Überblick der Coverage vom IBM Lotus JamCamp 2010. Und die Planung für 2011 startet gerade:

Handy-Nutzung - Geheimnisse der Generation App - Digital - sueddeutsche.de

Doch darüber, wer sich genau hinter der Generation Smartphone verbirgt und wie diese ihr Handy nutzt, gab es bislang keine genaueren Informationen. Eine Doppelstudie aus den USA soll dies nun ändern: "The Rise of Apps Culture" heißt die Untersuchung, die der Think Tank Pew Research Center und die Marktforschungsagentur Nielsen gemeinsam durchgeführt haben. (hier als pdf)

Schon mal eine erste Studie, die aber sicher für europäische und deutsche Nutzung verifiziert werden müßte. Zudem würde mich natürlich besonders auch die Nutzung im beruflichen Umfeld mit einem Blick in die Zukunft interessieren. Derzeit - so vermute ich - dominiert wohl die "Beerengeneration", d.h. vor allem Manager rufen Ihre E-Mails per Blackberry ab. Wie wird sich das aber weiterentwickeln? Wann werden sich "professionelle" Apps zur mobilen Datenerfassung (z.B. Aufträge, Wartungsberichte) auf Smart Phones und Tablets verbreiten? Wann wird man auch Unternehmensnetzwerke auf dem Smart Phones nutzen? Ich denke natürlich an unser eigenes Beispiel mit Lotus Connections, das ja für Blackberry und andere Mobile Devices verfügbar ist bzw. verfügbar gemacht wird. Wie wird sich das Zusammenspiel von Cloud-Anwendungen und mobilen Endgeräten gestalten? Alles aus meiner Sicht spannende Fragen, die es näher zu betrachten gilt.

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iPad Experiences #2: Braucht die Welt Streicheleinheiten? Oder 1 Woche mit dem iPad

Apple aber gibt den Takt vor - etwa, indem der Konzern die Welt glauben macht, Telefone bräuchten Streicheleinheiten.

Losgelöst von der Diskussion, wer sich auf dem Markt für Mobiltelefone denn nun durchsetzen wird, bin ich mir nicht sicher, ob diese griffige Formulierung so stehen bleiben kann. Eine Woche Praxis mit dem iPad bringen mich dazu, in eine andere Richtung zu denken. Ich glaube, die Bedienung per Touchscreen wird ähnlichen Einfluss haben, wie es vor Jahren die Computermaus hatte. Wir erleben und erfahren ein ganz neues, sinnliches Bedienerlebnis, das wohl vielen Anwendern einfach entgegen kommt und natürlich erscheint. Ich habe es dieser Tage gesehen, als meine Mutter intuitiv das iPad bediente. Andere Beispiele aus dem Bekanntenkreis bestätigen es. Ibrahim Evsan (@ibo) hat es am Donnerstag auf dem IBM Web Take-off auch beschrieben. Apple ist das Unternehmen, das den Streicheleinheiten zum Durchbruch verhilft, obwohl Bill Gates dies schon vor rund 10 Jahren erfolglos versucht hat.

Sinnigerweise empfinde ich diese Bedienung erst jetzt auf dem iPad als nützlich. Seit Jahren benutze ich ja ein iPhone, aber offensichtlich war und ist mir dort das Display zu klein. Erst das größere Display des iPad hat mich überzeugt. Welche Werkzeuge und Tools benutze ich bis dato am meisten?

