Digital Naiv oder Digital Native. Was ist der "richtige" Weg im und im Umgang mit dem Web 2.0 - und Puzzlesteine zu Essen, Fußball und mehr ...

Samstag, 30. Oktober 2010

Business Analytics: 80 % der Informationen unstrukturiert | silicon.de

Steve Mills meint, dass inzwischen 80 Prozent aller heutigen Daten unstrukturiert sind und dass es immer wichtiger wird, diese Daten systematisch auszuwerten.

Heute ist ein Tag der Deja Vu's. Nach dem Thema Compliance habe ich diesen Artikel zum Thema Business Analytics auf silicon.de gefunden. Auch die Aussage, daß 80 % der Informationen unstrukturiert sind, kenne ich aus meiner ECM-Zeit. Damals haben wir sie herangezogen, um die Notwendigkeit von Enterprise Content Management zu betonen. Das Social Web mit Tweets, Facebook-Einträgen, Blog-Postings und Community-Diskussionen könnte die Menge unstrukturierter Daten nochmals potenziert haben. Das generiert - zurück zu Compliance - einerseits den Bedarf, diese Daten im Lebenszyklus zu managen (Records Management), andererseits - und darauf hebt Steve Mills ab - diese Daten vernünftig zu erschließen und zu analysieren. Da sind wir dann ganz schnell bei Themen wie Business Analytics, Social Analytics und Social Media Monitoring angekommen. Social Media, das Web 2.0 und Enterprise 2.0 sind auf jeden Fall Katalysatoren für Themen wie Governance, Risk Management & Compliance (GRC) sowie Business Analytics, gar nicht davon zu reden, daß Analytics und Risk Management durchaus Verknüpfungspunkte haben.

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TWEET IT - iPads vs iPhones (Michael Jackson "Beat It" spoof) - Cool!

Compliance, IT-Sicherheit, Datenschutz: Rechtsfragen zu Web 2.0 - CIO.de

Wenn eine entsprechende Mitteilung als Brief oder E-Mail aufbewahrungspflichtig wäre, dann ist sie dies auch als Forenbeitrag, Beitrag im Extranet oder per Instant Messaging.
via cio.de

Das Thema Compliance und Archivierung begleitet mich beruflich ja schon eine ganze Weile und ich habe ja auch versucht, mit Experten wie Dr. Ulrich Kampffmeyer und Dr. Jens Bücking entsprechende Aufklärungsarbeit insbesondere zum Thema E-Mail Archivierung, besser E-Mail Management, zu leisten.

Das Thema holt mich jetzt wieder im Umfeld Enterprise 2.0 und Web 2.0 ein. Vor rund 2 Wochen habe ich den Vertreter eines deutschen Unternehmens getroffen, die genau über das Thema Dokumentieren und Aufbewahren von Tweets, Foren- und Blogbeiträgen nachdenken (müssen). Die international tätige Firma hatte vor Jahren Probleme in den USA, damals beim Nachweis der kompletten E-Mail Korrespondenz. Nun will man gewappnet sein. Das führt natürlich mindestens zu einer langsameren Einführung wenn nicht gar Nichteinführung von Enterprise 2.0 Werkzeugen. Compliance-Bedenken in Kombination mit Sicherheitsbedenken (Facebook-Würmer etc.) tragen parallel dazu bei, daß externe Web 2.0-Dienste wie Facebook & Co am Arbeitsplatz und Firmencomputer gesperrt werden.

Das mag ja die Facebook-Würmer vom Unternehmens-PC fern halten, wird aber nicht verhindern, daß die Mitarbeiter ihr privates Facebook- und Twitter-bewaffnetes Smart Phone direkt neben dem Dienstcomputer liegen haben ... Wieder einmal ist statt Bedenkenträgerei und Blockade ein konstruktiver Umgang mit Technologie, eine entsprechende Einführungsstrategie in Verbindung mit Schulung und Aufklärung der Mitarbeiter gefragt.

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Dienstag, 26. Oktober 2010

Qualität, Kommunikation und Vertrauen statt platter Follower-Zählerei - eMarketer

Features Important to Inspiring Trust in Social Media Sites, June 2010 (% of US frequent social media users)

Nach der Umfrage von Invoke Solutions sind eine ofene Diskussion, Qualität der Inhalte und Kommunikationsbereitschaft der/des Autor/en in Social Media wichtiger denn die Anzahl der Fans und Follower. Das ist ermutigend, denn dann ginge es um Qualität, Kommunikation und Vertrauen statt platter Follower-Zählerei.

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Sonntag, 24. Oktober 2010

"Back to the Mac: Apple will mit dem Mac aus der Nische heraus" - Auch für den Einsatz im Unternehmen?

Handelsblatt
Ich arbeite nun seit Juni 2009 auf einem (privaten) MacBook. Mein Arbeitnehmer erlaubt das offiziell. Und ich bin noch immer begeistert. Mit Windows konnte ich in Ruhe Kaffee aufsetzen und eine Zigarette rauchen, bis der Rechner mit allen Tools geladen war. Ja, da sind auch eine Menge Netzwerk- und Security-Tools dabei, die zentral geladen werden. Nichtsdestotrotz: Mein Mac ist in ca. 30 - 60 Sekunden da, ich bin in IBM Netz und wenig später sind alle notwendigen Alltagswerkezuge inklusive Lotus Notes geladen. Das mache mir mal einer auf Windows vor.
Bis auf einen Fall muß ich meinen Thinkpad mit Windows nicht mehr hochfahren. Sinnigerweise ist das die Urlaubstabelle meiner Abteilung, die als OLE-Objekt in eine Notes-Datenbank "embedded" ist ... Alle anderen Anwendungen, die ich im Marketing brauche, laufen unterdessen reibungslos. Anwendungen, die IE6 brauchten (so was gab es), scheinen endlich verschwunden zu sein. Und Notes auf dem Mac erscheint mir sogar flotter als auf Windows - in der Installation, die ratz-patz geht wie in der generellen Performance.
So weit so gut. Wird aber der Mac als Arbeitsplatzrechner im Unternehmen eine Chance bekommen? Ich bin mir nicht sicher bzw. ich habe eher Zweifel. Zweifel, weil ich nicht sehe, daß Apple wirklich darauf auf einen Fokus hat. Ich würde es mir wünschen, einen alternativen Mac-basierten Unternehmensarbeitsplatz mit allen notwendigen Tools von Apple und IBM "definieren" zu lassen. Ich glaube auch, daß die beiden Unternehmen das unterdessen funktional hinbekämen (Lotus Notes 8.5.2 auf dem Mac, Lotus Symphony als Office-Paket, Sametime und vieles andere mehr sind unterdessen gut), aber wie gesagt ...
Wahrscheinlicher erscheint mir, daß der iPad die Adaption von Apple im Unternehmen fördert. Der iPad - und ein bißchen das MacBook Air - sind unterdessen die sexy Tools. Und Besucher von Konferenzen oder Besprechungen, bei denen ich bin, schauen noch immer fasziniert, wenn ich vom iPad aus arbeite. Doch für mich ist der iPad mehr Ersatz für das SmartPhone denn Ersatz für den Mac. Ich lese schnell Mails, Texte, Feeds, PDFs und so weiter. Das "Editieren" findet weiter meistens auf dem MacBook statt.
Und wie gesagt schade. Man könnte zusammen echte Alternativen bieten.
P.S. Das ist natürlich ein persönliches Statement.
P.P.S. Und ja, ich sehe durchaus die "Sünden" und AppStore-Mania von Apple.
P.P.P.S. Und ich hätte nichts gegen Linux, aber da kommt irgendwie client-seitig nicht genug Marketingspeed und Verbreitung drauf.

