Digital Naiv oder Digital Native. Was ist der "richtige" Weg im und im Umgang mit dem Web 2.0 - und Puzzlesteine zu Essen, Fußball und mehr ...

Dienstag, 31. Mai 2011

Benedikt Müller: Enterprise Social Software mit Guerilla-Taktik

Wenn ein Unternehmen die Bedürfnisse seiner Mitarbeiter hinsichtlich einer modernen Zusammenarbeit nicht ernst nimmt, besteht die Gefahr, dass diese auf privat genutzte Alternativen wie Google Docs und Dropbox ausweichen oder "unter dem Radar fliegen" und unkontrolliert Dienste wie Yammer oder Novell Vibe Cloud einführen.

... und die Konsequenzen einer solch unkontrollierten und unkontrollierbaren Nutzung werden in der Regel weitaus schwerer wiegen.

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Is Social the new DotCom? | Seek Omega

The dotcom era was a  one night stand, ... where demand seem to exceed supply.  But as everyone knew, one only had to create new dotcoms to fill the demand. So the supply was limitless and the excitement ephemeral.  

In contrast, Social Business is the long-term relationship built by employees, customers and partners over time. But it doesn’t happen over night.  Social is the yellow brick road to increased profits, better relationships and stability.  There will be challenges, embarrassments and failures.  But these obstacles will recede, leaving companies with increased social competency and stronger bonds with those that matter most.

Interesting take. As somebody who experienced the DotCom- and NeueMarkt one night stand ... And I agree: I believe that Social is different and changes the basement of how we do business and give Power to the people. In memorian John Lennon and the Plastic Ono Band. And in hope that an exciting exhibition will take place in Frankfurt next year. But this is another story.

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Montag, 30. Mai 2011

The Social Business Infographic | Social Media Blog by Michael Brito

This social business infographic was created to illustrate the social customer’s impact on business operations.

Graphic created by onlinemba.com.

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Sonntag, 29. Mai 2011

Infographic: The Enterprise Mobile Explosion Online Collaboration

Forty-three percent of businesses are planning to increase their mobile use in the future, and by 2015, it’s expected that half of all devices on corporate networks will be mobile devices. This explosion in the use of mobile devices in the enterprise will help fuel demand for mobile apps, with the worldwide market expected to grow from approximately $6.8 billion in 2010 to $25 billion by 2015. Click the image for the full-size version.

The way down the Mobile Road is inevitable.

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Donnerstag, 26. Mai 2011

connect.BASF - See how BASF became a Social Business

BASF is really an outstanding example how to leverage social software within the Enterprise. Whenever you do have the chance to talk to the guys or see them presenting, I highly recommend to listen and learn from their experiences! E.g. they will join us for the IBM Social Business JamCamp on Oct. 19 & 20 in Frankfurt.

 

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Sonntag, 22. Mai 2011

Social networks are the top tool for sharing content with friends - eMarketer

The study found that 93% of internet users turn to email to share content, while 89% use social networks and 82% use blogs.

Web users, however, use different platforms to share online content with different groups of people. Social networks are the top method for sharing content with friends, as 92% of users do so, while email is the most popular way to share with family (86%) and colleagues (26%). ...

“We are highly influenced by people who are up to three degrees away from us,” he [Paul Adams] said, which presents a tremendous word-of-mouth marketing opportunity via social sharing.

We are in the age of the Shareaholics. And more and more people share content not only via E-Mail but via Social Media. A lot to learn - not only for marketeers.

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ARD Themenwoche "Der mobile Mensch" - Chance zum Dialog im Social Web verpasst?

Die ARD-Themenwoche „Der mobile Mensch“ widmet sich vom 22. bis 27. Mai in Hörfunk, Fernsehen, Internet und Videotext den positiven und negativen Aspekten des mobilen Lebens.

...

2011 möchte die ARD mit der Themenwoche “Der mobile Mensch” erreichen, dass Deutschland eine Woche lang – und idealerweise auch darüber hinaus – über Mobilität nachdenkt, spricht, diskutiert – und an manchen Stellen vielleicht sogar Konsequenzen für die eigene Lebensweise zieht.

Auf jeden Fall ein interessantes Thema und so ich die Zeit dazu finde, werde ich in den kommenden Tagen in meinem Blog mal etwas zum Thema mobiles Arbeiten schreiben. Was mir bei dem ganzen Ansatz fehlt, ist das Online-Forum, in dem man das Thema diskutieren kann. Wir leben heute im Zeitalter von Facebook, von Twtter & Co. Wo spiegelt sich das beim Setup der Themenwoche wieder? Wo ist die Facebook Fan Page? Das schön produzierte Video wird (zumindest nicht offensichtlich) zum einbetten angeboten. Wir sollen nachdenken, sprechen und diskutieren. Dazu gehört heute - und das nicht nur für den mobilen Menschen - auch und gerade die Nutzung sozialer Medien.