  • Ich lese mal schnell meine Lotus Notes-Mails via Lotus Notes Traveler und koordiniere meine Termine auf iPhone und iPad. FileApp Pro ist die App, mit der ich Dateien aus Open Office/Symphony, Microsoft Office und so weiter lese. Dropbox ist das Werkzeug, mit dem ich über Geräte hinweg auf wichtige Dateien zugreife.
  • Ich schaue meinen RSS Reader (basierend auf Google Reader mal schnell durch), nutze InstaPaper oder Evernote, um Inhalte aus dem Reader oder aus Safari für die spätere Verwendung zu markieren.
  • Natürlich - das ergibt sich das dem Vorherigen - surfe ich mit dem iPad. Das Surferlebnis ist dabei sehr intuitiv, auch wenn mir auf einigen Seiten die Flash-Unterstützung fehlt. Auch habe ich den Safari-Browser mit Bookmarklets aufgepeppt, die ich vom Macbook her kenne und schätze: Share in Posterous, speichere in Evernote und auf Instapaper oder Hootlet zum Posten auf verschiedenen Social-Diensten.
    Die Bedienung des ein oder anderen Bookmarklets lässt dabei durchaus zu wünschen übrig. Im Share in Posterous-Bookmarklet kann zum Beispiel nicht vernünftig im geschriebenen Text gescrollt werden. Nur ein Beispiel, daß sich für den Computer geschriebene Bookmarklets nicht immer eins zu eins im Bedienungskomfort auf ein Tablet übertragen lassen, und der Grund, warum ich das Posting jetzt auf dem Macbook zu Ende schreibe.
  • Ich zwitschere darüber, wenn ich unterwegs bin, obwohl mir noch der wirklich leistungsfähige, nativ an das iPad angepasste Social Client fehlt, der sowohl mehrere Twitter-Accounts wie auch Facebook und künftig andere Plattformen wie Diaspora unterstützen wird
  • Ich nutze Keynote, um Präsentationen durchzuführen oder - wie am Donnerstag - meine Moderation ablesen zu können. Und ich bin überzeugt, daß das iPad (bzw. generell Tablets) künftig das gängige Geräte für Präsentationen und Meetings werden wird.

Momentan habe ich noch das Gefühl, daß das Tablet eher ein Werkzeug zum Lesen denn zum Bearbeiten und Editieren ist. Das Markieren von Textstellen gestaltet sich manchmal schwierig. Im Editor fehlen mir manchmal die Cursor-Tasten, um schnell und effizient zu navigieren (Ich weiß, das sollte man per Streicheln erledigen können). Dies mag aber auch an meiner mangelnden Feinmotorik liegen.

Beim Schreiben des Postings ist mir auch der Interactive Table eingefallen, den das IBM Forum Zurich Research ISL wohl entwickelt hat. Dieses Konzept führt das Konzept des Touchscreens in eine andere Dimension: komplette Bedienung des Arbeitsplatzes per Touch und der komplette Schreibtisch als Arbeitsgerät. Das Video einfach mal anschauen. Da sind viele Bedienelemente zu sehen, die wir jetzt vom iPad kennen. Und jetzt überlege ich gerade, ob beim Raumschiff Orion neben den Bügeleisen auch schon Touchbedienung zu sehen war. Und auch eine andere Pionierin in punkto Touch kommt mir in den Sinn: Samantha Fox ... Touch me ...

Und zum Abschluß dieses Postings eine sehr schöne Grafik, die ich beim schon zitierten @ibo Ibrahim Evsan gefunden habe:

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Samstag, 18. September 2010

Als Purser auf dem IBM Take-off - Sprüche rund ums Fliegen

Diese Woche durfte ich ja den IBM Web Take-off am 16. September in Frankfurt moderieren, der Teil und Auftakt des weltweiten Launches der IBM Customer Experience Suite war. Den Launch kann man übrigens hier im Social Media Aggregator nachvollziehen. Die IBM Customer Experience Suite ist eine Suite, mit der man Webseiten mit modernsten Technologien zugeschnitten auf die Kundenbedürfnisse ansprechend gestalten und optimieren kann. Es war eine hochinteressante Veranstaltung mit Prof. Martin Welsch aus dem Labor in Böblingen, Ibrahim Evsan und vielen anderen. Ein besonderer Höhepunkt war der Vortrag von Karsten Krämer von der Lufthansa, der über Lufthansa.com und andere LH-Seiten wie Miles & More extrem spannend berichtete und auch darlegte, wie geschäftskritisch und finanziell interessant Corporate Web Sites sein können. Der Lufthansa-Vortrag und weil wir den anschließenden "sozialen Teil" im Lufthansa Training Center verbracht haben, war der Anlaß, daß ich meine Moderation als IBM Purser gehalten habe.