Dateien per E-Mail versenden ist out

Es ist erschreckend und erstaunlich, wie viele Dateianhänge man noch immer per E-Mail bekommt. Speicherplatz wird vergeudet durch X Kopien der gleichen Datei. Und wie oft hat man schon die Frage gehört Was ist denn nun die aktuelle Version.  Ich versuche das mehr und mehr zu vermeiden (ja, ich muß auch ab und an disziplinieren) und teile Dateien

  • beruflich in der IBM mit Lotus Connections,
  • beruflich mit Kunden, Partner, Journalisten sicher über LotusLive und
  • privat über Dropbox.

Als besonders nützlich empfinde ich im beruflichen Umfeld dabei die Möglichkeit, Dateien mit entsprechender Zugriffsverwaltung mit Externen - ob Kunden, Interessenten, Lieferanten, Partner oder Journalisten - über die Cloud zu teilen. Mit meiner LotusLive-Lizenz kann ich beliebig viele Externe als Gäste zu LotusLive einladen. Für diese Gäste entstehen keinerlei Kosten. Ich kann mit Ihnen dann nicht nur Dateien teilen, sondern sie über die Cloud in Projekte (Aktitvitäten) und Communities einbinden. Das Extended Enterprise 2.0 ...

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Samstag, 23. Oktober 2010

Social Media "Listening" Tools: Collecta | Social Media Today

Monitoring the social media conversation is a good start, ...

There are a few tools you can use to quickly get going, and they’re easy to use:

  • Google Alerts – If you manage a brand and aren’t using Google Alerts, start now. It emails you with regular (or as-it-happens) updates when you get mentioned online. It works well for tracking bigger things like blog posts; less so for lively Twitter discussion.
  • TweetDeck - One of a number of Twitter clients that pops up notifications for search terms (like the name of your brand). TweetDeck is especially useful if you’re handling several Twitter accounts at once.
  • TweetBeep – For if you can’t handle keeping a Twitter client open. It’s basically Google Alerts for Twitter, keeping you posted by email on what’s being said in tweets.
  • Kurrently – Searches Twitter and Facebook in real-time, and you can grab an RSS feed of its results.
  • Collecta - Attempts to combine all of the above, searching the web, Facebook, Twitter, Flickr, YouTube, and others, offering RSS feeds for your search terms.

If your brand is big enough or interesting enough that people are talking about it, then you need to be monitoring the conversation.

Good list of "listening" tools. My favorite could become Collecta. The approach to cover not only Twitter but more social channels, the ability to create RSS feeds for your favorite social search terms and the possibility to integrate Widgets in a web site look very promising. I will test the tool in the next weeks.

I know, we are in a more and more global world. But what I am still looking for is the possibility to monitor social media on language or country level. E.g. my responsibility is the German market. So I want to monitor the conversation within German blogs, Twtter or Facebook accounts to be able to respond.

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Donnerstag, 21. Oktober 2010

SaaS-Forum | Collaboration-Studie: Virtuelles Arbeiten boomt in deutschen Unternehmen

Der Arbeitsplatz der Zukunft
Unabhängig davon ob Meetings und Treffen live oder virtuell abgehalten werden, zeigt die Studie deutlich, dass sich der Arbeitsplatz der Zukunft deutlich vom typischen PC-Arbeitsplatz in einem Büro unterscheiden wird. Mitarbeiter arbeiten an unterschiedlichen Orten (zuhause, unterwegs, beim Kunden) mit den unterschiedlichsten Endgeräten (PC, Laptop, SmartPhone, PDA) und in unterschiedlichen Projektgruppen, die aus Mitarbeitern des eigenen Unternehmens, aber auch externen Kollegen bestehen können. Grundlage für diese Art des Arbeitsplatzes ist die Möglichkeit, von überall zu jeder Zeit auf seine wichtigsten Daten (Termine, Kontakte, Aufgaben, Notizen) und Dokumente (Vorlagen, Präsentationen, Projektpläne, etc.)

Die von Citrix beauftrage Studie bestätigt den Wandel am Arbeistplatz. Und ich kann mich heute schon dort wiederfinden.

Ich arbeite von zuhause, in IBM Büros oder beim Kunden und auf Veranstaltungen.

Mein iPad insbesondere ist unterdessen neben meinem Macbook zu einem festen Arbeitsgerät geworden, das ich gerade unterwegs nutze.

Immer mehr meiner Projekte - vom IBM Lotus JamCamp bis zur Pressearbeit -, in denen externe Partner involviert sind, wickele ich in der Cloud über LotusLive ab und koordiniere dort Termine, teile und bearbeite Dateien, koordiniere Aufgaben oder halte Online Konferenzen ab.

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Mittwoch, 20. Oktober 2010

Gartner Identifies the Top 10 Strategic Technologies for 2011: Social Collaboration & Social Analytics

Social Communications and Collaboration.  Social media can be divided into: (1) Social networking —social profile management products, such as MySpace, Facebook, LinkedIn and Friendster as well as social networking analysis (SNA) technologies that employ algorithms to understand and utilize human relationships for the discovery of people and expertise. (2) Social collaboration —technologies, such as wikis, blogs, instant messaging, collaborative office, and crowdsourcing. (3) Social publishing —technologies that assist communities in pooling individual content into a usable and community accessible content repository such as YouTube and flickr. (4) Social feedback - gaining feedback and opinion from the community on specific items as witnessed on YouTube, flickr, Digg, Del.icio.us, and Amazon.  Gartner predicts that by 2016, social technologies will be integrated with most business applications. Companies should bring together their social CRM, internal communications and collaboration, and public social site initiatives into a coordinated strategy.

...

Social Analytics. Social analytics describes the process of measuring, analyzing and nterpreting the results of interactions and associations among people, topics and ideas. These interactions may occur on social software applications used in the workplace, in internally or externally facing communities or on the social web. Social analytics is an umbrella term that includes a number of specialized analysis techniques such as social filtering, social-network analysis, sentiment analysis and social-media analytics. Social network analysis tools are useful for examining social structure and interdependencies as well as the work patterns of individuals, groups or organizations. Social network analysis involves collecting data from multiple sources, identifying relationships, and evaluating the impact, quality or effectiveness of a relationship.

Das sind meine beiden Favoriten unter den Top 10 strategischen Technologien für 2011. Ich denke, wir müssen unterdessen das größere Bild zeichnen, in dem wir Social Software hinter dem Firewall, Social Collaboration zwischen Unternehmen und den offenen Austausch im Netz via Social Media mit Kunden, Partner und Interessenten im Blick haben.

Dabei sollte es nicht - wie es Jeffrey Mann dieser Tage auf einem Seminar auch sagte - um Diskussionen um Begriffsdefinitionen von Social Media bis Enterprise 2.0 gehen sondern um das Gesamtbild und eine Gesamtstrategie. Die folgende Visualisierung aus einem Vortrag von Susan Scrupski finde ich schon sehr hilfreich, um das Gesamtbild im Blick zu haben:

Zum Thema Social Analytics: ich glaube, hier sind wir (und auch ich persönlich) noch ganz am Anfang des Verstehens, was damit möglich ist und ich freue ich darauf, mehr zu lernen.

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Smarter Global Collaboration - IBM BusinessBlue 2010

The Smarter Global Collaboration Blog's Posterous

WELCOME TO THE "SMARTER GLOBAL COLLABORATION" BLOG

We are a team of IBMers in Ghana and Germany, who are working on the Business Blue Project “Smarter Global Collaboration“. Our main goal is to facilitate transnational collaboration between small and medium sized companies around the world, particularly between mature and emerging markets. Apart from our own experience as an international, virtually collaborating team, we will like to share this platform with you to share ideas and information.

Interesting blog which I simply recommend for reading.

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Dienstag, 19. Oktober 2010

Apply Enterprise 2.0 to Business Processes to Reveal Its Value | Enterprise 2.0 Blogs

Six areas mentioned at that conference as areas ripe for Enterprise 2.0 improvement were:

  1. Sales acceleration
  2. Better inventory replenishment
  3. Time savings
  4. Faster ramp up of new employees, faster to productivity
  5. More diversity in collaboration groups that can lead to better innovation
  6. Reduced training costs

All six of those areas are attached to numbers in your balance sheet. If you improve your management of them by applying Enterprise 2.0 tools to make them more efficient, you should be able to see the results in your balance sheet as better financial performance numbers.

