Digital Naiv oder Digital Native. Was ist der "richtige" Weg im und im Umgang mit dem Web 2.0 - und Puzzlesteine zu Essen, Fußball und mehr ...

Montag, 31. Januar 2011

Lotusphere OGS: Activity Streams, Mobility und Social everywhere ((tag: socbiz, ibmexperience, ls11)

Die OGS der Lotusphere 2011 ist gerade vorbei. Zeit für einen ersten Zwischenstand. Was war mein Eindruck? Vielen im Publikum dauerte die Social Business-Einführung zu lange. Sie waren eher heiss auf neue Produktfeatures, Demos und einen Ausblick auf das, was in den kommende Monaten geliefert wird. Ein zu erwartender Spagat, wenn einerseits eine neue Positionierung verkündet werden soll (und muss), andererseits aber eine eingeschworene, doch teilweise technische Klientel Fakten haben will.

Was sind nun meine ersten Highlights als jemand, der nicht technisch und eher social orientiert ist? Activity Streams werden künftig eine ganz zentrale Rolle spielen. Dort laufen Informationen, Aufgaben und Nachrichten aus den verschiedensten Systemen zusammen und können nicht nur gesehen, sondern auch direkt bearbeitet werden. Dies wird - so habe ich es verstanden-auch eine zentrale Funktionalität in Lotus Notes Next sein. Dies stellt einerseits ein klares Bekenntnis zum Note-Client dar, wertet diesen daneben zu einem Social Client auf. Damit einher geht wohl auch die Option, mit einer neuen Oberfläche jenseits der gewohnten E-Mail Inbox zu arbeiten. Die neue Oberfläche scheint mit Widgets zusammen klickbar zu sein. Beeindruckend war für mich, wie Informationen kontextsensitiv eingeblendet und direkt bearbeitbar waren. Die E-Mail Inbox wird es - so war es zu sehen - weiter geben, aber wohl auch mit erweiterter Funktionalität.

Ein zweites für mich wichtiges Highlight war, dass die oben beschriebenen Funktionalität auch auf einer Vielfalt mobiler Devices verfügbar sein werden. Anwender haben also den Activity Stream auch auf ihrem Android-Device oder ihrem iPad oder Playbook verfügbar. Dies stellt für mich einerseits eine hervorragende Antwort auf den Mobility-Trend dar. Andererseits dokumentiert es für mich das Bekenntnis zu Offenheit, dem für mich derzeit mit wichtigsten Differenzierungsmerkmal gegenüber Microsoft. Die IT-Welt ändert sich weg von einer monolithischen Windows-Welt zu einer Vielfalt von Endgeräten und Betriebssystemen, die unterstützt werden müssen. Bleibt zu hoffen, dass diese Nachricht bald in den IT-Abteilungen ankommt und diese sich nicht weiter in Abhängigkeitsspiralen pressen lassen. Bezeichnend für die von IBM angestrebte Offenheit war auch das Bekenntnis in der Opening General Session, die sozialen Funktionen auch für Microsoft Exchange und andere Microsoft-Produte verfügbar zu machen.

Das, was auf der Lotusphere 2010, mit Project Vulcan angekündigt wurde, hat deutlich an Kontur gewonnen. Erste Deliverables sind ein IBM Social Business Framework, das nun über LotusLive Entwicklern und Business Partnern zur Verfügung steht. Interessant fand ich auch einige Aussagen zur Zukunft von Lotus Connections, das ganz offensichtlich an Bedeutung gewinnen wird. Eine neue Funktion über Sachverhalte abzustimmen und zu kommentieren, wurde gezeigt. Dies hat mich an Funktionalität erinnert, die ich aus den IBM Jams kenne. ich musste aber auch an Quora denken, als ich die Demo sah. Wird man sich näher anschauen müssen, sobald es verfügbar ist. Die gezeigten Social Analytics-Funktionen sahen gut und hilfreich aus und auf die angekündigte Social Mailbox in Connections bin ich sehr gespannt.

Es gab noch eine Flut weiterer Ankündigungen, die sicher in den Breakout Sessions vertieft werden. Doch wichtiger war für mich, wie wichtig soziale Funktionen werden, nicht primär von der technischen Seite, vielmehr als neues Paradigma, wie gearbeitet wird: Transparenter, vernetzter, offener. Das macht mir als Social-affinem Netzwerker Mut.

More to come.

Der Beitrag stellt meine persönliche Meinung da und ist keine offizielle Aussage von IBM. Auch Aussagen zu Produkten, deren Features und Weiterentwicklung sind rein persönliche Einschätzungen.

Stefan Pfeiffer
Lotus Traveler - Von meinem iPad gesendet / send via iPad

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Freitag, 28. Januar 2011

Social Media contributes - On the value of Relational Work

One of the most common forms of invisible work is ‘relational work‘ — all that effort we put into creating, sustaining and transforming relationships. This social, psychological, interpersonal, and emotional work is critical to our ability to contribute to the bottom line in an organization.

...

Social Media brings into the light the invisible work that goes into nurturing, supporting, encouraging and facilitating the behavior of others.

Once we see this relational work, we can begin

  • To see the value of this work,
  • To see those who do so this work, and
  • To value those who do this work.

This is a great posting! Just had a discussion yesterday with my new manager. Some of my colleagues as Market Segment Managers do not see the value at all in doing Social Media. They doubt, that it contributes to the bottom line.

And yes, it is sometimes difficult to document the ROI, but the ROI s there. I could tell you a bunch of stories, where I developed valuable relationships for my company through Social Media. And we did generate business out of it. It is our job as Social Media evangelists to keep records of these leads.

Guys, business is becoming social, even for complex software products and hardware. People do talk about you. Perhaps not on Twitter or Facebook, but in some special interest forums. You better listen. You better respond. Or a certain moment you will be out of business. Business is already a Social Business.

P.S. And don't tell my the ROI myth, that a sale is just coming out of one event, one direct mail piece or an e-mail newsletter. Selling is a process. Sales, Marketing and more people and departments do contribute. It is our mistake that we assign a deal (in the pipeline or a won deal) to one unique activity. This is simply not true. And for sure Social Media can contribute to the sales process.

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Donnerstag, 27. Januar 2011

Lotusphere 2011 - Reisegepäck und Erwartungshaltung

Bereite mich auf meine Reise zur Lotusphere nach Orlando vor. Morgen geht es los. Beeindruckend, was unterdessen so an technischem Equipment zusammenkommt:

  • mein olles weißes Macbook (noch mit Aufkleber Lotus weiß, was Freiheit bedeutet)
  • dazu die notwendigen Apple-Adapter für VGA-Monitor und so weiter
  • mein iPad
  • mein iPhone
  • Kopfhörer für iPad und iPhone
  • Microfaserbrillentuch zum Säubern des iPad und iPhone-Bildschirms
  • zwei FlipShare Kameras (da der liebe Lars seine vergessen hat)
  • USB Sticks
  • Sonnenbrille (die Hoffnung, mal ab und an Sonne zu sehen, stirbt zuletzt)
  • diverse US-kompatible Adapter
  • PINs und deutsche Fahne muß ich nicht mitnehmen ... Die Kollegen haben gelernt, wie vergesslich ich bin. Beate und Schiko sorgen vor ...

Gerade spiele ich noch den Herrn der Ringe als Hörspiel (in Oxford-Inglisch) auf das iPad. Die neue Brandeins ist schon - in Papierform - eingepackt.

Und was erwarte ich so auf der Lotusphere?

  • Lotus weiß ... Volker weiß es besser. Das wird sich nicht ändern.
  • Leider dürfen wir einen Ex-Kollegen wieder nicht in den Pool werfen.
  • Den üblichen Shitstorm, den die Freunde aus Redmond wieder entfachen werden. Ich kann da nur auf Ed Brills Posting Microsoft UC Team Blog: Don’t Be the Last Company on Notes zum Thema verweisen.
  • Eine Vision, was wir als IBM (und nicht nur als Lotus) unter Social Business verstehen und wie wir dieses Thema als IBM "besetzen" werden.
  • Viele Vorträge unserer Kunden, wie sie Mehrwert mit unseren Technologien erzielen.
  • Viele Produktneuheiten, in der Cloud und "normal".
  • Insbesondere coole Keynotes mit super Filmen. Das können die Amis besonders gut. Bin mal gespannt, wer der "Ehrengast" ist nach Captain Kirk im vergangenen Jahr.
  • Ein Wiedersehen mit viele Bekannten und Freunden, die ich über das Jahr nur per Social Media sehe: Luis Suarez, Luis Benitez, Rawn Shah und viele andere.
  • Interessante Gespräche und einige Biere an diversen Theken.
  • Freies Internet, freies Bier und freien "Bubu" bei Henry und Jörg.
  • Ein schönen Abend im Harry Potter Themenpark (was man so hört).
  • Viel Spaß mit dem deutsche Team.
  • Den ersten persönlichen Kontakt mit unserer neuen Direktorin für IBM Social Business und Collaboration Solutions, Maria Gomez. Wir haben ausgiebig telefoniert, gechattet und gemailt, aber uns noch in persona getroffen.
  • Viele, viele Hintergrundinformationen zu Collaboration, Social Business und vielem mehr.
  • Interessante Spotlights im Lab, wo immer die neuesten "Experimente" gezeigt werden.
  • Gute Nachrichten von Christian Holsing und seiner Frau ...