Bei der Vorbereitung habe ich dabei einige Seiten gefunden, die lustige und teilweise auch makabre Sprüche rund ums Fliegen behinhalten. Die will ich Euch nicht vorenthalten. Hier finden sich eine Anekdoten. Der Spiegel hat ein ganzes Buch zum Thema veröffentlicht: Stephan Orth, Antje Blinda: "Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt" und behandelt das Thema auch online ausgiebig. Und viel habe ich von diesen Threads bei Geizkragen.com geschöpft. Da wir ja als IBM viel mir RIM machen, hat mir die folgende Ansage sehr gut gefallen: "...all mobile phones, BlackBerrys, Cranberrys, Strawberrys and any kind of Berrys has to be switched off at this moment." Auch schön: "Wir haben 10.000 Nieten an Bord!". Oder: "Drücken Sie die Stewardess fest auf Mund und Nase".

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Freitag, 17. September 2010

You Can Stop the Social Media Hype: Business Collaboration News «

There are no secrets of social media. As someone who’s seen the bubble of the early web and new media business burst, I’m feeling a sense of deja vu.

(Of course) I don't agree. in my opinion Social Media has a different quality, because it really empowers customers. Customers connect, are able to share their voice and are able to influence on a much higher degree. We as Marketing do need to realize that. And we do need to realize the Opportunity to much easier have conversations with our customers, to listen to and to talk with them. Social Media for sure is not the solution for everything. But it is a huge opportunity.

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Montag, 13. September 2010

Dilbert on Social Media or the other Social Media Guidelines

"Exceptional iPad Experience": iPad erfordert speziell angepasste Portal- und Webseiten (und Apps)

Das iPad funktioniert gestenbasiert, darum müssen Entwickler eine iPad-App konsequent darauf ausrichten. Dazu kommt Apples Anti-Flash-Politik, die wohl die Einführung von HTML5 noch beschleunigen wird.

Apple hat sozusagen die Usability für Tablet-PCs und Touch-Only-Geräte neu erfunden und de-facto zum Standard erklärt. Einmal mehr – ist man geneigt zu sagen – wenn man sich an die Revolution bei den MP3-Playern mit dem iPod erinnert. Aber es gilt auch, die Apple Usability richtig zu interpretieren. Zum einen wird auf dem iPad mittels Gesten navigiert, Maus und Keyboard entfallen. Das verspricht eine komplett neue Haptik und die Bedienung wird vom Menschen als natürlicher empfunden.

via t3n.de

Interessantes Posting auf t3n, das sich mit meinen Erfahrungen als iPad-Neueinsteiger deckt. Doch es nicht nur eine Formatfrage. Ja, Webportale und Apps werden im Format des iPad (und kommender weiterer Tablets) angepasst werden müssen, vor allem aber muß die Webseite, das Portal oder Anwendung für die "Fingerbedienung" optimiert werden.

Das ist mir dieser Tage beim Testen von Twitter-Clients bewußt geworden. Die iPhone-Twitter-Clients sind einfach nicht optimal auf dem iPad zu benutzen. Das iPad gibt durch den größeren Bildschirm ganz andere Möglichkeiten und diese müssen von der App oder dem Portal unterstützt werden. Nur so kommt es zur "Exceptional iPad Experience" beziehungsweise "Exceptional Web Experience".

Was mich dieser Tage darüber hinaus beeindruckt hat, ist das Video mit 1,5 Jährigen und dem iPad und meine Mutter: Sie besuchte mich am Samstag, sah mein neues Spielzeug. Ich demonstrierte ihr ein bisschen, wie ich es benutze, Stellen vergrößere und verkleinere. Sie war begeistert und fing sofort an, selbst zu navigieren. Beide Beispiele zeigen mir das Veränderungspotential des iPads und von Tablets und das meiner Meinung nach nicht nur im Consumer-Markt sondern auch in Unternehmen. Auch dort werden Tablets Einzug halten.

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Sonntag, 12. September 2010

Was das Netz bewegt: Kampf der Systeme - Schmidt macht sich nur noch lächerlich - Handelsblatt.com

„Unser Modell ist offen. Wir haben eine große Wette auf die Offenheit der Systeme laufen. Offenheit ist meine Religion. Die Apple-Religion ist das genaue Gegenteil. Ich weiß das, weil ich im Aufsichtsrat gesessen habe."