Mir scheint, hier hat die ARD den Zeichen der Zeit noch nicht vernommen und verpasst eine große Chance zum Dialog mit denen, die über die verschiedensten Facetten von Mobilität nachdenken und diskutieren wollen. Falls aber ich etwas verpasst habe, Online-Forum, Facebook-Seite oder andere Elemente übersehen haben sollte, bin ich über dementsprechende Aufklärung sehr dankbar. Und hier ist die ARD-Webseite zu finden: themenwoche.ARD.de.

 

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Samstag, 21. Mai 2011

Eine Stunde pro Tag Verlust an Arbeitszeit durch Unterbrechungen

Sehr interessant Ergebnis einer Studie, die von Harmon.ie gesponsort wurde. Jeder Arbeiter in den USA verliert pro Tag eine Stunde durch Störungen und Unterbrechungen. 57 % dieser Störungen sind unterdessen elektronischer Natur: E-Mail, Instant Messages, Facebook, Wechseln zwischen Anwendungen ...

Relevants_-_der_smarte_information_broker
Hier findet Ihr die komplette Grafik.

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Montag, 16. Mai 2011

Gotta share! - DAS VIDEO

Ich zitiere in meinen letzten Vorträgen immer wieder die Shareaholics, die neue Generation, die wesentlich bereiter ist, Informationen zu "sharen". Das habe ich unter anderem beim Event des Midrange Magazins vergangenen Donnerstag getan, den Vorständen der ostdeutschen Sparkassen die Woche zuvor und auf einigen anderen Events. Während der beiden genannten Vorträge hatte ich nicht das Problem, die Zuhörenden aufzufordern ihre mobile Devices auszuschalten. Auf der re:publica dagegen hätte es mir so gehen können:

Ich denke, ich werde das Video für meinen Abschlussvortrag auf der DNUG kommende Woche verwenden. Danke an t3n, wodurch ich auf das Video aufmerksam wurde.

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Sonntag, 15. Mai 2011

Soziale Netzwerk - Und auch DIE ZEIT muss einseitig Panik machen

Soziale Netzwerke Falsche Freunde

Ideen klauen, Mitarbeiter aushorchen – Soziale Netzwerke taugen bestens dazu

Kann über solche Beiträge nur den Kopf schütteln. Wieder mal nur einseitige Panikmache und Negativberichterstattung. Natürlich gibt es Risiken, aber auch Chancen. Von einem sogenannten Qualitätsmedium wie DIE ZEIT erwarte ich anderes: eine ausgewogene Berichterstattung.

Und zum Thema Firmen verbieten soziale Medien. Vor 25 Jahren wollte man E-Mail verbieten. Danach wollte man das Internet verbieten. Jetzt will man soziale Medien verbieten. Schwachsinn und Ignoranz. Soziale Medien werden in Kürze ein genauso relevantes Kommunikationsmedium sein wie Telefon, Telefax oder E-Mail. Meiner Meinung nach sind sie es schon heute.

Wie kann man als Redaktion nur so etwas freigeben?

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DER CMO IST TOD! LANG LEBE DER CMO 2.0! - ECHTZEITGEIST

Um eine Strategie für das "Social Web" umzusetzen - die übrigens auch unerlässlich für ein erfolgreiches Krisenmanagement ist - bedarf es aber des angesprochenen "CMO 2.0".
Eines Menschen, der nicht nur das klassische Marketing kennt, sondern das heutige versteht und die Prinzipien beherrscht.
Ein solcher CMO muss nicht unbedingt beidhändig Twittern können, aber er muss seine Firma LIEBEN.
Er muss eine Begeisterung für Struktur und Produkte haben und muss diese Begeisterung glaubhaft weitergeben können.
Er muss verstehen, dass seine Mitarbeiter einen Kommunikations-Freiraum benötigen und nicht an der Leine geführt werden sollten um glaubhaft zu interagieren.
Er muss Profis und professionelle "Transmedia Natives" finden und zu einem Team zusammen fügen.
Er muss die "Corporate Media Policy" - den Verhaltenscodex des Unternehmens im "Social Web" - vorleben.
Er muss in der Lage sein, mehr als nur Impressions-Statistiken zu erstellen und den "Social Impact" seiner Arbeit zu dokumentieren und verständlich darzustellen.
Er muss unfähige Pseudo-Social-Agencies von denen unterscheiden können, die in einer nachhaltigen Partnerschaft mit dem Unternehmen die Kommunikationsziele glaubhaft vermitteln können.
Er muss wissen, dass man z. B. mit Augmented Reality und QR-Codes klassisches Marketing mit "Social Marketing" verknüpfen kann und jede dieser Schnittstellen zum gegenseitigen Nutzen einsetzen.
Und er muss ein Ohr auf der digitalen Schiene haben. Denn was wir heute als Technik- und Know-How-Benchmark definieren, ist in einem halben Jahr "Old School".