Und was ich sonst noch erhoffe ...

  • Am Samstag 3 Punkte meiner Borussia aus Mönchengladbach in Frankfurt.

P.S. Etwaige politisch inkorrekten Aussagen sind selbstverständlich meine Meinung und stellen in keinster Weise die Meinung meines Arbeitgebers IBM dar.

P.P.S. Potentielle ergänzende Wünsche und Vorstellungen füge ich an, denn ich habe bestimmt das ein oder andere vergessen.

 

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Who Will Win the Android vs. iPhone Race? - eMarketer

US Smartphone User Share, by Operating System, 2009-2012 (% of total)

Again US numbers only: iPhone and Android head to head with RIM being a strong #3.

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Your Telephone Directory of the future is a Social Network | Portal Solutions Blog

1. Profiles: Facebook, Twitter, About.me, LinkedIn and so on have made HUGE shifts in building out the profiles within their sites.  This is something I have been a big proponent of for a long time with Social Business Software (SBS) and products like Lotus Connections and Jive have always done a nice job helping users start with this easy win within enterprises.  When one of the “sells” of SBS is the ability to find that “right person” – profiles is where this rubber hits the road and the latest versions of Connections and the soon-to-be released Jive 5 blows this out of the water.  For some companies this is THE use that sells SBS.

Every company has a telephone directory. But the telephone directory of the Social Business age is a Social network with Profiles, where you can easily find by people by tags, location, skills or as suggestion by the social software ... This guy has similar interests. You should know him ...

And by the way: This Social Software thing offers more than Profiles ... Wikis, Blogs, Activities, Bookmarks, Communities ...

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Mittwoch, 26. Januar 2011

Social Networking Can Bring in New Views, Not Just Echoes - NYTimes.com

When the Web and intranet become more social, people become more central. It is more than a document search.

This is a quote from Ido Guy from the IBM Office in Haifa, Israel. The whole artilce on NYTimes.com is an very interesting piece on IBM's research on Social Networking, Social Intelligence and Social Business.

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Dienstag, 25. Januar 2011

Mit Retargeting mehr erreichen - Neue Werbeform im Web

Der Retargeting-Prozess

Quelle: http://www.adnologies.com

Retargeting - die neue Art, Kunden gezielt im Netz zu "bewerben".

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How do I introduce Social in Business? Need for a Hitchhikers Guide to Social Business?

I like this posting from Rawn Shah on Forves very much. Rawn lists all the different vendors offering Social Business and Collaboration services, from the Business software stack vendors to new cloud and mobile offerings. But it is more:

However, it’s important to see that social business is not simply a software one. It is a business transformation involving organizational culture, enterprise business processes, customer relations, and workforce behavior just as much as it is a change to the enterprise IT infrastructure.

Yes, it is about transforming the business. It is about moving outside of the e-mail inbox to a more networked, social environment. It is a change process, change management and perhaps hitchhiking to social business:

While it may be relatively easier to push technology onto users, transforming business culture takes much more convincing: changing attitudes to do work in a social space, changing task and workflow behavior, changing motivation and compensation models, changing business metrics and KPIs, changing customer facing processes, working through longer adoption cycles, and ingraining a culture of collaboration. This involves a different lens than just the IT department—it can involve HR, business management, customer service, product development and innovation.

Rawn argues for the necessity of consulting services, to transform a business into a Social Business. I personally do have multiple personalities when talking about consultants. Yes, on the one side we do need them for sure. On the other side we do not need years of consulting services and project cycles in Social Business. I do believe that introducing social in an enterprise (or a Government agency) should be handled differently. It should be done more Web 2.0 alike. It should be more experimental. I am not talking about doing only try and error, but Social Business needs to grow within your organization, grow in the communciation and collaboration with your customers and business partners. It is not the typical consulttant-driven ERP-introduction.

Will 2011 become the Year of Social Business? Possibly so, but regardless of it becoming a hot topic in technology, the perception needs to shift to the focus on a hot topic in business management and organizational operations. Isolated pockets of applying social collaboration will not only limit scope but can severely limit the impact of social business. It is a new foundational aspect to business itself, on par with the need for telephones for your employees—it would simply not make sense to limit phone usage to only some employees and require others use face-to-face or paper mail to interact.

Rawn is right, when he sees social as a foundational aspect of the business itself. It is a cultural mindchange. Social Business (at least in this definition) is not being done for the sake of being social. It will only be successful when we show the value to the business. Perhaps we do need a Hitchhiker's Guide to Social Business? And some Ford Prefect and Arthur Dent alikes "Hippie 2.0" consultants to introduce it succesfully in the the enterprise. And don't lend your ear to Marvin. The ultimate answer is ... Social Business.

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Montag, 24. Januar 2011

Beyond the buzz: It's still about 1950 when it comes to most brand and marketing thinking | Social Media Today

Sure, it says "2011" on the calendar, but it's still about 1950 when it comes to most brand and marketing thinking. Strip out every reference to digital tools, new consumers, or any of the popular buzzwords that fill most blogs, and the why of what we do has remained all but unchanged, ...

... The same thinking drove newspaper ads in the 1920s, radio in the 1940s, and television in the 1960s. Yet, convinced of our own uniqueness, we choose to call it something new and different, and turn the purposes of social media in the 2010s to its service.

Great Posting!

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Sonntag, 23. Januar 2011

Social in Supply Chain Management | Constellation Research

Social is the most recent development in supply chains and in our opinion the one factor which will most differentiate the performance of both end user operations and IT products over the next several years. The application of social networking based technologies in the supply chain will be at a number of different levels including employee engagement, innovation, continuous improvement and a number of others in operations and supply chain planning/forecasting. Our intent with this research is to also identify and begin definition of the use of social applications that can deliver hard benefits to supply chain operators and also facilitate collaborative cross company efforts.

Interesting perspective by Jeff Ashcroft on "Social" as one important development in Supply Chain Management. Needs of course more detailed thought, but another hint how social will be everywhere, becomes Social Business.

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Samstag, 22. Januar 2011

On Twitter: 2010 was the Year of the Hashtags

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2010 seems to be the year of the hashtags. More and more people on Twitter are using by intention hashtags to contribute on a specific topic. My behaviour on twitter has changed in this direction, too. There is rarely a tweet I am posting without a hashtag. And I am using Hashtag search to track certain topics. Of course a detailed analysis of the most popular 2010 hashtags per category would be extremely interesting.

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Freitag, 21. Januar 2011

The End of the Middle Manager - Harvard Business Review

Attitudes toward management have also changed. As my research makes clear, Gen Y workers see no value in reporting to someone who simply keeps track of what they do, when much of that can be done by themselves, their peers, or a machine. What they do value is mentoring and coaching from someone they respect.

Lynda Gratton prophezeit das Ende des mittleren Managements bzw. einen dramatischen Wandel der bisherigen Rolle. Schaun wir mal ... Ich finde es weiter erstaunlich, wie sich Heerscharen von Managern mit fragwürdigem Zahlen drehen, Folien pinseln und schnitzen und interlockenden Telefonkonferenzen beschäftigt halten können. Schlimm genug, dass sie daraus nicht nur ihre Existenzberechtigung als Manager generieren. Sie halten auch noch viele Andere von produktiver Arbeit und von der Kommunikation mit Kunden Interessenten ab.

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Büro-Alltag: Wie E-Mails unsere Zeit fressen - SPIEGEL ONLINE

Mein Kollege Luis Suarez, der das Leben außerhalb des E-Mail Posteingangs postuliert (und zu leben versucht), wird große Teile dieses auf Spiegel Online erschienen Artikels lieben. Der Autor Rüdiger Klepsch zitiert divers Studien, die belegen, wie E-Mail frisst:

40 Minuten hochbezahlte Arbeitszeit werden tagein, tagaus durch E-Mails unproduktiv vernichtet, ...
Auch das verführerische Computersignal "Sie haben Post!" ist der reinste Zeitfresser. Karen Renaud untersuchte dieses Phänomen näher. Die Befragten sagten, sie schauten allenfalls jede Stunde nach. atsächlich aber gingen sie ihre Mails alle fünf Minuten durch. Dabei sind die ständigen Unterbrechungen schädlich für den geistigen "Flow". Glaubt man einer Studie der Universität Cardiff und einer Studie von Thomas Jackson, dann brauchen wir schon für eine fünfsekündige Unterbrechung, ausgelöst etwa durch E-Mails, jedes Mal durchschnittlich 64 Sekunden, um uns wieder auf die alte Aufgabe zu konzentrieren.