Der Mann ist unterdessen unsäglich. Apple ist böse, Google ist gut. Wie war das mit den Krähen und dem Hacken? Ändere Deinen Namen und laß Dein Gesicht operieren, wenn Du im Netz was preisgegeben hast, was Du besser nicht getan hättest. Und dann ... die Rede soll ein Highlight der IFA gewesen sein. Und so ein Heuchler ist Chef des Gutkonzerns ...

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Samstag, 11. September 2010

iPad-Experiences #1: A Not So Easy Way To Add Bookmarklets To Safari For iPad ...

Once I got my hands on the pad, I quickly realized I could no longer function without my beloved bookmarklets. I found myself surfing in a way that mimicked my desktop browsing behavior much more closely than when I browsed on the iPhone.  This meant that I now needed to have my bookmarklets for sharing, posting, tagging, saving, look-ups, etc. But the steps for adding a bookmarklet on the iPad was the same as with the iPhone -- an awful one.

Frustration #1: I do exactly understand, what Chris means ... When starting using the iPad on thursday, the first thing I missed were my bookmarklets. I am a heavy user of "Share on Posterous", clipping on Evernote for later use and I am leveraging the Hootlet-bookmarklet extensively for posting simultaneously on different Twitter-accounts and Facebook. (By the way: Did somebody get the Hootlet-bookmarklet running in a convenient way in Safari on the iPad?).

Thanks to Chris and his work I got Posterous, Evernote and Instapaper configured and working on the iPad. But honestly: I was a bit frustrated. I was expecting such functionality to work out-of-the-box on a tablet like the iPad, but it looks like there are some real gaps for people, who do extensively use Web 2.0-functionality. Just my first impression. Ask me in some weeks, how I do feel about it then.

Positive remark#1: In terms of "Verarbeitung" (Quality of construction) of the iPad: A few month ago I went to the Notebook-shop in Darmstadt considering to buy an Asus eeePC running Linux: Well, I feel miles between the "Verarbeitung" of the iPad and the Asus. The Asus jsut feels lousy in comparison ...

More to come.

And looking forward to your experience and comments.

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Everyone Wants To Be The IBM Of Old - Network Computing

Curiously, IBM has made the transition from being IBM to being a services company that has good hardware for a company's core needs.  Rather than build their own, they OEM mid-range storage from NetApp and LSI. More significantly, they sold their networking division--home of Token Ring--to Cisco, their PC group to Lenovo and disk manufacturing to Hitachi over the past few decades.

Interesting posting on how Oracle and others try to become the old IBM, while IBM tries to become more and more a Software and Services Company with Hardware offerings for the backend.

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Donnerstag, 9. September 2010

Vom E-Mail Infarkt hin zu smarterer Arbeit in Netzwerken

In der Wirtschaftswoche hat Sebastian Matthes einen Artikel zum Kampf gegen den Mail-Infarkt veröffentlicht. Anlaß war ein angekündigtes Feature von Gmail. Das ist Anlaß genug, einen Kommentar auf www.wiwo.de abzugeben, und hier ausführlicher Stellung zu nehmen.

Dass Büromenschen - wie beschrieben - unter der E-Mail Flut leiden, ist nicht neu. Das Thema beschäftigt uns in der IBM unter ganz verschiedenen Gesichtspunkten sehr intensiv. Mein Kollege Luis Suarez beispielsweise postuliert ein Leben jenseits des E-Mail Posteingangs und verlagert seine Arbeit auf neue soziale Plattformen, in Blogs, Wikis und soziale Netzwerke. Mit seinen Erfahrungen erfährt er weltweit auch in der Wirtschaftspresse Aufmerksamkeit.

Auch das aufgeführte Google-Beispiel ist nicht neu. Das ist eine Lösung, die Lotus Notes in ähnlicher Form bereits seit mehr als einem Jahrzehnt zur Verfügung steht, wie Ed Brill korrekterweise bemerkt. So verfügt Lotus Notes einige der Features, die Google in seiner neuen Meldung ankündigt, wie unter anderem das Ordnen von Mails nach Priorität. Doch natürlich sind wir nicht stehen geblieben, sondern schon einige Schritte weiter.