...

And if your goal is to reveal the value of Enterprise 2.0 – whether you’re using SharePoint or Cisco, or SAP, or IBM, something else -- figuring out what pain exists in the processes your employees are engaged in and then eliminating that pain is the best thing you can do. Adoption will take care of itself if what you give them makes their business processes more effective.

To the point. Obviously I do not like people using these other tools mentioned, but theoverall message of Ethan Yarbrough is absolutely right. We need to apply Enterprise 2.0 implementations and tools to relevant business processes to be more successful on the road to an Enterprise 2.0. Otherwise we will forever have the ROI discussions and Enterprise 2.0 tools seen as nice-to-have and not a must!

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The Enterprise Value of Social Software - Harvard Business Review

In our use of the term, social software encompasses the software tools and platforms that allow dynamic, informal, and shared communication across an expanding group of individuals. In our personal lives, most of us are familiar (or becoming familiar) with social software tools, but most of us have not experienced them extensively in the enterprise.
Unfortunately, social software advocates haven't done a very good job of communicating the value these tools bring to the enterprise. While social software may well improve relationships, build trust and community, and tap into a greater diversity of ideas, these vague promises do little to convince skeptical executives concerned primarily with business performance.

This is a shame because social software can be tightly linked to business performance improvement.

Interessante Artikelserie von John Hagel III and John Seely Brown von Deloitte zum Thema Enterprise 2.0 und Cloud. Neben diesem Posting zum Unternehmenswert von Social Software im Unternehmen ist auch das Posting zur sich potenzierenden Wirkung von Social Software und Cloud lesenswert. Passt auch sehr gut zu meinen Thesen Die Mauern werden fallen. Nur habe ich neben Cloud Computing und Social Software auch noch Mobility und neue Arbeitsformen als weitere Faktoren genannt, die den Weg zum Unternehmen 2.0 ebnen.

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Montag, 18. Oktober 2010

How Analytics Can Improve Collaboration Behavior | Smart Data Collective

Enterprises deploy collaboration and social software to allow employees to more effectively address business problems and identify business opportunities.  This software helps users find content from which they can learn and locate other people with whom they can collaborate. Success will depend on how well the application enables users to find what they are seeking, so application designers and administrators must understand which user experiences create successful outcomes–and which lead to failure. 

...

 Examination of collaboration activity sequences reveals specific patterns of actions that lead to successful collaboration outcomes; application designers can build those patterns into the application to maximize successful knowledge transfer and collaboration.  ....

 This model of analytics-driven change can take on added power through the use of real-time analytics to dynamically alter the user experience. By observing and analyzing an individual’s current actions and work role, and comparing that to historical data, systems can automatically suggest not only valuable content and people that have knowledge, but also tools that will help the user actively collaborate with others to accomplish a task.

 Social analytics is still relatively young, compared to business intelligence activities that focus on structured data residing in enterprise systems. However, the basics of data analysis apply just as well to collaboration as to other types of business activity. In collaboration, as in financial transactions, post-usage analysis provides insight, but dynamic analysis–when executed and applied correctly—can add even more value.

Great posting on the combination and integration of Analytics into Collaboration and Enterprise 2.0 platforms. The next generation of Social Software needs to incorporate these features to make knowledge workers even more productive! Look out for the next version of Lotus Connections!

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Digital Naiv-Postings nun auch ab und an auf silicon.de

Weitere Meinungen und Erfahrungen von ihm können Sie auch in seinem Blog und künftig hier bei silicon.de nachlesen.

Der ein oder andere meiner Blogbeiträge wird nun auch auf silicon.de erscheinen. Den Anfang haben wir mit Mitarbeiterverzeichnis der Zukunft ist das Soziale Netzwerk gemacht. Freue mich sehr über diese neue Kooperation.

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Wie aus skeptischen Senioren begeisterte Surfer werden - SPIEGEL ONLINE

Senioren gelten als Internet-Nachzügler, mitunter gar als skeptische Technik-Verweigerer. Der wahre Grund dafür, zeigen nun Daten des Sozialforschungsinstituts Infas, ist bei vielen ein Informations-Defizit: Wenn Nutzen und Kosten klar sind, werden aus skeptischen Senioren begeisterte Surfer.

Interessante Studie, die manche Vorurteile ausräumt. Ich denke, "Usability" und Aufklärung ist das wesentliche Thema. Ich habe dabei meine Mutter vor Auge, die mein iPad sah und sofort anfing, damit herumzuspielen. Es muß nicht immer Ei-Pätt sein, aber mir zeigt es, daß die Endgeräte einfach intuitiver werden müssen und Tablets sind eine Chance.

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Will Facebook Groups Kill Enterprise Social Networking?

Sameer Patel of The Sovos Group notes that one of the primary benefits of social networking is helping employees within an enterprise find each other based on skills and areas of expertise. "Conversely, Facebook's identify profile today doesn't offer this and HR wouldn't want us sharing this competitive data openly anyway," says Patel.

Patel also notes the lack of context specific functionality in Facebook Groups. "As I've written about before, collaborative functionality needs to show up at the source of the event or problem - inside CRM, BI, and ERP applications where process output needs to be either corrected or enriched by people coming together," he says.

I see the lack of enterprise features such as LDAP integration and sub-groups/granular access control as a bigger inhibitor.

Eine sehr provokative Frage. Ich denke, daß hier viele gute Gründe dagegen sprechen, vor allem Sicherheits- und Data Privacy-Bedenken. Auch scheint es mir, als ob Facebook doch noch mehr im privaten Umfeld gefragt ist und die Leute sich noch beruflich eher auf Netzwerken wie XING oder LinkedIn herumtreiben.

Wobei ich zugebe, daß hier meine Meinung sich unterdessen wandelt und ich in meiner Rolle als Market Segment Manager für die Lotus-Marke der IBM sehr ernsthaft überlege und kommende Woche auch mit Kollegen diskutieren werde, ob wir unsere Aktivitäten und unsere Fan Page auf Facebook nicht ausbauen sollten. Aber das ist ein anderes Thema.

Ich denke, in Facebook fehlen auch viele Funktionen, Integrationen und Sicherheitsmechanismen, die eine Social Software für den Unternehmenseinsatz braucht: Blogs, Wikis, Lesezeichen, Aktivitäten, übergreifende Suche und vieles andere mehr. Nichtsdestotrotz kann man als Anbieter von Enterprise Social Software von Facebook lernen und sollten deren Funktionalität und Erweiterungen als Anregung rege beobachten.

Das Posting hat mich auch dazu angeregt, darüber nachzudenken, welche Rolle Social Software "on premise" hinter dem Firewall (im IBM Fall Lotus Connections) und in der Cloud (im IBM Fall LotusLive) spielen kann und wird. In LotusLive kann ich geschlossene Gruppen und Communities bilden. Ich kann auch Communities unternehmensübergreifend definieren, beispielsweise um gemeinsam an Projekte zu arbeiten. John Hagel III und John Seely Brown schreiben über The Power of the Social Cloud: Die Konvergenz von Cloud Computing und Social Software sei ein Katalyst, um Probleme zu diskutieren und zu lösen.

Wieviele soziale Netzwerke wird es künftig geben? Beruflich und privat, öffentlich und geschäftlich, in der Cloud und "on premise"? Welche Rollen spielen künftig Business-Netzwerke wie und eher private Netzwerke? Ich glaube, eine Matrix, welches Netzwerk nutze ich für was und welches unterstützt welche Tätigkeit, welche unterschiedlichen Funktionenbieten die verschiedenen Netzwerke würde durchaus einmal Sinn machen, um den Wahnsinn sozialer Netzwerke zu bezwingen.