Erschreckende Zahlen, wenn man sie hochsummiert. Klepsch plädoyiert für den persönlichen Kontakt, der Teams produktiver arbeiten lässt und dabei hilft, Konflikte zu vermeiden:

Mitarbeiter in Teams müssen persönlich miteinander sprechen und nicht nur mailen, sonst arbeiten sie immer unproduktiver, und die Beziehungen verschlechtern sich. ...

In unserem schnelllebigen Alltag kommen viele auf die Idee, bei Konflikten nicht zum Zimmernachbarn zu gehen, sondern zu mailen. Ein absolutes NO-NO! Jedem Teammitglied sollte klar sein: Konflikte trägt man nicht per Mail aus. Zwar gibt es meines Wissens keine empirische Untersuchung, aber in meiner 20-jährigen Beraterlaufbahn hat der Versuch, über E-Mails Konflikte zu lösen, in aller Regel zu einer Eskalation geführt.

Der Grund: Bei Konflikten geht es neben den Sachfragen immer auch um emotionale Inhalte (ungeklärte Beziehungen, bereits angehäufte Missverständnisse). Deshalb ist das Medium E-Mail zur Konfliktlösung absolut ungeeignet. Schließlich ist es sehr umständlich bis unmöglich, den Sachinhalt und den emotionalen Inhalt der einzelnen Aussagen gleichgewichtig darzustellen.

Ein Gespräch und ein Gesprächstermin sind vielleicht aufwendiger, aber allemal effektiver. Und wenn man den Gesamtzeitbedarf betrachtet, der bei der Eskalation eines Konflikts anfällt, dann ist das Kommunikationsmittel E-Mail auch weniger effizient.

Ich bin auch für den persönlichen Kontakt und das Treffen, wo es möglich ist. Und da sind wir genau beim Punkt. In Unternehmen wie meinem Arbeitgeber IBM arbeiten Teams oft weltweit zusammen. Persönliche Meetings sind oft nicht möglich. Die Frage, die sich mir stellt, ist, wie alternative Techniken wie Social Software mit Communities bei der Teambildung und Konfliktvermeidung oder -lösung helfen. Ich würde aus eigener Erfahrung vermuten, daß sie auf jeden Fall Teambildung, Transparenz und Wissensaustausch fördern können und somit zu produktiverer Arbeit beitragen. In Communities wird auch durchaus kontrovers diskutiert, jedoch habe ich dort noch nicht die Art von Konflikten wahrgenommen, wie sie in E-Mail Schlagabtauschen üblich ist. Führt die Transparenz in Social Software dazu, dass sich Streithähne disziplinieren? Oder werden die Konflikte nur unterdrückt? Was meint Ihr dazu?

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Mittwoch, 19. Januar 2011

IDC: Social Business Software erobert Unternehmen - Cloud, Mobile und soziale Netze integriert - computerwoche.de

IDC stellt es auch fest:

Im Laufe der zurückliegenden 18 Monate hat Social-Business-Software im Unternehmensumfeld erheblich an Fahrt aufgenommen, so die Einschätzung der Analysten. Dieser Trend werde auch 2011 anhalten. IDC prognostiziert bis 2014 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 38 Prozent. 2

Doch nicht nur das. Die Mauern des bisherigen Unternehmens fallen, denn die Trends verstärken sich gegenseitig. IDC nennt sie "disruptiv":

Der wirkliche Unterschied im kommenden Jahr besteht darin, dass diese disruptiven Technologien miteinander integriert werden - Cloud mit Mobile, Mobile mit Social Networking, Social Networking mit großen Datenmengen und Echtzeitanalysen", sagt IDC-Vordenker Gens. Diese Techniken dürften dann nicht mehr als eine Randerscheinung des Marktes und als isolierte "Sandboxes" betrachtet werden.

Der Link zu meinen Posting und zur entsprechenden Präsentation zu diesem Thema.

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Studie: Social Networking bereichert das reale soziale Leben » netzwertig.com

Die Pew-Studie verdeutlicht den Zusammenhang zwischen Onlinenutzung und Aktivitäten in zivilen, religiösen sowie sozialen Gruppen: Demnanch sind Onliner aktiver in Gruppen als Offliner. Die Teilnahme an Gruppen wiederum ist ein Garant dafür, im realen Leben andere Menschen zu treffen.

Die Studie schließt damit zwar nicht aus, dass es im Falle einer extremen Nutzung von sozialen Netzwerken und virtuellen Welten zu Suchtzuständen und einer tatsächlichen sozialen Isolation kommen kann (was letztlich für fast jede Art von Abhängigkeit gilt), zeigt aber, dass sich Aktivitäten im (Social) Web in der Regel positiv und nicht negativ auf das reale Leben, auf die Zugehörigkeit in Gruppen sowie auf die Intensität des Umgangs mit anderen Menschen auswirken. Oder anders formuliert: Social Networking und “rausgehen und Spaß haben” schließt sich nicht aus, sondern ergänzt sich hervorragend.

Interessante Studienergebnisse. Social Networker sind auch im relaen Leben Netzwerker. Wie beruhigend!

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Social Business: "To reach mainstream, we need to talk mainstream | Shakespeare's Daughter"

With all the content of Social Business in mind, tailor your wording to your audience – and their position in the adoption lifecycle. This might involve coming up with new, more specific term.

Take my company BASF as an example. Internally, we never talked about “Enterprise 2.0″. I only use this term when presenting at conferences. To stress the business value, we even avoided the adjective “social”. Our global, internal platform is an “Online Business Network”. It’s known under the name “connect.BASF” – because that’s exactly what it does.

Great Posting and recommended reading. We (as a Marketing guy I a allowed to make this statement) tend to use buzzwords and satisfy ourselves in academic or "webific" inner circle discussions. Those are important to work out the key points and definitions, share and discuss ideas.

But much more important is the value proposition for the business. How does HR benefit from Social Software? Why should a web site become social? And as Cordelia posts in particular here in Germany we might even need to avoid the word "social". Let us focus on really talking business and value!

And I do hope, that the IBM Social Business Jam between Februray 8 - 11 will help us to work on these value propositions. Be part of the discussion!

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Dienstag, 18. Januar 2011

F.A.Z.-Community: Social Media lohnt sich für Unternehmen (laut McKinsey)

Ökonomische Vorteile des Einsatzes sozialer Medien in Unternehmen

Netzökonom Holger Schmidt hat die McKinsey-Studie - die auch in meinem Blog schon behandelt wurde - nochmals aufgegriffen und zusammengefasst. Und da auch noch die FAZ Grafiken liefert, "zitire" ich diese mal hier:

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Social Business: First Mover or a Fast Follower?

The first mover has the opportunity to define and own a market but also has the greatest risk of failure which can mean the demise of the organization.  The fast follower can observe the first mover and get a better understanding of what works and what doesn’t but also risks not being able to innovate fast enough and may lose market share and customers to the first mover.

Not sure, if the question is right for Social Business. Where are we with Social Media, Enterprise 2.0 and all the exciting stuff? Have we already "Crossed the Chasm"? Are we right at this point? What do you think?

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Montag, 17. Januar 2011

Zeit für Social Business - jenseits aller Diskussionen um Begriffe

Social Business oder Enterprise 2.0 - oder ein anderer Begriff? Was ist der beste Terminus, um das Konglomerat aus Social Media, privatem Web 2.0 und dem sogenannten Enterprise 2.0 umfassend abzudecken. Eine neuer Begriff, eine neue Kategorie ist notwendig, denn die bisherigen Worte decken nur Teilaspekte dessen ab, was sich entwickelt hat. Enterprise 2.0 fokussiert sich in der Vergangenheit zu stark auf die Verwendung von Web 2.0-Technologien innerhalb des Unternehmens. Der Aspekt unternehmensübergreifende Zusammenarbeit mit entsprechenden Konzepten und die Kommunikation mit Kunden und Partnern ist bisher in der Definition zu kurz gekommen.

sCRM ist ein Begriff, der genau letzteren Aspekt abzudecken versucht. Social Customer Relationship Management skizziert die veränderte Kollaboration mit Kunden durch soziale Medien, deckt aber den unternehmensinternen Aspekt nicht ab. Social Media wiederum ist sehr stark durch Marketing geprägt. Wie kann ein Unternehmen soziale Medien wie Facebook, Twitter oder YouTube einsetzen, um die eigenen Produkte und Dienstleistungen besser zu vermarkten. Keine der Begriff und Definitionen zeichnet das umfassende Bild: Soziale Medien, Werkzeuge und Verhaltensweisen aus dem Web 2.0 verändern die Art, wie im Unternehmen und wie zwischen Unternehmen und deren Kunden und Partner kommuniziert und zusammengearbeitet wird. Wir befinden uns in einer Phase der Transformation durch soziale Web 2.0 Werkzeuge und das Internet als Transparenzmaschine.

