Digital Naiv oder Digital Native. Was ist der "richtige" Weg im und im Umgang mit dem Web 2.0 - und Puzzlesteine zu Essen, Fußball und mehr ...

Donnerstag, 14. Juni 2012

[DE] The Digital Society - Video from Deutsche Bank Research

Ein ansprechendes Video der Deutschen Bank, das sich mit dem Wandel in unser immer mehr Digitalen gesellschaft auseinandersetzt und Potenziale insbesondere auch für Open Government behandelt. Das entsprechende White Paper ist in deutscher und englischer Sprache verfügbar.

Dirk Elsner kommentiert in seinem Blog, was denn nun für die Kreditwirtschaft bedeute. Interessant auch der Beitrag vonThomas-Frank Dapp, dem Autor der Studie unter dem Titel Der Homo Wikipedicus: Neue Wege der Mitgestaltung im Netz.

 

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[EN] A Social Organization is one that is able to mobiles social in ways that enable it to apply the knowledge and insight of your people, customers and the community

Purpose, that is what causes the missing middle.  Social media is ideal for supporting a compelling purpose.  Purposes that are clear, compelling and directly tied to specific tasks at specific times garner people’s attention, contribution, energy and action.

The ability to identify, develop, deploy and engage people to deliver a purpose is a defining characteristic of what we call a Social Organization.

A Social Organization is one that is able to mobiles social media in ways that enable it to apply the knowledge and insight of your people, customers and the community to fill in the missing middle.

Some interesting thoughts on Social Media, the Social Organization and what we call Social Business.

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Sonntag, 10. Juni 2012

[DE] Heimat in der grossen Weinwelt > Kolumne zu Authentizität

Ohne Trendsorten, Barriques, ohne Konzentrator und High-tech im Keller, lässt sich – so die Überzeugung vieler Genossenschaften (aber auch Winzern) – keine „guter“ (lies verkaufbarer) Wein machen. Selbst das „Bio-Label“ und all die weintechnischen Extravaganzen (wie Vergraben von Amphoren, Beschallung mit Musik, Lagern in Stollen etc.) dienen mehr dem Marketing, als der Verbesserung der Weine.

... Heute aber ist dies kaum mehr möglich. Es gibt zwar (auch unter den Spitzenweinen) gute und bessere Weine, doch dies hat mit Terroir, Authentizität, Lage und Weinbaukunst wenig zu tun, viel mehr mit Labortechnik, Analyse und Einschätzung des gerade am besten vermarktbaren Weinstils.

Was im Bordelais (und andern renommierten Weingebieten) funktioniert, hat sich über die fast ganze Weinwelt ausgebreitet. Selbst China macht wunderbare Weine à la bordelaise, globalsprachlich ausgedrückt gute „Bordeaux-Blends“. Dazu gehören: Konzentrator, Eichenfass, die Rebsorten Cabernet Sauvignon und Merlot, der Rest wird dann als Ausdruck des Stils oder des Terroirs „verkauft“.

via wein-plus.eu

Weit entfernt davon ein Weinkenner zu sein, trinke ich gerne ein gutes und preislich im Rahmen bleibendes Tröpfchen. Bei Carsten Sebastian Henn - dem Autor der Ahr-Weinkrimis - habe ich dann als Laie erstmals von Konzentratoren gelesen. Tja, manche Illusion vom Handwerk geht dahin und dieser Beitrag ist für mich ein weiterer Augenöffner. Wein ist en vogue, die industrielle Vermarktung und Produktion schreitet voran. Und nein, ich werde mich trotzdem nicht davon abhalten lassen, weiter Wein zu trinken - und nicht nur den von persönlich bekannten Winzern aus der Gegend.

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Dienstag, 5. Juni 2012

Montag, 4. Juni 2012

[EN] The Social Enterprise [INFOGRAPHIC] | Gist

... infographic on “The Social Enterprise,” which shares Gist’s top recommendations on how to cultivate a social and connected organization:

 

Great infographic!