P.S. Und "Wahnsinn" nicht mißverstehen. Ich bin ein absoluter Fan von Social Software und Netzwerken, sowohl im Unternehmen, zwischen Unternehmen, im Web 2.0 wie auch im privaten Umfeld. Ist Euch bestimmt noch gar nicht aufgefallen ;-)

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Sonntag, 17. Oktober 2010

Wie man sich von Twitter, Facebook & RSS nicht ablenken lässt (auf dem Mac)

Vor einigen Tagen habe ich über den 140 Zeichen Multitasking-Terror geschrieben, der unseren Arbeitsalltag zerfleddert und uns - so man den Kritikern der Internet-Kultur glauben mag - die Fähigkeit Konzentration raubt.

Fast forward to today and our distractions aren’t nearly as important, but our brains still reward us chemically for paying attention to them. Whether it’s email, RSS, Twitter, Facebook, or the dozens of other channels of information vying for our attention, we’re all overwhelmed with opportunities to engage in this cycle throughout the day. It feels good; it’s addictive; and it’s changing our brains.

Doch Rettung ist in Sicht.

Does this mean we should all cancel our Twitter accounts, stop checking email and throw our iPhones in the trash? No, we just need to exercise some moderation. Consistently spend some time concentrating on doing one thing and ignore distractions. Not only will our brains thank you in the long run, but in the short term, you’ll see performance improve, too. Of course, doing it is easier said than done. Luckily, technology can give us all a little SelfControl.

SelfControl ist ein Werkzeug, mit dem ich Programme auf eine Blacklist setzen und für gewisse Zeit einfach blockieren kann. Einfach für gewisse Zeit kein Zugriff auf Twitter und Facebook, auf E-Mail oder Instant Messaging. Auch eine Form, sich zu disziplinieren, wobei ich ja für die Selbstorganisation und Ausbildung an Schulen, Universitäten und zu Hause plädiere. Aber wer's braucht.

Und im Hintergrund höre ich Laura Branigan singen:

You take myself you take my self control
You got me living only for the night
Before the morning comes
A story's told
You take myself you take my self control

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Samstag, 16. Oktober 2010

5 Reasons to Do Social Media Inside the Enterprise | Enterprise 2.0 Blogs

Social Is a Business Tool --

  • 60% --> the amount of time the average worker spends being social (collaborating) in pursuit of goals (Dion Hinchcliffe)
  • 40% --> Amount of a creative team's productivity MIT researchers found to be directly attributable to social interaction (MIT)
  • 7% --> Average productivity increase among employees with extensive digital networks (MIT)
  • 30% --> Average productivity increase among employees with extensive face-to-face networks (MIT)
  • 20% --> Average increase in employee satisfaction among companies that implemented social media tools (McKinsey)

Ein hervorragendes Posting von Ethan Yarbrough zum Einsatz von Social Media und Social Software im Unternehmen. Ethan nennt 5 Punkte, warum Social Media im Unternehmen kein Spielzeug sondern ein Produktivitätswerkzeug sind. Es schließt sich an mein Posting an, daß Soziale Netzwerke das Mitarbeiterverzeichnis der Zukunft sind.

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5 Reasons to Do Social Media Inside the Enterprise | Enterprise 2.0 Blogs

Social Is a Business Tool --

  • 60% --> the amount of time the average worker spends being social (collaborating) in pursuit of goals (Dion Hinchcliffe)
  • 40% --> Amount of a creative team's productivity MIT researchers found to be directly attributable to social interaction (MIT)
  • 7% --> Average productivity increase among employees with extensive digital networks (MIT)
  • 30% --> Average productivity increase among employees with extensive face-to-face networks (MIT)
  • 20% --> Average increase in employee satisfaction among companies that implemented social media tools (McKinsey)

Ein hervorragendes Posting von Ethan Yarbrough zum Einsatz von Social Media und Social Software im Unternehmen. Ethan nennt 5 Punkte, warum Social Media im Unternehmen kein Spielzeug sondern ein Produktivitätswerkzeug sind. Es schließt sich an mein Posting an, daß Soziale Netzwerke das Mitarbeiterverzeichnis der Zukunft sind.

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Donnerstag, 14. Oktober 2010

Social Media Praxistraining am 15.11.2010 in Frankfurt (zur DNUG)

Lars Basche und ich bieten am 15.11.2010 anläßlich der DNUG Herbstkonferenz ein Social Media Praxistraining an. Im Workshop werden diese Fragen behandelt wie:

 

  • Wie bewege ich mich in Social Media?
  • Wie verhalte ich mich?
  • Wie aggressiv darf bzw. sollte ich sein?

Die IBM Social Media Guidelines dienen dabei als Richtschnur für IBM'er und als Orientierung für Partner.

  • Welche Möglichkeiten habe ich in Social Media?

Ein Überblick von Facebook über Twitter bis XING

  • Wie komme ich an relevante Informationen?
  • Welche Tools gibt es?

Von Twitter-Clients bis Blogplattformen

  • Wie nutze ich diese Tools ganz konkret?

Beispiele aus der täglichen Arbeit

  • Diskussion und Erfahrungsaustausch


Die Teilnahme an diesem Workshop ist auf 20 Personen begrenzt und nur nach verbindlicher Anmeldung möglich.
Für Mitglieder der DNUG werden keine Teilnahmegebühren berechnet.

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Das Mitarbeiterverzeichnis der Zukunft ist das Soziale Netzwerk

Manches Mal ist es schwierig, den Wert von sozialen Netzwerken für den Einsatz im Unternehmen an diejenigen zu vermitteln, die sich nicht laufend auf Xing, Facebook und im Web 2.0 tummeln. Dabei sind viele Einsatzszenarien gar nicht so kompliziert und nur eine logische Weiterentwicklung existierender Werkzeuge, die man kennt. Jedes größere Unternehmen hat ein Mitarbeiterverzeichnis oder eine Telefonliste. Das persönliche Profil in Social Software wie Lotus Connections ist eine Weiterentwicklung dieses Mitarbeiterverzeichnisses. Es ist ein sicheres Facebook oder XING für Unternehmen, in der Regel hinter dem Firewall.

Und natürlich erweitert ein solches soziales Netzwerk die Funktionalität eines herkömmlichen Mitarbeiterverzeichnisse. Natürlich habe ich die „normalen“ Kontaktinformationen zur Verfügung: Telefonnummern, Adresse, Lokation, Vorgesetzter, Jobrolle und so weiter. Diese gewohnten Basisinformationen werden aber durch diverse Zusatzinformationen ergänzt.

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Ich kann Kollegen taggen, d.h. Ihnen bestimmte Attribute zuordnen. Jemand ist ein Experte für Social Software. Also bekommt er den entsprechenden Tag. Über solche Tags finde ich dann später Kollegen wieder, die eben potentiell Experte und Ansprechpartner zu einem Tag, zu einem Thema sind. Da nicht nur Personen sondern generell alle möglichen Informationen wie Blog- und Wikieinträge, Dateien oder Lesezeichen „getaggt“, also verschlagwortet werden, kann ich über die Liste der Tags oder die beliebte Tagwolke mit einem Klick vielfältige Informationen zu einem Schlagwort einsehen.

Twitter ist in aller Munde, aber Microblogging hat unterdessen auch Einzug in Social Software für den Unternehmenseinsatz gehalten. Ich kann per Microblogging eingeben, woran ich arbeite oder wo ich heute bin. Hört sich erst einmal trivial an, aber einige Geschäftspartner setzen das unterdessen bewußt und konsequent ein, um sich im Team gegenseitig zu informieren, woran wer gerade arbeitet. Und persönlich habe ich darüber auch schon erfahren, wer gerade wo ist und mich dann zum Kaffee verabredet.

Ich habe über das Profil weitere Informationen zur Verfügung, die der jeweilige Mitarbeiter erstellt oder bearbeitet hat. Ich kann direkt seine Blogbeiträge einsehen. Ich sehe, in welchen Wikis er mitarbeitet. Seine Dateien befinden sich im Zugriff (so er sie freigegeben hat). Auf diese Weise finde ich beispielsweise die neuesten Präsentationen von Kollegen, die ich dann selbst wieder verwenden kann. Ich bekomme als quasi ein soziales Profil, das viel mehr ist als nur die Visitenkarte des Kollegen.