Genau deshalb macht auch ein Überbegriff Sinn, der all diese Aspekte beinhaltet. Und das ist auch meine Stellungnahme auf Quora, wo angestoßen durch Jim Worth eine intensive Debatte unter "What are the distinctions between Social Business and Enterprise 2.0?" entbrannt ist. Verschiedene Leuchttürme der Szene - von Stowe Boyd über Sameer Patel bis Ross Dawson - haben sich dort geäußert. Klint Finley wirft nun auf ReadWriteWeb den Terminus Social Enterprise in die Diskussion, zieht ihn aber quasi sofort wieder zurück, denn ein soziales Unternehmen könne auch eine andere Bedeutung haben: Geschäfte mit einer sozialen Mission machen.

Doch das gilt nicht nur für Social Enterprise. Schon der Begriff Social Business wird entsprechend benutzt. Muhammad Yunus, Nobelpreisträger und Gründer der  The Grameen Bank, hat seine “Social Business”-Definition, mit der soziale Probleme durch Unternehmertun adressiert werden soll. 

In dem Bereich tätige sollen soziale und ökologische gesellschaftliche Probleme lösen. Das Konzept soll den zukunftsfähig machen.

Dass der Begriff schon anders belegt sei, wurde auch in dem ein oder anderen Posting, das ich zum Thema Social Business geschrieben habe, kritisch angemerkt. Danaben gibt es aus meiner Sicht eine weitere, vielleicht typisch deutsche Problematik. Wenn deutsche Manager den Begriff sozial hören oder übersetzen, denken sie bewußt oder unbewußt das istisch daran oder haben Planwirtschaft und einen übermächtigen Betriebsrat im Sinn. Sozial in Kombination mit Geschäft ist hierzulande schwierig. Angekommen auch bei deutschen Managern und deutschen Unternehmen sind aber Facebook und Twitter, Smart Phones und Tablets, Digital Natives und Residents, mündigere Kunden im Web 2.0, selbstwußtere Mitarbeiter im Enterprise 1.0, die es zu einem Enterprise 2.0 transformieren wollen ...

Auch dershalb halte ich aus oben genannten Gründen einen Metabegriff für sinnvoll. Wir befinden uns in einer Transformationsphase, in der Kommunikations-, Kollaborationsformen und Verhaltensweisen, die wir im Web 2.0 gelernt haben, massiv Einfluß auf das Wirtschaftsleben nehmen, auf die Art, wie Unternehmen (und öffentliche Verwaltungen) mit Kunden, Partnern und Bürgern Geschäfte machen.

Es ist Zeit für Social Business,

... auch wenn wir es gerade in Deutschland intensiv erklären müssen und obwohl wir wohl mit zwei Interpretationen leben müssen.

Zum Thema Social Business veranstaltet mein Arbeitgeber IBM zwischen dem 8. und 11. Februar einen (englischsprachigen) Online Jam. Das ist nach der Lotusphere ein weiterer Meilenstein, Social Business zu erklären und zu diskutieren. Weitere - wie die CeBIT 2011, der geplante Social Business-Tag auf der DNUG Frühjahrskonferenz sowie das IBM JamCamp im Juni 2011 - sind weitere Möglichkeiten, sich intensiv auszutauschen.

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Sonntag, 16. Januar 2011

Another definition of Social Business by Adam Metz

It’s the collection of activities in the enterprise value chain that touch your company’s social customer, inclusive of the social demand value chain (marketing, sales, service) and the social supply value chain (purchasing, manufacturing, distribution).

Another definition of Social Business. I am missing the Enterprise 2.0, the Enterprise-internal perspective in it. Nevertheless the Social Value Chain sounds interesting.

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Samstag, 15. Januar 2011

Experten-Umfrage: Warum die IT-Branche umdenken muss - Technologie - IT + Telekommunikation - Cloud-Computing - Nachrichten - Handelsblatt.com

Die Trennung zwischen privater und geschäftlicher IT schwindet.

Richtig. Relevante Themen werden in dem Artikel angesprochen: "Private" Geräte wie Smart Phones und Tablets sind auf einem Siegeszug. Soziale Netzwerke lassen die Grenzen zwischen privater und geschäftlicher Welt verschwimmen.

ABER: Es ist peinlich, wie das Handelsblatt für seine eigene Tagung Werbung macht und einzelne Firmenvertreter promotet. So was nenne ich nicht Qualitätsjournalismus, die auf eine offiziellen Handelsblatt-Webseite gehört. Über diesen Artikel gehört die Überschrift Advertorial oder Anzeige ...

Sorry, wenn ich heute abend etwas pingelig bin ...

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Teamführung: Der Chef als Schutzschild (7 Regeln) - Harvard Business Manager

Ein sehr schöner Aufsatz von Robert I. Sutton aus dem Harvard Business Manager. Auch wenn er viele amerikanische Beispiele heranzieht, sind die Lehren lesenswert. Ich verkneife mir natürlich detaillierte Kommentare. Mein(e) Chef(s) könnten ja mitlesen und einiges missverstehen:

Lange Besprechungen, idiotische Anweisungen, Einmischungen von ganz oben - es gibt vieles, das Angestellte davon abhält, ihren Job ordentlich zu machen. Gute Vorgesetzte befolgen sieben Regeln, um ihren Mitarbeitern den Rücken freizuhalten. ,,, Diese Idee, dass Manager als eine Art Puffer fungieren sollten, die die Kernarbeit des Unternehmens vor Ungewissheiten und externen Störungen schützen, ist in der Organisationstheorie ein uraltes Thema ...

Ich bin dafür, dieses Prinzip auf Telefonkonferenzen zu übertragen:

Außerdem ließ er sich einen originellen Trick einfallen, um seine Designer von der Einberufung unnötiger Besprechungen abzuhalten: Immer wenn jemand eine Konferenz anberaumte, musste er einen Dollar bezahlen.

Und so was geht ja gar nicht im Zeitalter des Mobiltelefons, von Instant Messaging und E-Mail:

Im Jahr 2008 nahmen 300 Ingenieure und Manager bei Intel an einem Pilotprogramm teil, in dessen Rahmen sie ihre E-Mail- und Instant-Messaging-Programme jeden Dienstagvormittag vier Stunden lang abschalteten und alle Anrufe auf den Anrufbeantworter umleiteten. In diesen vier Stunden fanden nach Möglichkeit auch keine Konferenzen statt,

Und was ist denn das für eine politisch inkorrkete Überschrift. Ich bin erschüttert:

4. Wehren Sie Idioten von oben ab

... Wenn die Leistung oder das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter durch idiotische Anweisungen von oben bedroht ist, müssen Sie entscheiden, ob Sie nachgeben oder sich dagegen wehren wollen, je nachdem, womit Sie Ihren Leuten - und sich selbst - am meisten helfen können. Manchmal lohnt es sich nicht, Widerstand zu leisten, weil der politische Preis, den Sie dafür zahlen müssten, zu hoch wäre; manchmal erweisen scheinbar idiotische Anweisungen sich im Nachhinein aber auch als durchaus sinnvoll.

Übrigens folgen in dem Beitrag noch weitere solche Titel ... Und nicht nur das:

Boshafter Gehorsam dagegen bedeutet, idiotische Anweisungen von Vorgesetzten so buchstabengetreu zu befolgen, dass die Sache schiefgehen muss.

Sehr lesenswert, der gesamte Beitrag!