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Sonntag, 3. Juni 2012

[DE] IBM CEO Studie: Führen durch Vernetzung im Zeitalter des Social Business

Die Vision des sozialen Zeitalters ist auch bei den CEOs angekommen. Das ist für mich die wichtigste Erkenntnis der IBM CEO Studie, die unter dem Titel Leading through Connections dieser Tage erschienen ist. Die deutschsprachige Version folgt dieser Tage. In dieser Studie wurden 1.700 CEO's weltweit befragt, wie sie auf die Herausforderungen der vernetzten Welt reagieren wollen. Die Unternehmensführer haben erkannt, dass sich in der vernetzten Welt die Art und Weise, wie sich Leute engagieren fundamental verändert hat. Dies ist der Grund, warum Technologie an die Spitze der externen Einflussfaktoren geklettert ist, die Unternehmen in den kommenden 3-5 Jahren verändern.

Die deutliche Mehrzahl der CEOs wollen darauf reagieren, indem sie eine offenere und kollaborative Kultur pflegen, die Mitarbeiter ermutigt, sich zu vernetzen, voneinander zu lernen und so Veränderungen voran zu treiben. Kollaboration, die Fähigkeit mit anderen konstruktiv zusammen zu arbeiten, ist für 75 % der CEOs eine kritische Fähigkeit ihrer Mitarbeiter. Diese Betonung von Offenheit und Kollaboration ist bei marktführenden Unternehmen noch höher. Wie wird ein CEO aus Argentinien in der Studie zitiert: “To connect with the new generation of employees, we will need to change communication methods. We are the e-mail generation; they are the social network generation.”

In der Studie wird deutlich, dass dies vor allem eine kulturelle Herausforderung ist. Transparenz und Offenheit passen nicht zu althergebrachter hierarchischer Befehls- und Kontrollorganisation. Es gilt die Balance zu finden, denn natürlich gibt es Sicherheitsbedenken und CEOs wollen (und müssen) eine gewisse Kontrolle behalten. Jedoch verändert sich dramatisch, wie und was kontrolliert wird und kontrolliert werden kann. Das Thema Bring your own device ist für mich ebenso ein Beispiel wie der Zugang zu sozialen Kanälen am Arbeitsplatz. Die Zeit der platten Verbote ist vorbei. Stattdessen geht es darum, die Risiken dieser Technologien zu beherrschen und die Mitarbeiter auszubilden, so dass sie risikobewusst sind und handeln. Denn wie kann man soziale Kanäle verbieten, wenn die Hälfte der CEOs erwartet, dass genau diese Kanäle in den kommenden 5 Jahren der Weg sein wird, mit Kunden zu kommunizieren?

Das hört sich alles (meiner Ansicht nach) sehr gut an, jedoch muss klar sein, dass dies auch neue An- und Herausforderungen an die Mitarbeiter stellt. Die CEOs suchen Mitarbeiter, die zu ständiger Veränderung bereit sind, die latent dazu lernen, sich vernetzen und sich immer wieder selbst erfinden. Wer solche Mitarbeiter will, muss ein Unternehmen auf gemeinsamen Werten und einer Vision aufbauen. Und diese Werte können aus meiner Sicht (man verzeihe mir diese Bemerkung) sicher nicht kurzfristige Profitmaximierung, ständige Kosteneinsparung und Kontrolletti-Mentalität sein. Offene Unternehmenskultur braucht ebenso offene Kommunikationskultur, Vertrauen, Motivation und Anerkennung. Social Software, besser ein sozialer Layer, der überall verfügbar ist, ist die technologische Schicht, die die offene Kommunikation fördert, vom neuen sozialen betrieblichen Vorschlagswesen über gemeinsame Ideenfindung und -bewertung bis zur Expertensuche.

Eine solche kollaborative und offene Struktur ist notwendig, um mit Innovatoren im Unternehmen, aber auch außerhalb der Organisation zusammen zu arbeiten. Gerade die marktführenden Organisationen nutzen intensiv Partnerschaften, um Innovation zu treiben. Hier kommen künftig kollaborative Werkzeuge und Methoden zum Einsatz, die Unternehmensgrenzen überspannen und die Weisheit der Massen (oder der Vordenker) sinnvoll anzapfen. Soziale Technologien und mobile Endgeräte verändern derzeit radikal die Art und Weise, wie Unternehmen mit Kunden und Partnern kommunizieren. Wir befinden uns meiner Ansicht nach ganz eindeutig auf dem Weg zum Social Business, das transparent, beweglich und engagiert ist.