Eine absolute Muss-Lektüre und ein kraftvolles Plädoyer für das Social Web und den Social CMO!

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The B2B Mobile Revolution

But B2B companies have been slow to move into mobile. And the irony is stark, given that mobile is the one set of media that is most used by their target audiences. With 72% of the U.S. workforce already mobile, 64% of B2B decision makers currently reading their email via mobile devices, and more than 70% of executives under 40 considering mobile their primary communications tool, it's clear: professionals view their mobile devices as veritable "lifelines to their livelihoods."

Although I do not belong to the execs under 40 I do identify myself with the statement. Meanwhile I am traveling with my iPad only and do leave my MacBook at home. When visiting customers we always get the request to support mobile devices, iOS, Android, RIM. In projects we are working to virtualize the normal esktop to mobile devices. Web Sites need to become real mobile, in consuming them and in using them. Mobile is everywhere, on the workplace and in marketing. And Mobile and Social get married - or are already.

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Samstag, 14. Mai 2011

Posterous support - no longer existing?

I am a bit frustrated with the current support policy of Posterous. Is there a lack of interest to maintain the current blog platform?

  • Since months two of my pages simply disappeard. Nobody seems to take care at Posterous although I raised the issue. http://digitalnaiv.com/events-prasentationen and http://digitalnaiv.com/favoriten are simply gone. I have removed them now from the blog after having asked several times for help.
  • My search index seems to be corrupt since a while. When starting a search only a few postings are being displayed although the terms are in many more articles.
  • Since May 1 the views per blog entry seem to be dramatically down. For the older entries some thousand views were shown under Manage. All my May entries have significantly lower views (perhaps more realistic ones).

Nevertheless. It seems that the support for the Posterous functions is no longer existing. And then I need to consider to move to another platform instead of loosing.

Any comments?

Anybody else have the same experience?

 

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Braucht ein Unternehmen überhaupt noch ein Intranet?

Braucht ein Unternehmen überhaupt noch ein Intranet? Im Zeitalter von Facebook und mit den Möglichkeiten sozialer Technologien sicher nicht nur eine provokative Frage. In vielen Unternehmen - auch bei meinem Arbeitgeber - ist das Intranet als Informationsplattform über die Jahre gewachsen. Es ist die primäre Quelle für Informationen, von Vertriebsunterlagen bis zu Marketingmaterialien. Die Dienstwagenregelung kann ebenso nachgelesen werden wie die Presseclippings. Das Intranet-Portal ist zudem für den Mitarbeiter sein Zugang zu vielfältigen Diensten und Programmen, von der Spesenabrechnung über Reiseanträge, das Karriereportal mit Zielvereinbarungen bis hin zur Onlinebestellung von Visitenkarten oder die Konfiguration des Dientwagens. Portaltechnologie in Kombination mit einem Redaktionssystem oder Web Content Management ist hervorragend dafür geeignet. diese verschiedenen Informationen und Services personalisiert den Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen. Das Portal weiß, wer man ist, und bietet mir aufgrund meines Jobprofils, meiner Abteilungs- oder regionalen Zugehörigkeit mein persönliches Informationsangebot von der Speisekarte der örtlichen Kantine bis zu den abteilungsspezifischen Arbeitsanweisungen.