In Kombination mit Software für Unified Communication und Instant Messaging sehe ich die „Präsenz“ des jeweiligen Kollegen. Was heißt das? Mir wird angezeigt, ob er für einen Chat verfügbar ist, ob er in einem Meeting weilt oder nicht gestört werden kann. Direkt aus dem Profil kann ich ihn anchatten oder auch mit integrierter Telefonie vom Computer aus anrufen. Umgekehrt kann ich über Unified Telephony steuern, wie und wo ich erreicht werden will. Wenn ich im Büro bin, kommt der Anruf auf meiner Büronummer an. Unterwegs wird mein Telefon angewählt, zuhause meine Home Office-Nummer.

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Deutlich gesteigert werde kann der Wert noch, wenn das Profil mit den genannten Informationen nicht nur auf der Intranet-Seite Mitarbeiterverzeichnis verfügbar ist. Dort muß die Information natürlich zur Verfügung stehen. Was aber, wenn die persönliche Visitenkarte, das Profil, mit den wichtigsten Infos auch direkt in anderen Unternehmensanwendungen eingeblendet wird. Ich bin in meinem E-Mail-Programm – egal ob Outlook oder Exchange -, bewege die Maus über einen Namen und bekomme dessen Visitenkarte eingeblendet. Ich kann direkt sehen, wo sich die Person befindet, kann sie oder ihn sofort anrufen oder anchatten oder eben seine Blogbeiträge und Dateien öffnen. Und das ohne explizit ins Intranet wechseln zu müssen. Dies bedeutet volle Integration des Mitarbeiterverzeichnisses mit den neuen sozialen Funktionen als integraler Bestandteil des gewohnten, täglichen Arbeitsplatzes und steigert nochmals Akzeptanz und Nutzung..

Soziale Netzwerk beziehungsweise Social Software für den Einsatz im Unternehmen sind eine große Chance, bewährte Mitarbeiterverzeichnisse aufzubohren und deutlich funktional zu erweitern. Das Thema Knowledge Management oder Wissensmanagement geistert schon seit vielen Jahren durch Unternehmen und Presse: Wissen bewahren, Wissen einfacher zur Verfügung stellen können. Die Funktionen, die wir aus dem Web 2.0 kennen, können dabei neuen Schub verleihen. Viele – gerade die Millenials und Digital Residents – kennen die Funktionalität aus dem privaten Gebrauch. Sie wissen, was Blogs, Wikis und Bookmarks sind und haben kein Problem, dies dann auch unternehmensintern zu verwenden. Und gerade die jungen Leute erwarten auch, daß sie solche Funktionalität im Unternehmen zur Verfügung haben.

Warum also die Digital Residents nicht abholen und die anderen Mitarbeiter nicht sukzessive an solche Themen heranführen, um Personalentwicklung und Wissensmanagement zum Nutzen des Unternehmens zu betreiben? Und das mit einem integrierten Ansatz auf Basis einer Social Software-Plattform und nicht einzelner verstreuter, nicht miteinander verbundener Wikis und Blogs. Ich bin der festen Überzeugung, daß das Mitarbeiterverzeichnis der Zukunft ein soziales Unternehmensnetzwerk sein wird. Und wer sich am Sozialismus im Begriff soziales Netzwerk stört ersetze das Wort mit Unternehmensnetzwerk oder eben Mitarbeiterverzeichnis.

 

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Dienstag, 12. Oktober 2010

I hate your e-mail signature ...

Bild I apologize. This is nearly a copy oc my E-Mail Signature ... Thank you, Michael Wand, for linking that.

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Montag, 11. Oktober 2010

E-Mail und Telefon sind die wahren Produktivitätstreiber? Kommentar zur Plantronics-Studie

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E-Mail und Voice - das gute alte Telefonieren - sind demzufolge die Tools, die am meisten zu Produktivität und Erfolg am Arbeitsplatz beitragen. Damit einhergehend werden in der Studie von Plantronics Social Media mal plakativ abgewatscht:

“Posting or reading updates on popular social/professional networking sites and blogs was identified as the least critical communications activity for business productivity”.

Hier fehlt mir doch der differenzierte Blick. Im Unternehmen - im Enterprise 2.0 - spielen die entsprechenden Werkzeuge durchaus eine wichtige Rolle für die Produktivität, wie John Brunswick korrekt bemerkt:

Enterprise 2.0 Enables Business Productivity
...

Without Enterprise 2.0 capabilities it would be difficult for organizations to
* Communicate asynchronously across geographies
* Scale expertise in the enterprise / unlock tacit knowledge through ongoing discussions
* Browse and search contextualized, collective knowledge, to continue adding insights
* Locate and interact with peers centered around areas of practice

 

... Social technologies are very relevant to enhancing an organization's ability to execute. AIIM's defines Enterprise 2.0 as "a system of web-based technologies  that provide rapid and agile collaboration, information sharing, emergence and integration capabilities in the extended enterprise" - seems like that would be excellent for business productivity and a key part of "How we Work".

Und Zack Whittaker schreibt auf ZDnet, daß die Generation Y das Bild ändern werde:

As the Generation Y slowly start to integrate themselves as part of the ‘legitimate’ workforce, the numbers will change over the years and will probably only make sense in hindsight.

Ich denke, eine differenziertere Analyse ist notwendig als sie in der Plantronics-Studie durchgeführt wurde. Ja, es gibt noch sehr viele - wahrscheinlich die Mehrheit - die E-Mail- (und Datei-orientiert) arbeiten. E-Mails und damit einhergehend Dateien und Attachments werden auch nicht verschwinden. Und auch Telefonieren behält seine Berechtigung. Diese Kommunikationswege werden aber mittel- oder gar kurzfristig durch die neuen Technologien substituiert werden. Und damit einhergehend wird sich auch die Wahrnehmung wandeln, E-Mail trage in hohem Maße zur Produktivität und Erfolg im Geschäftsalltag bei. Die Annahme erstaunt mich eh, denn täglich erfahre ich, wie E-Mail-Pingpong und Dateianhänge zu ineffizienter Kommunikation und inkonsistenter Informations- und Dateibeständen beitragen. Wir werden alle lernen müssen, die richtigen Werkzeuge für den richtigen Zweck einzusetzen. Und dies wird eine neue Mixtur von E-Mail, Voice, Conferencing und Social Media sein.

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Arbeitsplatz der Zukunft: Immer mehr geht in der Cloud - Kommentar zum neuen LotusLive

Vergangene Woche wurde LotusLive 1.3 verfügbar, die neue Version der cloud-basierten Collaboration Suite der IBM. Nur ein neues Software Release? Auf der einen Seite ja, auf der anderen Seite halte ich dieses Release für sehr erwähnenswert, da der Arbeitsplatz in der Cloud immer schärfer und konkreter Kontur annimmt. Wenn ich mir mein LotusLive Dashboard anschaue, meinen Einstieg in LotusLive habe ich unterdessen folgende Funktionen zur Verfügung:

  • E-Mail & Kalender – Dahinter muß sich nicht Lotus Notes verbergen. Mit LotusLive iNotes hat IBM ein rein web-basiertes E-Mail Angebot, das schon Millionen von Anwendern benutzen.

  • Besprechungen & Ereignisse – Die Möglichkeit, direkt Online-Besprechungen und ganze Events (beispielsweise Webcasts mit Verwaltung aller Registrierungen) zu organisieren.

  • Ich habe mein Netzwerk unter Kontakte zur Verfügung. Hier habe ich mein Notes-Adressbuch importiert und kann nun, meine Kontakte direkt als Gast zu LotusLive einladen, um beispielsweise mit ihnen Dateien zu teilen oder sie in Aktivitäten einzubinden.

