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Mittwoch, 5. Januar 2011

ZEW versus McKinsey-Studie: Web-Nörgler verlieren?! Social Business kommt unaufhaltsam

Cio.de hat in den vergangenen Tagen 2 Studien behandelt, die sich beide mit dem Thema Web 2.0 auseinandersetzen. Eine Studie wurde vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) bei 4400 deutsche Unternehmen jeglicher Größe durchgeführt. Daß nur 14 % aktiv dabei sind, verwundert nicht wirklich, wenn man sich schon länger mit dem Thema auseinandersetzt und beispielsweise den Forrester Social Technographics Ladder kennt.

Aktiv bringen sich laut ZEW-Studie allerdings nur 14 Prozent der Beschäftigten ein, indem sie beispielsweise Inhalte gestalten oder kommentieren. Am höchsten ist der Anteil mit 31 Prozent hier in den Branchen Unternehmensberatung und Werbung, die in der Studie zusammengefasst betrachtet werden.

Das Urteil des ZEW zu den Studienergebnissen fällt zurückhaltend aus. „Es bleibt abzuwarten, ob Social Media eine nachhaltige Veränderung von Unternehmenskulturen bewirken werden“, so Bertschek. Sollte aber tatsächlich mehr Offenheit, individuelle Vernetzung und dezentrale Zusammenarbeit in die Unternehmen einziehen, käme dies dem Erfolg zugute.

via cio.de

Dagegen verwundert mich schon die Skespis des ZEW. Dem stimme ich nun gar nicht zu, denn die private Web 2.0-Nutzung schreitet unaufhaltsam voran, dies schwappt als Welle in die Unternehmen über und ändert auch dort Verhaltensweisen. Wird das unmittelbar und schnell zu einer neuen Unternehmenskultur führen? Sicher nicht, denn dazu sind die Strukturen und Manager 40+ wohl zu macht- und informationsbesessen. Jedoch wird die neue Art, Wissen und Informatione zu teilen, die Social Networks-Kultur die E-Mail-Silokultur wenn auch langsam, dann doch unaufhaltsam aufbrechen.

In diese Richtung gehen auch die Ergebnisse von McKinsey:

Wer intensiv im Netz unterwegs ist, hat einen größeren Marktanteil als die Konkurrenz und eine höhere Gewinnspanne.

Die Skeptiker der Web 2.0-Technologien vergleicht man bei McKinsey mit jenen Zweiflern, die dem PC in den Achtzigern nicht viel zutrauten. Die Unternehmensberater glauben, dass schon bald eine neue Unternehmensklasse entstanden sein wird, die kollaborative Web 2.0-Technologien intensiv nutzen wird. Um Mitarbeiter miteinander zu vernetzen und Kunden und Partner zu erreichen.

via cio.de

Im Beitrag werden 4 Stufen in der Web 2.0 Nutzung, vom Entwicklungs- über das intern und extern bis zum voll vernetzten Unternehmen, zum vollwertigen Social Business.

Hier nochmal der Forrester Ladder zur "Erinnerung":

 

Posted from Digital naiv - Stefan63's Blog

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