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Freitag, 14. Januar 2011

Your 2011 Digital Marketing Reboot | By Mitch Joel at Twist Image

Great summary of questions, you should ask yourself on your Digital Marketing Strategy 2011:

Here are the 6 questions you should answer and then act on as soon as possible:

  1. Are you committed to a real strategy? ... Figure out how the digital channels can best serve your brand. The net result should be a focused strategy that is based on your overall business objectives, economic value to the organization and a tactical plan.
  2. Do you own your brand online? Make sure you own all of the right domain names for your business (and renew the ones that you currently have). ...
  3. Does your website suck? Avinash Kaushik, the analytics evangelist for Google and the bestselling author of Web Analytics - An Hour A Day and Web Analytics 2.0 says, "don't write cheques with Social Media that your websites can't cash." There has been such a focus on Social Media that many business websites look tired, out-of-date and lack many of the baseline functionality that consumers now expect. It may very well be time for a refresh or a complete overhaul of your website.
  4. Is your content up-to-date? Is your content representative of where your business is at in 2011? ... If you don't have profiles in some of the more popular online social networks, you should get started on populating your content there as well (it bodes well for making your business more findable).
  5. Is your website mobile? ... Mobile will quickly become more important than the Internet as we've known it to date.
  6. Are you findable? Are you shareable? ... Are you listening? Are you responding? Do you allow the content on your websites, Blogs, etc... to be shared in places like Facebook and Twitter with ease? Do you respond to the conversations about your brands and the industry you serve? ...

Great Questions. And even better: Not only focused on Social. Don't forget your web site. Make it relevant, social and mobile.

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Donnerstag, 13. Januar 2011

Enterprise 2.0: A Transition From Destination Site To Platform Services (Collaborative Thinking)

Trend: The focus of “Enterprise 2.0”-related solutions will expand from social network sites to social applications hosted on the social network site itself and social networking services capable of adding social context to productivity suites, collaboration tools, enterprise portals, business processes, and mobile applications.

...

Detail: In general, the first wave of Enterprise 2.0 was arguably tool-based (e.g., stand-alone blogs, wikis). The second wave of Enterprise 2.0 focused on enabling an enterprise-wide destination (e.g., a “Corporate Facebook”) which acted as a community and connectivity hub for employees. More accurately, we might describe this type of platform as a social network site (Reference Architecture For Social Network Sites). The third wave of Enterprise 2.0 is moving in two directions virtually in parallel to each other.

The initial direction is to support social applications hosted on the social network site itself. The most common examples I’ve seen so far are innovation/ideation solutions but organizations will likely want to construct their own community-like applications on top of their social network site as well. ...

This horizontal trend is the second direction within this third wave of Enterprise 2.0 implementations. Social networking services will enable organizations to take social data within the social network site and surface that information contextually within another system (e.g., productivity suites, collaboration tools, enterprise portals, business processes, and mobile applications).

Very interesting posting. Mika Gotta avoids the term Social Business, but I do believe he is exactly pointing in this direction (without taking the Enterprise-internal and the outside reaching persepctive into consideration in this posting). Nevertheless a good look into the near, very near future.

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Mittwoch, 12. Januar 2011

Neue Social Media-Kanäle / IBM veranstaltet Social Business Jam > 8. - 11. Februar

Unter dem Dachbegriff Social Business laufen jetzt gerade die Diskussionsstränge rund um Enterprise 2.0, Web 2.0 und Social Media zusammen. Die private Nutzung von Twitter, YouTube oder Facebook und der Gebrauch dieser Social Media-Kanäle für Marketing und Vertrieb wurde in den vergangenen Jahren getrennt vom Thema Enterprise 2.0, der Nutzung von Social Software in Unternehmen diskutiert. Nun kommt unter dem Begriff Social Business zusammen, was zusammen gehört: Interne und externe Nutzung von Web 2.0 Werkzeugen, die interne Nutzung und die Vernetzung und Online Kollaboration mit Kunden, Partnern und Interessenten, Marketing, Vertrieb und Innovation über das Web.

Natürlich gibt es hier noch eine Menge Diskussions- und Informationsbedarf. Das kann man im Netz verfolgen, beispielsweise wenn man nach dem Social Business-Hashtag #socbiz sucht. Seitens IBM in Deutschland haben wir jetzt zwei Social Media-Kanäle eingerichtet, auf denen über die unterschiedlichen Aspekte von Social Business informiert und wo diskutiert werden kann und soll. Auf Facebook gibt es seit wenigen Tage die IBM Social Business Deutschland-Seite unter http://www.facebook.com/IBMSocialBizDE. Und auf Twitter haben wir einen gleichlautenden Kanal unter twitter.com/IBMSocialBizDE eingerichtet. Weitere Kanäle wie YouTube kommen in Kürze dazu. Hier wollen wir das Thema Social Business inhaltlich (und nicht produkt- oder anbieterbezogen) aufarbeiten. Produktinformationen und technologische Tiefeninformationen über das IBM Portfolio wird es auf den neuen Kanälen nicht geben. Die findet man weiter über unsere bereits eingeführten Produktinformationskanäle wie Lotus_DE, Lotus auf Facebook oder die EULUC-Plattform.

Social Business wird sicher auch eines der prägenden Themen der diesjährigen Lotusphere werden. Ich erwarte dort vielfältige Informationen und einen regen Austausch, den wir auf den oben genannten Kanälen (wie auch in meinem Blog hier) dokumentieren werden. Aber natürlich kann nicht jeder zur Lotusphere kommen und der Austausch wird auch dort nicht alles klärend und erschöpfend stattfinden können. Deshalb veranstaltet die IBM nach der Lotusphere zwischen dem 8. und 11. Februar 2011 einen sogenannten Online Jam zum Thema Social Business. Hier können und sollen 3 Tage rund um die Uhr rund um die Welt die verschiedenen Aspekte von Social Business diskutiert und bewertet werden.

Jams starteten mal als internes Projekt in der IBM vor rund 10 Jahren. Gemeinsam haben damals Tausende von IBM'ern die Werte der IBM gemeinsam diskutiert und aufgearbeitet. In späteren Jams, die auch mit und für Partner und Kunden durchgeführt wurden, sind Ideen besprochen und über die "Weisheit der Massen" Innovationen  generiert worden, die beispielsweise in die Smarter Planet-Initiative der IBM eingeflossen sind. Das besondere Flair einer 3 Tage online laufenden weltweiten Diskussion, einer Jam Session à la Musiker, die spontan zusammen Melodien entwickeln und spielen, fördert dabei den Austausch und die Innovation. Zu einem beliebigen Zeitpunkt kann man sich in den Jam einloggen, mitmachen, Beiträge bewerten und eigene Ideen vorschlagen, eie Pause machen, am kommenden Tag wieder mitmachen. Und genau dazu möchte ich Euch zwischen dem 8. und 11. Februar herzlich einladen. Die Ergebnisse des Social Business Jams werden wir sicher danach online präsentieren, dort und auch auf der CeBIT diskutieren und auf dem IBM JamCamp im Juni 2011 detailliert weiter besprechen. Der Hashtag für den Jam ist #sbjam. Also mitmachen und hier registrieren.

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Dienstag, 11. Januar 2011

Gone are the days of operating in a vacuum | Social Media Today

When I talk about the idea of the social or adaptive business, it is to the extent that social media impacts the entire organization. Responding to problems is only once facet of listening and engaging. The intelligence rife within the always-on focus group yields insights that can inspire new products, services, and improvements across the entire organization. For example, Dell monitors keyword clouds to see if certain negative words represent emerging trouble spots. If a hardware or software issue gains momentum, the company can hone in on the root cause and issue a fix before the problem reaches a boiling point. Diffusing the problem before it’s everyone’s problem greatly diminished the likelihood of earning attention from influencers, bloggers, and press.

... Gone are the days of operating in a vacuum.

Before we can collaborate externally, we have to collaborate within. This is also about efficiency and cooperation where it hasn’t really existed before. We are now creating feedback loops wherever touchpoints and intelligence are active and brewing.

Great summary by Brian Solis, why we need to be in Social Business today listening and responding!

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Blog: Die Angst der Manager vor Social Media - Harvard Business Manager

Leider blockieren Manager aber noch immer aus Angst vor Veränderung und Machtverlust den Weg zum Unternehmen 2.0. Sie verzögern und zensieren interne Foren und Blogs; öffentliche Äußerungen im Internet kontrollieren sie über Verschwiegenheitsklauseln; Zugänge zu Facebook, Twitter oder Xing sperren sie sogar ganz. Sie verharren in alten Verhaltensmustern, statt Kommunikation zu fördern und in die richtigen Bahnen zu lenken. Sie lassen die Chance ungenutzt, die Koordination im Unternehmen erheblich zu verbessern.

...

Trotzdem: Auch wenn Wikileaks, Facebook und Co. derzeit polarisieren, wird sich das neue Paradigma der Social Media durchsetzen, weil die Vorteile überwiegen - es ist nur eine Frage der Zeit.

Nicht wirklich neue Erkenntnisse in dem Beitrag, aber eine gute "management-konsumierbare" Zusammenfassung, obwohl nur der unternehmensinterne Nutzen von Social Business und nicht der Nutzen in der Vernetzung und Kommunikation mit Kunden thematisiert wird.