  • Mit Communities kann ich Kontakte zu bestimmten Themen zusammenschließen und organisieren, mit ihnen Aktivitäten bearbeiten, Dateien oder Lesezeichen teilen und Themen diskutieren.

  • Dateien kann ich natürlich auch teilen, ohne eine Community einzurichten, natürlich mit Vergabe entsprechender Zugriffsrechte.

  • Und das gilt ebenso für Aktivitäten, quasi ein Mini-Projektmanagement-Werkzeug (über das wir beispielsweise das Lotus JamCamp 2010 organisiert haben).

  • Über Umfragen kann ich Online-Umfragen erstellen, vom Meeting-Feedback bis zu beliebigen Umfragen, die ich mit einem Formulareditor erstellen kann.

  • Chatten kann ich LotusLive über das integrierte Sametime. Und auch Skype habe ich in LotusLive als Drittanwendung zur Verfügung, um meine Kontakte direkt "anzuskypen“.

  • Über Project Concord, das im Betatest zur Verfügung steht, kann ich Dokumente zusammen mit Anderen bearbeiten. Ich kann bestimmten Autoren bestimmte Textbereiche oder Kapitel zum Schreiben oder Redigieren zuweisen und so mit mehreren Personen zusammen an Dokumenten arbeiten.

Warum diese Aufzählung? Zum einen natürlich, um etwas Werbung für LotusLive zu machen, das noch viel zu unbekannt ist. Zum anderen aber, um zu demonstrieren, welche Funktionalität heute schon in der Cloud zur Verfügung stehen. Der professionelle Unternehmensarbeitsplatz in der Wolke ist von den zur Verfügung stehenden Funktionen keine Zukunftsmusik mehr.

"Hybride“ Arbeitsplätze werden bald zur Realität werden, wo bestimmte Funktionen im klassischen Modell „on premise“ in der Unternehmens-IT zur Verfügung gestellt, andere aus der Wolke bezogen werden. Dabei ist die „Private Cloud“ nicht viel Neues im Vergleich zu dem, was seit Jahren (gerade auch von der IBM als Hosting) betrieben wird. Das eigentlich Neue sind Services aus der „Public Cloud“ sowie die Mischung der verschiedenen Servicemodelle. Die attraktiven Preise werden viele Unternehmen zum Nachdenken bringen und nicht nur die Experton Group sagt voraus, daß der Markt explodieren wird.

Im Fall LotusLive kommt aus meiner Sicht noch ein weiterer wichtiger Faktor hinzu. LotusLive übersetzt das Paradigma des Web 2.0 oder der sozialen Netzwerke in die Geschäftswelt, wie auch PAC in der Analyse von LotusLive in einem White Paper festgestellt hat. Die neu in LotusLive 1.3 eingeführten Communities symbolisieren das noch deutlicher. Personen werden in Gruppen kollaborativ vernetzt, um gemeinsam an Projekten zu arbeiten. Wie im privaten Web 2.0 steht der Mensch und sein Netzwerk und nicht das Dateiparadigma im Vordergrund. Dateien sind Hilfsmittel, die natürlich auch zur Verfügung gestellt werden müssen. Sie stehen aber nicht im Zentrum. Diese Art zu kommunizieren (und zu arbeiten) ist kennzeichnend für die, die als Digital Residents aktiv sind oder als Mitglieder der Generation Y in die Unternehmen kommen.

Und LotusLive trägt dieses Paradigma aus den Unternehmensmauern heraus und ermöglicht eine sichere Zusammenarbeit in der Cloud zwischen Unternehmen. Die Möglichkeit, mit einem vollwertigen LotusLive-Account beliebig viele Gäste zu LotusLive einzuladen, mit denen man Dateien teilen und in Aktivitäten zusammenarbeiten kann, sind dabei ein noch viel zu unbekanntes und unterschätztes Feature. Wir werden das IBM Lotus JamCamp 2011 – wie schon das Camp 2010 – über LotusLive managen und dabei unsere externen Kooperationspartner einbinden, von Text100 über Freelancer wie Martin Koser bis zu New Thinking, den Organisatoren der re:publica. Sie werden von mir als Gäste eingeladen und haben dann ohne jegliche Kosten Zugriff auf alle für das JamCamp relevanten Projektdetails und -planungen. In diesem Szenario arbeiten nicht nur zwei Unternehmen in der Cloud miteinander, sondern sogar mehrere Unternehmen mit diversen Freelancern und Agenturen.

 

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Samstag, 9. Oktober 2010

Ich schreibe wie ... lustiger Test auf FAZ.NET

Ein witziger Test auf FAZ.NET. Man kann unter Ich schreibe wie ... einen eigenen Text einkopieren und das Tool analysiert dann, welchen Stil man hat. Ich habe das mal mit einem Teil meines 140 Zeichen Multitasking-Postings ausprobiert (sicher nicht ein typischer Text). Aber demzufolge schreibe ich leider nicht wie Goethe oder Heine sondern wie

Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß ich die Dame nicht kannte. Aber vielleicht ändere ich das ja jetzt einmal:

Ildikó von Kürthy (* 20. Januar 1968 in Aachen) ist eine deutsche Schriftstellerin und Journalistin. Sie schrieb bislang sieben Romane, die alle die deutschen Bestsellerlisten anführten, und ist die derzeit meistverkaufende deutschsprachige Schriftstellerin. Die Gesamtauflage ihrer Bücher beträgt mehr als sechs Millionen. Die Romane wurden in rund 30 Sprachen übersetzt. Die Heldinnen in Ildikó von Kürthys Romanen sind moderne junge Frauen, die mit Witz und Selbstironie ihre eigenen Schwächen schildern und über die Malheurs im Umgang mit Männern räsonieren.

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Donnerstag, 7. Oktober 2010

"Wir stehen an der Schwelle zu einer neuen Form des Wissensmanagements" | Interview mit Dr. Richard Straub, Senior Advisor des Chairman für IBM

Es müssen Entscheidungen im Management fallen und eine Antwort auf die Frage „Was ist unsere Managementphilosophie und Kommunikationspolitik?“ Wenn ich Web-2.0-Elemente zulasse, dabei aber eine sehr hierarchische und bürokratische Kommunikationspolitik habe, wird das nicht funktionieren. Die strategischen Fragen lauten: „Wie weit sind wir bereit, auf Managementkontrolle zu verzichten?“ „Und wie weit trauen wir den Wissensarbeitern zu, eigenständig zu agieren?“ Diesbezüglich hat sich durch die E-Mail schon einiges angebahnt, was Social Media noch einmal um eine Dimension verstärkt. Wenn wir das Beispiel IBM nehmen: Der Konzern versteht sich als Enterprise 2.0, hat aber auch eine klare Policy für die Nutzung von Web-2.0-Instrumenten herausgegeben. Man kann nicht einfach das Ganze auf die Mitarbeiter loslassen und sagen: „Jetzt macht mal.“ Die Mitarbeiter sollen wissen, was sie dürfen und was nicht.

Interessant, lesenswertes Interview mit Dr. Richard Straub, Senior Advisor des Chairman für IBM in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika zum Thema Wissensmanagement. Hier ein Auszug. Das gesamte Interview ist lesenswert.

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Mittwoch, 6. Oktober 2010

Privacy Is About Control, Not Anonymity | Social Media Today

I don’t care if my credit card company, Amazon, Google or Facebook have my information. I don’t even care if they use it to target ads at me. You know what I want?

Control.

I want control over how companies use my information. I want to know that if I post a photo of someone online, and set it so that only my friends can see it, then ONLY my friends will see it ...

... I just need confidence that I can control how my information is used, and the means to do so.

Great Posting. Excactly to the point. Nothing to add.