Unter dem Codenamen Project Vulcan gehen wir den Arbeitsplatz der Zukunft an. Laut Gartner hat dies das Potenzial, einen Paradigmenwechsel einzuleiten. Zwei Funktionsbereiche sind für Project Vulcan aus meiner Sicht besonders wichtig: Zum werden in Vulcan alle Informationen in einem universellen Posteingang konsolidiert und gewichtet. Im Posteingang kommen also nicht mehr nur E-Mails an, sondern beispielsweise die Rechnungsprüfung aus SAP, der Urlaubsantrag aus dem HR System, Nachrichten aus RSS-Nachrichtenfeeds, für den Benutzer relevante Neuheiten und Informationen aus allen wichtigen Kommunikationskanälen des Unternehmens.Die eingehenden Informationen können dann direkt in dem Posteingang bearbeitet werden, ohne wie bisher in das andere Programm wechseln zu müssen. Die aus SAP kommende Rechnung wird als beispielsweise direkt in Vulcan genehmigt oder abgelehnt.

Daneben werden die Informationen auch in Kontext gesetzt. Wenn sich also eine Nachricht um das Thema E-Mail-Flut dreht, blendet Vulkan dazu passende Nachrichten ebenso ein wie relevante Experten zum Thema. Luis Suarez würde also in meinem Beispiel mit seinen Kontaktinformationen erscheinen und ich könnte ihn direkt anchatten, so er online wäre. Durch solch intelligente Mechanismen und Filter soll die Arbeit erleichtert, verbessert und unterstützt werden.

Hinzu kommen die Mechanismen, die wir aus dem sogenannten Web 2.0 kennen: Soziale Netzwerke, Möglichkeiten der Real-Time-Kommunikation, Blogs, Wikis u.a. unterstützen die tägliche Arbeit. Und dies ist extrem wichtig, denn – und da hat Luis Suarez Recht – die Art zu arbeiten, wandelt sich von einer Datei-, Dokument- und E-Mail-orientierten Weise immer mehr zu einer personenzentrierten Arbeit in Netzwerken, wie wir sie eben aus dem Web 2.0, von Facebook, Twitter und ähnlichen Werkzeugen her kennen.

Und genau darin unterscheidet sich der Ansatz der IBM deutlich von dem des genannten Marktbegleiters, der immer noch am Dokument und der Datei klebt. Ein erster Blick auf Project Vulcan soll noch in diesem Jahr Entwicklern zur Evaluierung, Kommentierung und Weiterentwicklung über die IBM Cloud-Plattform LotusLive zur Verfügung gestellt werden. Unter LotusLive Labs geben wir dort nicht nur bezüglich Vulcan Einblick in Entwicklungen, die uns derzeit um „smarteres Arbeiten“ umtreiben.

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Mittwoch, 8. September 2010

Der Tablet-Selbstversuch beginnt ... Tipps, Tricks, Apps sind willkommen

Soeben ist das (oder heißt es der) iPad bei mir eingetroffen. Der ultimative Selbstversuch beginnt also und ich bin für Tipps & Tricks dankbar. Installiert habe ich bereits Dropbox und Evernote. Die Installation des IBM Lotus Notes Traveler läuft gerade und ich hoffe, das iPad morgen ins IBM Netzwerk hängen zu können.

Nun stellen sich natürlich viele weitere Fragen, z.B. nach dem besten Twitter-Client. Auf dem Mac nutze ich Hootsuite, habe aber auch schon Tweetdeck und Sessmic eingesetzt.

Welche Viewer benutze ich, um mir Texte, Tabellen und Präsentationen im OpenOffice/Symphony- und Microsoft Office-Format anzusehen?

Was sind sonstige Apps, auf die man nicht verzichten sollte? Ich reise ja eine Menge und präsentiere regelmäßig auf Konferenzen.

Und natürlich freue ich mich auch über Tipps & Tricks. Bin ja iPad-Neueinsteiger.