Ein mit solchen Technologien aufgesetztes Intranet ist sicherlich schon ein Meilenstein in der Unternehmenskommunikation und -organisation. Doch wir stehen vor der nächsten Evolution des Intranets hin zum sozialen Intranet. Die bisherigen Systeme sind durch eine gewisse Schwerfälligkeit in der Aktualisierung und Erstellung von Inhalten gekennzeichnet. Web Content Management-Systeme arbeiten in der Regel mit Redaktions- und Freigabeprozessen, über die Seiten geändert oder neu erstellt werden. Solche Prozesse machen für die externe Internet-Präsenz viel Sinn, da dadurch eine Qualitätssicherung inhaltlicher und auch optischer Natur gesichert werden kann. Für die Bereitstellung vieler Informationen im Unternehmen sind die Freigabeprozesse aber suboptimal und zu schwerfällig. Hier sollte über den Einsatz von Social Software nachgedacht werden. Blogs und Wikis bieten die Chance, Inhalte durch Experten und Abteilungen selbst schnell, aktuell und unkompliziert einpflegen zu lassen und dies ist in vielen Fällen wichtiger, als die optisch durchgestylte, grammatikalisch voll korrekte Hochglanzseite.

Natürlich birgt Social Software auch Risiken. Ein Unternehmen "empowered" seine Mitarbeiter, Inhalte zu kreiieren. Mitarbeiter werden dadurch auch in die Pflicht genommen, das zu tun. Jedoch gibt es genügen Beispiele, vom Kundendienst und seinem Supportwiki bis zur Produktdokumentation, wo genau dieses "Social Empowerment" Sinn macht. Für meinen Bereich in der IBM pflegen wir einen abteilungsspezifischen Wiki. Jede Fachfunktion - von Vertriebsleitung über Marketing bis Dienstleistung - ist verantwortlich, dort die jeweils aktuellen Informationen zeitnah einzupflegen. Natürlich klappt das auch nicht immer und es gibt ab und an freundliche Erinnerungen. Jedoch ist es gelungen, ein umfassendes Informationsangebot zu Social Business und Collaboration Solutions in Deutschland bereitzustellen. Neben diesem Nachschlagewerk auf Wiki-Basis gibt es noch eine deutsche Community. Dort werden wichtige Lesezeichen (Bookmarks) ebenso geteilt wie relevante Dateien und Präsentationen. Es wird gebloggt und in Foren werden aktuelle Themen diskutiert. Community und Wiki sind Teil des firmeninternen sozialen Netzwerks der IBM, einem Corporate Facebook auf Basis von IBM Connections.

Im IBM Intranet wird sowohl Portal-, wie auch Social Software-Technologie eingesetzt. Transaktionsorientierte Funktionen werden in hohem Maße über das Portal organisiert, wissens-, kommunikations- und informationszentrische Funktionen verlagern sich immer mehr hin zur Social Software. Elizabeth Lupfer klassifziert in einem aktuellen Beitrag drei Intranet-Formen, das Content Intranet, das Social Intranet und das Hybrit Intranet, das - wie es der Name schon sagt - eine Mischform ist. Ich bin mir nicht sicher, ob die Unterscheidung zwischen Content und Social Intranet Sinn macht. Auch in einem Social Intranet ist die Qualität der Inhalte extrem wichtig. Dort kommt noch der Kommunikations-, Netzwerk- und vor allem Dialogaspekt sowie das Eigenengagement als wesentliches Differenzierungsmerkmal hinzu. Es mag sogar Einsatzszenarien geben, wo eine Social Software-Plattform komplett ein Intranet abbildet. In den meisten Fällen wird es jedoch zur genannten Hybridform kommen, wo Portaltechnologien mit sozialen Technologien, Formular- und Transaktionsanwendungen sinnvoll kombiniert werden:

Hybrid Intranet - a hybrid Intranet is one that adds social layers to a pre-existing infrastructure. Personally, I think this makes for the most rewarding social experience for an employee. It combines all the communications and transactions that an employee needs to do in order to learn, plan and do their work and their life. This is probably the most complicated, resource and time consuming approach, but the long term payoff is a more enriching and value-driven Intranet for not only the company but also the employee.  Think about a day in the life of the average employee: publishing and sharing content in real time, easily finding and executing on key business objectives, supporting and recognizing ideas from peers, instantly communicating with global colleagues -- a hybrid Intranet is the effective virtualization of all these things.