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Dienstag, 5. Oktober 2010

Tablet ist eigenes Genre (noch) | Studie: Nur 13 Prozent der iPads ersetzen Computer | Macnews

Nur 13 Prozent kauften das iPad statt eines Rechners, 87 Prozent sehen die beiden Geräte unabhängig.

via macnews.de

Im Falle iPad ist das derzeit richtig, denn da fehlen doch viele Funktionen zum vollwertigen Computer, wie ja auch beispielsweise Schockwellenreiter Jörg Kantel festgestellt hat. Ich denke aber, daß Tablet und Computer dann nicht mehr komplementär gesehen werden, wenn das Tablet ein multitaskingfähiges Betriebssystem hat und die Funktionalität eines vollfertigen Computers bieten wird. Und daran wird auch Apple mittelfristig nicht vorbeikommen, wenn die Android'en auf den Markt kommen.

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Facebook is where you find the people you know, Twitter is where you find the people you should know | Social Media Today

A while back I came across a great quote: “Facebook is where you find the people you know, Twitter is where you find the people you should know.” 

...

So what’s the conclusion then? Well, to put it in a very simple way … Facebook is more like a playground where you relax and have fun with your friends, while Twitter is where you connect with others in a more professional manner. This doesn’t mean that Facebook is useless for business.

Interessante Analyse. Und für mich trifft sie weitgehend zu. Meine Kontakte auf Facebook kenne ich meist persönlich, die auf Twitter nicht. wie ist das bei Euch?

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Montag, 4. Oktober 2010

CityOne - Spielerisch zur Smarter City

Nach Farmville und Zynga, nach @ibo geht wohl nun auch mein Arbeitgeber in die Gaming-Szene. Wir haben ein Online Spiel names City One gestartet. Und das Spiel ist ernst ...

What do athletes, soldiers, doctors, and IT professionals have in common? They are all using serious games to prepare themselves for events – potentially disastrous – that occur outside the norm of their trade. Serious games are video games that do more than entertain; in that they prepare professionals to work smarter by enabling them to visualize the consequences of their actions and explore different permutations of events in a visceral way.

Also geht es um Online-Simulation realer Welten. Unendlich Weiten. Nein, das war etwas anderes. Hier ein Trailer zu dem Spiel (wobei mir der Trailer auf ibm.com besser gefällt):

Als dann mal anschauen und mitspielen.

 

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Just How Important is Social Media in Business? | Social Media Today

• Social media is really important if your audience or market are highly social (not every audience is…yet)
• Social media is really important if you need to influence influencers
• Social media is really important if you are about community
• Social media is really important if your business is online (or anywhere near online)
• Social media is changing everything

Gute Aufzählung. Welche Indizien gibt es noch, daß Social Media für ein Unternehmen (oder eine Verwaltung) wichtig sein könnte?

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Multitasking-Terror: Jede Info und Aufgabe bitte in maximal 140 Zeichen

Wir können uns nicht mehr konzentrieren. Wir springen von einem Reiz zum nächsten. Wir brauchen den ständig den Kick. Neue Informationen, neue Nachrichten, neue Kommunikation. Doch maximal in 140 Zeichen. Und selbst das ist zu lang. Der rasend schnell schlagende Puls von Twitter, Facebook, YouTube treibt uns voran. Im Sekundentakt. Oberflächlichkeit statt Hintergrundwissen. Lapidarer Austausch von Floskeln an Stelle tiefgründiger Gespräche. Wir Digital Residents, Nachrichtenjunkies, Web 2.0-Geeks, Nerds, Hippies 2.0, Zwitscherer und Blocker sind (sozial) arme Geschöpfe. Bedauernswert. Der Untergang des Abendlandes.

So oder so ähnlich hört man die, die über die Veränderungen unserer Hirne und den quasi anstehenden Untergang des Abendlandes polemisieren. Ja, natürlich ist etwas dran an dem neuen, schnelleren Informationspuls unseres Web 2.0 Zeitalters. Und ja, es ist auch etwas dran an der Informationssucht, an der Angst, etwas zu verpassen. Ich beobachte das an einigen Tagen durchaus auch an mir. E-Mail checken, denn dort schlägt noch immer der Informationspuls des Unternehmens. Jede 5 Minuten gucken, damit man ja nichts verpasst. Und umgekehrt ist diese Erwartungshaltung ja auch da. "Warum hast Du meine E-Mail noch nicht beantwortet? Hab Sie Dir vor 5 Minuten geschickt." Schon E-Mail hat den Takt in vielen Büros verändert und ich beobachte immer wieder, wie Kolleginnen und Kollegen gespannt auf ihren Bildschirm schauen. Gefesselt. Und ich schließe eine Wette darauf ab, daß sie ihren E-Mail Posteingang anschauen und gebannt auf die nächste Nachricht warten, die unbedingt sofort beantwortet werden muß.

Noch, lieber Luis Suarez, sind wir vom Leben außerhalb des Posteingangs weit entfernt. Aber es wird schon besser. Nun terrorisieren uns zusätzlich Statusmeldungen per Twitter, Facebook-Nachrichten, ich muß latent in Blogs und Wikis nachschauen ... Aber im Ernst: Es ist etwas dran am Multitasking-Terror, an der ständigen Unterbrechung einer Aufgabe durch auf uns einstürmende andere Informationen. Einerseits stürmt die fremdbestimmte Kommunikation auf uns ein. Wie oft werde ich in einer Aufgabe durch einen aufpoppenden Sametime-Chat unterbrochen? Wie oft zerklingelt mir Telefonanrufe meine Konzentration? Ja, das gibt es ja auch noch, den schon antiquiert anmutenden Telefonanruf.

Das sind Beispiele, in denen ich von außen gestört werde. Aber oft unterbreche ich mich auch selbst, terrorisiere mich selbst, weil ich eben glaube, mal schnell nachschauen zu müssen, was denn da auf Facebook für mich angekommen ist. Das rot leuchtende Zeichen "Da ist was Neues" ist einfach zu verführerisch. Oder hat jemand meinen Tweet re-tweeted? Gibt es einen neuen Kommentar zu meinem aktuellen Blogbeitrag? Wieviele Personen haben ihn sich schon angesehen? Merkt Ihr was? Die Versuchungen, sich ablenken zu lassen, sind in der Tat sehr groß.

Wir machen uns also Informationsstress und wir werden zum und vom Multitasking gestresst. Da hilft nur eines. Sich und seine Arbeit selbst disziplinieren und organisieren. In Sametime (unserem Chatprogramm, das wir in der IBM nutzen) das STOP-Zeichen setzen - Bitte nicht stören stellen. Das Telefon (oder besser die Telefone, von mobil bis Festnetz) auf den AB (Anrufbeantworter) umstellen. Sich seine Aufgaben und Arbeit einteilen: Die kommenden 60 Minuten stelle ich die Präsentation fertig. Dann nehme ich mir 30 Minuten, um meine E-Mails und meinem Anrufbeantworter zu checken. Nur mit einer solchen Einteilung wird man dem Multitasking und dem Informationsterror ein Stück entringen können.

Und ja, Technologie kann dabei helfen. Über Sametime Unified Telephony steuere ich meine Verfügbarkeit am Telefon. Funktionen, die im Rahmen des Project Vulcan entwickelt werden, führen all meine Posteingangskanäle zusammen: meine E-Mails, meine SAP-Workflows, meine Tweets, Nachrichten aus meinem sozialen Netzwerk, Kommentare in meinem Blog. Und ich kann die Aufgaben und Nachrichten direkt bearbeiten, ohne multitasking-mäßig zwischen den Programmen (und unterschiedlichen Oberflächen) hin- und herspringen zu müssen. Technologie unterstützt also, aber Technologie wird mir nicht meine Selbstorganisation abnehmen. Ich muß mich organisieren, meine Arbeit einteilen. Und das ist eine Ausbildungsaufgabe. Für Schulen, Universitäten und Unternehmen. Nur muß sie auch erkannt werden. Und da habe ich noch meine Zweifel, ob wir trotz aller Multitasking-Weltuntergangs-Propheten dies schon auf dem Radarschirm haben oder die Anwender allein lassen.