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The Social Organization - IBM - The Business Value of Social Software

The IDC Social Business Framework

2011 Social Business is on the rise and we do see frameworks, trying to categorize the elements. Here is the IDC framework:

As interaction is redefining online relationships, innovative methods of communication and collaboration have emerged and trust has taken on new importance. The democratization and socialization of media through the social web has turned anyone into a publisher, reporter and/or critic - subsequently redefining influence. The social customer, employee, supplier and partner each have a voice and the means to use that voice at scale. And people are listening.

Social Business Framework

 

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Montag, 10. Januar 2011

Social Business: Do we need the Chief Content Officer? - Digital Influence Mapping Project

Content Strategy_2

Nice visualization how to setup a Social Business Content Strategy. John Bell's article discusses the position of a Chief Content Officer. I don't believe in the CCO, nor in the Chief Social Media Officer. "Content Activation (=Create, Distribute, Promote and Measure" throughout the company is important. More important is responsiveness and communication. And even more important is to build "social" into the natural DNA of the company or government agency.

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SCRM and E2.0 Evolve Into An Uber Category Of Social Business In 2011 « A Software Insider's Point of View

Great Posting on Social Business in 2011:

SCRM and E2.0 Evolve Into An Uber Category Of Social Business In 2011

... Leaders seeking to understand social business can succeed by following these five simple rules for social business (see Figure 1.):

Figure 1. Five Simple Rules For Social Business

  1.  Trust is the new social currency. Trust drives influence, engagement, and relationships.  People and organizations must earn trust through their actions across their relationships.  Trust can be expended to gain influence, create engagement, and foster relationships.  Trust can be taken away through lack of credibility, bad behaviour, and dishonesty.
  2. Social is a cultural shift. Social is not a fad.  The growing preference for engagement through social channels drives new relationship models.  Social has moved beyond the tipping point.  How social evolves and permeates our lives is the question.  Expect a smaller but strident anti-social movement to counter this current trend.  Social is here to stay and is one of the five forces of consumer tech entering the enterprise.
  3. Building community is the goal. People and organizations seek a sense of belonging.  Communities form around personal ecosystems that transcend geographies, time, and individual status.  Communities provide the force multipliers to amplify messages through advocates and detractors.  Communities require curation and nurturing for success.  Once you have a community, organizations and individuals must earn trust to create social currency.
  4. P2P is today’s reality. B2B and B2C are dead.  Social business is conducted through Peer-to-peer (P2P) relationships.  Attempts to stove pipe individuals into forced-fit, artificial market segmentations, fail because each individual brings multiple roles to the community.  Each role brings a new perspective and a set of expectations in customer experience.
  5. Social business is just good business. While the moniker social will eventually go away, business has always been social.  Breakthroughs in technology and cultural adoption drive the social business phenomenon.  However, business can not be conducted without relationships.  Social business will be omniscient.

The Bottom Line -Embrace Social In 2011 Or Be Left Behind

Great summary. And a good summary on the benfits of Social Business:

  • Faster product time to market and customer adoption
  • Reduced marketing spend and increased marketing engagement
  • Reduced incident to resolution times that lead to greater customer retention
  • Greater market influence and brand awareness
  • Improved collaboration across departments and improved knowledge bases
  • Growth in the top line and savings in the bottom line
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    Ohne Ökosystem werde soziale Netze nicht überleben - Die Krux mit XING und der Erfolg von Facebook

    Und wieder einmal ärgere ich mich über die scheinbare Ignoranz von XING. Doch erst einmal die ganze Story: In den vergangenen 2-3 Monaten hat die Diskussion um Social Business als einen Begriff, der die bisherigen Bezeichnungen Enterprise 2.0, Social Media und andere zusammenführt, teilweise auch ablöst. In meinem Job bei der IBM, in dem ich für das Marketing der Kollaborationslösungen in Deutschland zuständig bin, beschäftige ich mich auch mit dem Thema. Um die Fragestellung inhaltlich - losgelöst von Bits & Bytes von Lotus Notes und anderen Lotus-Produkten - diskutieren zu können, habe ich zusammen mit den Kollegen einige dedizierte Social Media-Kanäle zum Thema Social Business eingerichtet. Hier wollen wir informieren und eben zur inhaltlichen Auseinandersetzung anregen.

    Auf vielen Plattformen geht das sehr einfach. Da ist schnell ein Twitter-Account eingerichtet, der Kanal auf YouTube vorbereitet oder eine FanPage auf Facebook erstellt, die unterdessen auch gut angepasst werden kann. Diese einzelnen Kanäle können manuell mit Inhalten versorgt werden oder aber - so wie ich es tue - über ein Social Media-Client. Einige sagen Twitter-Client dazu, andere vielleicht abhängig vom Leistungsumfang Social Media Monitoring Tools. Ich nutze seit langer Zeit einen Social Media Client - unterdessen seit einigen Monaten Hootsuite -, weil ich dadurch in der Lage bin, direkt aus meinem Firefox-Browser oder über den Hootsuite-Klienten Nachrichten in verschiedene soziale Kanäle zu schicken. Darüber kann ich also steuern, ob ein Tweet auf Stefan63atIBM und Lotus_DE erscheint, ob parallel auf Facebook oder LinkedIn. Ich setze ein Häkchen und der Tweet wird - wenn gewünscht auch auf Termin - verschickt. Hootsuite hat nun seit einigen Wochen eine weitere, aus meiner Sicht extrem nützliche Erweiterung: Ich kann nicht nur meine Pinnwand auf Facebook ansteuern, ich kann auch gezielt Fan Pages mit Inhalten versorgen.

    So ist es mir also unterdessen mit Hlfe von Hootsuite möglich, Inhalte und Tweets, die ich für relevant erachte, gezielt in bestimmte Kanäle zu geben. Technische Informationen zu Lotus-Produkten gehen nur auf Lotus_DE und auf die Lotus Deutschland-Fan Page. Tweets zu meinem Lieblingsclub Borussia Mönchengladbach publiziere ich als Stefan63. Und Beiträge oder Informationen um den neuen Begriff Social Business verteile ich gezielt über die Fan Page auf Facebook, den entsprechenden Twitter-Account, meine persönlichen Konten und eventuell meine Statusmeldung auf LinkedIn. Die Möglichkeit, Fan Pages anzusteuern, hat es mir besonders angetan, denn dadurch entlaste ich meine private Pinnwand (und nerve nicht liebe Freunde wie Jörg Allmann mit zu vielen Nachrichten) und ich kann die Fan Page auf eineme sozialen Netzwerk komfortabel "füttern".

    LinkedIn bietet immerhin die Chance, Statusmeldungen über Hootsuite und andere Klienten zu empfangen. Gruppen kann ich auf LinkedIn - so weit ich es in Hootsuite gesehen habe - nicht direkt ansteuern und mit Inhalten versorgen. XING ist komplett dicht und das hat bei mir persönlich dazu geführt, daß ich im Vergleich zu früher nur noch selten hier und da Beiträge in XING-Gruppen publiziere. Der manuelle Aufwand ist mir gerade im Vergleich zu anderen sozialen Kanälen zu hoch. Ich habe noch keinen Social Media-Client gesehen, mit dem ich XING ansteuern kann, weder die dortigen Statusmeldungen, noch die Gruppen. Darüber habe ich mich schon einige Male kritisch geäußert und sicher ist es nicht nur Schuld von XING. Gerade amerikanische Hersteller von Social Media-Clients sehen die Relevanz von XING gar nicht, da es nur in Deutschland wirklich als Geschäftsnetzwerk eine Rolle spielt. Dennoch sehe ich auch eine - ich nenne es einmal - Passivität seitens XING, sich zu öffnen. Ich glaube, man verschläft hier einen wichtigen Trend und es kann durchaus mittelfristig passieren, daß Facebook XING auch als Geschäftsnetzwerk die Mitglieder abgräbt. Facebook rüstet nicht umsonst funktional auf - und hat eine breite Unterstützung durch die berühmten Third Party-Anbieter.

    Was würde ich mir persönlich konkret wünschen? Eine komfortable Möglichkeit, aus meinem Social Media-Client Beiträge in bestimmte Gruppen und Foren auf XING zu posten. Mir ist klar, daß dies nicht trivial ist, da es auch Gruppenmoderatoren gibt, die Inhalte auch "kontrollieren" sollen. Alleine schon die Möglichkeit, Tweets automatisch in XING zu publizieren, wäre ein Fortschritt. XING ist derzeit ein Paradoxum: ein soziales (Geschäfts)Netzwerk, das sich nicht oder nur sehr verhalten den Prinzipien des sozialen Netzes und des Social Business öffnet.