Mit moderner Portalen, Portlet- und Mashuptechnologie können soziale Funktionen heute ohne großen technischen Aufwand in Firmen- und Intranetportale integriert werden. Die Technologie hat sich hier deutlich weiterentwickelt. Auch Dion Hinchcliffe beschäftigt sich aktuell mit der Thematik und beschreibt in seinem Posting, dass und wie jetzige Intranets sozial werden müssen. In seinem Beitrag differenziert er drei Wege zum Social Intranet und visualisiert sie:

Evolution To A Social Intranet

Unternehmen müssen sich mit dem Thema aus verschiedenen Gründen auseinandersetzen. Dies reicht vom Druck zu einer stärkeren internen Vernetzung mit entsprechendem Wissenaustausch und Wissensdokumentation über die neu angestellten Digital Natives, die die entsprechenden Technologien einfordern, hin zur Notwendigkeit, dass sich Mitarbeiter aus den vielfältigsten Unternehmensbereichen Social Media-Kompetenzen aneignen müssen. Kundendienst und Vertrieb, Produktentwicklung, Marketing und Kommunikation und Management werden künftig immer mehr extern im Internet in sozialen Netzwerken über soziale Dienste kommunizieren müssen. Dort sind die Kunden und Interessenten. Dort wird über das Unternehmen gesprochen. Das unternehmensinterne Social Intranet ist eine, wenn nicht die Trainingsumgebung, in der die Mitarbeiter den Umgang mit sozialen Technologien lernen können. Am Social Intranet geht unter anderem deshalb kein Weg vorbei. Es ist die nächste Evolutionsstufe des Themas Intranet und mehr: Es bereitet auf Social Business vor, auf den grundlegender Wandel in der Kommunikation und vor allem im Dialog mit und zum Kunden.

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Mittwoch, 11. Mai 2011

The Digital World of Millennials - eMarketer

Virtually all members of this age group are online, and nearly as many are social network users. Millennials are ahead of the curve by almost any digital metric: online video viewing, mobile internet usage, mobile commerce, and location-based services.

...

Their presence on such a wide variety of digital media offers marketers a plethora of opportunities to target them, but millennials are typically unenthusiastic about advertising and prefer to avoid marketing messages that seem insincere.

Not really surprising and new results. More a confirmation how we as marketeers should talk with the Millenials. We are leaving the age of one way communication and marketing heading into dialogue as new paradigm.

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Dienstag, 10. Mai 2011

Kannst Du mir bitte die Präsentation schicken ...

Es ist noch langer Weg, bevor wir social sind. Heute morgen hatte ich wieder ein diesbezügliches Aha-Erlebnis. Zwei Kollegen, beide promoviert und wirklich geschätzte Freunde, schickten unabhängig die E-Mail Kannste mir bitte mal Deine Präsentation XYZ zukommen lassen, nein zumailen. Die beiden haben diese Mail im natürlichen, tief verhafteten Impuls und Verhaltensmuster der E-Mail Generation geschrieben (und ich frage mich gerade, ob ich es nicht auch manchmal tue und erröte dezent). Im Zeitalter von Social Business, im Zeitalter der Shareaholics sollte es ganz natürlich sein, dass solche Präsentationen geteilt werden. Natürlich hatte ich sie intern als Files in IBM Connections abgelegt, im editierbaren OTP-Format, so dass Kollegen die Inhalte und Folien natürlich wiederverwenden können. Da beide Foliensätze auf öffentlichen Veranstaltungen gehalten wurden, stehen sie natürlich auch den Zuhörern nach dem Vortrag (und der Allgemeinheit) auf Slideshare öffentlich zur Verfügung.

No fingerpointing. Es sind einfach eingefahrene Verhaltenmuster, die bei jedem oder zumindest vielen von uns durchkommen. Wer mit E-Mail gross geworden ist und sie seit Jahren nutzt, ist gewohnt Informationen per E-Mail anzufordern und auch zu verteilen. Am oben genannten Beispiel lassen sich aber auch sehr schön die Nachteile der E-Mail-Kommunikation verdeutlichen. Eine der Präsentationen hat 28 MB, die andere 18 MB. Auch in der IBM haben die Mailboxen eine Grössenbegrenzung. Nun stelle man sich noch vor, man verteile die Präsentationen an mehrere Empfänger, intern, extern. Aber der Speicherverbrauch und lange Übertragungszeiten sind nur ein sekundärer Effekt. Wesentlicher ist es, dass das Teilen von Informationen ein ganz natürlicher Vorgang wird und dass die Kollegen auch davon ausgehen und erst dann eine Mail schicken, wenn sie die Dateien nicht über unser "Corporate Facebook" finden.