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Sonntag, 3. Oktober 2010

IE9 beta not enough to keep IE market share over 60% mark

IE9 beta not enough to keep IE market share over 60% mark

2010 will be remembered as the year when Chrome took off despite Microsoft's attempts to hold on to its shrinking browser market share. It looks like Internet Explorer's two months of market share gains were an aberration. Other trends are continuing as before: Firefox is steady between 20 and 25 percent share, Chrome is steadily moving forward, and Safari trudges onward. Opera, meanwhile, is still hanging on to the leftover scraps. Everyone but Microsoft saw at least a modest market share gain in September.

Hoffen wir mal, daß es hier zu ausgewogeneren Marktanteilen kommt, aber die Bequemlichkeit manches Anwenders (und mancher IT-Abteilung) Halten den IE auf dem Niveau. Erstaunlich: Immer noch 15 % sind auf dem besonders sicherheitsanfälligen Internet Explorer 6!

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Samstag, 2. Oktober 2010

Von Nullen und Einsen: Abschied von E-Mail? Und nur noch Konsumieren? - WirtschaftsWoche

Während alte Netz-Hasen noch immer das E-Mail-Postfach als Dreh- und Angelpunkt ihres Internet-Erlebens sehen (Chats habe ich selbst vor ungefähr zehn Jahren aufgegeben, sogar IM-Botschaften gehen mir mittlerweile auf den Zeiger), surfen sie die halbe Zeit auf Facebook. Während ich Tag für Tag wie blöde viele Dutzend Nachrichtenquellen im Auge behalte, verlassen sie sich darauf, dass ihre Freunde sie auf interessante Neuigkeiten aufmerksam machen, sonst existieren sie für sie nicht.

E-Mails sind für diese Generation ein viel zu langsames, viel zu anstrengendes Medium. Es gibt Jugendliche, für die ist sogar Twitter zu viel, selbst wenn sich dort mittlerweile nahezu jedes Promi-Sternchen mit eigener Präsenz aufhält. Ich warte darauf, dass mir jemand aus der Generation 1990+ mitteilt, dass ihm (oder ihr) 140 Zeichen zu lang sind. "Geht doch auch kürzer", werden sie dann sagen.

 

Mal wieder ein interessantes Posting von Ben Schwan. Wenn ich mich im Bekanntenkreis umhöre, kann ich die Aussagen nur bestätigen. E-Mail ist out bei den jungen Leuten. Soziale Netzwerke und Chatten scheint eher in zu sein. Dieses Verhaltensmuster wird auch Einfluß auf den Arbeitsalltag und die IT und Arbeitsweise in Unternehmen haben.

Unternehmen (insbesondere deren Personalabteilung und IT) tun gut daran, das auch als Chance zu verstehen. Das unternehmensinterne soziale Netzwerk sollte das bisher gekannte Mitarbeiterverzeichnis ablösen. Aus dem Web bekannte Services und Funktionen wie Microblogging (Twitter), Blogs, Wikis, Lesezeichen, Tags u.s.w. bieten die Chance, die jungen Mitarbeiter einzubinden, Knowledge Management mit dem Wisdom of the crowd-Ansatz voranzutreiben und eine neue, zeitgemässe Art von Kollaboration und Partizipation zu fördern. Der Arbeitsplatz und die Arbeitsweise in Unternehmen und Verwaltung werden sich ändern. Unausweichlich. Und es ist besser, proaktiv zu gestalten als überrollt und überrascht zu werden.

Ich hoffe nur, Ben Schwan hat mit seinen weiteren Ausführungen nicht Recht hat. Sie sind mir ein wenig zu pessimistisch. Oder glaube ich solche Aussagen zu meiner Zeit über Verdummung durch Fernsehen gehört zu haben?

Wenn irgendein soziales Netzwerk mal wieder in einen Privatsphärenskandal verwickelt ist, greift unsereiner sofort in die Tasten, ruft eventuell nach neuen gesetzlichen Regelungen zum Datenschutz. Gefühlten 90 Prozent der zumeist jungen Nutzerschaft sind solche Dinge aber höchstwahrscheinlich gar nicht aufgefallen oder aber wurscht.

Als ich jünger war, freute ich mich auf eine Zukunft, in der alle viel technisches Wissen besitzen. Natürlich, es gibt in dieser neuen Generation viele geniale Programmierer, Jungunternehmer und dergleichen mehr. Doch der Trend, so scheint es mir, geht hin zum reinen Konsumieren.

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Freitag, 1. Oktober 2010

Einfluss von Social Media: Die digitale Parallelgesellschaft - SPIEGEL ONLINE

Der Einfluss von Social Media ist mittlerweile enorm? Fehlanzeige! Eigentlich beschäftigt sich das Web 2.0 in erster Linie mit sich selbst. Das allein muss noch nichts heißen - außer, dass es trotz steigender Nutzerzahlen noch nicht im Mainstream angekommen ist.

Wie weit fasst der Autor Social Media? Gehören Geschäftsnetzwerke wie XING oder LinkedIn auch dazu? Wie ist es mit Online Communities, die sich zu Themen organisiert haben und austauschen? Oder hat er "nur" Twitter, Facebook und YouTube bewertet?

Klar ist Social Media noch nicht Mainstream. Ich beobachte sogar angesichts der Data Privacy-Diskussionen partiell eine gegenläufige Tendenz, da Leute durch mangelhafte Berücksichtigung des Datenschutzes durch vor allem US-Anbieter, aber auch durch negative Berichterstattung abgeschreckt werden. Klar wird in Social Media viel über Social Media gesprochen. Und klar verkaufen sich viele über Social Media, oft gerade als SocialMedia-Experten. Aber ich glaube auch, daß wir über den Punkt hinaus sind, Social Media nur noch als Neben- oder Randerscheinung zu bewerten. Dazu gibt es schon zu viele Studien, die den Einfluß belegen.

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Statusmeldungen in sozialen Netzwerken: Chef liest mit - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt

Statusmeldungen sind Stimmungsbarometer, virtuelle Klowand und Bühne zur Selbstdarstellung zugleich - mit anderen Worten: der Spiegel des Online-Ichs. Praktisch alle großen sozialen Netzwerke bieten ihren Nutzern die Möglichkeit, ihre Kontakte mit diesen kurzen Nachrichten auf dem Laufenden zu halten. Doch was sich oft nur an Freunde oder Verwandte richtet, gerät schnell an eine größere Öffentlichkeit. Die richtigen Einstellungen und Verhaltensregeln helfen, peinliche Pannen zu vermeiden.

Leider wird in dem Artikel erst einmal vor potentiellen negativen Auswirkungen von Status-Meldungen gewarnt. Die möglichen Nutzeneffekte gerade auch im beruflichen Umfeld werden leider nicht dargestellt. Einige unser Geschäftspartner und auch Bekannte nutzen das unterdessen in ihren Unternehmen, um Transparenz im eigentlichen Sinne des Wortes zu schaffen und haben die Mitarbeiter aufgefordert, jede Stunde kurz zu schreiben, an was sie gerade arbeiten. Dafür kann man natürlich öffentliche Netze wie Twitter oder Facebook oder aber auch Microblogging-Services in internen sozialen Netzen wie beispielsweise Lotus Connections nutzen.

Ich habe hier durchaus auch persönlich positive Erfahrungen gemacht: Ein Kollege bekommt mit, daß ich im Büro in Ehningen bin und wir treffen uns auf einen Kaffee, um Dinge zu besprechen. Kolleginnen und Kollegen erfahren über Projekte, an denen ich arbeite und geben dazu Input. Habt Ihr noch Beispiele, wie Ihr Microblogging nutzt, gerade auch im beruflichen Umfeld? Würde mich über Kommentare freuen.

Und natürlich ist es auch in diesem Fall wieder eine Frage der Aufklärung und Ausbildung, wofür solche Dienste gut sind und was man vermeiden sollte. Aber bitte keine Panikmache: Microblogging und Zwitschern sind nicht per se schlecht und gefährlich.

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