    Viele kompetente Social Business-Experten prophezeien das Jahr der Social Media-Integration und der Vereinigung oder Orechstrierung aller Kanäle. Soziale Kanäle und soziale Netze werden sich öffnen müssen, um entsprechende Verbreitung und Unterstützung zu gewinnen. Der Like-Button von Facebook ist einer der Erfolgsgaranten für den Erfolg. Die Unterstützung durch Tools wie Hootsuite, Tweetdeck oder Seesmic ein anderer Garant. Und viele weitere Gründe kommen dazu. Rund um ein soziales Netzwerk oder einen sozialen Kanal muß ein funktionierendes Ökosystem entstehen, durch die der entsprechende Kanal zur (ständigen) Blüte gebracht werden muß. Nur Selbstbefruchtung wie im Fall XING wird auf Dauer nicht ausreichen. Übrigens werden sich an diesem Paradigma des Ökosystems auch die neuen sozialen Netzwerkversuche wie Diaspora messen lassen müssen. Wenn Diaspora im wahrsten Sinne des Wortes isoliert in der Diaspora steht, wird es keinen Erfolg haben. Gerade auch für die neuen Netze muß (ebenso wie für XING) schnell ein unterstützendes Ökosystem entstehen.

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    Sonntag, 9. Januar 2011

    Niche networks are valuable for highly targeted numbers > Reviewing Social Media Trends: Online Collaboration «

    I’m still convinced that niche networks are valuable for smaller, more concentrated and highly targeted numbers. Get beyond the giddiness of having hundreds or thousands of “likers” on your Facebook Page, and you can create real value for your company, customers, vendors or targeted consumers by using niche networks. Industry-specific social networks are good for professional networking and information exchange, while open, relevantly-themed social networks are helpful for marketing, branding, and customer interactions. ... But running your own niche network is a beast to build and manage without resources. That’s why Facebook Pages are the low-hanging fruit of niche, branded communities.

    I agree. Smaller focused communities are quite often more valuable than high numbers of fans or followers. The platform? In some cases it can be Facebook, in others cases Communities on LinkedIn or XING. Or you can run your own community based on Social Software (Example: The EULUC platform, where the German Lotus users have organized themselve), on premise or in the cloud.

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    Kommentar: CES - Deutschland, Land ohne Ideen (via Netzwelt) - Wirklich?

    Eine sehr pessimistische Analyse des Innovationsstandorts Deutschland:

    Die so innovativen Deutschen begnügen sich in der Computerwelt mit der Rolle der Spaßbremse. Sie nörgeln an Google Streetview herum, ärgern sich über Produkte, die nicht perfekt sind und haben Angst vor Sicherheitslücken. Es ist kein Zufall, dass Deutschlands bekannteste Computerexperten im Chaos Computer Club und ihre Tage damit zubringen, auf Probleme und Sicherheitslücken hinzuweisen. ...

    Es geht darum, dass Innovationen das Zusammenleben der Menschen und ihre Lebensweise beeinflussen. In all diesen coolen Produkten und Internet-Diensten steckt immer auch eine Weltanschauung, die wiederum von der Kultur und Gesellschaft dahinter geprägt ist. Facebook, YouTube, Twitter, Powerpoint und das iPhone sind sozusagen in Produkte gegossene Weltanschauungen. Und das Weltbild der modernen Gesellschaft wird stärker als je zuvor von einer Technik-Elite geprägt, die fast ausschließlich in den USA lebt. ...

    ... Schade nur, dass so wenig gute Ideen aus Europa oder Deutschland kommen. Schade, dass aus Deutschland keine starken Ideen, Innovationen oder Geschäftsmodelle kommen, die genügend Faszination oder Kraft hätten, um international zu beeindrucken. Deutschland, das Land der Dichter und Denker, hat im digitalen Zeitalter nichts beizutragen, ist zum Mitläufer geworden.

    Ich stimme dieser Analyse nur partiell zu. Ich glaube, daß wir in Deutschland schon innovativ sind und neue Dinge entwickeln. Wir sind aber hundsmiserabel dabei, diese Ideen zu vermarkten. Ich habe diese ja selbst auch leidig erlebt, als mein damaliger Arbeitsgeber vergeblich versuchte, international zu expandieren und insbesondere in den USA kläglich scheiterte und das am Neuen Markt gewonnene Kapital verbrannte. Die Deutschen sind keine Marketiers bzw. schlechte Marketiers. Wir sind wohl zu sehr Bedenkenträger. (Man verzeihe mir diese verallgemeinernde, zuspitzende Aussage.)

    Hinzu kommt, daß es hierzulande keine Kultur des Venture Capitals gibt. Das Platzen der Neue Markt-Blase hat dazu beigetragen, daß für neue Gründer die Chancen noch schlechter stehen, an Kapital zu kommen. Wer ein Firma gründen und eine Idee wirklich massiv vermarkten will, geht in die USA. Vielleicht werden die Umwelttechnologien noch ein Gegenbeispiel. Mal schaun.

    Eine (kleine) Lanze möchte ich auch für die Deutschen als Spaßbremse und Nörgler brechen. Ich bin sicher jemand, der für den offenen, innovativen Umgang mit Technologie plädiert (und ich ja deswegen ja auch hier und da kritisiert worden - siehe Kritik am Mitarbeiterverzeichnis der Zukunft oder die Diskussion auf dem DNUG Praxisworkshop Social Media). Ich möchte aber durchaus zu einem kritischen, nicht zu (amerikanisch) blauäugigen Umgang mit Technologie raten. Die Art, wie beispielsweise Mr. Schmidt und Mr. Zuckerberg naiv, fahrlässig oder bewusst mit Daten umgehen, ist für mich ein Beispiel, wo deutsches Genörgel durchaus angebracht ist. Auch wenn wir oft als Technikfeinde und Blocker dastehen (Und das auch bei Themen wie Betriebsrat und "Hire-and-fire") : Eine gesunde Balance zwischen Technikfreundlichkeit und kritischem Bewusstsein ist gefragt.

    P.S. Eine kleine Randbemerkung an den Autor von netzwelt, der darüber philosophiert, wie ein Office-Paket aus Deutschland aussehen werde: OpenOffice entstand einmal hier in Deutschland als StarOffice ...

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    Freitag, 7. Januar 2011

    How to recognize the Germans at Lotusphere #ls11

    Lotusphere is coming up in a few weeks and we are in the middle of our preparations (even from a local German perspective). It is meanwhile tradition that we have pins, so that German speaking guys can recognize each other. Here is a draft view of the pin:

    We will give them out at the Welcome Reception and I will make sure that myself and some of the other German IBM'ers do have them always in their pocket. So don't hesitate to ask us (even if you are Austrian)!

    Another valuable information: The Lotusphere 2011 Social Media News Aggregator is live and up and running. There you will find all the great tweets, photos, videos and blog entries on and around Lotusphere. The hashtag used for filtering is #ls11 for Lotusphere and #Lotusknows. Feel free to register yourself and your social accounts in the aggregator:

     

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    Looking forward to meet all you guys again (or first time) in Orlando.

     

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    Ein Freund, ein guter Freund ... - Sterben "echte Freunde" aus?

    Einmal mehr gibt es die Diskussion, um den den Wert von "Freunden" im Zeitalter der sozialen Netzwerke. Der STERN schreibt über die Digitalisierung und ihre Folgen Zehn Dinge, die 2011 (fast) aussterben werden:

    Echte Freunde

    Das Wort "Freund" hat im Zeitalter sozialer Netzwerke eine schwächere Bedeutung bekommen. Freundschaft ist ..., wenn man Kontakt miteinander aufnimmt. Ich klicke dich an, du klickst mich an. Kann man mehr als 150 Bekannte haben? ... und pflegen vor allem die Unsitte, jeden einmal Gesehenen zum "Freund" zu verklären.

    Klaus Eck hat einen lesenwerten Beitrag darüber geschrieben. Er bezeichnet seine Freunde auf Facebook und seine Follower auf Twtter nicht als Freunde. Für Klaus Eck sind es Kontakte:

    Ansonsten handelt es sich bei mir eher um lebende, sich selbst pflegende Adressbücher. Die vielen losen Verbindungen zu meinen Kontakten (andere mögen sie Freunde nennen) eröffnen mir konkrete Businesschancen, erleichtert es den anderen, mich im Fall der Fälle schnell und unkompliziert anzusprechen. Schließlich bin ich bei den Vielen immer in der digitalen Nähe, quasi jederzeit (zumindest gefühlt) erreichbar.

    Wer auf Facebook nur enge Freunde hinzufügt, ist kein Networker und nutzt das Potential der Kontaktpflege auf dieser Plattform nicht aus.

    Seine 10 Tipps, wie man digitale Freundschaften & Social Networking "betreibt", sind sehr nützlich. Und ich hoffe doch sehr stark, dass die STERN-Prognose über das Aussterben von echten Freunden nicht stimmt, denn es gibt durchaus auch Gegenbeispiele.