Dieser Tage habe ich es in einem Tweet gelesen: "Need to know" is replaced by "Need to share." Hier findet ein wesentlicher Paradgimenwechsel statt und das Teilen von Informationen muss ganz natürlich werden. Technisch hilft dabei ein "Corporate Facebook" wie wir es intern in der IBM mit Connections einsetzen. Es erleichtert das Sharen und vor allem Finden vielfältiger Informationen. Der Zugang zu den Informationen ist vielfältig. Er kann über Personensuche und das soziale Profil erfolgen. Dort finde ich alle Blog- und Wikieinträge eines Benutzers, seine Lesezeichen, die Dateien die sie oder er teilt, Aktivitäten, an denen die Person mitarbeitet und die Communities, in denen ein Kollege aktiv ist. Der Einstieg kann auch über Communitioes erfolgen, in denen sich IBM'er zu einem Interessengebiet zusammengefunden haben, nationale deutsche und deutschsprachige Communities wie auch weltweite Communities.

Der Zugriff kann über die Tag Cloud, die Begriffe, mit denen Beiträge jeglicher Art verschlagwortet wurden. Oder aber man geht über Empfehlungen, den Like-Button im "Corporate Facebook". Die am meisten empfohlenen Informationen sind potentiell diejenigen, die besonders inhaltsschwanger sind. Und natürlich kann man auch ganz normal suchen - und finden. Daneben gibt es im "Corporate Facebook" auch den Wall, das schwarze Brett oder den Informationsfluss, in dem die Informationen à la Twitter zusammenlaufen. Ich sehe dort, was die Kollegen tun, mit denen ich vernetzt bin, welche Dateien sie sharen, welche Blogbeiträge sie schreiben und vieles mehr. Diese Wall - oder wir nennen es auch Activity Stream -  ist die Funktion, die am meisten an Facebook erinnert und mit dem geänderten Kommunikationsverhalten insbesondere der jüngeren Generation konform geht. Und bei aller Bedeutung der gerade geschilderten Technik ist das Kommunikationsverhalten, das ganz natürliche Teilen von Informationen nicht nur besonders wichtig, es ist unverzichtbar. Es muss latent erlernt und praktiziert werden, wie mein E-Mail-Beispiel dokumentiert. Nicht die einzele Datei ist der Schlüssel zum Erfolg. Wir bewegen uns unaufthalsam in ein Zeitalter, wo die Person und deren Willen, Wissen zu sharen in den Mittelpunkt rückt und erfolgskritisch ist.

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Montag, 9. Mai 2011

connect.BASF - See how BASF became a Social Business

One of the most fascinating and as far as I can see most successful Social Business projects of the last months is connect.BASF. Listen to CheeChin Liew, Community Manager at BASF, who is giving you some insights into their success:

 

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From Social Customer to Social Brand and finally Social Business

Samstag, 7. Mai 2011

Bat out of Hell - Blog’n Roll – rettet die Blogroll

Gestern abend lief der Meat Loaf Film auf 3Sat. Und das ist nun endlich der Kick, dass ich Tim Krischaks Aufruf folge und auch meine Blogroll hier mal dokumentiere. Was ist nun eine Blogroll? Für mich eine Liste der Webseiten, deren Artikel ich am meisten schätze. Die entsprechenden Blogs habe ich in meinem RSS Reader abonniert und thematisch gruppiert. Beiträge dieser Autoren werden von mir häufig "wiederverwertet", per Twitter verteilt oder kommentiert. Zu vielen Autoren besteht auch eine persönliche, feundschaftliche Beziehung. In dem Beitrag stelle ich "nur" deutsche, sogar österreichische, aber keine internationalen Autoren vor, die natürlich auch wertvolle Beiträge bloggen.

Also dann mal los, wie es mir in die Feder beziehungsweise Tastatur fliesst. Zwei meiner langejährigen Freunde, die mich auch in Social "eingeführt" haben, sind Frogpond Martin Koser (frogpond) und Cyberjunkie Thorsten Zoerner. Martin schreibt rund um Enterprise 2.0 und Collaboration, ein Thema, das mich ja auch seit einiger Zeit umtreibt. Unser beliebtester Disput geht um die Rolle des Gutkonzerns Google und die Bedeutung von Google Buzz. Dafür kritisiert er mich (zu Recht) wegen meiner intensiven Benutzung von Apple-Hardware. Und Steve Jobs dankt es nicht mal. Thorsten, ehemals Kollege, nun bei einer anderen Firma tätig, ist derjenige Blogger, der mich immer wieder gezielt verwirrt, weil ich ihm intellektuell nicht folgen kann. Unterdessen hat er gestanden, dass das bewusste Taktik ist. Aber im Ernst. Wenn es neue Trends und Toys gibt, ist Thorsten immer dabei und deshalb für mich ein Quell der Erleuchtung.