_____________

My iPad just arrived. And my ultimative self-test is starting immediately and I am grateful for tips & tricks around the iPad. I did already install Dropbox andEvernote. The install of IBM Lotus Notes Traveler is just running and I do hope to get online in the IBM network tomorrow via VPN.

And now I do have a lot of questions, e.g. what is the best Twitter app for the iPad. On my Mac I am using Hootsuite. Previously I was using Tweetdeck and Sessmic.

What is the best viewer, to view documents, spreadsheets and presentations, both in OpenOffuce/Symphony- and Microsoft-format?

Any other tool you absolutely do need to have? Remember: I am traveling a lot and I am  a regular speaker at conferences.

And of course I am happy about any tips & tricks. Finally I am an absolute iPad Beginner.

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Privatheit 2.0: Jeder muß lernen, seine Privatsphäre zu definieren (und zu schützen) - sueddeutsche.de

Deshalb ist der Widerstand gegen Google Street View zutiefst bürgerlich. Es geht hier in erster Linie gar nicht um juristische Bedenken, sondern um den Angriff auf den "Geheimniszustand", der für die bürgerliche Privatsphäre wesentlich ist. Der Bürger will selbst bestimmen, was von seiner Existenz öffentlich wird; vielleicht die Hausfassade, aber nicht der Garten; vielleicht die Ehefrau, aber nicht die Kinder. Deshalb baut man Zäune, pflanzt Hecken, und Gardinen stellen sicher, dass man durch die Fenster hinaus-, aber nicht hineinsehen kann. Nur ein kindischer anti-bürgerlicher Affekt kann das "spießig" finden.

Was mit der Unterscheidung von privat und öffentlich auf dem Spiel steht, ist die Idee der bürgerlichen Freiheit. Privatheit ist bürgerlich; heute muss sie eigens erarbeitet werden. Privatheit ist eine Aufgabe. Und vielleicht wird man über die bürgerliche Identität im Zeitalter des Internet bald sagen können: Jeder bemerkenswerte Mensch arbeitet gegen sein eigenes Profil. Privatheit ist die Standardeinstellung, die der Bürger im Umgang mit den Medien bewusst wählen muss.

Das ist natürlich eine unzeitgemäße Strategie, denn in der Welt der Netzwerke sind privat / öffentlich und persönlich / geschäftlich keine plausiblen Unterscheidungen mehr. ... Denn Individualität zeigt sich heute darin, dass jeder selbst definieren darf, wo seine schützenswerte Privatsphäre beginnt. Privatheit 2.0 ist eigenrichtig.

Ein sehr interessanter, lesenswerter Artikel in der Süddeutschen. Ja, nicht nur der "Spießbürger" muß die Wahl haben, welche Informationen er/sie über sich preis gibt. Wir müssen alle lernen und lehren, wie wir mit Privatheit umgehen in Zeiten des allgegenwärtigen "Profilers".

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Dienstag, 7. September 2010

Can Facebook Fan Pages become the new brand websites? (via The Strategy Web)

The article makes clear that many marketers have more success these days with their social media presence than with their traditional “owned media” – their brand sites. The question arises if the new “owned media” will become the Facebook sites where companies invest a lot of effort in these days. ...

Many marketers are still not quite sure how and in which way to get engaged in all the social media hype. And if they do, a recent study by the Brand Science Institute shows that 73% had to show ROI figures after 12 months, although only 27% had a clear understanding of who their customers are… and probably none of how they interact on the social web. And 92% (!!!) were not aware of their Facebook dependency…

The expectations are high on social media… and especially when Facebook becomes part of the social media strategy. Posts like those of AdAge suggest that Facebook fan pages will become the new brand sites, or at least replace the importance of traditional brand sites.

And now to the experts… What is your take on this?

Martin, interesting take and a perfect fit to the IBM Web Take-off conference I am just preparing for my employer. I do believe that in a lot of cases Facebook can not replace the web site of a company. But for sure the traditional 1.0 web sites being only a colorful window do need to change. An Exceptional Web Experience means e.g.