    Und natürlich darf dieser Klassiker beim Thema Freund nicht fehlen:

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    Social Media Marketing – Wieviel Zeit benötigen Facebook, Twitter & Co.? » t3n News

    Social Media Marketing besteht aus fünf Bereichen

    Doch wie lässt sich der Aufwand für Social Media Marketing wirklich kalkulieren? Mit dieser Frage beschäftigt sich unter anderem ein Beitrag im Blog der Verlage der Zukunft. Vereinfacht dargestellt, lässt sich das Social Media Marketing in fünf Bereiche mit folgendem Zeitaufwand unterteilen:

    • zuhören (Gespräche verfolgen) 15 Minuten pro Tag
    • Inhalte promoten und verteilen 20 Minuten pro Tag
    • teilnehmen und Dialoge aufnehmen 30 Minuten pro Tag
    • Inhalte veröffentlichen 3-5 Stunden pro Woche
    • Aufbau der eigenen Community, Generierung von Fans und Followern 5-10 Stunden pro Woche
    socialmediatime 001 595x446 Social Media Marketing   Wieviel Zeit benötigen Facebook, Twitter & Co.?

    Die fünf Bereiche im Social Media Marketing (Grafik: GigaOM).

    via t3n.de

    Netter Versuch einer Zuordnung der notwendigen Zeit für Social Media. Durchaus hilfreich für den Einstieg.

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    Donnerstag, 6. Januar 2011

    Nur wegen einer Rundmail: Apple zurück im Enterprise-Markt?

    Was einen einzelne Rundmail so an Aufregung erzeugen kann. Macnews greift sie auf. Und ReadWrite Enterprise titelt It's Official: Apple is Back in the Enterprise Game:

    Today Apple sent out a promotional e-mail titled "Mac in the Enterprise," marking the company's official return to the enterprise marketplace.

    Sehr interessant im dem Artikel ist das Zitat von Steve Jobs, wo er erläutert warum er den Consumer Markt mehr mag als den Enterprise Markt. Meine Wahrnehmung ist, daß Apple es bisher nicht wirklich ernst gemeint hat. Icvh halte dbaei die Aufkündigung der Xserve-Produktlinie gar nicht mal für entscheidend, denn als Apple könnte man sich auf den Klienten konzentrieren.

    Zeichen für ein Desinteresse oder einen fehlenden Fokus sehe ich aufgrund ganz anderer Indizien: Vertriebsseitig wurden wohl nur geringe Ressourcen investiert. Marketingseitig gab es kaum Kampagnen, die ich wahrgenommen habe. Und trotz einer angekündigten Allianz mit Unisys hat man sich nicht wirklich den oder die notwendigen Verbündeten gesucht, mit denen man den Enterprise-Markt gemeinsam angehen könnte. Den oder die gäbe es durchaus. So sind es nur vereinzelt Unternehmen, die wirklich in breiterem Umfang auf den Mac und Apple setzen. Und einige exotische Unternehmen wie mein Arbeitgeber IBM erlauben den Einsatz von Macs, iPads und iPhones im Unternehmen. Eigentlich schade.

    Hier einige Links, in denen ich mich zum Thema geäußert habe:

     

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    Ob CFO, IT oder HR - Das Thema Social Business kommt im Unternehmen an

    Dieser Tage bin ich über einige interessante Postings zum Thema Social Media, Web 2.0 und Social Business gestossen. Besonders beeindruckt hat mich der Artikel von CFO World. Die Definition, um was es bei Social Business geht, und die Richtigstellung des Begriffes sozial im Zusammenhang Social Business, Social Media und Enterprise 2.0 ist hilfreich:

    Ein besonderes Merkmale der Nutzung der Web 2.0 oder Social-Media-Technologien ist neben der Nutzung neuerer Webtechnologien vor allem eine erweiterte Philosophie im Umgang mit Kunden. Diese zeichnet sich durch offene und gleichberechtigte Kommunikation, hohe Transparenz über Leistungen und Gegenleistungen sowie Einbeziehung der Kunden in den Leistungsprozess aus.

    Vieler altgediente Wirtschaftspraktiker sehen das "Social" in "Social Media" dabei immer noch als „sozial” im Sinne von gut an. Es wird aber weniger im Sinne von “sozial” und damit “moralisch gut” interpretiert, sondern im Sinne von gemeinsamem Handeln. Social Media lässt sich daher eher als eine Philosophie verstehen, die Menschen mit ihren Bedürfnissen in den Mittelpunkt stellt, ohne dabei die legitimen Eigeninteressen zu verdecken.

    Zur Begriffsverwirrung trägt sicher auch - wie in Wikipedia definiert - "Social Business als wirtschaftliches Konzept, das oft auf den Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus zurückgeführt wird", bei. Mit diesen beiden Bedeutungen werden wir wohl leben und jeweils den richtigen Zusammenhang herstellen müssen.

    Der Artikel auf CFOworld sieht aber auch eine deutliche Kluft im Nutzerverhalten und Verständnis der Manager 40+ und Social Business, denn "95 Prozent der Unternehmen funktionieren einwandfrei und erfolgreich ohne auf Web 2.0 zu setzen". Eine eher skeptische Perspektive. Das sehen einige Meinungsführer rund um Peter Kim, die sich mit dem Thema Social Business und Enterprise 2.0 auseinandersetzen, wesentlich positiver in ihren Vorhersagen für 2011:

    Social strategy will move into the C-suite, where it will become an important component of an organization's overall strategy.

    Wer ist es nun, der aber Social Business im Unternehmen treibt oder treiben sollte? Auch hier gibt es sehr unterschiedliche Meinungen. Kienbaum zitiert Stephan Grabmeier von der Telekom, der HR in einer treibenden Rolle sieht. Andere sehen PR & Unternehmenskommunikation im Lead. Und die Dritten wollen, daß die IT die Führung übernimmt. Ich glaube, die Diskussion, welche Abteilung oder Jobrolle Social Business treibt oder treiben soll, ist komplett irreführend. denn:

    And it’s not just IT and Marketing driving these initiatives, either. Social is touching every business unit in the organization.

    Social ist (nahezu) jeder Bereich im Unternehmen, von Kundendienst, Support über Vertrieb und Marketing bis zu Personalabteilung oder Produktentwicklung. Es gibt unzählige Bereiche im Unternehmen, wo Social Business Mehrwert liefern kann. Die Kunst liegt dari, diese Bereiche zu identifizieren, Social als Geisteshaltung zu implementieren und daraus Nutzen zu ziehen.

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    Mittwoch, 5. Januar 2011

    The Transparent Workplace - Who really wants it?

    Interesting post by Harold Jarche on Transparency. When reading it, I was thinking on the conference at the Hochschule St. Gallen, where a workgroup created the sentence, that the Internet (and Social Media) are the biggest transparency machine of the world. This was meant in a very positive mood and sense and was clearly going into the direction, Harold is heading for an Company-internal usage of Social tools in a Transparent Workplace:

    Transparent work is the one of biggest opportunities we have in creating more effective organizations but it seems to be a major barrier in any hierarchy. The owners didn’t want a transparent workflow to show they were the cause of the problem. Too often, the leadership IS the problem. Whether they like it or not, these types of owners/managers had better adapt. More and more, workers know where the problems are because they have access to the data. They  can see alternatives and find solutions blindingly fast on the web. The hard reality for business leaders is that in an inter-connected world, we need less management, not more.

    In a transparent workplace, the role of management is to give workers a job worth doing, the tools to do it, recognition of a job well done and then let them manage themselves. Working smarter means using social media tools, which are inherently designed for transparency, and doing something worthwhile.  Social media are the equivalent of an industrial factory for each worker. Today, every worker has the ability to get a message out to the world in the blink of an eye. Workers can also connect to massive amounts of information.

    Some months later I wrote a posting on (internal) social networks becoming the employee directory or corporate telephone list if the future. Most of the comments were extremely positive. Only on XING I got a comment (and some replies), that this would cause to much control through making every work, every individuable activity transparent and measurable. The author asked, where the protection of the workforce, of the individual employee remains. Would this be given up for complete transparency, loss of data privacy, total control of every individual? Would such a system apply to the German Work Regulations and Laws? What would the Workers Council say about it?

    People outside of Germany tend to smile about the German Workers laws and regulation. I recommend to have a bit more balanced view on it. These laws have and had value in protecting workers. They were quite often in the near past "over-used" and were sometime even seen as a competitive disadvantage for the "Standort" Germany. I personally do believe in Transparency while a certain Social Protection absolutely needs to be maintained. I only want to recommend here, that it might not only be the Leadership trying to stop transparency. You need to get your workers (and yours workers council) in the boat to be successful.

     

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