Über Twitter gefunden habe ich einen Bruder im Geiste, den Bicyclist Uwe Hauck, der auf Living the future seine Posts publiziert. Uwe habe ich mal mit 4-5 Tweets als Sprecher für ein Event engagiert. Seitdem sind wir befreundet und kommentieren uns gegenseitig. Meistens läuft es darauf raus, dass wir die Beiträge des Anderen jeweils empfehlen, da die Wellenlänge und Meinung oft sehr ähnlich ist. Uwe befasst sich vor allem mit der modernen Arbeitswelt und wie Technologien darauf Einfluss nehmen.

Für meine Beschäftigung mit Social Business, Enterprise 2.0 und Knowledge Management immer wieder wertvolle Quellen sind die Blogs von Prof. Joachim Niemeier. Auf verschiedenen Plattformen publiziert er in englischer oder deutscher Sprache immer wieder Bruchstücke zum Thema. Und heute springe ich mal über meinen Schatten und empfehle explizit auch ein österreichisches Blog: Alexander Stocker schreibt immer wieder wertvolle und anregende Beiträge. Erwähnen muss ich an der Stelle auch noch unbedingt Bianca Gade (die weibliche Seite des Web 2.0) und - ein neuer Favorit von mir - Kai Fitzner, die zu Enterprise 2.0 publizieren. Beide arbeiten bei netmedia und ich springe mal über meinen Schatten und empfehle ausnahmsweise mal das Firmenblog zu E2.0.

Eine Anmerkung muss noch sein. Leider sind aus meiner Sicht auch einige schwarze oder graue Schafe unterwegs, die zum Thema Enterprise 2.0 publizieren und sich dabei das Deckmäntelchen der Neutralität überstreifen. Sie überraschen dann dadurch, dass die Produkte und Lösungen, die sie implementieren und zu deren Lieferanten eine enge Beziehung bestehen, immer bestens bewertet werden. Nicht falsch verstehen. Ich habe damit kein Problem. Auch ich bin parteiisch und meine Beiträge sind sicher IBM angehaucht. Nur oute ich mich als IBM'er und tue nicht so, als ob ich der neutrale, unabhängige Experte bin. Solche Blogs sind mir persönlich ein echter Dorn im Auge, weil hier bewusst manipuliert und Propaganda betrieben wird.

Im Themenkomplex Social Media und Marketing, das sicher starke Überlappungen zu Social Business und Enterprise 2.0 hat, sind mir die Beiträge von Martin Meyer-Gossner sehr lieb geworden. Hier kommen immer neue Infos und Kommentare zum Thema. Klaus Eck und sein Team u.a. mit meiner ehemaligen Kollegin Anika Geisel gehören auf jeden Fall auch erwähnt. Viele schimpfen sich unterdessen Social Media-Experten, das Eck-Team hat Expertise. Auch die Herren Becker und Joerges seien hier explizit hervorgehoben. Hier scheint mir auch Kompetenz vorhanden zu sein und nicht wie so oft nur heisse Luft verbreitet zu werden. Und es ist mir ein Bedürfnis an dieser Stelle auch Lars Basche von Text100 zu empfehlen, der mit mir PR und Kommunikation für IBM Collaboration Solutions macht und hier bloggt. Ein bisschen neben meiner beruflichen Interessenspur, aber deshalb gerade interessant und erwähnenswert: Christian Henner-Fehr und sein Kulturmanagement Blog!

Sodele und sorry, falls ich den ein oder anderen vergessen habe. Aber man kann ja auch eine Fortsetzung schreiben.

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Freitag, 6. Mai 2011

Quo vadis Gladbach?

Jetzt sind noch 2 Spieltage, die Borussia ist auf Platz 17 und wir hoffen wieder. Diese Hoffnung hatte ich - ich gebe es zu - schon aufgegeben, denn der Abstand schien zu gross und Niederlagen gegen direkte Begleiter im Abstiegskampf (Stuttgart, Kaiserslautern) gingen zuhause verloren. Aber die Mannschaft hat Moral gezeigt, drei von vier Spielen gewonnen und in Mainz sehr unglücklich verloren. Die Chance ist gering, die Spiele gegen Freiburg und Hamburg sind noch nicht gewonnen, aber die Hoffnung ist zumindest wieder da. Und vor allem überzeugt auch die Mannschaft in den vergangenen Wochen mit ihrer Einstellung.