Das wird auch an anderer Stelle deutlich: CEOs wollen in Analysetools investieren, um mit ihren Kunden in einen individuellen Dialog eintreten zu können. Mehr als 70 % der CEOs suchen nach Wegen, den einzelnen Kunden besser zu verstehen, zu profilieren und darauf basierend schneller reagieren zu können. Die Zeit des SPAM-Marketings, der Massenmails sollte demnach durch einen individualiserten Dialog abgelöst werden, der auf einer Tiefenanalyse der Kundendaten basiert. Schöne neue Welt, wenn es wirklich gelänge, endlich auf Kunden zu hören und ihre Bedürfnisse besser zu befriedigen.

Natürlich fokussieren die CEOs nicht aus reiner Freundlichkeit auf diese Trends. Sie erwarten durch bessere Kollaboration und Offenheit, durch ein tieferes Kundenverständnis und Pflege von Partnerschaften ein besseres betriebswirtschaftliches Ergebnis. Jedoch glaube ich, dass diese Trends uns allen grosse Chancen bieten: Chancen für die Kunden, denen hoffentlich künftig besser zugehört wird, und Chancen für die Mitarbeiter, denen die Arbeit in einer offenen, durch Innovation geprägten Kultur einfach mehr Spass machen sollte.

Dieser Beitrag und meine Interpretationen repräsentieren meine Meinung und nicht die meines Arbeitgebers IBM.

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[EN] Business must demand 5 key initiatives from IT - @Jmancini77 on Forbes

These challenges require that business executives reassert leadership over IT initiatives. The business must demand that IT focus on five key initiatives:

  1. Commit to the cloud: Break down monolithic enterprise solutions into more app-like solutions that can be deployed quickly, independent of platform and in the cloud.
  2. Mobilize everything: Define processes to take advantage of mobile devices and mobile workforces.
  3. Make the business social: Integrate social technologies into processes rather than create stand-alone social networks.
  4. Digitize anything that moves: Drive bottlenecks out of old processes (especially paper) and make them more suited to the engaged world.
  5. Prepare for extreme information management: Find insights and value in all the information that the business is storing to improve customer engagement.

It’s time to look differently at your business, both from the perspective of how you manage technology, as well as where you place your focus. The skills you need to be successful in the Era of Engagement are different from those you needed in previous eras. The people you need will help marry your technology tools with your business processes and do so from the perspective of the new engaged customer and employee.

via forbes.com

Great bold statement by John Mancini - and I couldn't agree more.

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Samstag, 2. Juni 2012

[EN] How To Accelerate Social Business Using Employee Advocates - Dachis Group

The benefits of employee advocacy cannot be underestimated: Ramping community management up to the levels required to effectively engage millions of customers who are trying to interact with a company socially just can’t work. Using automated engagement tools instead actually kills the point (and much of the benefit) of being socially connected with the marketplace. ... No, to accomplish this, employees themselves must be externally engaged in a proactive and strategic manner that maximizes the benefits of becoming a social business. ...

Activating Employee Advocates with Social Business Engagement

Couldn't agree more with Dion Hinchcliffe and a perfect fit to my posting talking about the Digital IBMer community: We are enabling and training the IBMer's to be advocates out there, maintain and build trust and relationships in a Social Business world, where we are going to live more and more on recommendations and trust.

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Freitag, 1. Juni 2012

[EN] A Day in the Life of an IBM Marketer: The Power of Self-Service and Special Interest Communities

I already shared my experience in working social with my supply chain and partners to organize events and Marketing campaigns and where I benefit through Social Software in my external relations with customers through usage of communities and more. Obviously I am not only using Social Software externally. IBM is meanwhile a real Social Business and a lot of my daily work is social. I am member and driving a lot of communities, where I am sharing information, work on projects, track activities and much more. At the Dachis Social Business Summit I was talking about two of my favorite use cases beyond the daily project work (which has already been covered in a way in the description of working with my supply chain. The way of collaborating internally on projects is not different).