- a web site must be personal in the way, that it needs to provide the information the visitor wants. And let us be honest at this point: This means that we do need to analyse the visitors and their clicks ... This means data and web analytcis.

- a web site must offer the opportunity of interaction. This could mean that you can - if you want to - directly chat with somebod from the company. This means that you can leave comments. This means that in a best case a community or fan page is linked to the web site, either sitting on Facebook or in a own company-owned community.

- mobility is going to change the game. Web sites don't only need to be present at all relevant mobile devices: they need to be interactive on mobile devices, too.

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Impressionen von der IFA: Das iPad als Fernbedienung für Waschmaschine und Geschirrspüler - FAZ.NET

Bei Miele hat man erst gar keine eigene Fernbedienung entwickelt, sondern gleich das iPad (oder iPhone) per kostenloser App in eine Steuerzentrale umfunktioniert. Hier greift man nicht auf die Musik, sondern auf die Wäsche, den Kuchen oder die Teller zu. InfoControl Plus ist die Möglichkeit, seine Miele-Geräte vom iPad aus an- und abzuschalten und Daten wie die Restlaufzeit von Waschmaschine, Backofen oder Geschirrspüler abzulesen. Das iPad wird über einen Gateway und den Router ins heimische Netz integriert.

Der Zugriff auf die Miele-Waschmaschine mit dem iPhoneDer Zugriff auf die Miele-Waschmaschine mit dem iPhone

Im letzten Jahr war diese Konsole noch fest in der Küche eingebaut. Offenbar ging man bei Miele davon aus, dass sich Hausfrau oder -mann dort am häufigsten aufhält. Zudem musste das Unternehmen auf die Technik eines Spezialisten zurückgreifen. Mit dem Einsatz des iPad wird InfoControl jetzt mobil, da man nicht erst in die Küche gehen muss, um sich zu informieren, wie lange die Waschmaschine noch laufen wird.

Dieser Tage habe ich noch über mein Leiden und die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit von Vernetzung und Integration im eigenen Heim geschrieben. Und natürlich legen die Anbieter azf der IFA nach. Teilweise sind es wohl noch Fakes, teilweise sind aber wohl auch konkrete Apps geplant, mit denen Waschmaschine oder Geschirrspülmaschine kontrolliert und gesteuert werden sollen.

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@wgreiner Communitainment-Blog » Social Media Hype: Handtücher auf den Strandliegen der digitalen Kundennähe ausbreiten

Am anderen Ende der Skala des Social-Media-Rummels liegen die notorischen Early Adopters ebenso wie die stark wachsende Menge der Unternehmen, die sich aus Goldgräberstimmung oder Herdentrieb aufmachen, auf Facebook ihre Handtücher auf den Strandliegen der digitalen Kundennähe ausbreiten, in der Hoffnung, es mögen viele, viele “Fans” einzusammeln sein. Darunter auch zahlreiche Unternehmen, bei denen man sich unwillkürlich fragt: “Ihr habt Fans? Echt?”

...

Deshalb sei - während Social Media gerade im Landeanflug auf den Status eines Alltagsphänomens sind - den Hochjublern wie den Rumkrittlern gesagt: Die Fluggäste werden gebeten, die Sitzlehnen senkrecht zu stellen und aufzuhören, aus den Ohren zu rauchen. Einfach mal zurücklehnen, tief durchatmen, Emotionen rausnehmen. Dann landet sich’s gleich viel entspannter.

Einfach nicht nur sehr schön geschrieben!

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Montag, 6. September 2010

A third screen that publishers and marketers cannot ignore - eMarketer

“An improved user experience, and the ability to access an ever-expanding variety of content from the cloud, will attract many new mobile content consumers in the next five years.”

US Mobile Content Revenues, by Segment, 2009-2014 (millions)

Mobile Content Soars Thanks to Device and Network Advances is the title of the article - interesting statistics. Very focussed on consumer business, but how does this fit to B2B? What does this mean for mobile portals as part of an Exceptional Web Experience?

Perfectly fits to two initiatives and events we are currently running at IBM Lotus Germany:

  • IBM Web Take-off on Sep. 16 in Frankfurt discussing Project Northstar and the Exceptional Web Experience

Join us there!

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