Ist das nun alles ein Verdienst von Lucien Favre? Nicht alles, aber er leistet sicher einen grossen Beitrag. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass die Verstärkungen vor seiner Zeit bei Borussia von Eberl und Frontzecke geholt wurden. Mit Stranzl und Nordtveit ist es endlich gelungen, die Defensive zu stabilisieren und das war die Achillesferse der Borussia. Ich habe ja schon vor dieser Saison darüber geschrieben. Andere Nezugänge haben sicher nicht in gleichem Maße eingeschlagen (Fink oder auch Hanke) und gerade beim genannten Stürmer habe ich so meine Zweifel (und hoffe, dass ich falsch liege). Auch scheint das Torwartkarusell endlich zur Ruhe gekommen zu sein und vielleicht haben wir mit ter Stegen nun einen Keeper gefunden, der als junger Kerl stabil sein Leistung bringen wird.

Es braucht also jetzt viel Glück - wie schlägt sich Köln in Frankfurt - und zwei Siege, die erst noch erkämpft werden müssen. Ein langer Weg, aber auch im schlimmsten Fall machen mir die vergangenen Wochen Mut. Im Falle des Falles, den ich mir als Gladbach-Fan nicht ausmalen möchte, machen mir gerade die jungen Spieler Mut. Ein de Camargo, ein Reus, ein Dante und ein Arango (von dem ich mir in den Jahren eigentlich mehr als Führungsspieler erwartet hatte) sind im schlimmsten Fall sicher nicht zu halten. Selbst beim Klassenerhalt dürfte es bei dem ein oder anderen der Genannten schwierig sein. Spieler wie Herrmann, Neustädter, Jantschke oder ter Stegen geben aber Hoffnung und man kann eventuell ein leistungsfähiges Gerüst an Spielern behalten und gleich wieder durchstarten.

Hätte man den Trainer früher wechseln müssen? Hinterher ist man immer schlauer und heute würde jeder ja sagen. Favre scheint wirklich gute Arbeit zu leisten und wieder einmal hoffen wir, dass endlich ein Trainer mittelfristig bei der Borussia bleibt und etwas aufbaut. Das hatte ich aber auch mit Frontzecke nach der vorherigen Saison gehofft. Schaun wir mal.

Reus zu Bayern, wie es jetzt bei Doppelpass und anderswo zu hören ist? Was soll Marco dort? Sich hinter Robben, Ribery, Kroos und Konsorten einreihen. Der Patz von Reus ist bei Bayern besetzt und er wird dort nur eine Chance bekommen, wenn die besagten Spieler ausfallen. Und Bayern muss ja eigentlich grosszügig auf eine Verpflichtung verzichten, da wir ja den Hannoveranern 3 Punkte gestohlen haben  ...

Effenberg als Sportdirektor? Ich gebe zu, dass ich dazu noch keinen Daumen hoch oder runter recke. Eine sehr schwierige Frage, aber ich glaube man sollte Effes Fähigkeiten nicht unterschätzen. Er ist kein Loddar.

Es bleibt also spannend rund um Gladbach.

Und es gilt weiter kräftig die Daumen drücken, dass es vielleicht doch noch klappt.

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Mittwoch, 4. Mai 2011

Küchenklatsch modern - oder wie soziale Medien Kommunikation mit Kunden und interne Arbeitsorganisation ändern

Vortragsabstract (Vortrag gehalten am 4. Mai 2011 in Potsdam):

Soziale Medien verändern unser Kommunikationsverhalten. Draussen wird über unser Unternehmen gesprochen. Also hören wir besser zu und reden mit unseren Kunden und machen unsere Webseite sozial. Aber auch intern wird social gebraucht, um intern zu lernen und Nutzen zu ziehen: Das Facebook für das Unternehmen ist der richtige Weg.


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Montag, 2. Mai 2011

F.A.Z.-Netzökonom: Social Media: Der Erfolg wächst mit der Erfahrung

Wer nach einem Jahr Social Media Bilanz zieht und zu dem Ergebnis kommt, Social Media lohnt sich nicht, hat Social Media nicht verstanden. Denn der Aufbau von Beziehungen braucht seine Zeit und bedeutet mehr als Gewinnspiele für kurzfristige Effekthascherei.

Richtig. Und diejenigen, die auf Kurzfristerfolge hoffen, werden bald resigniert aufgeben. Social Media lebt von Personen, die Beziehungen aufbauen und pflegen. Und Social Media lebt von Zuhören - langer Gedankenstrich - und Dialog. Das ist genau das Soziale daran.

Ja, Social Media ist auch ein Kommunikationskanal für Marketingabteilungen. Wer es aber darauf beschränkt, hat das Phänomen nicht verstanden. Und wer nur Werbenachrichten rausbläst, der wird bald als Spammer geoutet werden, Fans und Follower verlieren.

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