I am an Apple-user, because I prefer the usability, the elegance and performance of iOS much over Windows. To many bluescreens and extremely slow startup times in my career … IBM'ers are entitled to use and bring their own devices (BYOD) including Mac, iPad and iPhone for their work. IT provides basic access to the IBM network but does not support Apple-devices through the IT Support Center. Honestly I was struggling quite a while. Should I really use my private Mac for work without support? Over a weekend I gave it a try and did configure my Mac for the IBM network. And it went very smooth.

The information and knowledge, how to do it, was available in the IBM Social Intranet in Wikis and info pages. But even more important for me became the IBM Mac-community I joined. This community (based on IBM Connections) including subcommunities covering e.g. the iPhone and iPad or Notes on Mac is literally my lifeboat, when I have technical issues and questions. Thousands of IBM'ers have joined this community to exchange and retrieve information and knowledge, how to use the Apple-devices. Meanwhile I am using my Mac since years as premier business computer within IBM with only two interceptions during the whole time. And these interceptions were caused to a blizzard in the US interrupting my access to the VPN Host. All other questions or issues were resolved and answered by the Mac-community.

It is an outstanding example, how a Special Interest Community is helping and becomes a self service community providing highest quality content. And it shows that people are willing and able to help each other in such a community. What is their motivation? Obviously urgent interest in and dedication to a topic. On top people make themselves visible as experts in a specific area, in this case experts for Mac, iPad or iPhone. For IBM it has a nice side effect: Product Development – in particular for IBM Collaboration Solutions – benefits from the community as a testbed for the products and does get input on new features and functions. My personal result: Since over 3 years I live Microsoft-free and in this time frame all problems with my Mac and iOS devices were resolved in a more than reasonable time

This only one example of many „Self-Service & Special Interest Communities“ within IBM and I am sure, you are able to identify such communities in your Enterprise, too. I have seen a lot of examples with our customers. Another Special Interest Community, I am member off, is the Digital IBMer community. In this community IBMers interested in social technology and the social way of working have joined and share their expertise. We discuss and develop best practises, how to be in Social Media as an IBMer, what the rules of engagement are and how to convince and train other IBMers about the new world of Social Business. We share essential bookmarks, interesting links, ask questions, get answers, place requests for help, share news & announcements, and provide insight. It is inspiring place to collaborate and communicate with forward thinkers around the world like Luis Suarez or Rawn Shaw on all topics around Social Business.

The members of this community are social software-evangelists, who energize and enable other IBMers about social networking and Social Business. It is again a Special Interest Community infusing Social more and more into IBM's DNA. And obviously the initiative is being supported by the IBM Management seeing the business value of IBM becoming a Social Business. Use this as a best practise for your company on its journey to a Social Business. Identify the Social Media experts and geeks in your company, let them join forces and share expertise in a community, let them develop with you Social Media Guidelines and then encourage them to enable other parts of your organization. It is the viral way of getting the social message and the Social Workplace out into your company.

There are obviously a lot more use cases within IBM and I was talking about them in Berlin:

  • the internal Social Network replacing the traditional Corporate Directory, becoming the much value-generating and richer Corporate Directory,
  • the Wiki-capabilities to share information and knowledge in a new formed team and much more.

We have reached a point where the vision of Knowledge Management has the chance to become much more real-world than ever. Easier to use technology is meanwhile available and – even more important – the culture has dramatically changed. People – in particular the younger shareaholics - are used to Social Media, Twitter and Facebook. They are now much more willing and used to openly share information. Is there scepticism? Are some people resistant to become social? Sure. We are on a journey and it is our obligation to educate people, how to live social in the enterprise and beyond in external social channels, while maintaining and protecting their privacy (and their employers intellectual property and business secrets).

This is the last of three postings based on a presentation I gave at the Dachis Summit in Berlin on May 23, 2012. This presentation is mapping out, how and where I am using Social Software and functionality in my job as marketer at IBM. Hopefully it inspires you to work more social in your daily work, not only in Marketing.

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